Wer arbeitet in Teilzeit?

Hallo,

ich habe kürzlich gelesen, dass viele Frauen im Alter armutsgefährdet sind. Und einer der Gründe, der genannt wurde ist, dass sei zu lange mit Teilzeitjobs herumtun. Ich frage mich seither, wie lange ist zu lang? Wie lange ist wichtig für die Familie? Wie lange und warum habt ihr euch für Teilzeit entschieden?

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Hallo bebemore34,

ich arbeite Teilzeit...noch.

Ich bin nach der Elternzeit (damals noch Erziehungsurlaub ;-)) meines ersten Sohnes mit einer halben Stelle (=20 Stunden) in den Beruf zurückgekehrt. Nach dem zweiten Sohn das gleiche. Dann habe ich Schritt für Schritt auf 30 Stunden erhöht.

Nun sieht es so aus, dass ich bald auf 35 Stunden gehe, weil ich die Stelle wechsele und dieser Traumjob leider nur so zu bekommen ist. Wir haben Familienrat gehalten und alle sind einverstanden und es ist betreuungstechnisch machbar. Geldtechnisch ist es natürlich angenehmer und auch für die Rente nicht so schlecht. :-)

Das einzige, was ich mir dann eventuell gönne, ist eine Bügel- und/oder Putzfee. Mal sehen, wie ich das schaffe. Die 5 Stunden weniger möchte ich dann nicht noch den Kindern "abziehen".

Grüße,
Verena

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Hallo,
ich habe nach meiner Ausbildung 2,5 Jahre Vollzeit gearbeitet. Dann habe ich zwei Kinder bekommen und war insgesamt 4,5 Jahre zuhause in Elternzeit. Darauf habe ich wieder angefangen Teilzeit (20 Stunden) zu arbeiten, bis unser 3. Kind geboren wurde. Das waren 4 Jahre. Mit der Geburt unseres 3. Kindes bin ich wieder für 3 Jahre in Elternzeit gegangen. Seitdem bin ich seit 9 Jahren wieder in Teilzeit (20 Stunden) beschäftigt.

Da mein Mann Vollzeit beschäftigt ist, haben wir es finanziell es auch nicht nötig gehabt. Daher habe ich noch weitere 4 Jahre Teilzeit beantragt. Allerdings habe ich mich dann für ein Fernstudium beworben, welches berufsbegleitend nebenher laufen wird (ich bin Beamtin). Ab April bin ich dann mit 42 Jahren neben meiner Teilzeit auch noch Studentin. Danach habe ich dann vor, 30 Stunden zu arbeiten. Vollzeit möchte ich eigentlich gar nicht.

urbani

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Ich arbeite 75 %. Vorher habe ich 2 Jahre lang 50 % gearbeitet. Ich denke, ich werde noch eine Weile bei Teilzeit bleiben - vielleicht sogar noch etwas weiter runtergehen. Allerdings bin ich als Juristin im Staatsdienst beschäftigt und damit quasi verbeamtet, so dass ich hoffe, dass selbst bei 75 % ein Auskommen mit der Pension möglich sein sollte.

LG

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Ich arbeite Teilzeit, einfach um Zeit für die Familie und meine Bedürfnisse zu haben.

Die Stunden werden vielleicht ein bischen aufgestockt, wenn beide Kinder bis abends in die Schule gehen.

Rentenversicherungen laufen privat

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Genau so haben wir das auch geregelt.

Ich glaube nicht, dass ich mich voll auf die gesetzliche Rente verlassen kann, also haben wir privat Rentenversicherungen abgeschlossen, dazu habe ich auch noch eine von meinem AG und eine Riester.

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Ich habe jeweils nach der Geburt der Kinder Teilzeit gearbeitet, ca 20 Stunden die Woche.
Als die beiden Großen im Kiga waren bin ich bis zur Geburt von Nr.3 auf 30 Stunden gegangen.
Nach der Geburt des dritten Kindes hab ich nach acht Wochen wieder mit 20 Stunden angefangen und bin dann, als sie 18 Monate war und in den Kiga kam auf Vollzeit gegangen. Sie ist jetzt 5.
Nochmal jahrelang beruflich zurück stecken, wollte ich nicht.
Dh ich habe durch die Kinder auch einige Jahre Teilzeit angesammelt. Hab aber versucht das so schnell es ging zu ändern.
Elternzeit hatte ich nicht.
Bin zumindest nach acht Wochen wieder für 20 Stunden eingestiegen.

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Hallo,

ich habe in meinem Berufsleben bisher 7,5 Jahre Vollzeit gearbeitet, 2,5 Jahre gar nicht und nun fast 12 Jahre Teilzeit mit verschiedenen Stundenzahlen (15-30 Wochenstunden).

