Mich belastet unser Dispot so sehr :-(

Guten Morgen an alle,
ich muss mir mal meine Sorgen von der Seele schreiben, denn leider ist das Thema Dispot kein Thema mit dem man gerne mit seinen Freunden spricht :-(
Wir haben vor gut 1 1/2 Jahren gebaut u sind somit immer Ende des Monats mit 1500€ im Dispot... es ist nun mal so das selbst wenn Gehalt draufkommt u die monatlichen Abzüge kommen man ja sofort wieder im Dispot drin ist.. momenten belastet mich das alles so sehr, ich wünschte wir würden wieder endlich schwarze Zahlen auf dem Konto schreiben. Ich lieg oft nachts stundenlang wach u dann mache ich mir darüber immer Gedanken u Sorgen, auch am Tag fällt es mir schwer an was anderes zu denken..
Viell. kann mir jemand einen gut gemeinten Tipp geben oder ich finde viell jemanden den es so genauso geht...
Danke schön...

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Hallo

mein tipp

1) sucht euch einen zusätzlichen 400 euro job ( 4 monate oder beide 2) und ihr seid raus!!

2) lasst euch den dispo jeden monat 100 euro runter kürzen...

was nicht mehr zu holen geht geht schlicht weg nicht mehr ins minus.

lg

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Guten Morge,

also da hättet ihr die guten Tipps wohl besser vor dem Bauen gebraucht! Wenn ihr jeden Monat nach Eingang Eures Einkommens und der festen Abzüge im Minus seit habt ihr einfach vollkommen falsch gewirtschaftet!

Wendet Euch an einen Schuldenberater und überlegt mit ihm gemeinsam wie ihr aus der Schuldenfalle wieder raus kommt. Aber wenn ihr keine großen Posten (außer dem Haus) habt an denen ihr noch sparen könnt wird Euch wohl nichts anderes übrig bleiben als das Haus zu verkaufen. Oder wollt ihr bis ans Ende Eures Lebens so weiterleben?

Habt ihr denn vorher nicht genau durchgerechnet ob ihr finanziell hinkommt? Klar kommen das ein oder andere mal ungeplante Großausgaben hinzu (das ist mir klar) aber nach eineinhalb Jahren müsstet ihr aus dem Schlamassel wieder von selbst rauskommen.

LG

Kerstin mit Ida #verliebt an der Hand und Madita, Leo & #stern im #herzlich

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Wir reden hier von 1500€. Das ist sicher nicht schön, sagt aber noch ncihts darüber aus, ob sie tatsächlich ÜBERschuldet sind. Und bevor man davon spricht das Haus wegen 1500 Euro zu verkaufen, schaut man erstmal, wo Einsparmöglichgkeiten sind. Wäre doch gelacht, wenn diese 1500 € nicht zu schaffen sind.

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Klar hören sich 1500€ erstmal nicht viel an. Aber wenn man nach dem monatlichen Einkommen und den Fixausgaben bereits wieder im Minus ist muss man aber ganz schön rödeln um über die Runden zu kommen. 1500€ zu wenig im Monat zu haben ist doch ein großer Haufen!

Und das Problem besteht ja jetzt bereits seit 1,5 Jahren! Puh! Gut vielleicht bin ich beim Thema Schulden etwas sensibel, aber ich könnte auch nicht schlafen wenn ich wüsste morgen kommt das Gehalt, danach Miete, Versicherungen etc. und schon ist das Geld futsch! Noch dazu wenn im Februar das 2.te Kind zur Welt kommt!

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Moin,

mich belastet unser Dispo auch sehr. Bei uns lag es am Kinderwunsch (künstliche Befruchtungen), dann Auto kaputt und dann Kinder-Erstausstattung. Ohne dem kaputten Auto (Motorschaden) hätte alles gepasst.

Wir haben jetzt erst mal geschaut, wo wir was sparen können (Verträge für Handy etc gekündigt; Gasanbieter gewechselt, beim Einkauf sparen usw). Und sobald unser Sohn etwas größer ist, werde ich arbeiten gehen. Dann passt es wieder.

Das Haus würde ich niemals deswegen verkaufen. Wir haben auch eines und wollen es in jedem Fall behalten.

Die Rechnung ist ganz einfach: Ihr müsst mehr Einnahmen als Ausgaben haben, dann kommt ihr auch aus dem Minus wieder raus.

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Wenn ich sowas immer lese...

<<Das Haus würde ich niemals deswegen verkaufen. Wir haben auch eines und wollen es in jedem Fall behalten.>>

Hauptsache, man hat ein schönes Häuschen. #augen

<<Und sobald unser Sohn etwas größer ist, werde ich arbeiten gehen. Dann passt es wieder.>>

Lach... Ja, genau... :-)

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Ja einen Moment -ich habe ein Studium mit einem guten Diplom abgeschlossen, mein Mann ist Polizeibeamter. Ein Einkommen ist also bombensicher und ich werde auf jeden Fall arbeiten gehen! Aber schön, dass man immer gleich Vorurteile hat, Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben "mal eben" über 6000 € für die Kinderwunsch-Behandlung ausgegeben, das war kein Problem. Und dann kam der Motorschaden... Soll ich deswegen ein Haus verkaufen, in dem wir schon viele Jahre leben?!

