Plötzlich Kurzarbeit Und Unterhaltszahlungen

Hallo zusammen!
Ich arbeite Vollzeit und kriege 2400€ netto.
Davon zahle ich 840€ Unterhaltsgeld für meine 2 Kinder aus erster Beziehung (15 und 16 J.)
Auf Grund von der Corona Pandemie soll in der Firma bald Kurzarbeit anstehen.
67% meines Nettogehalts = 1600€
Zu Hause habe ich meine Frau, die noch in Elternzeit ist mit meinem dritten Kind (9 Monate alt).

Sie hat monatlich 700€ (inkl. Kindergeld) zur Verfügung.

Wie viel Unterhalt muss ich in der Kurzarbeit nun zahlen?

Natürlich suche ich mir was in der Zwischenzeit als Ausgleich, aber so schnell geht das leider auch nicht.

Suche speziell nach Antworten zum Unterhalt.
Alles über den Selbstbehalt geht ab? Wie wird es aufgeteilt auch in Hinblick auf das 3. Kind das bei uns wohnt?

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Hallo
Selbstbehalt gegenüber den Kindern sind 1080 Euro meine ich. Was darüber hinaus ist wird, je nach Alter, unter den 3 ki dern aufgeteilt. Du wirst dadurch zum Mangelfall.
Das ausrechnen kann dir das Ja.

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Ganz so einfach ist das nicht. Kurzzeitige ‚Einbußen‘ erkennt niemand an. Bisher gibt es die inoffizielle Regelung, dass alles unter 6 Wochen als kurzzeitig gilt. Erst wenn die Kurzarbeit länger andauert, kann ggf. über eine Neuregelung bzw. -berechnung gesprochen werden. Das JA geht davon aus, dass du mir deinem bisherigen Gehalt hättest ‚vorsorgen‘ können. Um eben einen Monat ‚ausgleichen‘ zu können.

Außerdem : wenn die Kurzarbeit länger als ein Jahr andauert, kann das JA verlangen, dass du einen neuen Job suchst, mit welchem den Unterhalt sicherstellen kannst.

Wenn es keine Urkunde vom JA gibt und ihr die Unterhaltszahlungen unter euch geregelt habt, kannst du mit der Mutter sprechen und eventuell die Zahlungen verringern und wenn die Kurzarbeit vorbei ist, ausgleichen.

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Sorry, 1160 Euro sind Selbstbehalt

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Ich denke, du musst weiterhin den Unterhalt wie bisher zahlen, da die Kurzarbeit ja nur vorübergehend ist. Sollte sie länger als 6 Monate gehen, dann wirst du den Unterhalt neu berechnen lassen können.

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Naja, da du ohnehin mehr zahlst, als du musst, würde ich an die Vernunft der Frau appellieren.
So wie ich das sehe, ist bei der Unterhaltsberechnung dein jüngstes Kind und dessen Mutter nicht berücksichtigt worden. Einen geringeren Unterhalt bekommst du also definitiv durch...schon allein deswegen.

Vielleicht könnt ihr euch ja als Eltern einfach ohne Anwälte im Sinne des Kindeswohls einigen. Corona ist schlecht für Jeden. Wenn ich das bei meinen Söhnen sehe...zwar gehen sie jetzt nicht mehr in die Schule ... aber jetzt habe ich plötzlich eine zusätzliche Belastung. Einmal muss ich die Jungs von Treffen mit Freunden abhalten (die böse Mama) und zum anderen bin ich plötzlich zum Lehrer für alle Fächer mutiert und passe natürlich zusätzlich auch noch auf, dass der Nachwuchs seine Online-Unterrichtsstunden nicht verpasst.

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Wo zählt er denn mehr als er muss?

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Bei 3 Kindern muss er für die beiden älteren je 442 Euro zahlen! Also zahlt er eigentlich zu wenig!

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