Alles extrem teuer geworden

Hallo, gerade komme ich vom Einkaufen und tanken. Und bin mal wieder echt platt. Gerade im Supermarkt merke ich seit Anfang des Jahres das vor allem Obst und Gemüse deutlich teurer geworden ist. Auch beim Tanken wird man nie richtig zur Kasse gebeten. Ich arbeite im Schichtsystem und wohne auf dem Dorf. Hier fährt leider Sonntag morgens um 5 Uhr kein Bus an meinen 30 km entfernten Arbeitsplatz. E-Auto hatten wir überlegt anzuschaffen. Allerdings ist der Strom für ein E Auto ja auch nicht so günstig und die Anschaffungskosten waren zumindest bis jetzt noch deutlich höher als bei einem Verbrenner. Wenn man versucht öfter mal mit dem Fahrrad auf die Arbeit zu fahren, das klappt aber auch nicht immer. Die die Stadt hat zu Beginn des Jahres auch mal die Grundsteuer erhöht, im Kindergarten zahlen wir auch einen leicht höheren Betrag und mehr Essensgeld. Auch der Stromanbieter hat erhöht obwohl eigentlich sinken sollte durch die erhöhte CO2 Abgabe. Vor Corona waren wir oft essen oder haben mal hier und da was to go mitgenommen. Seitdem die die Restaurants wieder offen sind waren wir einmal essen und haben auch da gemerkt dass die Getränke und Essenspreise gestiegen sind. Da müssen wir jetzt echt Abstriche machen und können einfach weniger essen gehen und nicht mehr so viel mit dem Auto zu Ausflügen fahren da ist am Monatsende sonst echt knapp wird. Wie geht es euch damit? Merkt ihr etwas von dem Preiserhöhung müsst ihr euch einschränken? Bei mir gab es leider auch letztes Jahr nur ein Prozent mehr Lohn aufgrund von Corona war nicht mehr drin.

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Ja, wer soll in diesem Land denn sonst geschröpft werden?
Die Superreichen haben ihrer Gelder sonst wo, die zahlen selten Steuern. Denen ist das auch Wurst, ob der Privatjet für 1000 tankt oder für 1500.
Bei den ganz Armen kannst du auch nichts mehr holen.

Also müssen die blechen, die hier noch was am Laufen halten und jeden Tag arbeiten...

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Das ist jetzt ein Scherz, oder?
Die Wirtschaft wurde letztes Jahr massiv verzerrt, u.a. durch massenhaftes Geld an allen Ecken und Enden. Das wird jetzt korrigiert, ganz automatisch, nennt sich Inflation.

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Vielleicht klingt das naiv, aber es gibt so viel Steuergelder, die in unnötige Brücken und Bauten gesteckt werden. Ich finde wir werden gemolken bis zum letzten Tropfen.

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Jepp - ich habe auch festgestellt, dass überall die Preise angehoben wurden. :-(

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Hab ich heute auch noch gedacht...
War beim Metzger und im Aldi, beim Metzger ne kleine Tüte voll Fleisch und beim Aldi hat alles in eine Einkaufstasche gepasst, waren nur ein paar Kleinigkeiten. Insgesamt knapp 70€ weg. Tanken wollte ich auch aber bei 1,40€ für Diesel hab ich es dann doch verschoben...

Zum E-Auto kann ich dir sagen, wenn du nicht auf der Arbeit oder sonst wo kostenlos Laden kannst, lohnt es sich nicht. Wir haben einen Hybrid und leider keine Möglichkeit kostenlos zu laden. Ich habe nach einem halben Jahr die Kosten für's Laden/Tanken gegen gerechnet und seitdem haben wir ihn nicht mehr geladen und fahren nur noch mit Benzin. Elektrisch war ganz deutlich teurer

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Zum E Auto, nur laufende Kosten:
30 Cent/kWh mal 15 kWh/100km ergeben 4,50 Euro.
1,40 Euro/Liter Diesel mal 5 Liter ergeben 7 Euro.
Steuern: bei E Auto Null Euro, beim Diesel mind. 100 Euro. In meinem Vergleich sogar 200 Euro.
Versicherung: fast identisch.
Perspektivisch wird der Diesel noch teurer. Strom auch, aber nicht so extrem.

Die Zahlen sprechen für sich.

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Wir schaffen elektrisch aktuell sogar 100 km für knapp 3,60€ im üblichen Alltag. (Walbox zuhause)
Klar, bei längeren bzw. schnelleren Autobahnfahrten geht der Verbrauch hoch, aber dann wird sind es je nach Fahrweise immer noch vergleichsweise deutlich geringere Kosten als beim Diesel. Unterwegs halten sich die Kosten an Superchargern 0,37€ auch in Grenzen!

