"Komisches" Gefühl während dem Mutterschutz

Guten Morgen zusammen,

ich bin aktuell in der 36. Woche und mittlerweile seit zwei Wochen im Mutterschutz. Es ist ein absolutes Wunschkind und ich freue mich schon riesig auf die Zeit mit dem kleinen Schatz :-). Dennoch fühlt sich für mich der Mutterschutz irgendwie "komisch" an. Ich war irgendwie von heute auf morgen komplett raus aus der Arbeit und denke nun häufig daran was die Kollegen so machen. Wirklich einbezogen werde ich natürlich nicht mehr und habe daher manchmal das Gefühl ausgeschlossen zu sein. Zudem habe ich auch Sorgen, dass ich vielleicht nie wieder zurückkommen kann. Evtl. macht die Vertretung ja einen besseren Job als ich... Ich weiß alles total unwichtige Gedanken aber irgendwie beschäftigt es mich dennoch. Geht es noch jemand so?

LG,
Julchen

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Hey.

Ich bin zwar noch vier Monate vom MuSchu entfernt, aber habe genau die gleiche Sorge. Aber ich habe mir vorgenommen, meine Kolleginnen immer mal besuchen zu kommen, damit ich einfach in Kontakt bleibe mit ihnen. Habe das auch schon öfter mitbekommen, dass viele dazu raten, dass man die Kollegen mit denen man sich gut versteht, auch einfach mal besucht, oder man kann scheinbar auch Schulungen von der Arbeit besuchen gehen, um auf dem neusten Stand zu bleiben. Genauer habe ich mich aber noch nicht informiert.

LG!

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Müssen die dich nicht nach der karenz wieder zurück nehmen? Also bei uns ist das so.

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Sie hat den Anspruch auf eine Stelle, jedoch muss es nicht genau derselbe sein und sie könnten ihr dann sagen, dass sie nicht mehr gebraucht wird. Sozusagen. Die Gefahr besteht dann trotzdem, auch wenn man auf jeden Fall zurückgehen kann.

Denke das bereitet ihr Sorgen.

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Ok das ist dann wohl bei uns in Österreich anders. Das glaube ich schon das man sich da irgendwie Gedanken macht. Ich bin schon 18 Jahre in der gleichen Firma sowas kenne ich nicht. Aber ich denke man sollte nicht zu viel drüber nachdenken weil es im Moment wichtigeres gibt.💗

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Hallo , mir ging es anfangs genauso . Allerdings bin ich schon von Anfang an im bv. Von jetzt auf gleich weg. Man bekommt nix mehr mit , vollzeit arbeiten hat ja sonst immer sehr den Alltag bestimmt . Ich fand es anfangs bedrückend, die Kinder und Familien , die ich betreut habe plötzlich nicht mehr zu sehen . Arbeite in der häuslichen kinderintensivspflege. Ich denke auch jetzt noch oft an die kleinen . Hin und wieder habe ich aber Kontakt zu verschiedenen Kollegen, das ist auch was wert . Hab auch schon häufiger daran gedacht , wie es sein wird wieder zurück zu kommen. Denn es wird sich dann einiges geändert haben . Ich komme in neue Teams, andre Familien . Vllt neue vorgesetzte. Ich denke solche Gedanken und Gefühle sind da ganz normal.
Irgendwann habe ich mich dran gewöhnt gehabt und spätestens wenn unsere Mäuse endlich da sind, werden wir ganz andre Gedanken haben. Wir haben es ja bald geschafft , wir sind gleich weit :) also lass uns noch die letzte zeit an ruhe genießen 😊

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Mir gings gleich vor dem mutterschutz. Ich liebe meine Arbeit und konnte es mir einfach nicht vorstellen zwei jahre zu hause zu bleiben 😅. Zumal es bei mir ja nicht fix ist ob ich wieder ins gleiche labor komme zu meinen kollegen, war ich richtig traurig beim abschied.
Gott sei dank sind wir ein kleiner ort und man kennt jeden auch mehr oder weniger privat. Da kann man sich immer treffen und in kontakt bleiben.
Am letzten tag hab ich auch mega geheult 😅

Aber kaum fing der urlaub vor dem mutterschutz an, war die arbeit wie vergessen und ich genieße es zu hause zu sein 😆. Mit meinen arbeitskollegen schreibe und treffe ich mich nach wie vor privat.

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Ich hatte ähnliche sorgen. Habe darüber auch mit meinen Kollegen gesprochen. Vor allem die Mütter haben mir aber prophezeit, dass sich diese Ängste um den Job meistens auflösen, da man ganz andere Prios entwickelt.
Ich bin jetzt in der 36 Woche und geniesse jeden Tag ohne Verpflichtung bis es mit dem kleinen Wurm los geht. 😊

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