Erfahrung mit Polypenentfernung und Paukenröhrchen einsetzen

Hallo

kommen gerade vom arzt und ich mache mir solche sorgen und andererseits ärgere ich mich das man das nicht vorher gesehen hat!

vor 1,5 wochen waren wir schonmal beim arzt, husten-schnupfen...gerötetes ohr sollten nur nasentropfen 3x am tag geben und angeblich sollte es ganz schnell besser werde.

Nichts.

Heute also wieder zum Arzt.
Diesmal hat uns aber der Chef selbst und nicht seine Angestellte behandelt, er hat es meiner Tochter sofort angesehen ohne sie vorher untersucht zu haben

->Ohren sind zu, sie hört kaum.
Polypen müssen raus und Paukenröhrchen eingesetzt werden.

Nun frage ich mich, wie haben eure Kleinen das vertragen? also die OP, die narkose etc.

Habt ihr es ambulant machen lassen? Wenn ja wann seit ihr nach Hause?

Wir sollen es jetzt ziemlich bald/schnell machen lassen.

Achso meine Tochter ist 13 monate alt.

Ich wäre euch super dankbar für eure Erfahrungen!

Ich mach mir einfach so tierisch sorgen, was ist wenn sie die narkose nicht verträgt, nicht mehr aufwacht

(ich weiß das ist total bescheuert aber es ist die erste op und ich selbst wurde noch nie operiert)

#heul

Was sind die risiken der OP?

Vorallem wie soll das funktionieren? Meine Tochter lässt absolut keine Fremden leute an sich ran, und flippt jedesmal total aus, selbst beim Kinderarzt ist es jedesmal ein akt#schwitz

1

wir haben so ne op bei unseren großen schon durch.damals wurden wir ständig weg geschickt vom hno arzt,bis wir uns einen anderen gesucht hatten.
bei ihm hatten wir es ambulant machen lassen und es gab auch keine probleme.
die einzigste bedingung,das kh muß in mindestens 20 min erreichbar sein.

bei unserem kleinen steht so ne op noch bevor.(allerdings ohne röhrchen) dafür mit speziellen hörtest unter vollnarkose.diesmal wird es im kh gemacht und er muß eine nacht bleiben,aber mit papi.
bei so kleinen kindern würde ich es eher im kh machen.ein elternteil kann im kh mit bleiben und schläft auch bei dem kind.

2

Hallo,
habe dir eine Nachricht geschickt.

Klingt alles etwas komisch, was du schreibst.

3 mal Nasentropfen helfen nicht gegen eine beginnende MOE. Und man sieht einem Kind nicht an, wie es hört und wie groß die Polypen sind!

Klingt für mich alles sehr überstürzt!

LG ks

4

ich hab dir dazu auch nochmal eine nachricht zurückgesendet.

er hat sie natürlich untersucht, und auch festsgestellt das die ohren zu sind, bzw sich so ein erguss gebildet hat

aber er hat es ihr schon beim reinkommen angesehen, sprich atmen durch offenen mund, herabfallende mundwinkel.

5

Mh, aber wenn man erkältet ist und die Nase zu ist, atmet man immer durch offenen Mund.
Und der Erguß geht wieder weg, wenn die Erkältung weg ist, meistens jedenfalls.

LG ks

3

Hallo,

also ich kann dir nur erzählen wie es bei meiner Schwester damals gelaufen ist.

Sie durfte am selben Tag wieder nach Hause und es gab keinerlei Probleme. Die Kleinen stecken das viel besser weg als wir Großen. Klar gibt es Risiken bei jeder OP, aber ich glaube die Gefahr beim Auto fahrn oder Fliegen ist größer :-)

Aber gerade weil du noch nie selbst operiert worden bist kann ich natürlich deine Bedenken gut verstehn. Lass dir das beim Narkosegespräch doch einfach mal alles ganz genau erklären.

LG

Kerstin mit Ida #verliebt und MADITA, LEO & #stern #stern im #herzlich

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ich selber habe als kind so eine op gehabt. und hatte null probleme danach.. hatte sofort nach der op das gefühl etwas besser hören zu können.. musste im nachhinein regelmäßig zur kontrolle und irgendwann sind die röhrchen von selber "rausgefallen".. der arzt hats ie dann mit einer pinzette rausgeholt

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Hi,
Nasentropfen können natürlich helfen, wenn das Ohr leicht angeschlagen ist. Weil MIT freier Nase die Belüftung wieder klappt. Ob das überhaupt schon eine beginnende MOE war sagt die Formulierung "rotes Ohr" doch überhaupt nicht aus.

DEN Teil kann ich noch nachvollziehen.

Beim REst endet es irgendwie bei mir.

Unser Kleiner wurde im Herbst operiert, Röhrchen rein, Polypen raus.

Was der OP vorausging war - fernab von jedem akuten Infekt, denn wenn das Kind gerade ein Ohrenproblem hatte kann man doch noch gar nicht beurteilen, was sich von alleine legt und was nicht:

- eine Untersuchung im Spätfrühling mit katastrophalem Hörtest (er hatte damals schon einen Riesen-Wortschatz, aber sehr undeutlich gesprochen). Der Hörtest ist übrigens der gleiche wie der bei babys, der - stillhalten vorausgesetzt ;-) - mit jedem Kind gemacht werden kann. Bei unserem Kleinen waren die Ohren aber so dicht, dass der Test sogar wehgetan hat.

- homöopathische Behandlung über einige relativ infektfreie Sommermonate, Kontrolle, ob - und wenn ja wie gut - es sich von alleine legt

- wurde leider nicht besser, daher: OP. Aber ob Röhrchen gesetzt werden oder nur eine Drainage gemacht wird entscheidet unser Doc erst während der OP (zunmindest, wenn die Kinder das erste Mal operiert werden). Drainage, wenn alles sofort abläuft. röhrchen, wenn es zähflüssig ist. Bei uns war es zähflüssig.

Die OP war ambulant und der Tag ca. 6 Stunden anstrengend, gemessen ab Aufstehen. Um 9 war OP, um ca. 11 waren wir zu Hause. Um 13 Uhr hat sich unser Kleiner zu einem mehrstündigen MIttagsschlaf "verabschiedet", und danach hatten wir unser altes Kind, dem man absolut nichts vom Rest des Tages angemerkt hat wieder.

Anstrengend war vor allem das Saubermachen von einem vollegek... Autositz und Sofa ;-). Das geronnene Blut im Magen nach der OP ist halt leider ein Brechmittel, das passiert bei den meisten Kindern.

Ansonsten - keinerlei Schmerzen (NIE, und wir haben absolut keine Schmerzmittel gegeben), kaum Einschränkungen (ganz am Anfang nach der OP kein Saft zu trinken, nichts scharfes zu essen - ansonsten alles normal). Und ein Kind, das schlagartig viel besser hören konnte.

Aber wie gesagt: es wurde vorher sehr genau untersucht und abgewogen, ob eine OP sein muss oder nicht. Hätte sich das ganze mit etwas abwarten (!) von alleine gelegt wäre nicht operiert worden.

Bei uns war es eine richtige Entscheidung. Bei Euch würde ich zu einer zweiten Meinung raten. Frag doch vorher mal unter anderen Müttern in deinem Bekanntenkreis nach Erfahrungen - bei unserem HNO sind die meisten der uns bekannten MÜtter von Kindern mit Ohrproblemen verschiedener ARt, und alle sind super zufrieden. wie wir auch.

Viele Grüße
miau2

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