875 Euro für Kindergarten ausgeben???

Nabend zusammen!

Ich schaue mir am Montag in Bremen das Montessori Kinderhaus an - da es eine private Einrichtung ist, soll der Spass für eine Vollzeitbetreuung 875 Euro kosten.

Die staatlichen Einrichtungen hier kosten (also mein Eigenanteil) 220 Euro - haben dann natürlich auch 20 Kinder auf 1 Erzieherin, was ich mir für meine Tochter (wird 3 Jahre) beim besten Willen nicht vorstellen kann und will.

Ich habe jetzt mit meinem AG gesprochen, und dieser würde, da eh eine Gehaltsanpassung anstand, zustimmen, mir einen großen Teil davon als steuerfreien Kinderbetreuungszuschuß zu zahlen, statt Gehaltserhöhung...

Dann würden meine Kosten fast gleich sein, mit dem, was ich derzeit für ihre Betreuung bei der Tagesmama zahle.

Jetzt sagen meine Eltern, dass dieses Geld später natürlcih nicht in meine Rente mit einfließt...

Jetzt meine Frage. Wie würdet ihr entscheiden: Eher für eine super Betreuung Eures Kindes, oder langfristig für eure Altersvorsorge?

LG Simone

Also meine Meinung - für mich käme das nicht in Frage, das ist ja ein immenser Betrag. Mein Sohn geht in einen katholischen Kindergarten und ich zahle 130 Euro für 7 Stunden täglich, dort sind 28 Kinder in einer Gruppe mit 2 oder 3 Erzieherinnen und er wird dort trotzdem genug gefördert

LG Heidi

Hey,

sind die drei Erzieherinnen auch immer gleichzeitig da?
Ich habe mir drei Kindergärten bisher angeschaut und hätte in einem auch einen Platz bekommen - aber das waren vier zusammengeschlossene Gruppen - jede Gruppe 20 Kinder und auf jeder Gruppe 1 Betreuerin und teils eine Praktikantin...

Ich habe Angst, dass die Aufgabe der Erzieherinnen ist, Schlimmeres zu verhindern anstatt auf jedes Kind einzugehen, wenn du weißt was ich meine...meine Tochter ist so extrem kuschelig und halt anderes gewohnt (in der CH war sie auch mit 9 anderen Kindern zusammen auf 3 Betreuerinnen...)

Aber danke für Deine Antwort!

Du scheinst ja nur nach dem Geld zu gehen.
Montessori muss auch zuhause gelebt werden.

Ich weiß!
Ich habe gerade erst angefangen mich zu erkundigen, finde halt erstmal das Grundprinzip "Hilf mir, es selbst zu tun" für meine Tochter nicht gerade schlecht.

Aber Wiki sei dank, bin ich jetzt schon ein wenig mehr informiert...

Naja ich halte davon nicht soviel.
Gibt genügend Kinder die klare Aufgaben brauchen.

Ehrlich gesagt bei dem Preis würde mir schlecht werden.
Maßlos übertrieben.
Im Kindergarten ist man zum spielen usw und nicht zum kuscheln.
Sie trösten wenn was vorgefallen ist aber kuscheln gehört wohl nicht zu der Aufgabe einer Erzieherin.
Ich habe selber Kinder erlebt die ständig bei den Erzieherinnen am Rockzipfel hingen, grausam.

Kuscheln gehört meiner Meinung nach nicht in den Kindergarten sondern ist eine Angelegenheit für zuhause.

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Hallo,

hier gilt ja die Frage, ob Du das Montessori-Prinzip als solches befürwortest bzw. sogar darauf bestehst, dass Dein Kind im entsprechenden Umfeld erzogen wird oder auf die Tatsache wert legst, dass Dein Kind "einfach nur" professionell und liebevoll betreut wird.

Meine Tochter ist in Bremen in einer Einrichtung (privat)untergebracht, die 250 Euro/monatl. kostet, 3 Erzieher auf 15 Kinder bietet und in der man viel eigene Initiative einbringen muss (was machbar ist - ich bin AE und VZ berufstätig).

Die staatlichen Einrichtungen im Stadtteil funktionieren ähnlich. Eine Erzieherin auf 20 Kinder ist übrigens nicht erlaubt - ich fürchte, dass Du etwas missverstanden haben könntest.

Es sollte also machbar sein, das Kind in gute Hände zu geben, die tatsächliche Gehaltserhöhung/Rentenberechtigung anzunehmen und guten Gewissens arbeiten zu gehen.

LG
J.


Hi,

danke für Deine Antwort!

Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht sehr lange mit dem Thema beschäftigt - aber ich möchte direkt nach Bremen ziehen (wohne noch im Umland) und war auf der Suche nach einem Kindergarten, der eine Tagesbetreuung von 7.30 - 17.30 bietet - da gibt es scheinbar nicht viele??? Oder hast Du einen Tip für mich?

Dann bin ich auf das Montessori Haus gestoßen und habe mich ein wenig schlau gemacht - finde das Prinzip, gerade auf meine Tochter und ihren Charakter angewandt, wirklich gut. Ich habe am Montag dort ein Gespräch, um überhaupt mit allem vertraut gemacht zu werden...

LG Simone

wenn Du weisst, in welchen Stadtteil Du ziehen willst, kannst Du z.B. das Jugendamt anrufen - die informieren ganz anständig über ansässige Einrichtungen samt deren oder Deinen Möglichkeiten.

Das JA ist nicht nur für Streitigkeiten und Beistanschaften zuständig - mir haben die MA entsprechender Abteilungen ganz wunderbar geholfen.

Wenn Du die knapp 900 Euro wirklich über haben solltest - warum nicht?

Du musst aber bei jeder Einrichtung darauf gefasst sein (und das ist aus meiner Sicht auch gut so), dass nicht eine Erzieherinnen pro drei Kuschelkinder, deren Mutter arbeiten geht, den ganzen Tag die Ersatzmami macht.

Dein Kind wird und soll auch im KiGa erfahren, dass sie hier eines von vielen Kindern ist, das eigene Bedürfnisse hat. Auch eine Montessori-Einrichtung ersetzt nicht die Mutter.

Und wenn du gerade erst angefangen hast, Dich zu erkundigen, dann würde ich dir empfehlen, vorischtiger mit Deinen Aussagen zu sein. In keiner vernünftigen Einrichtung kommt eine Erzieherinnen auf 20 Kinder - und das wissen die Leute, denen Du hier Deine Sorgen schilderst.

Pflicht ist eine Betreuerin auf 8 Kinder unter drei Jahren oder eine Betreuerin auf 15 Kinder ab drei Jahren. Das ist kein Horrorszenario sondern ganz normal und alle Kinder überstehen das auch ganz normal. Wenn Du meinst, ein spezielles Kind am Start zu heben, musst Du entweder (wie geplant) spezielles Geld am Start haben oder Dich von dem Gedanken verabschieden, dass Deiner Tochter anders betreut werden muss als alle anderen Kinder (die sich sichtlich wohl fühlen).

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Hi Simone,
ist denn in dem Kiga überhaupt noch ein Platz frei? Bei uns haben die Montessori-Kigas Wartelisten, die doppelt so lang sind, wie die Kapazität.
Ich nehme dir die 20 Kinder/Erzieherin auch nicht ab. Das ist nämlich noch nicht einmal bei den Ü3 erlaubt. Also 20 Kinder und 2 professionelle Erzieherinnen (Praktikanten zählen nicht) + Kinderpfleger schon eher.
Es kommt auch nicht nur auf den betreuungsschlüssel drauf an. Wichtig ist auch das gesamte Umfeld. Und am allerwichtigsten ist, dass dein Kind sich dort wohlfühlt.
Mein Großer geht in einen katholischen Kiga. Dort sind 20 Kinder auf 2 Erzieher + I-Kraft.

Ja, ich sand jetzt ein halbes Jahr auf Warteliste - jetzt bekam ich die Info, dass ich ab August 2010 einen Platz haben könnte in den o.g. Zeitraum.
Was ich klasse finde, ist, dass sie recht flexibel sind und reguläre Öffnungszeiten bis 21 Uhr haben.
Da ich ab und an länger arbeiten muss, kann man halt anrufen und sie auch später holen.
Hm, ich lasse am Montag mal alles auf mich wirken und entscheide dann...

Hallo Simone

für mich stellt sich so eine Frage gar nicht, da ich dann ja gar nichts mehr mit heim bringen würde! Dann könnte ich auch selbst zuhause bleiben und mein Kind betreuen!!

Letztenendes ist es deine Entscheidung. Ich glaube aber fast nicht, das eine normale Kindergartenstelle einem Kind schadet! Meiner kommt auch in einen staatlichen Kindergarten!

LG
Melanie mit Nico (zweieinhalb)

Ohne auf die Einrichtung bzw. deren Ausrichtung einzugehen, empfinde ich 875 € (oder 1711,35 DM!!!) absoluten Wucher.

Die Argumente mit 1 Betreuer für 20 Kinder kann und will ich so auch nicht stehen lassen. Wenn dem irgendwo so ist, dann informier das zuständige Jugendamt.

