BV vom Arzt

Hallo. Mein Betriebsarzt hat mir ein BV ausgesprochen. So richtig ist mein AG nicht einverstanden. Darf mein AG den Grund vom Betriebsarzt erfahren wieso ich ins BV geschickt wurde?

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Wenn es wegen des mutterschutzgerechten Arbeitsplatz war, sicher.

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Danke für die Antwort. Hätte gedacht die Schweigepflicht tritt in Kraft, da der Betriebsarzt gesagt hat, erhält Schweigepflicht und darf keine Auskunft geben.

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Das kann auch gut sein.
Allerdings würde ich meinen, dass eine „allgemeine“ Auskunft was am Arbeitsplatz falsch läuft nichts mit dir per se zu tun hat.
Aber sicher weiß ich das ehrlich gesagt auch nicht.

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Jetzt bin ich neugierig. Ich kenne die Antwort auf die Frage nicht, aber meines Wissens nach, spricht der Betriebsarzt nur die Empfehlung aus und der AG das BV. Demnach müsste er ja Bescheid wissen dürfen.

Wenn es um gesundheitliche Belange geht, spricht der FA das BV aus und dann weiß der AG nicht warum...

VG Isa

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Der Betriebsarut gibt normalerweise eine Empfehlung. Dann muss der Arbeitgeber das BV aussprechen.
Er kann aber auch Ei. Individuelles Beschäftigungsverbot aussprechen.
Und absolut gilt hier die Schweigepflicht. Deinen Arbeitgeber geht es gar nichts an, warum du ein BV hast.
Ich arbeite beim Betriebsarzt 😊
Falls du noch andere fragen hast, melde dich gerne 😊

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Deinen Arbeitgeber geht es gar nichts an, warum du ein BV hast.

Das trifft nicht ganz so zu, wie du es darstellst. Der AG darf bei jedem ärztlichen BV nachfragen, von welchen Arbeitsbedingungen der Arzt ausgegangen ist, als er das BV erteilt hat.

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Der Betriebsarzt schreibt ein Gutachten, etwa in der Form:

Aufgrund der betriebsärztlichen Untersuchungen empfehle ich:


o keine Bedenken gegen eine Weiterbeschäftigung

o Weiterbeschäftigung unter folgenden Voraussetzungen......


o eine völlige Freistellung vom beruflichen Umgang mit Kindern


Diese Möglichkeiten und andere kann der BA ankreuzen, ist aber eine Empfehlung, und die letztliche Entscheidung trifft der AG.

Wenn er ein Beschäftigungsverbot ausgestellt hat, darf der AG dies selbstverständlich auch anfechten. Wie bei jedem ärztlichen BV.

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Du bist die, die Schimmel am Arbeitsplatz hat,, dem Arzt allerdings was von giftigen und gefährlichen Schadstoffen in der Luft erzählt hat und nun etwas Muffesausen kriegt, weil der Chef das BV nicht so toll findet und sich schlau machen will. ODer?

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Schimmel zählt ja unter die Kategorie Gefahrstoff, also es war nicht gelogen. Und den Rest kann man wohl so sagen genau. Das BV war auch nie meine Absicht um das noch zu erwähnen. Bevor mir etwas unterstellt wird.

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Schimmel zählt ja unter die Kategorie Gefahrstoff, also es war nicht gelogen, das hab ich beim Arbeitgeber erzählt und den Arzt hab ich direkt gefragt wie schlimm es wegen dem schimmel ist. Und den Rest kann man wohl so sagen genau. Das BV war auch nie meine Absicht um das noch zu erwähnen.

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