Altersabstand 2,5 Jahre, Erfahrungen

Hallo,

hab diese Woche positiv getestet und wenns wirklich wahr ist, dann hätten unsere Kinder dann einen Altersabstand von ca. 2,5 Jahren.
Wer von Euch hat Erfahrungen mit einem ähnlichen Altersabstand und kann berichten?
Unsere Tochter war v.a. anfangs ein recht anstrengendes Kind, mit viel Bauchweh, viel Schreien, Startschwierigkeiten beim Stillen (später jeweils 1 Stunde an der Brust usw.)... ich mußte mich also 100 % um sie kümmern, viel tragen und eben ständig und ewig stillen. Irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen wie das mit zweien gehen soll.
Vielleicht kann mein Mann auch seine Elternzeit 2 Monate am Anfang nehmen, damit wir die Anfangszeit wenigstens bissel besser bewältigt kriegen - wär natürlich super, v.a. wegen seiner Nachtschichten...

Also, mich würde v.a. interessieren, wie der Anfang so war, wanns vielleicht besser wurde und wie schlimm die Eifersucht war...

#danke schon mal für alle Antworten, bin schon sehr gespannt!

#herzlich-e Grüße von Bianka

1

Hallo

wir haben 2 Jahre 5 Monate altersabstand.
Wenn es schon früher geklappt hätte auch ein paar Monate weniger.
Aber so war der Altersabstand sehr gut.
Die Große hat am Schluß schon verstanden, daß ein Baby kommt. Wir konnten ihr schon manches erklären, auch wenn sie mal warten mußte.
Sie hat sich sehr gefreut und in den letzten Monaten der Schwangerschaft haben wir sie sehr miteinbezogen. z.B. Strampler aussuchen, Babybauch anmalen. Mit zum Ultraschall genommen.
Wir haben auch oft betont, daß ihre Schwester bald kommt, und sie hat so schon vorher eine Verbindung aufgebaut und sich sehr gefreut.

Sie konnte schon gut laufen, ist mit 2 Jahren 7 Monaten sauber gewesen und dann bald in den Kindergarten gekommen.
Das war super, die ersten Monate gemeinsam zu Hause, aber dann der Schritt ins eigene Leben. Der Kindergarten war dann ihre Welt, ohne Mama und Baby.
Und der Zeitpunkt war nicht so nah, daß sie das Gefühl hatte sie muß wegen dem kommenden Baby weg.
Und für mich war es auch gut. Da unser zweites Baby so mit 6 Monaten recht anspruchsvoll wurde, und ich so Beiden gerecht werden konnte.

Eifersucht gab es bei uns bis jetzt nie wirklich. Allerdings war die Toleranz bei der Großen wesentlich weniger, als die Kleine kein Baby mehr war. So ab dem Zeitpunkt wo sie sitzen konnte, war sie nicht mehr nur süß. Sondern auch mal nervig.

Unsere Große war vom Schlafen her ein total problematisches Baby gewesen und die Kleine war viel einfacher.

Wenn Du noch Fragen hast gerne

Silly

2

Hallo

habe beide Kinder lange gestillt - 12 Monate und 11 Monate.
War überhaupt kein Thema bei der Großen - Wir schlafen alle im großen Familienzimmer, d.h. unser Bett steht noch im großen Kinderzimmer.
Und die Große hat ab dem Zeitpunkt wo das Baby da war, und neben unserem Bett im Beistellbett geschlafen hat, viel besser geschlafen.
Wir hatten uns erst Sorgen gemacht, ob sie aufwacht wenn die kleine Mal schreit. Aber selbst 30 Minuten Wutgebrüll hat sie bisher noch nie aufgeweckt. Irgendwie ist es eher beruhigend für sie, daß was los ist.

Und da wir alle in einem Zimmer schlafen, hat sie sich auch nie benachteiligt gefühlt und war immer dabei

Grüße Silly

3

Danke für Deinen Erfahrungsbericht!

Das mit dem gemeinsam schlafen und nicht aufwachen, wenn das Baby schreit, hab ich schon mehrfach gehört...ist wohl meistens so.
Bei uns hat es sich im Moment so eingespielt, daß ich neben meiner Süßen im Kizi schlafe. Ich will die nächsten Wochen aber mal probieren, ob sie auch alleine so gut schläft. Falls sie jedoch dann immer aufwacht, werden wir wohl überlegen müssen, ob wir sie nachts zu uns holen, ich weiter bei ihr schlafe, oder wir sie ganz zu uns holen - das wär allerdings vom Platz her mit dem größten Aufwand verbunden - außerdem ists wegen der Schichtarbeit von meinem Mann eben dann doch unruhiger.
Naja, das wird sich dann schon zeigen, irgendne Lösung wird sich schon finden bevor nr. 2 kommt und das Kleine kommt auf jeden Fall zu mir, egal in welcher Konstellation.