Ich würds nicht ausgeben.
Ich kenne auch keinen Kindergarten wo wirklich nur ein Betreuer für 20 Kinder da ist und ich es viel zu teuer.
Du gehst im Prinzip nur für die Betreuung arbeiten.

Du Simone, ganz ehrlich:

Bevor ich fast 900 Euro für einen Kindergarten ausgebe, suche ich mir lieber eine Arbeit, bei der ich um das Geld weniger verdiene und dafür mehr Zeit habe. Ich würde es kaum aushalten, wenn eine fremde Frau mein Kind knuddeln "muss", weil ich fast nie da bin.

Lass uns mal wieder tel.!

Bussi von Claudi

Hallo Simone!

Für mich persönlich käme das nie in Frage so viel Geld dafür auszugeben.

Ich kenne zwar nicht die Pädagogik dieses KiGas aber ich finde dass ein ganz normaler KiGa den Kindern ganz sicher nicht schadet.

Such dir doch eine integrative Tagesstätte. In so eine geht mein Sohn auch. Dort gibt es 3 Gruppen. 1 "Regelgruppe" ohne Kinder mit Behinderungen. Dort sind glaube ich 22 Kinder mit 2 Betreuerinnen. In die anderen beiden Gruppen gehen auch behinderte Kinder (aber sie sind nur ganz leicht behindert. In Tims Gruppe ist 1 Kind mit Down Syndrom und 2 entwicklungsverzögerte Kinder) und dort sind nur 15 Kinder in 1 Gruppe mit 2 festen Erzieherinnen und meist noch zusätzlich 1 Praktikantin.

Bei uns im KiGa ist es so, dass auf alle Kinder genügend eingegangen wird und sich auch mit jedem einzelnen beschäftigt wird und wenn die Kinder gerade mal Schmusebedürfnis haben setzt sich unsere Erzieherin halt mit dem Kind hin und schaut in aller Ruhe ein Buch und das Kind kann sich ankuscheln.

Wobei ich auch der Meinung bin dass dieser enge Körperkontakt eher eine Sache zwischen Kind und Eltern sein sollte.

Gruß, Anja

Hi... ich würde alles dafür geben, wenn wir Montessori-Kindergarten bei uns hätten....

ABER: meine Freundin wohnt in Potsdam und sie zahlt für ihren Sohn für montessori-KG 67,- euro... inkl. Essensgeld... 30 Stunden die Woche

Bei meine Schwester in Berlin würde diese Einrichtung 107,- € Kosten auch 30 Stunden...

Über 800,- habe ich noch nie gehört...

Aber ich würde es zahlen, wenn es bei uns gäbe..

Gruß

Danke für Deine Antwort!
Es gibt in Bremen auch einen staatlichen Montessori Kindergarten - der kostet auch nur 221 Euro monatlich - hat aber eben nur von 8-15.30 Uhr geöffnet, das passt nicht bei meinen Arbeitszeiten und eine Anschlußbetreuung von einer Tagesmutter habe ich bisher nicht gefunden.
Die Einrichtung ist privat, daher so teuer :-(

Hi... ist ja auch "wurscht" - es geht um Kinder und was die brauchen und kriegen obliegt der Eltern. Abgesehen davon, kannst ja alles von der Steuer absetzen....

Viel Glück...

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Hi Simone,
für mich ist es ein wichtiges Erziehungsziel, daß meine Kinder mit beiden Beinen in unserer Gesellschaft stehen. Wenn sie groß sind, wird eine sehr große Minderheit ihrer Mitbürger einen Migrationshintergrund haben. Ich bereite sie darauf nicht vor, indem ich sie in einen elitären Kindergarten mit irgendeinem modischen kopflastigen Pädagogikkonzept stecke, wo per Beitragsforderung alle Kinder aus ärmeren und bildungsferneren Familien ausgeschlossen sind. Klar hat der Kindergarten vielleicht auch einen Alibitürken, aber es ist sicherlich kein repräsentativer Querschnitt unserer Gesellschaft vertreten. Aus diesen Gründen bin ich von vorneherein negativ gegen Montessori und dergleichen eingestellt und ich kenne durchaus auch Eltern, die begeistert ihre Kinder in dieses System geschickt haben und nach ein paar Jahren ernüchert (und natürlich auch um einiges ärmer :-) ) wieder ausgestiegen sind.
Trotzdem muß man ja auch im konkreten Fall sehen, wie der staatliche Kindergarten ist. Euer Personalschlüssel dort hört sich schlecht an, aber viel wichtiger ist ja, was das Personal draus macht. Also ich würde mir das erstmal anschauen, und nur wenn es mir untragbar erscheint, würde ich vielleicht zu einem Privatkindergarten gehen. An das Geld und an die Rente würde ich nicht denken, wenn ich zu dem Schluß komme, daß der staatliche Kindergarten nichts taugt. Aber ich denke, auch bei Euch wirst Du sehen daß der Kindergarten gute Arbeit leistet.

