Berechnung Gehalt BV

Hallöchen. Ich hatte wegen der Berechnung des Gehalts im BV hier schonmal gefragt. Mir kam mein ‚Auszahlbetrag‘ von Dezember und Januar sehr gering vor, mir lagen jedoch die Gehaltsbescheinigungen von meinem AG nicht vor. Ich habe mehrfach um Übersendung gebeten, um alles nachvollziehen zu können - konnte ja sein, dass ich einen ‚Denkfehler‘ hatte.

Nun habe ich sie am WE bekommen - und wie ich es mir dachte, wurde mir nur das Grundgehalt ausgezahlt. Ich habe heute Früh in der Personalabteilung angerufen...unter Hinweis auf das MuSchG darum gebeten, das alles bitte nochmal zu prüfen. Weil ich im herangezogen Zeitraum (Juli bis September) auch Nachtschicht, Sonn- und Feiertagszuschläge erhalten habe. Der Zahlbetrag unterscheidet sich hier von meinen Berechnungen um fast 300€ - für einen Monat. Dies würde mir demzufolge einen Fehlbetrag von fast 600€ für Dezember und Januar bescheren.

Nun der Rückruf der Personalabteilung. Das sei alles so richtig. Sie machen das schon immer so und das verwendete Programm gäbe auch nichts anderes her. (?!?!?)

Ich möchte ungern gleich zum Anwalt. An wen kann ich mich sonst noch wenden, der mir das alles genau erklärt? Ich möchte hier nicht als Laie irgendwem irgendwas unterstellen - ich habe an sich ein gutes Verhältnis zu meinem AG und arbeite dort gern.

Weiß jemand Rat?

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Du könntest auch bei der Aufsichtsbehörde für den Mutterschutz dich beraten lassen und um Unterstützung bitten. Eventuell hilft eine Anfrage/Beratung durch die offiziell zuständige Behörde dem AG bzw der Personalabteilung auf die Sprünge.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/mutterschaftsleistungen/aufsichtsbehoerden-fuer-den-mutterschutz-und-kuendigungsschutz/aufsichtsbehoerden-fuer-mutterschutz-und-kuendigungsschutz--informationen-der-laender/73648?view=DEFAULT

Alternativ den AG offiziell freundlich per Brief auffordern die Berechnung nach MuschG §18 https://www.gesetze-im-internet.de/muschg_2018/__18.html vorzunehmen und das fehlende Gehalt anmahnen und den AG unter Verzug setzen. Das ganze dann direkt an den Chef.

Wenn die Personalabteilung mit ihrer Lohnberechnungssoftware nicht umgehen können sollen sie sich halt an den Herstellersupport wenden.

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Gibt es einen Betriebsrat? Dann an den würde ich sagen

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Ganz ehrlich?

Da es um sehr viel Geld geht, auch Elterngeld, würde ich sehr wohl einen Anwalt bemühen.

Schließlich hast du deine Personalabteilung schon auf das Gesetz hingewiesen und es ist anscheinend egal.

Hast du denn schon mal mit dem Chef selbst gesprochen?

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