#danke und LG

4

Hallo,

unsere Zwerge sind 2,2Jahre auseinander.
Wir haben Jakob von Anfang mit in die Schwangerschaft einbezogen und immer wieder betont, wie stolz doch das Baby sein kann, einen so tollen großen Bruder zu haben.
Jakob hat sich riesig auf das Baby gefreut - auch wenn er noch nicht wirklich einschätzen konnte, was das Baby alles verändern wird.
Jonathan ist jetzt 2 Monate alt und Jakob war noch nicht einmal eifersüchtig. Er küsst und streichelt ihn oft und will ihn auch mal auf dem Schoß halten - dann beschäftigt er sich aber wieder selbst mit seinem Spielzeug und fragt micht ständig nach dem Baby. Ab und zu möchte er auch mal "Baby" sein - dann nehme ich ihn auf den Arm und füttere ihm Wasser mit seiner Trinkflasche ;).
Jonathan ist ein toal unkompliziertes Baby. Er weint kaum und schläft auch schon Nachts durch. Ganz das Gegenteil von seinem großen Bruder. Er hatte eigentlich nur geweitnt und ich musste ihn alle 2 Stunden stillen - er war wirklich ein sehr zappeliges und unruhiges Kind.
Wenn ich jetzt Jonathan stille, schauen wir uns ein Buch an oder Jakob darf seinen Caillou schauen (dann macht er wenigstens keinen Unsinn...*fg*)
Ich habe mit das Leben mit zwei Kindern viel komplizierter und anstrengender vorgestellt - ist es aber überhaupt nicht!!!

Ich wünsch dir eine wunderschöne Schwangerschaft!!!

LG mo + ihre wilden Kerle

7

Danke für Deine Antwort,

ja, das wäre auch mein Traum, daß wenigstens das 2. Baby recht unkompliziert wird. Naja, hoffen darf ich ja noch etliche Monate. Wünsche Dir auch weiterhin eine gute Zeit mit Deinen wilden Kerlen!

LG, Bianka

5

Hallo!

Also meine beiden sind fast auf den Tag genau 2,5 Jahre auseinander.

*11.02.05

*15.08.07

Die erste Zeit wenn das neue Baby da ist,ist es leicht,ist ja klar,weil das baby nur schäft und vielleicht insgesamt 1 std am Tag wach ist....

Ich glaube das meine Vorrednerinnen sich das ein bisschen schön reden mit der Eifersucht.(Ich glaube nicht,dass meine Tohcter ein Einzelfall ist!!!)

Sie war sowas von Eifersüchtig!!! Sie hat Schreikämpfe bekommen,hat ihren Bruder gehauen wenn keiner geguckt hat,hat ihn mit Spielzeugen beworfen und und und....

Zu dem hat sie immer Wutanfälle ohne Grund bekommen.Ich, am stillen,alleine mit den Kindern zuhause,sie möchte z.b. was trinken.
Geht jetzt gerade nicht,musst du kurz warten,dann kann ich dir was geben.
Kind schreit los,rastet total aus,haut,geht in ihr Zimmer und legt los! Die Kinderstühle fliegen vor die Tür,ALLE Spielzeugkisten werden ausgekippt und durch die gegend geschossen und an die Wand und Tür geschmissen...

Solche Phasen hatte sie beinahe jeden Tag... Nach etwa 6/7 Monaten hatte sich das dann langsam von Tag zu Tag gelegt und sie wurde wieder ruhiger.

Mit etwa nem halben Jahr kommt nochmal eine sehr schwierige Zeit finde ich, da es die Zeit ist wo das Baby mehr sehen will,mehr machen will,aber es nicht kann... Also musst du es die ganze Zeit rumschleppen damit es nciht schreit und zurfrieden ist.. Mit einer Hand aufräumen,kochen etc...

Dazu hat jedes Kind seinen eigenen Tagesablauf,den du bei beiden möglichst gleich halten solltest. Für jedes Kind einen anderen wegen schlafzeiten,essen etc.
Dann muss das große Kind verstehen,wenn das Baby schläft,muss man leise sein und es ist mama Zeit!
Hat man dann ca ne std oder 2 mit dem großen gespielt und das kleine wird wieder wach,macht der große Theater weil mama sich jetzt wieder um das baby kümmern muss....



Also es gibt eine menge situationen die man meistern muss(auch meistern kann) aber es wird sehr sehr anstrengend...

Und ich kann für mich sagen, hätte ich das vorher gewusst,hätte ich den Abstand noch größer werden lassen. Denn egal wie alt das ältere Kind ist, es muss aktzeptieren das mama und papa nicht mehr die zeit haben die sie früher hatten.
Und daist ein hartes Stück arbeit...


Meine Tochter ist heute noch eifersüchtig auf den kleinen,zwar nciht mehr so extrem und oft,aber egal welches Spielzeug er sich sucht oder hat,sie nimmt es ihm weg und lacht ihn aus weil er dann weint...

Also,ich will dir damit nur sagen das es echt kein Zuckerschlecken ist mit 2 Kindern,jeder hat seine eigene Meinung darüber und ich bin auch froh das ich die beiden habe,aber an manche Tagen hat man einfach ein "Burn-Out" !

Hoffe du verstehst was ich dir vermitteln möchte..
Ich möchte mein Kind nciht schlecht reden oder sonst was,denn sie können auch wunderbar zusammen spielen und lachen etc...