LG von Einem, dessen Kinder im städtischen Kiga absolut glücklich sind und ganz toll gefördert werden und deren Freunde aus allen Schichten kommen.

#pro #pro #pro

LG Anika mit Chiara und Emilia (die ebenfalls sehr glücklich sind in einem städtischen KiGa :-) )

Danke für Eure Antworten!

Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen, dass es derzeit in Bremen (muss ja auch im Umfeld meiner Arbeit / Wohnung sein, lediglich drei Kindergärten gibt, die Betreuung innerhalb meiner Arbeitszeiten anbieten.
Die meisten haben Schließzeiten zwischen 15.30 und 16.30 Uhr - da ich bis 17 Uhr arbeiten muss, kommt so etwas leider nicht infrage (auch mit Unterstützung von PiB - Pflegekinder in Bremen) habe ich keine mögliche anschließende Betreuung von einer Tagesmutter gefunden.
Also warte ich einfach mal ab, was morgen der Tag bringt und entscheide dann. Eine Betreuung muß her, da beißt die Maus keinen Faden ab.

LG Simone

Du hast dich über Montessori informiert? Für mich käme das nicht in Frage. Die Kinder dürfen da ja mehr oder weniger machen was sie wollen, ich finde das Kids Regeln brauchen.

Aber zu deiner Frage: Ich würde mich für das odes Kindes entscheiden und eher eine private Altersvorsorge abschließen noch. ABER es ist(soweit ich weiß) gesetzlich geregelt wieviele Kinder und wieviele Erzieher zusammen arbeiten. Und 1 Erzieher auf 20 Kids ist nicht zulässig. Hier im Kiga sind es 2 Erzieher und 1 Praktikant oder Azubi auf 20 Kinder und das in jeder Gruppe
lg
Deborah

Es ist nicht so, dass die Kinder dort tun und lassen können was sie wollen - es gibt auch dort natürlich gewissen Grundregeln und Prinzipien, die eingehalten werden müssen.
Es wird versucht auf jedes Kind individuell einzugehen und das Kind nach aktuellem Stand richtig zu fördern.

LG Simone

Du hast Dich jedenfalls mit Sicherheit nicht Heber Montessoripaedagogik informiert!!!
Grrrr...

Ich habe eine solche Summe vor 13 Jahren auch an einen privaten Kindergarten gezahlt - allerdings für 2 (!!!!) Vollzeitplätze incl. Essen.

Später waren beide Kinder auch in der Montessori Grundschule und das hat mit meinen Kindern so gar nicht funktioniert. Wir mußten umschulen und weil bvei beiden derart große Lücken ( z.B. Keine Leseleisteung, grottenschlechte Rechtsschreibung ) waren mußten sie eine Grundschuleklasse wiederholen.

M.

Ich habe jetzt mit meinem AG gesprochen, und dieser würde, da eh eine Gehaltsanpassung anstand, zustimmen, mir einen großen Teil davon als steuerfreien Kinderbetreuungszuschuß zu zahlen, statt Gehaltserhöhung.

zu diesem Statement: dafür war das Gesetz nicht gedacht. Der AG sollte das zusätzlich zahlen.

Anstelle einer Gehaltserhöhung bedeutet, dass Dir auf Jahre das Geld fehlen wird :-(. Und damit bist Du auch geringer versichert.

Ich finde staatliche Kindergärten nicht soooo schlecht, dass sich eine Mehrausgabe von über 600 Euro vertreten lässt!

Es geht hier um: 7200 Euro/Jahr, gerechnet auf 3 Jahre: 21600 Euro.


Das ist doch wohl nicht Dein Ernst??????

Gruß

Manavgat

Hallo,

also für so einen Mist, das ist es für mich, würde ich im Leben keine 900 Euro im Monat ausgeben, Auweia, kommt man da nicht selber drauf???
Eine super Betreuung findet man auch in normalen Kindergärten, waum muß es denn Montessori sein? Das ist doch alles nur Geldschneiderei#kratz
20 Kinder auf eine Erzieherin kann schon mal garnicht sein, da gibt es Vorschriften.
Ne, wirklich, da würde ich nicht mal ansatzweise drüber nachdenken.

LG

http://ev.kiki-bremen.de/cmain/Kitainfo.html?id=128&pg=Mitarbeiterinnen

Hier steht zum Beispiel: Eine Erzieherin auf 20 Kinder......und vertretungsweise vier Teilzeit Damen, die in den Pausenzeiten, bei Krankheit, Vorbereitung usw. einspringen....

