noch jemand hier mit mehr wie 75 km Arbeitsweg?

Ich bin Angestellte im öffentlichen Dienst, und normal brauche ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln 40 Minuten zur Arbeit.
Nun habe ich ein Angebot bekommen mich versetzen zu lassen, würde da aussertarifliche Zuschlägen bekommen und im Allgemeinen mehr Lohn.
Jetzt bin ich nach der Zusage aber ein wenig am Zweifeln, weil der Arbeitsweg sich erheblich verändern würde. Ich würde mit dem Auto hier von Berlin-Reinickendorf nach Stadt Brandenburg ca. 1 Std. mit dem Auto brauchen - ca 80-85 km.
Es ist nicht wirklich die Angst die mitfährt, eher der Spritpreis, die Kilometer etc.

Hat noch jemand von Euch so einen langen Fahrtweg und kann mir da ein wenig zuspruch bieten?

Ich arbeite nur in Teilzeit, habe also trotzdem noch Zeit für Familie und Haushalt.

Danke für jede Antwort und grüße aus Berlin
Maike

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Das musst du abwägen, ob sich das finanziell lohnt: mehr Bezinkosten, höhere VersBeitrag (fährst ja mehr an km im Jahr = teurer), Wertverlust des Autos aufgrund der vielen km und natürlich mehr Zeit, min. 40 Min./Tag, ohne Stau und Glatteis

LG

2

Hallo,

ich würds nur machen, wenn es auch eine brauchbare Alternative mit öffentlichen Verkehrmitteln gibt.
Alles andere ist zu riskant bzgl. schlechtem Wetter, Auto, Konzentration, etc.

Gruß,
S.

3

Hallo Maike!

Wir hatten mal gut 65 km bis zur Arbeit und das war schon heftig - und damals waren die Benzinkosten noch nicht so wahnsinnig hoch. Wir waren halt ewig lang unterwegs und hatten oft und viel Stau.

Na ja... angesichts der hohen Spritpreise wird das mit dem Auto eine teure Angelegenheit und da es sich um eine Teilzeitstelle handelt musst Du wirklich überlegen, ob es sich für Dich überhaupt lohnt.

Liebe Grüsse
Astrid

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Hallo,

ich fahre täglich einfach 90 km. Das ganze mit der Bahn weil es billiger ist. Ich bin mit umsteigen einfach 2 Stunden unterwegs, macht am Tag 4 Stunden Fahrzeit, ohne Verspätung. Kostet pro Monat 220 Euro.

Freiwillig würde ich mir das nicht mehr tun.
Allerdings habe ich keine Alternativen. Das Pendeln ist total nervig, ich gehe morgens ums 5:00 Uhr aus dem Haus und komme gegen 18:30 Uhr wieder!
Die Freizeit ist sehr strak begrenz, alles wird in Wochenende gepresst, das frühe aufstehen ist extrem anstrengend.
Alternativ bin ich auch schon mit dem Auto gefahren. Da bin ich zwar flexibler und die Fahrzeit reduziert sich auf 2 Stunden täglich, hin und zurück. Dafür ist es allerdings teurer und die Autobahn ist auc hsehr häufig voll wodurch sich die Fahrzeit verlängern kann. Vom Verschleiß des PKWs ganz zu schweigen.
Wenn du noch mehr wissen willst, bitte schön.

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hallo maikei,
mein arbeitsweg ist einfach 50km und ich arbeite auch teilzeit. ich würde alles darum geben einen job mit kürzerem anfahrtsweg zu bekommen.
sollte sich nicht wesentlich etwas an deiner vergütung ändern, wäre diese versetzung für mich mit der langfristigen explosion der spritpreise uninteressant.
+ für mich ist (an)reisezeit zum job echt verlorene zeit. willst du investition in diese zeit wirklich noch erhöhen?
frage: ist der job attraktiver als der jetzige, bietet er eine bessere perspektive. was erhoffst du dir mit der versetzung + sind deine hoffnungen realistisch, und ist die erhöhte reisezeit auch langfristig für dich tragbar (+ auch bei sich ändernden verkehrsbedingungen: baustellen, ferienzeit, widrige witterung, erhöhte spritpreise, erhöhtes stresslevel durch verlängerte anreise, etc......) fragen über fragen.....
ich drücke die daumen für deine entscheidung,
lg, w

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Ich würde das nie und nimmer machen. Ich habe 15 km zur Arbeit und das reicht mir schon.

Die Spritpreise werden immer weiter steigen. Ein kurzer Arbeitsweg ist Gold wert! Bedenke auch die Staus, die nervenaufreibenden Fahrten (LKW, andere langsame Autos etc.). Da bist du fix und fertig, unter Umständen. Sowas lohnt doch bei Teilzeit ohnehin nicht wirklich.Würde sich meiner Meinung nach nur lohnen, wenn du wirklich sehr viel mehr Geld bekommst. Aber: Je mehr brutto, desto weniger auch netto...

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Ich meine mit dem letzten Satz natürlich, dass man umso mehr Abzüge hat, je mehr man brutto verdient. Eine Freundin von mir verdient sehr gut...brutto... Was netto rauskommt ist nicht wirklich toll.

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So jetzt schlage ich euch alle :-D

Ich fahre täglich 1 1/2 Stunden mindestens zur Arbeit. Fahre mit dem Auto zum Bahnhof. Von dort mit dem ICE weiter und dann mit dem Fahrrad zur Dienststelle. Und das bei Wind und Wetter.
Ich glaubt nicht wie nass ich an manchen Tage im Zug saß.

Insgesammt beträgt die Strecke 150 KM. Mit dem Auto also nicht zu machen.

So, kann noch jemand mithalten? :-p

P.s. über diese Situation bin ich keineswegs Glück noch stolz:-(

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Schon mal durchgerechnet, was ein Pendlerticket der Bahn kosten würde?
Der Regio fährt doch mindestens stündlich, oder?

Und Du hättest viel weniger Theater mit Stau, Organspendern und sonstigen Übeln auf der Autobahn.
Außerdem bleibt Dir Zeit, zum Lesen, nachdenken, von mir aus Stricken...

bei 5 Liter auf 100 km gibst Du ja schon 8 Liter am Tag aus, macht derzeit mindestens 12 Euro am Tag. Zusätzlich noch Kosten für Verschleiß, Reifenabrieb z.B.


Grüße
halbnomadin

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Hey,

meine Mutsch fährt jeden Tag die einfache Strecke 150km. Also gesamt 350km.

Sie fahrt nur für den Sprit auf Arbeit, denn die Hälfte des Gehaltes geht für den Sprit drauf.

LG Mel

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Joar, der Kaffee war schuld.

Ich meine natürlich ca 300 km gesamt.

Tsiss #hicks

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