Doch manche stellen sich das einfach zu leicht vor,meiner Meinung nach!!!

Lg und viel Glück und eine schöne Schwangerschaft

6

Hallo

Schön dass jemand auch mal die Seiten schreibt die nicht ganz sooo einfach sind!!!

Meine zwei sind genau 23 Monate auseinander und manchmal find ich es mega anstrengend!

Natürlich gibt es jeden Tag unzählige schöne Momente aber man darf sich die Momente in denen man ausflippen könnte nicht schönreden.... (wie du schon geschrieben hast!)

Ich finde den Abstand toll für die Kinder aber die Eltern müssen schon einiges zurückstecken (außer man gibt seine Kinder oft zu Oma oder schon frühzeitig in den Kindergarten... da kann ich aber dann nicht mitreden!)

Also ich wünsche dir auch eine schöne Schwangerschaft... und man schafft alles wenn man will!

Sisonnenschein

8

Hallo,

danke für deine "ungeschönte" Antwort. So oder so ähnlich hab ich's mir schon vorgestellt, aber wenn frau es dann erlebt is es ja wieder ganz anders - war ja mit dem ersten Kind auch so. Allerdings, wenn unser 2. Schatz wird wie meine Tochter, dann ists auch am Anfang nicht ruhiger, weil sie hat nicht viel geschlafen, mußte rumgetragen werden und stillen, schlafen etc. waren halt schwierig.
Also für mich war schon mit 1 kind das erste halbe Jahr am anstrengensten und richtig aufwärts ging's erst nach einem Jahr! Genießen, so richtig, - bis auf kurze Ausnahmen- kann ichs seit sie 1 1/2 ist.
Na, ich laß mich mal überraschen, wie's mit 2 kids wird - kanns ja eh nicht mehr ändern und es ist ja nicht sicher, ob bei größerem Abstand alles leichter wäre!
Mein Mann und sein Bruder sind 5 Jahre auseinander, laut seiner ma war die Eifersucht riesig!

LG Bianka

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Unser Altersabstand ist 2 Jahre 10 Monate, und das war auch so ziemlich das Minimum, das ich mir im Nachhinein vorstellen konnte. Der Große war bei der Geburt schon bis mittags im Kiga, danach Mittagessen und von halb zwei bis drei Mittagsschlaf. In der Zeit konnte ich mich also im Wesentlichen um die Kleine kümmern (wobei sie sehr unproblematisch war, und sich von Anfang an auch gut alleine beschäftigen konnte - im Gegensatz zum Großen. Aber das ist glaube ich typisch für erste und zweite Kinder).
Nachmittags waren wir dann oft draußen, Kleine einfach im Tragetuch, oder ich habe mit dem Großen gespielt und die Kleine war dann dabei. Schwierig ist es nur abends, die Kleine hat die ersten drei Monate ziemlich viel genörgelt und sich dann nur an der Brust beruhigt. Meistens muss ich auch beide Kinder abends allein versorgen und ins Bett bringen, weil mein Mann abends viel weg ist. Das war dann am Anfang etwas schwierig, aber alles machbar.
Eifersucht war zum Glück überhaupt kein Thema, der Große findet seine "süße kleine Speckmaus" nur klasse. Er ist aber mittlerweile auch emotional sehr selbstständig und braucht Hotel Mama eigentlich nur zum Schlafen und
Essen :-( .

Allerdings - ohne den Kindergarten wäre ich glaube ich ziemlich gestresst gewesen - also schau mal, dass du möglichst schnell einen guten findest
LG Isa

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Hallo Isa,

ja, das mit dem Abendprogramm erscheint mir auch am schwierigsten, v.a. wenn dann mein Mann in Nachtschicht sein wird. Bei ner Freundin von mir, Altersabstand nur 2 Jahre, war das auch schwierig mit dem zu Bett bringen und sie mußten dann häufiger kreative Lösungen finden (Große durfte im Notfall bei mama und Baby auf der Couch bleiben, ist dort eingeschlafen...).
Es wäre halt schön, wenn mein Mann die Papa-monate am Anfang nehmen könnte, um uns wenigstens den ersten Übergang zur neuen Situation zu erleichtern.
Ab September nächsten Jahres soll unsere "Große" dann ohnhin entweder 3 mal die Woche in so ne Spielgruppe oder evtl. auch schon in Kiga- werd uns im Frühjahr jedenfalls mal für beides anmelden, bzw. mich informieren, und was wir dann passender finden für uns alle, da wird sie dann wohl hingehen. Falls sie nur 3 mal die Woche zur Spielgruppe geht, könnte ich bestimmt mit meinem Schwiegervater auch noch einen "Opa-vormittag" vereinbaren...
Bei uns war eigentlich auch ein bischen mehr Abstand "geplant", aber da es bei unserer Großen länger gedauert hat- mit Medis usw., sind wir natürlich froh, daß es diesmal allem Anschein nach von allein und relativ schnell geklappt hat mit dem ss werden.

LG und #danke nochmal!

Bianka!

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