#kratz kann nicht lesen, daß da eine Erzieherin auf 20 Kinder kommt.

"Jede unserer 4 Gruppen wird von einer Erzieherin geleitet"

Das sagt weder aus, daß in jeder Gruppe 20 Kinder sind, noch, wie man ja unten weiter lesen kann, daß diese Erzieherin allein mit den Kindern ist. Man kann sich da auch viel zusammenspinnen. Ich finde 900 Euro definitiv zuviel für einen Kiga-Platz, tut mir leid. Mein Mann würde mir etwas husten, wenn ich unser Geld für so einen Kindergarten verbraten würde#schock

LG

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Hi Simone, es geht um eine begrenzte Zeit...wenn du keinm gutes Gefült bei einem guten Kindergarten hast...hätte ich selbstversätndlich die Varinate monessori gewählt..

Ich hätte die Möglichkeit meine tochter hier für 1100 unterzbringen...da mein Gesundheitszustand aber noch schlecht ist, kann ich noch nicht arbeiten gehen und somit müssen wir auf eine der städtischen ausweichen..

Sobald ich das Geld aber habe, geht sie privat...weil hier alle sonst entweder beelgt sind und alternatives angebot gibt es nicht..

Wenn ich jahrelang zahlen müsste aer wir reden von einem überschaubarem Zeitraum...gut jeder muss es wissen...mir wäre mein Kidn wichtiger..

Hi,

ich denke genauso - aber scheinbar bin ich hier in der Minderheit.
Derzeit zahle ich für die Vollzeitbetreuung meiner Tochter durch eine Tagesmutter 395 Euro.
Eine normale Gehaltserhöhung würden für mich vielleicht 100 Euro mehr im Portemonnaie bedeuten, weitere 100 Euro mehr würde ich sparen, wenn sie ab dreijährig dann in einen städtischen Kindergarten ginge.
Mein AG hat mir also angeboten, 500 steuer und sozialversicherungsfrei an mich zu zahlen (dies hätte er ebenfalls getan, wenn ein platz für die kleine im firmeninternen kiga frei wäre, der ist auch saumäßig teuer...)
demnach würde ich das gleiche zahlen wie jetzt.
es geht mir ja auch gar nicht darum, mein kind zu einem elitären außenseiter zu erziehen - aber ich finde, dass ich meine tochter mit einem guten gewissen 9-10 stunden täglich in fremde betreuung geben sollte. und da haben die kindergärten, die ich bisher angesehen habe, leider sehr schlecht abgeschnitten...
danke für deine antwort!

Ja, so ist es auch..insbesondere wenn es so viele Stunden sind...du es ist doch egal, ob du in der Minderheit bist ..am Ende wird das dein Kind sein, dass sic bei dir mit einer tollen Entwicklung oder einfach mal zufriedenheit bedanken wird...

und noch eins...ich hätte auch kein Problem wenn man mich als Elite gesehen hätte, Neid...? Es geht auschlißelich und alleine um das Wohl des Kindes...und wenn z.B. (wie bei uns in der Kita) die Erzieherin nicht einmal weiss, was die richtige Temeratur des Kindes sein sollte...was soll man mehr sagen...ich habe sie bis jetzt kein einziges Mal singen hören...

wenn man dann mehr zahlt, kann man auch mehr fordern...

30 km von uns hatten wir bei der arbeitstätten meines Mannes sogar einen zugesicherten Platz in einem ecangelischem Kindergarten...einfach rtoll..jaaa, dann haben wir aber ein Haus in anderem Landrekis gekauft und damit leider Pech bei dem Kindergarten gefunden..

Denke nochmals darüber nach...dein Kind kann sich noch nicht wehren..es ist von anderen abhängig ..es wäre mir verdammt wichtig, dass es in guten Händen ist..

sorry, für das bla,bla...egal, wie du dich entscheidest...hauptsächlich du kannst damit leben..

LG Papazei

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Hi,
da wir hier einen super Kindergarten mit spitzen Erzieherinnen zu den normalen Kosten konfessioneller und städtischer haben (wenn auch mit 25 Kinder auf zwei feste Erzieherinnen, aber dabei habe ich noch nie ein Problem gesehen) würde ich nicht derart viel Geld freiwillig für etwas ausgeben, wo ich nicht sehe, wo es soooooo viele Klassen besser sein könnte als das, was wir jetzt haben.

Du stellst das ja so dar, als würde man sich bei Euch entweder für die super Betreuung der Kinder oder für die eigene Altersvorsorge entscheiden...also wäre man schon ziemlich egoistisch, wenn man dem Kind nicht das beste vom besten zukommen lässt.