Zurzeit arbeite ich 75% = 30 Wochenstunden und bin voll ausgelastet durch Familie, Haushalt, einen Pflegefall in der Familie und einige gesundheitlichen Baustellen meinerseits. Ob ich je wieder Vollzeit einsteige, weiß ich noch nicht.

Private Vorsorge halte ich für wichtiger als sich auf die gesetzliche Rente zu verlassen...

LG

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Hi, wir haben uns dazu entschieden, dass ich Teilzeit arbeite und mein Mann Vollzeit.

Ich mag meinen Beruf gerne - meine Kinder und meine Familie liebe ich und sehe die Zeit mit ihnen nicht als verlorene an.

Wie lange ich Teilzeit arbeite? Solange, bis die Kinder mich nicht mehr so intensiv zu Hause brauchen, ich könnte mir gut vorstellen, meine 60 auf 80 % aufzustocken, wenn alle Kinder aus der Grundschule sind, bin mit aber da nicht so sicher. Ich genieße zwei freie Tage zu Hause sehr und brauch sie auch. Vier mehr oder weniger kleine Kinder sind kein Pappenstil und einfach nur mit links zu organisieren.

Die Altersvorsorge läuft privat. Leider ist meine Mutter schon vor Jahren gestorben, mein Erbe ist gut angelegt und bewahrt mich hoffentlich vor Armut im Alter.

LG mim

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Ich habe durch meinen pflegebedürftigen Vater lange nur Teilzeit arbeiten können.

jetzt könnte ich voll arbeiten, aber dafür müsste ich mir eine neue Arbeit suchen, bei meiner Firma wird sich die Möglichkeit wahrscheinlich erst in einigen Monaten, vielleicht 1,5 Jahren ergeben. Ich arbeite sehr gerne da, verdiene recht ordentlich, fühle mich wohl - ich will einfach nicht wegen einer Absehbaren Zeit die Stelle wechseln.

Ich habe zum Ausgleich meine betriebliche Altersvorsorge maximiert.

Wer seine Angehörigen selber pflegen will oder muss, oder die Angehörigen weigern sich einfach ins Heim zu gehen, man will sie aber auch nicht ganz im Stich lassen - dann muss man eben sehen wie man das organisiert.

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Hi,

Also ich gehe seit 2 Jahren Teilzeit arbeiten. Allerdings ist dies nicht freiwillig. Momentan bin ich in Elternzeit und darf nur 30 Stunden. Vor der Elternzeit musste ich Teilzeit gehen da ich sonst meine Kinder nicht gesehen hätte. Arbeite 200km weit weg. Wenn ich einen Job bei mir im der nähe finde werde ich wieder vollzeit gehen. Teilzeit ist mir echt zu wenig. Meine Kinder sind trotzdem nicht lange in Betreuung, falls die frage jetzt kommen sollte.

Lg

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Hallo,

ich habe meine Ausbildung gemacht und dann 14 Jahre Vollzeit gearbeitet. Als ich mit 35 mein erstes Kind bekommen habe bin ich in Elternzeit gegangen. Für insgesamt vier Jahre, da in dieser Zeit auch mein zweites Kind geboren wurde. Als dieses zwei wurde und ich einen Kindergartenplatz (35 Stunden) bekommen habe, bin ich wieder 20 Stunden arbeiten gegangen. Nach einem Arbeitgeberwechsel zwei Jahre später habe ich auf 25 Stunden aufgestockt und die Betreuungszeiten auf 45 Stunden gesetzt. Ab März werde ich 30 Stunden arbeiten und ab Sommer gehen dann beide Kinder (bisher noch ein Kindergartenkind) in die Schule. Ab 2020 würde ich laut Arbeitsvertrag automatisch in die Vollzeit wechseln. Aber das entscheide ich 2020.

Meine Altersvorsorge wird durch eine betriebliche Altersvorsorge durch den Arbeitgeber (Zusatzversorgungskasse) und einer Pensionskasse (bezahle ich) aufgestockt. Riestervertrag habe ich auch, wobei ich nur soviel einzahle, dass ich die maximalen Zulagen bekomme. Ich denke, das sollte ausreichen.

Persönlich finde ich es gut, wenn die Kinder zumindest in den ersten zwei Jahren von einem Elternteil betreut werden können. Das schließt Kontakt zu anderen Kindern in Form von Spielgruppen, Kinderturnen oder andere Kontakte nicht aus. Ich war recht aktiv und finde daher auch das heutige Betreuungsgeld (haben wir noch nicht bekommen) nicht gänzlich verkehrt. Mein Elterngeld habe ich übrigens gesplittet, damit wir in der Elternzeit ein festes regelmäßiges Einkommen hatten.

Viele Grüße

rabe0510

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