Erst lesen, dann nachdenken!, dann antworten!

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Hallo,

ganz wichtig: Einen Überblick bekommen über Einnahmen und Ausgaben. Führe ein Haushaltsbuch.
Dann schau, wo ihr zuviel ausgebt, was unnötige Ausgaben sind. Und setzt euch einen betrag, den ihr monatlich sparen bzw. zurück führen könnt.

Was uns geholfen hat: Getrennte Konten. Wir haben eine gemeinsames Konto für sämtliche Fixkosten. Hausrate, Nebenkosten, Versicherungen, Lebensmittel. Dieses Geld wird jeden Monat fest auf ein Konto überwiesen und nur von diesem Konto bezahlt. Dann hat jeder sein eigenes Konto. Hier zahlt jeder seine "eigenen" Sachen bzw. kann frei verfügen. allerdings: Nicht bevor von diesem Konto ein gewisser Betrag auf einem weiteren Konto gespart wird. Wie hoch dieser Betrag sein wird, das ergibt sich aus deinem Haushaltsbuch.

vg, m.

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Das mit dem Haus und der Finanzierung hat alles gut geklappt, das ist nicht das Thema.. aber es kamen dann unerwartete Rechnungen ca 8 Monate später, war auch nicht viel, aber es hat gereicht um uns aus dem Gleichgewicht zu bringen.. ich denke ich werde jetzt mal ein Haushaltsbuch machen! Ich bin schon sehr geizig u pingelig geworden, gebe nicht für zig Sachen oder so Geld aus.. Versicherungen hat man mit Haus nun mal jede Menge, sind aber auch schon gut durchdacht alles. Handyverträge usw haben wir vor dem Hauskauf gekündigt, haben nur noch Call Ya damit man die Kosten im Überblick hat.
Das Haus zu verkaufen fände ich von daher auch eine sehr drastische Methode..

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so ein Haushaltsbuch hilft wirklich. Wir waren immer bei plus/minus 0 und das, obwohl unser Einkommen recht anständig ist für unsere Gegend. Warum? Weil wir unkontrolliert das Geld ausgegeben haben. Da mal was zum Mittag, dort mal eine Kleinigkeit weil runtergesetz. Jetzt sparen wir sogar regelmäßig, ohne das wir knausern müssen. Ich finde immer wichtig, dass man grob sagen, was man wofür ausgibt.
Und glaub man: Seit mein Mann sein eigenens Konto hat, ist er plötzlich viel sparsamer. Vorher wars schließlich ein großer topf, an dem er sich bedient hat, ohne wirklich zu wissen, was noch alles abgezogen wird.;-) Aber ich nehme mich da nicht aus.

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Den Dispo könnt ihr monatlich runter stufen lassen. Mindest-Rate 50 Euro. Wäre doch ein Anfang, dass ihr irgendwann wieder aus dem Minus raus seid.

glg Susanne

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Also ehrlich, jetzt würde mich aber schon mal interessieren, wie das der TE helfen soll, wenn sie statt hoher Dispozinsen halt noch höhere Überziehungszinsen zahlt? Denn weniger werden ihre Schulden durch diese Maßnahmen ja wohl nicht?!
Und wenn Du meinst, daß es ein Ansporn zum Sparen darstellen soll, dann kann sie auch ohne diesen Ansporn sparen, oder sie kann es eben nicht. Und im letzteren Fall verschärfen sich ihre Probleme dann nur noch...

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aber immer noch besser, als weiter in dem Dispo zu hängen. So wird er wenigstens Monat für Monat zurück gesetzt bis sie wieder auf 0 € steht. Wäre wenigstens ein Anfang #augen

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ich denke einen ganz genauen überblick über einnahmen und ausgaben ist schon mal gut.

ABER- ihr müßt grundsätzlich was an eurer einkommensstruktur verändern, denn die unerwarteten rechnungen werden auf dauer nicht weniger.
was ist mit auto, fernseher, pc,... wünsche und hobby der kinder werden nicht günstiger im laufe der zeit und und nach ca 10 jahren fangen spätestens die ersten kleineren und größeren instandhaltungsmaßnahmen/ renovierungen an.

ich denke, ihr müßt euch grundsätzlich damit befassen, ob eure rate zu hoch oder euer einkommen zu niedrig ist, denn ein gewisses polster brauchste auf jeden fall

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Wenn du magst kannst Du mir eine PN schicken. Liste doch mal Eure Einnahmen und Ausgaben auf.

Habe ich das richtig gelesen, dass Du im feb. ein Kind erwartest und somit noch ein gehalt wegfällt?

Gruß
Schneeglitzern

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Die Schulden scheinen ja nicht zu steigen...von daher würde ich euch ggf. empfehlen, einen Ratenkredit aufzunehmen, für den ja bekanntlich weniger Zinsen anfallen. Oder ihr belasst halt jeden Monat einen gewissen Betrag auf dem Konto, bis der Dispo zurückgeführt ist.

Eure Verbindlichkeiten sind definitiv nicht so hoch, dass man deswegen schlaflose Nächte haben müsste.

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Wie wollt Ihr das machen, wenn Du in Elternzeit bist?

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