Hier gibts den dritten Weg: eine gute Betreuung der Kinder zu vernünftigen Preisen.

Mit deinen Auswahlmöglichkeiten hätte ich vielleicht ein schlechtes Gewissen, mit unserem dritten Weg nicht.

Wie schlecht sind die städtischen /konfessionellen KiGä denn wirklich in deiner Umgebung? Warum kannst du dir nicht vorstellen, dass deine Tochter in einem normalen KiGa geht - sind die so schlecht bei Euch?

Und - wie wird deine Tochter dann verkraften, auf eine normale Schule zu gehen (i.d.R. deutlich mehr als 20 Kinder auf eine Lehrerin) - oder geht ihr dann den privaten Weg weiter? Wäre auch eine Frage, die ich mir stellen würde - die Kinder, die hier in die privaten KiGä gehen (erst recht die total überteuerten) gehen i.d.R. später dann nicht auf die staatlichen Grundschulen.

Also mit unserer Versorgung (hier gibt es gute staatliche und gute konfessionelle KiGä, und ganz ehrlich - über die privaten habe ich teils mehr negatives gehört) würde ich es auf gar keinen Fall machen.

Viele Grüße
Miau2

Okay, also einen Abriß aus dem KiGa aus unserem Ort, den wir vor einem halben Jahr angeschaut haben:

An dem Tag waren es 18-20 Kinder, eins ging früher, eins kam später, daher die Zahl. Zwei Betreuerin, von der die eine den meisten Teil des Tages nicht anwesend war, sondern entweder im Büro, die Turnhalle herrichten, aufräumen...

Ich hole jetzt nicht meinen Kamm aus der Tasche und fange an zu scheren, aber:
Die Namen der Kinder waren folgende:
Jaiden
Damian
Jaqueline
Chiara
Chantal
...ich muß dazu sagen, dass wir aus einem Vorort von Bremen kommen, der eigentlich sehr gefragt ist, der Kiga sich aber im ortseigenen "Ghetto" befindet. Sorry für meine überspitzte Ausdrucksweise, ich bin keinesfalls elitär oder ausländerfeindlich eingestellt - aber das fiel mir eben auf.

Die Gruppe war altersgemischt, die älteren Jungs die ganze Zeit am Raufen. Niemand hat sie zur Raison gerufen - es war laut, turbulent, stressig.

Der Raum war klein, es spielte sich alles eben in diesem Gruppenraum ab: Essen, Spielen, Basteln.

Es gab einen Bereich mit einem Podest, auf dem eine Spielküche und ein Puppenspielbereich waren - da dürfen die Kinder aber erst mit vier Jahren rauf - Aimée noch nicht. Man sagte ihr einfach: Da darfst du nicht hoch!

Die Erzieherinnen waren lieblos. Es sollte geturnt werden im Aufenthaltsraum. Die eine Erzieherin ist dann raus, hat alles vorbereitet, dann gabs den Marschbefehl "Ausziehen" (Unterwäsche und T-Shirt) und dann gings auf die Spielgeräte, wo die kleineren Kinder kaum Chance hatten, zu spielen, weil die größeren Jungs wieder mal viel zu viel Blödsinn gemacht haben - niemand hat einen Ton gesagt.

Nach 15 Minuten der Marschbefehl"Anziehen" und alles war zuende.
An diesem Tag hat sich keiner mal mit den Kids wirklich BESCHAEFTIGT - sie haben aufgepasst, ja, aber wirklich liebevoll gekümmert? Fehlanzeige.

Ich weiß nicht, ist es denn so ein großer Unterschied zwischen Kita und Kiga? Stuhlkreis? Bücher vorlesen? Malen nach Anleitung? Das sind so meine Sachen an die ich mich noch (gerne) aus meiner KiGa Zeit erinnere...

Ich war geschockt, wie laut es dort zuging - klar es sind Kinder. Aber nach Gesprächen mit Bekannten, meiner Mutter usw. sagte mir jeder, dass zum Beispiel deren Erfahrungen auch ist, dass Kinder in ihr Spiel vertieft sind und es nicht immer mit Radau zuging. Vielleicht habe ich auch nur einen schlechten Tag erwischt? Oder die falsche Einrichtung? Ich weiss es nicht.

Der Kiga in Bremen war ähnlich. Hinzu kommt, dass meine Tochter mittags noch 2 Std schläft - dies wäre dort z.B. nicht möglich gewesen....

LG Simone

Hi,
ich gehe mal davon aus, dass es hier (in unserer Stadt) ähnliche KiGä gibt.

Aber halt auch andere, nicht nicht privat sind.

