Polypen-OP abgesagt-hättet Ihr auch so entschieden?

Hallo Muttis,

unsere Kleine, 13 Monate, sollte operiert werden, Entfernung der Rachenmandeln(Polypen). Krankheitsgeschichte verlief so:

Ende November: Schnupfen, gerötete Ohren (MOE),Husten, Bronchitis

Anfang Januar: Eingewöhnung im Kindergarten

Ende Januar: Schnupfen, gerötete Ohren (MOE), Husten, Bronchitis, drei Wochen zu Hause, eine Woche Kindergarten
Ende Februar: Schnupfen, gerötete Ohren(MOE), Husten, seitdem zu Hause

Kinderärztin überwies zum HNO, HNO vermutete(!) Polypen, OP-Termin angesetzt, Mia wurde zwischenzeitig wieder gesund, OP-Termin abgesagt, drei Tage später wacht sie morgens mit Fieber und roten Wangen auf, sie bekommt Backenzähne und fasst sich an die Ohren. Wir wieder zum HNO, der kann nix feststellen, sollen die Ärzte im KH sich der Sache annehmen. OP-Termin erneut angesetzt, Freitag war Aufnahme im KH, der diensthabene HNO kann keine vergrößerten Rachenmandeln sehen, der Hörtest fällt gut aus, trotzdem wollen alle operieren...es könnte ja sein, dass hinterm Trommelfell zähe Flüssigkeit sitzt...KÖNNTE...

Tja, seit zwei Tagen grübeln wir nun und haben heute morgen entschieden, dass wir den Termin absagen. Mia gehts offensichtlich gut, sie zahnt eben sehr dolle momentan. Sie hatte nie eitrige Mittelohrentzündungen oder geplatzte Trommelfelle, lediglich gelben Schnupfen. Kein Arzt konnte mir sagen, ob die OP notwendig ist.

Nun meine Frage, hättet Ihr auch so entschieden oder hättet Ihr`s einfach hinter Euch gebracht?

Wir wollen nun noch eine dritte Meinung einholen und abwarten. Schließlich sollen bis zu zwölf Infekte im Jahr normal sein.

Vielen Dank schon mal im Voraus und einen schönen Sonntag noch!!!

LG, Nadine und Mia

1

Ich hätte auch gewartet. Das mit der Infekthäufigkeit kann am Kindergarten liegen. Außerdem waren die letzten Infekte die rumgingen sehr hartnäckig und kamen immer wieder (hab selber seit Dezember 5 x nasennebenhöhlenvereiterung gehabt). Holt euch noch eine dritte Meinung ein und wartet das Zahnen ab. Danach könnt ihr euch immer noch für die Operation entscheiden.

LG und gute Besserung

4

Danke für Deine Antwort.

Bei mir wächst momentan der Weisheitszahn und mir tut auch das Ohr weh. Vielleicht geht es unserer Kleinen ähnlich. Wir werden sehen.

LG, Nadine

2

Holt Euch auf jeden Fall eine weitere Meinung ein. Es ist richtig, dass bis zu 12-14 Infekte im Jahr normal sind (gerade im ersten Kindergartenjahr), aber bei mehreren MOEs muss man schon vorsichtiger sein. Mich wundert nur sehr, dass bei Euch offenbar kein Arzt eine echte Meinung dazu hatte!

Wir waren bei drei HNOs, bevor wir unseren Sohn haben operieren lassen (Polypen und Paukenröhrchen), aber jeder dieser drei Ärzte wollte erst mal drei Monate abwarten und das Kind beobachten, was ich total in Ordnung fand. Wir wurden die eitrigen MOEs aber nicht los, so dass ich letztendlich fast um einen OP-Termin gebettelt habe, weil ich ihn nicht mehr leiden sehen konnte (und die Ärzte auch nicht mehr).

Gruss,

Nadine

3

Vielen Dank für Deine Antwort.

JA, kein Arzt konnte sagen, dass die OP notwendig ist und wir hatten diese Frage nicht nur einmal gestellt. Eine eitrige MOE hatten wir nicht, lediglich eitrigen Schnupfen, der ging dann aber mit braunen NAsentropfen, Sinupret Saft für Kinder und Umckaloabo wieder weg.

Ich denke dass wir das Richtige machen.

LG, Nadine

5

Das sehe ich auch so :-) Unser Sohn hingegen hatte viele schmerzhafte Paukenergüsse... Aber bei Euch klingt es ja noch relativ "harmlos" - zumindest nicht nach einer OP. Ihr könnt Euch ja mal über Symbioflor und Otovowen erkundigen - das könnte vielleicht helfen.

Gruss und schönen Sonntag,

Nadine

6

ich denke auch dass du dir vor einer op noch eine weitere meinung einholen solltest.es ist echt seltsam dass alle bisher zu einer op geraten haben weil sie etwas vermuten, das würde ich dem neuen doc erklären und darauf bestehen keine vermutung sondern eine konkrete diagnose zu bekommen.eine op ist ja auch mal echt nicht grad ein zuckerschlecken für so ein kleines kind.ich hätte auch so entschieden, lieber auf nummer sicher gehen mit einer ordentlichen diagnose, wenn dann die op notwendig ist, muss man sie halt machen lassen.

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Hallo Nadine,

bei unserer kleinen war das so das sie seit September letzten Jahres ununterbrochen Schnupfen hat, hin und wieder begleitet mit husten und Fieber. Da mir mein Kinderarzt sagte das die Ohren erst besser werden wenn die Nase frei ist, diese aber nie frei geworden ist hatte sie ständig schmerzen. Bin darauf zum HNO Arzt und der meinte gleich Op Polypen usw. dann für ich ins Krankenhaus unabhängig von der ersten Diagnose und die meinten das gleiche. Ich bin froh das wir die OP hinter uns gebracht haben und ich habe mir das auch alles viel schlimmer vorgestllt. Die Polypen waren schon so groß das sie keine Luft mehr durch die Nase bekommen hat und sich schon eiter gebildet hat. Leider nur hat sie jetzt auch noch Paukenröhrchen in den Ohren. Das muß bei euch jetzt nicht so sein, aber es ist ein eingriff von 10 min. erkundige dich einfach noch bei anderen ärzten denn was nicht sein muß muß eben nicht sein.

LG Nicole & Cecile

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Hallo,

Du sagst, die Polypen Deiner Tochter waren vergrössert. Hatte der Hno bei der Voruntersuchung das denn sehen können? Mia ist momentan und war auch zwischendurch gesund, sprich kein Schnupfen. Sie atmet zwar tagsüber durch den Mund, schnarcht aber nicht und kann prima durch die Nase atmen, sprich kein Schnaufen oder Röcheln.

Ich weiss, dass es ein kleiner Eingriff ist, aber die Notwendigkeit sehe ich nach all den Untersuchungen einfach nicht. Und ein gewisses Risiko besteht immer.

LG, Nadine

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Hallo nadine,

ja bei den voruntersuchungen hat man die vergrößerung gesehen, sie hat den Schnupfen ja nicht los bekommen und hat auch sehr laut geschnarcht, nach allem was du erzählst besteht dafür dann wirklich keine notwendigkeit.

LG Nicole & Cecile

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