Bundesweit bewerben

Hallo. Möchte mich mal etwas schlau machen;-)
wann muss man sich eigentlich als Mann bundesweit bewerben. Hatte die Disskusion heute mit einem Freund er meinte dazu das er sich bis 25 Jahre bundesweit vom Arbeitsamt bewerben muss und dannach nicht mehr.

Stimmt das?

1

Nein, das kann man so nicht sagen.
1. kommt es auf den Familienstand an,
2. kommt es auf den Job an
3. kommt es wahrscheinlich auch ein bissl auf die Region an

Das mit dem Alter ist quatsch; je nach Beruf etc. kann man auch von einem 40 jährigen etwas mehr Mobilität erwarten; allerdings, jemand der 2 Jahre vor dem Ruhestand steht, von dem erwartet man wohl kaum, dass der noch woanders hingeht.
Was richtig ist: Leute unter 25 werden teilweise anders gefördert und gefordert! Was aber ja auch positiv gemeint ist!
Grundsätzlich gilt für alle: mindestens Bewerbungen im Tagespendelbereich und der liegt bei Vollzeit-Beschäftigten bei 2 1/2 Stunden Hin- und Rückfahrt; bei Teilzeit 2 Stunden.

Grüße
helly

2

???? Sorry was ????

Also ich denke mal in der heutigen wirtschaftlichen Lage sollte jeder sich bundesweit bewerben können, müssen.

Rechtlich kann ich es nicht sagen, aber ich selber musste beruflich schon oft genug umziehen und wir würden es jederzeit wieder machen, wenn ansonsten keine Arbeit möglich wäre.

ist zwar net das gelbe vom Ei, aber man lernt dadurch natürlich auch viel.

LG Mone

5

da bin ich - mit einigen Ausnahmen - ganz deiner Meinung; was ich geschrieben hatte, ist das, was das Sozialgesetzbuch III vorschreibt!!!! Mein Mann und ich sind damals auch beruflich umgezogen, er sogar schon einige Male und ich würde es jederzeit wieder machen!!!

LG helly

7

Schnell mal was zum familienstand. Er hat einen Sohn mit seiner freundin (1Jahr) hat das zweite erziehungsjahr genommen denke mal weil er denkt das er dann 25 ist und somit der meinung ist er müsse sich dann nicht mehr bundesweit bewerben.
Zum Arbeitsamt geht er nicht mehr hin bzw. zum Vermittler weil er nicht wie schon gesagt bundesweit arbeiten will. Das erziehungsjahr endet mitte November.
Wollte mich in der Hinsicht nur mal etwas schlau machen

weitere Kommentare laden
3

Ob man das offiziell "muß", ist doch egal. Es sollte doch im eigenen Interesse liegen, alles zu tun, um schnellstmöglich einen Job zu finden und heute muß man da eben auch mobil sein.

Gruß,

MM

8

Wenn das mal nicht einen Synchronpunkt gibt... ;-)

9

Klar so denke ich auch. Aber wie schon gesagt er möchte nicht. sein sohn soll in seiner gewohnten umgebung bleiben, sprich den kontakt zu seinen großeltern haben. wie es da mit arbeit aussieht ist erstmal zweitrangig für ihn

weitere Kommentare laden
4

Sollte man nicht im eigenen Interesse alles für einen Job tun - sich somit ggfs. auch bundesweit bewerben, ganz unabhängig davon, was das Arbeitsamt erwartet???

6

Hallo,

also meiner Cousine wurde vom AA nahe gelegt, sie solle sich bundesweit bewerben, als ihr Mann vor Ort Arbeit hatte und sie ihre Tochter in die Kita eingewöhnt hatte. Dass sie eine Trennung in Kauf nehmen müsse, wurde nicht als Argument gegen eine bundesweite Bewerbung anerkannt. #augen

Einer Bekannten wurde wegen unerlaubter Ortsabwesenheit (kurzfristig angesetztes Bewerbungsgespräch im anderen Bundesland) das ALG gekürzt.

Beide Fälle beim gleichen AA. Jetzt schon ein paar Jahre her, aber typisch.

Was du musst und was du darfst solltest du mit deinem zuständigen Bearbeiter besprechen.

LG Marion

23

Hallo Marion,

das stimmt, nur der eigene Sachbearbeiter kann einem da sagen, was man muss und darf, denn auch diese entscheiden teils unterschiedlich.

LG

Mone

35

Wer ledig ist und kein Kind hat muss sich bundesweit bewerben.

Gruß

Manavgat

36

das stimmt nicht!
ich musste mich heute arbeitssuchend melden, weil in 3 monaten eventuell mein vertrag ausläuft.

ich konnte wählen zwischen: ja, zeitweilig und nein

die sachbearbeiterin hat mir ausdrücklich gesagt, ich muss mich nicht bundesweit bewerben. das ist meine eigene entscheidung, ob ich das will.

und ich will nicht! ich bin zwar ledig, aber ich lebe mit meinem partner zusammen.

37

Hi Du,

wie marion auch bereits schrieb, kann einem die Fakten nur der eigene SB nennen..

Manche sehen bei Partnerschaften evtl auch drüber weg, keine Ahnung.

LG

Mone

38

Hallo missybaer,ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen das ich nach meiner Scheidung mich beruflich verändern ,musste.Das AA hat mir (damals 38J.) Jobs in Hamburg (1000km von meinem Wohnort enfernt) angeboten. Wenn ich diese nicht annehme bekomme ich auch kein ALG. Da hab ich mir gedacht dann kann ich mich auch gleich im Ausland bewerben und habe es noch zu keiner Zeit bereut. Ich bin seit 5 Jahren jetzt in der Schweiz, verdiene gutes Geld und muss mich nicht mehr mit deutschen Staat rumärgern. Warum sich Druck aussetzen wenns auch anders geht. Wenn Du mehr wissen möchtest dann melde dich.
Lg Zwaergli64;-)

Top Diskussionen anzeigen