Umgekehrt gibt es hier super teure private, die z.B. ein Außengelände haben, wogegen die meisten städtischen KiGä Luxuseinrichtungen sind.

2 Stunden schlafen würde bei uns auch nicht gehen, das ist aber einfach auch die totale Ausnahme bei KiGa-Kindern, und natürlich können die meisten (normalen) KiGä nicht jeden individuellen Fall so berücksichtigen.

Allerdings ist die Stunde nach dem Essen bei uns Ruhezeit - es wird leise gespielt, wer schlafen will, schläft.

Mein Großer hat aber wenige Wochen vor dem KiGa-Beginn angefangen, den Mittagsschlaf zu verweigern - was wohl ziemlich oft vorkommt in dem Alter.

Ich kann es dir halt nur für unsere Situation sagen. Ich muss dazu sagen, dass wir in einem der teureren Vororte wohnen - aber auch der (städt.) KiGa, der inmitten der vergleichsweise preiswerteren Wohnblocks hier im OT liegt (mal etwas netter ausgedrückt ;-)) genießt einen sehr guten Ruf.

Ist halt schwer die Entscheidung...und natürlich noch schwerer, da als jemand, der die Situation bei Euch nicht kennt Tipps zu geben.

Bei uns wird auch mal gerauft (aber eingegriffen, wenn es zu bunt wird), bei uns ist es auch mal laut und unruhig (erst recht, wenn die Kinder nicht rauskönnen weil es Bindfäden regnet), aber das Gesamtkonzept stimmt - und auch Kindergartenkinder können lernen, dann auch mal mit einem "schlechten Tag" umzugehen.

Viele Grüße
Miau2

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Hallo,

wir haben hier bundesweit den schlechtesten Betreuungsschlüssel.

1:20 ?

Im Leben nicht!

Gruß Marion

Hi Simone.

Habe mich bisher noch nie mit der "Montessori"-Geschichte beschäftigt. Hab grade mal ein bissl gegoogelt. Läuft das nicht in Richtung "antiautoritäre Erziehung", oder hab ich da was mißverstanden?

Was ist denn eigentlich das besondere (und soooo wertvolle) an so einem Kiga? Außer, dass vielleicht 1 oder 2 Betreuerinnen mehr in einer Gruppe sind?

Ich persönlich finde es sehr wohl wichtig, dass Kinder nicht den ganzen Tag über tun und lassen können, was sie möchten. Finde es auch wichtig, dass sie lernen, sich lenken und "erziehen" zu lassen. Das brauchen sie ja schließlich fürs Leben. #kratz Die Kinder, die das nie erlebt haben werden sich im "wahren Leben" mal gehörig schwer tun. #schock Man muss/soll sich doch immer irgendwie und irgendwo anpassen bzw. arrangieren mit anderen Menschen ...


LG
Carmen

...sich lenken und erziehen lassen.....

...anpassen, arrangieren....

jaja, immer schön den schwanz einziehen und ja keine eigene meinung bilden..

und das als erziehungsziel für unsere kinder???? kotz!

abgesehen davon, dass ich montessori auch nicht hundertprozentig toll finde, finde ich doch einige kommentare hier einfach lächerlich...

wenn sie genug verdient und es ihr wichtig ist, bzw. sie sich mit dem konzept identifizieren kann, dann ist doch alles locker, oder?

Nun mal gaaaanz langsam, meine Liebe. Was soll denn diese Stutenbissigkeit??? Ich hab ganz normal und nett geschrieben und erwarte auch dementsprechend neutrale Antworten!

"Den Schwanz einziehen" hat nix damit zu tun, sich auch mal anzupassen und "erziehen zu lassen". Auch habe ich mit keiner Silbe gesagt, dass sich Kinder keine eigene Meinung bilden sollen/dürfen. Lies erst mal richtig!

Aber es gehört nunmal zum Leben dazu, sich auch mal anzupassen und bis zu einem gewissen Grad auch mal zurück zu stecken und auch andere Meinungen gelten zu lassen. Das geht vom Familienleben, über Partnerschaft bis hin zum Beruf! Man kann nicht immer mit dem eigenen Kopf durch die Wand. Und es ist meiner Meinung nach völlig normal, diesen Prozess bereits als Kind zu erfahren - nicht erst als erwachsener Mensch! Da ist es meist schon zu spät!

Zu deinem letzten Satz: MIR ist es völlig egal, ob sie genug verdient, sich mit dem Konzept identifiziert usw. Von mir aus kann sie (und auch du) gerne machen, was sie für richtig hält, eh klar.
Aber: Sie hat nach Meinungen gefragt - und bekommen. SIE kommt scheinbar damit klar - nur DU nicht.
Außerdem habe ich betont, dass ich von dieser Materie nicht viel verstehe und um Aufklärung gebeten. Nicht um dumme Anmachen! Und nun kannst du dich gerne weiter ausk...

