Schwanger und krankschreiben

Hallo ihr lieben,

Ich bin momentan in der 13. SSW und bin seit dem 30.11.20 krank geschrieben. Zwischendrin hatte ich vom 14.12-21.12 Urlaub. Danach wurde ich weiter krank geschrieben. In meinem Urlaub ging es mir natürlich auch nicht plötzlich wieder besser. Ich hab den Urlaub einfach stehen lassen weil ich nicht wusste wie lange das ganze noch geht und ich dann evtl die 6-Wochen Frist bis zum Krankengeld erreiche. Wollte das einfach vermeiden. Nun ist es so dass ich ab morgen eigentlich wieder arbeiten müsste. Leider ist an arbeiten nicht zu denken da ich unter extremer Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufproblemen und Erschöpfung leide. Ich schaffe es gerade mal so morgens aufzustehen und mir die Zähne zu putzen. Nun weiß ich nicht ab wann ich offiziell in die 7 Woche komme in der ich dann Krankengeld erhalten würde. Das Problem ist: mein Mann ist ohnehin in der Kurzarbeit wie viele Menschen momentan, wir bauen ein Eigenheim, und wenn dann noch das Krankengeld dazu kommt... wird es finanziell schwer.

Morgen habe ich meinen FA Termin und würde es bei meiner Ärztin ansprechen. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass ich BV bekomme. Arbeite zudem im Büro und da darf man leider erst 6 Wochen vorher in Mutterschutz. Ich glaube aber nicht dass ich es bis Juni durchhalte wenn es mir jetzt schon so schlecht geht 😞 ich habe leider keine einfache Schwangerschaft. Meine Ärztin sagte mir bereits an den ersten zwei Terminen dass das normal ist und vorbei geht. Daher hat sie mich nicht krank geschrieben. Sie war der Meinung dass ich auch mit meinen o.g Problemen weiter arbeiten könne. Mein Hausarzt hat mich dann daraufhin krankgeschrieben.
Wie läuft das ganze Zeit ab ? Was kann ich tun ?
Sorry für den langen Text 😕

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Sofern Du mit dem gleichen Diagnoseschlüssel krankgeschrieben wurdest, helfen die zwei Wochen Urlaub dazwischen auch nichts. Am besten rufst Du morgen bei Deiner Krankenkasse an und fragst, wann bei Dir die Lohnfortzahlung endet.

Ich frage mich nur, was die Alternative sein soll?! Arbeitsfähig bist Du ja zur Zeit nicht. Und ein BV wirst Du anscheinend nicht bekommen. Dass Deine Beschwerden sich nicht verringern, wenn Du nicht arbeiten musst, hast Du ja nun schon herausgefunden.

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Ja das ist alles echt blöd. Klar verringern sich meine Beschwerden nicht wenn ich zuhause bin aber es ist mir lieber mit den Beschwerden zuhause zu bleiben anstatt mit den Beschwerden im Büro zu sitzen und Bürger zu bedienen (arbeite im bürgeramt) und mich nicht konzentrieren zu können

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Ja, dann bleibst Du in der AU. Denn mit dem Kopp unterm Arm zur Arbeit geht halt nicht.

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Gut, dass morgen den Arzttermin hast. Wenn das so schlimm ist, musst Du weiterhin krankgeschrieben bleiben, es nützt nichts. Eine ehemalige Kollegin hatte das auch sehr schlimm und hing dann am Tropf, stationär. Also pass auf Dich auf. Kommt leider alles auf einmal bei Euch, da kann man nur hoffen, dass die Kurzarbeit alsbald beendet ist bei Deinem Mann.

VG 004

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Hast du deine Versicherungen nicht angepasst wenn es sofort kritisch wird wenn du nicht 100% Gehalt bekommst?

Jetzt ist es bestimmt zu spät, viele Versicherungen haben einen gewissen Zeitraum wo Schwangerschaft ausgeschlossen sind. Aber evtl kennt sich da jemand besser aus und kann dir einen Tipp geben.

Ich hatte beim absetzen der Pille die Versicherung abgeschlossen, da wir auch grade gebaut haben etc.

