Abwicklungsvertrag...Sperre???

hallo zusammen...

ich glaube, ich habe ziemlichen mist gebaut #klatsch...

ich habe am 11.05. meine betriebsbedingte, fristgemäße kündigung erhalten. am 13.05. bat mein ag mich, zusammen mit dem br einen abwicklungsvertrag zu unterzeichnen. dieses sei nur zu meinem vorteil, da dort unter anderem drinsteht, dass ich freigestellt werde, bis dann und dann gehalt bekomme, ein qualifiziertes zeugnis usw. da der br anwesend war und mir bestätigte, dass das immer so gehandhabt wird, habe ich unterschrieben...ich habe ex kollegen, die seit 1,5 jahren nicht mehr bei uns sind und immernoch kein zeugnis haben, deshalb dachte ich das wird schon alles so in ordnung sein...
jetzt habe ich gestern abend mal gegoogelt und überall war zu lesen, dass auch ein abwicklungsvertrag eine sperre beim arbeitsamt nach sich zieht...:-[
ich bin jetzt total verunsichert, weil mir ja gesagt wurde, dass dieser abwicklungsvertrag nur zu meinem vorteil ist #schock...
war hier vielleicht schon einmal jemand in der situation und kann mir weiterhelfen?
meine anwältin ( die dummerweise auch noch meine schwägerin ist ) sagte mir eben, ich soll mir keinen kopf machen und den abwicklungsvertrag NICHT beim arbeitsamt einreichen...gleichzeitig sagte sie, dass ich versuchen soll, dass mein ag in der ag - bescheinigung ein nein ankreuzt beim feld abwicklungsvertrag...aber was passiert, wenn mein ag das ablehnt und ja ankreuzt und ich den abwicklungsvertrag nicht beim arbeitsamt vorlege???

viele grüsse und ein schönes we von einer verwirrten

saskia

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Was bitte ist ein Abwicklungsvertrag? I

ch kenne einen Auflösungsvertrag.

Dabei wird das Arbeitsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Wie lange bist Du bei dem AG beschäftigt?

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Wenn Du bei vollen Bezügen freigestellt bist, warum dann noch Geld vonm Arbeitsamt???#kratz

Klär mich auf, denn doppelt abkassieren hat noch nie funktioniert...

M.

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Du verstehst das falsch.

Freigestellt bei voller Bezahlung bedeutet nur, dass man nicht mehr zur Arbeit gehen muss, bis das Arbeitsverhältnis endet. Während der Zeit erhält man sowieso kein ALG.

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also, ich arbeite dort seit 3,5 jahren...
einem aufhebungsvertrag geht keine kündigung hervor, einem abwicklungsvertrag jedoch schon...
dieser wird geschlossen, um festzuschreiben, dass man "im guten" auseinandergeht...
d.h. ich bekomme bis zum 30.6. noch gehalt und muss mich ab 01.07. arbeitslos melden...
hilft euch das, odewr braucht ihr noch mehr infos?

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Ich habe es jetzt mal nachgelesen.

Ich stech jetzt mal ins Blaue...

Meiner Meinung nach wärst Du mit einen Aufhebungsvertrag plus der Aushandlung einer Abfindung besser dran gewesen.

Du hättest die Sperrfrist beim Arbeitsamt mit der Abfindung überbrücken können.

Es wäre zwar ggf. zu einer sofortigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses gekommen, somit hättest Du Dich eher beim AA meldern können, aber Du hättest für die 3 Monate immer noch Geld zur Verfügung gehabt.

Dir da jetzt was zu raten, ist schwer.

Ich kann Dir nur sagen, was ich an Deiner Stelle tun würde.

Versuchen einen Aufhebungsvertrag draus zu machen. Dem AG vorschlagen, die Gehälter, die er Dir so wie so jetzt anhand des Abwicklungsvertrages zahlen muss, MINDESTENS als Abfindung auszuzahlen.

Und sei nie wieder so blauäugig und vertraue dem BR blind! Ein BR SOLLTE zwar im Sinne des AN handeln... Doch oftmals versuchen auch die nur ihren eigenen Ar... zu retten.

LG Janette

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hi janette...

danke für deine bemühungen...
leider werde ich diesen weg nicht gehen können...da ich seit 01.04. nur teilzeit arbeite ( vorher vollzeit 3 jahre und 4 monate ) würde mir das geld nicht helfen...weiterhin ist mein ag nicht bereit eine abfindung zu zahlen...und wie wir alle aus den medien wissen, geht es opel verdammt schlecht, sodass ich auch keine chance auf wiedereinstellung hätte...
der br macht seit 30 jahren seinen job in dieser firma und hat immer im sinne der an gehandelt ( verfolge das ja nun schon jahrelang und im büro des anderen geschäftsführers haben die sogar büroverbot ), daher habe ich eben auch vertraut...

ich muss wahrscheinlich abwarten und darauf hoffen, dass mir die personalabteilung ein wenig entgegenkommt oder ich beim arbeitsamt meine situation klar darstellen kann...schließlich wurde mir vom br und gf gesagt, dass ich KEINE nachteile durch das unterzeichnen habe...vielleicht kann man da über argliste täuschung oder so was machen...
ich kann leider auch nicht den extremen weg nehmen, da mein mann auch in dieser firma arbeitet und ich nicht riskieren will, dass ihm das gleiche droht, wie mir...

lg

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