Umgang mit Vater jeden 2 Tag?

Hallo zusammen,
ich möchte gerne eure Meinung hierzu wissen. Bin mir da unsicher was wirklich gut ist.
Mein Mann und ich sind getrennt, er ist vor ein paar Tagen in seine alte Wohnung, in der Nähe, ausgezogen.
Wir haben eine gemeinsame Tochter, 4 Jahre und ich habe aus erster Ehe eine 11 jährige Tochter.
Er möchte nun geregelten Umgang, da bin ich auch damit einverstanden, nur wie?

Sein Vorschlag ist, dass die kleine Werktags Mo, Mi, Fr von 17-8 Uhr am nächsten Tag und dann in Kiga und jedes zweite Wochenende zu ihm kommt.
Die große möchte er Di und Do von 17-19 Uhr und auch an festen Wochenenden haben.

Mein Problem:
Die ganze Woche ist zerfleddert.
Ist das gut für die kleine?
Auf die große hat er ja eigl kein Anrecht, wenn sie will kann sie gerne zu ihm, bei ihrem Papa ist sie ja aber auch noch.

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Die Sache macht mir gerade etwas Sorge.
DANKE

1

Hallo,

erstmal finde ich es gut, dass der Papa sich um beide Kinder kümmern möchte. Allerdings finde ich persönlich das auch viel zu zerrissen. Und was mich ebenfalls stört (wobei ich nicht weiß, ob das bei deinen Kindern wichtig ist oder nicht): die Mädels haben keinen Tag unter der Woche an dem sie miteinander und dir - oder eben dem Papa- gemeinsam Zeit haben ohne Unterbrechung. Ich finde das nicht schön.

Könnte er nicht die kleine zum Beispiel übers Wochenende bzw. in der anderen Woche von Montag Mittwoch Morgen nehmen und die Große zum Beispiel Dienstags dazu? Die Große dann wie gewünscht Donnerstag bei Papa und die kleine ab Mittwoch Abend bei dir. Dann hast du auch mal einen Abend ganz für dich und er ebenso, wenn die Kinder Mittwoch beide bei dir sind? So hättet ihr auch einen festen Tag, wo ihr für euch selbst was machen könntet oder Termine ohne Kinder etc.

Ich hoffe für euch, dass ihr einen für alle passenden Weg findet.

Liebe Grüße
pois-chiche

2

Hallo,

ich glaube, sowas kann als Anfangsmodell gut sein, bis sich alle Beteiligen an die neue Realität gewöhnt haben. Grundsätzlich wäre es mir zu unruhig - man hat ja immer auch Zeug, das mitgenommen wird (jedenfalls ist es bei uns so), da hat man ein ständiges Packen und hin und her. Wir haben am Anfang (unser Sohn ist 11, bei der Trennung war er sieben) vier Tage bei Mama und drei bei Papa gemacht, waren dann irgendwann bei einem reinen Wochenmodell und haben jetzt wieder ein bisschen angepasst. Ich glaube, man muss da viel Bereitschaft zum Ausprobieren haben und Flexibilität, es gibt nicht das eine Modell, das für alle Zeiten passt.

3

Hallo,

wie war das denn vorher? Wer hat sich um die Kinder gekümmert?Also gerade die Kleine, da sie euer gemeinsames Kind ist. Das ist ja bei der Kleinen schon fast ein Wechselmodell. Also ich finde das auch viel zu zerrissen. Wenn ihr das Wechselmodell anstrebt, würde ich wöchentlich wechseln. Und das auch langsam steigernd und nicht in einem Ruck.
Und es kommt auch darauf an, wer die Bezugsperson für die Kleine ist. Wenn Du dies warst( wovon ich mal ausgehe, da sie bei dir lebt) finde ich so schnelle Übernachtungen eh ein Problem. Ihr seid gerade frisch getrennt. Damit müssen die Kinder ja auch erstmal klar kommen. Ich finde gerade jetzt brauchen sie einen festen Anker. Ich würde erst mal damit anfangen, dass er regelmäßig zu Besuch kommt oder sie stundenweise mitnimmt (2,3 Std) Und das weitet man behutsam aus. Nicht sofort mit Ach und Krach. Ich glaube nicht, dass das gut für die Kinder sein kann.
Also alle zwei Tage: Ja, warum nicht, wenn man das ! möchte! Aber dann nur als Besuch oder wie gesagt für einen kurzen Zeitrahmen. Und ich würde mir auch überlegen, ob Du die beiden nicht zusammen zum Umgang „schickst“. Das wird doch sonst total nervig alles und wie schon gesagt wurde, haben die Geschwister dann kaum noch Zeit füreinander.

Lg

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Und Du wirst ja auch kaum zur Ruhe kommen. 😬

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Warum wechselt ihr nicht wochenweise? Oder halbe Wochen, immer alle 3 bis 4 Tage. Jeden Tag würde ich nicht machen, was soll denn das.

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