Was aber ebenfalls noch eine große Ersparnis bringt, sind die deutlich geringeren Wartungskosten - keine teuren Inspektionen mehr und deutlich weniger Verschleißteile!

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Wir fahren einen Wagen Erdgas und ein E-Auto. Das sind schon merkliche Unterschiede zum Verbrenner. Gas tanken wir monatlich für 40Eu und Elektro etwa 30 an der eigenen Wallbox. Beide Auto fahren im Schnitt 10.000km/Jahr. Benzin habe ich für rund 200 im Monat getankt.

Ansonsten ja, Lebensmittel haben deutlich angezogen....

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Welche Lebensmittel meinst du jetzt?

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Alles bis auf Snacks und Chips, ist doch alles teurer geworden.

Der Schrott ist sogar billiger geworden. Aber in der Jahreszeit einen Broccoli für 1,79 Euro, hatte ich noch nie. Die haben höchstens 99 C gekostet.

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Noch kurz zu den Anschaffungskosten für E-Autos: Standen vor der Entscheidung, unseren alten Verbrenner durch das aktuelle Modell zu ersetzen oder auf E-Auto umzusteigen. Tatsächlich hätte der Verbrenner kaum weniger gekostet als das E-Auto, das es letztlich dann geworden ist. Bei uns ging es allerdings um Neuwagen 3er-Kombi. Bei Gebrauchtfahrzeugen sieht der Markt vermutlich anders aus.

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Ja. Tatsächlich ist alles teurer geworden. Sogar Eis bei meiner lieblings Eisdiele. Ich verstehe es. Ich verstehe die, die lange zu haben mussten, aber ich verstehe nicht die Lebensmittelhändler. Ich schweige vom Bezin. Es ist eine Katastrophe. Ich fahre mittlerweile in die Schweiz (!!!!) um günstiger (!!!!) zu tanken 😖🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️Wer hätte DAS mal gedacht!
Und ich ärgere mich wirklich darüber. Denn ohne Auto ist es schwierig hier vom Berg zu kommen. Ich brauche ein Auto um meine Tochter zum Kindergarten zu bringen und danach gleich zur Arbeit zu kommen. Ich schaffe es nicht anders, denn Busverbindung ist sehr schlecht und ich käme nie pünktlich bei der Arbeit an und auch meine Tochter könnte ich sonst nicht abholen. Es geht einfach nicht anders. Mich frustriert es sehr, dass man jeden Cent umdrehen muss und sich überlegen muss, ob ich mir Schuhe in diesem Monat kaufen oder es komplett sein lasse sol und stattdessen mein Auto zur Prüfung in die Werkstatt gebe. Dann muss ich eben mit geschlossenen Schuhe bei der Hitze laufen. Und auch das Auto muss warten, weil es ja schon wieder teuer(!!!) getankt werden muss. Sonst komme ich nicht von A nach B.

Es ist traurig. Es wird nicht an die Bürger gedacht. Bald wird es wirklich wahr, dass das Autofahren nur für die Reichen ist. Alleinstehende Mütter/Väter müssen viele Abstriche machen. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Es sind einfach zu viele Sorgen.

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2008 oder 2009 (ganz genau weiß ich es nicht mehr), hat super Benzin 1,63€ gekostet.
Komisch, dass sich da keiner mehr dran erinnert. Ich habe 200€ Spritkosten im Monat gehabt. Nur für den Weg zur Arbeit.... 35 km pro Strecke.

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Es gibt zudem kaum ein Land, in dem Lebensmittel so billug verhökert werden wie in Deutschland.
Ein Pfund Hackfleisch für 2,50€ beim Discounter.. Ekelhaft.

In den USA kostet ne Gurke teils 5 Dollar und die Gehälter sind mehr oder weniger gleich...

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Na ja, die Preissteigerungen kommen ja nun nicht überraschend. Wer sich ein wenig mit Wirtschaftsgeschichte auskennt weiß was eine Inflation ist. Was Du aber bedenken musst ist das im vergangenen Jahr die Preise sehr niedrig waren, nicht nur durch die Steuersenkung.

Die weltweite Krise muss ja finanziert werden, das nächste was folgen wird sind Steuererhöhungen. Anders geht es nunmal nicht. So billig wie jetzt werden wir wohl erstmal nicht mehr leben.

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