Ansonsten bleiben nur Ersparnisse oder dein mann sucht sich einen nebenjob. Ein Grund für ein bv sehe ich hier nicht

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Hat jetzt nur indirekt mit der Krankschreibung zu tun. Aber, wie wollt ihr denn die Elternzeit finanziell stemmen, wenns jetzt schon eng wird mit Krankengeld? Oder geht dein Mann in Elternzeit? #zitter

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Das was du beschreibst sind ja an sich „normale“ Schwangerschaftsbeschwerden. Manche leiden mehr darunter, andere weniger. Deswegen alleine wirst du kein BV bekommen. Und wegen eurer finanziellen Situation erst recht nicht. Ein Beschäftigungsverbot bekommst du, wenn du nicht mehr weiter arbeiten darfst, weil deine Arbeit deine Schwangerschaft oder dein Baby gefährden würde.

Und wie oben schon beschrieben, solange du aus dem gleichen Grund krank geschrieben bist, nützt es auch nichts, dass du zwischendrin Urlaub hast oder ähnliches.

Also entweder du lässt dich weiterhin krank schreiben und bekommst dann eben Krankengeld oder du zwingst dich auf Arbeit. Was anderes wird dir wohl nicht übrig bleiben. Normalerweise verschwindet ja die Übelkeit irgendwann (bei mir in der 22 SSW), die Erschöpfung wird allerdings nicht weniger.

Wie habt ihr euch das den mit der Elternzeit vorgestellt? Da bekommt man ja auch nur Elterngeld. Oder wirst du nach der Geburt gleich wieder voll arbeiten?

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Hallo 🤗
Als erstes solltest du mit dir selbst ehrlich sein: kannst du aufgrund von Beschwerden nicht arbeiten oder möchtest du nicht? Ich will dir nichts unterstellen und bitte verstehe die Frage nicht persönlich aber die Antwort auf deine Fragen haben direkt was mit der Beantwortung der Fragen zu tun. Geht es dir wirklich so schlecht, dass du nicht mehr im Büro arbeiten kannst, dann musst du dich weiter krank schreiben lassen bis es dir besser geht- auch mit der Kenntnis dass du ins Krankengeld rutschst. Es wird allerdings wahrscheinlich nur ein kurzer Zeitraum sein, da du ja mit der Besserung wieder arbeiten gehen kannst. Hast du nicht vor bis zu der Entbindung zu kommen und möchtest nicht auf das volle Gehalt verzichten, dann ist deine einzige Möglichkeit dich mit anderen Gründen weiter krank schreiben zu lassen (wie ich das finde oder wie gesetzeskonform das ist - ist erstmal nicht relevant). Es muss dir aber klar sein, dass es auch im Büro inoffiziell jeder wissen wird und ob das gut ankommt bezweifle ich. Das ist aber erstmal eine Möglichkeit auch wenn nicht ganz sauber.
Wenn du im Büro arbeitest, hast du eigentlich kaum Möglichkeiten für ein BV. Es käme nur ein individuelles BV in Frage aber ob man ein solches will, ist fraglich. Insbesondere weil immer ein Risiko für das Leben des Kindes und/oder der Mutter bestehen sollte um ein solches zu bekommen. Einige Ärzte stellen ein solches BV aus wenn man einem "psychischen Terror" auf der Arbeit erleben muss, aber das sieht mir bei deinen Ausführungen nicht danach aus.

Macht euch bitte Gedanken wie ihr die Zeit nach der Geburt finanziell überbrücken wollt. Und macht euch Plan B und C falls die Kurzarbeit andauern sollte.

Alles Gute für die SS 🍀

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Ruf doch mal bei einer Hebamme an bzgl. Akupunktur. Das kann bei Übelkeit wahre Wunder bewirken. Ich meine das übernimmt sogar die gesetzliche Kasse.

Damit wäre Dir doch am meisten geholfen. Keine Übelkeit mehr und damit arbeitsfähig. Und somit auch kein Krankengeld u d damit nicht weniger Geld.

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