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ich finde den preis einfach zu hoch, ich würde keine knappen 900 bezahlen wollen.

hallo, also das mit 20 Kinder auf eine Erzieherin geht schon mal gar nicht. Wer hat Dir denn das erzählt. Es gibt doch einen Betreuungschlüssel- schreibt man das so???
Also ich denke mal das mindestens 2 Erziherinen da sind, dann hat man ständig irgendwelche Jahres Praktikanten da und ich erlebe es kaum das immer alle 20 Kinder da sind. 3-6 sind imer krank oder haben was.
875 € könnte ich mir definitiv nicht leisten. Warum sollten den die kinder von " Normalen " KIndergärten schlechter erzogen werden? Kann ich mir echt nicht vorstellen.
Das mit der Rente dagegen wäre für mich auch ein Punkt diese Kindergartenform nicht anzunehmen. Bei der Summe?
Muß aber jederselber wissen.
grüße katharina

http://ev.kiki-bremen.de/cmain/Kitainfo.html?id=128&pg=Mitarbeiterinnen

ich kann rechnen :-)

Leisten geht schon gerade so dann, aber auch ich muss da heftig schlucken...

Ich sag ja nicht, dass die Kinder schlechter erzogen werden - um Gottes Willen.

Habe jetzt nochmals einen anderen KiGa angeschrieben, der bis 18 Uhr aufhat...das wars dann aber auch schon in Bremen, scheinbar...

Hallo,

ich finde gerade die Einrichtungen, die mehr auf die Einnahmen als auf die Kinderbetreuung schauen mehr als abschreckend.

Meine Kinder sind zwar in einem privaten Kiga der auch das Montessori-Konzept aufgreift, aber ich zahle dort für beide Kinder (Kita und Krippe 8-18 Uhr) zusammen 260,-€, exakt den Betrag, den die Städtischen auch nehmen. Ich bin sehr zufrieden, da meine Kinder wirklich individuell gefördert werden, aber trotzdem Regeln befolgen müssen. Über 800,-€ würd ich im Leben nicht dafür ausgeben. Da frag ich mich doch, ob die dort arbeitenden Erzieher nur wegen dem Geld oder wegen der Kinder dort arbeiten....
Ich hab da meine Zweifel.

Lg Conni

Wie finanzieren die sich denn dann???
Bei uns werden die städtischen Kigä eben subventioniert, den Rest zahlt ja die Stadt. Wie soll ein privater Kindergarten bitte von 130 Euro monatlichen Beitrag überleben?
Private Einrichtungen finanzieren sich doch eigentlich ausschließlich durch die Beiträge - wie soll das anders funktionieren???

kommunale und freie Träger, sowie Spenden generell.

ich geb dir mal die Adresse:

http://www.outlaw-jugendhilfe.de/angebote-kita-more.html

;-)

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Hallo Simone,

im Unterschied zu den meisten anderen hier finde ich den Preis keineswegs zu hoch - alle privaten Kindertageseinrichtungen mit relativ flexiblen Öffnungszeiten über 16.30h hinaus und besseren Betreuungsschlüsseln als gesetzlich vorgeschrieben, die ich hier im Umkreis kenne, kosten zwischen 800 und 1.200 EUR monatlich.
Das ist irre viel Geld, einen kleinen Teil bekommst du ja auch über die Steuer zurück, und wenn du es dir leisten kannst, finde ich es völlig angemessen.
Ich spare auch zuletzt an der Betreuung meiner Kinder, habe aber (speziell da es sich um mehrere Kinder handelt) ein anderes Betruungsmodell gewählt und leiste mir ür ein Heidengeld eine Kinderfrau...

LG

Erdbeertiger

Danke! :-)

Das hört man gern.
Ich denke auch, viele sind einfach uninformiert.

Auch ein normaler KiGa Platz kostet seine 800 Euro im Monat, nur wird dies von der Stadt getragen.

Nachteil sind eben ein schlechter Betreuungsschlüssel und unregelmäßigere Angebote.

Ich habe den KiGa heute besucht - ich bin leider etwas enttäsucht, weil ich so gar keine Beziehung (erster Eindruck) zu den Betreuerinnen aufbauen konnte.

Die positiven Aspekte wie wöchentliches Reiten, musikalische Früherziehung, Kindertanz und Spracherziehung lasse auch ich dann in dem Fall außen vor, wenn mir die Betreuerinnen nicht gefallen...

LG Simone

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