habe Kinderwunsch, bin 43 und habe bereits 2 Kinder 16 und 21

ich kann einfach nicht mit meinem Kinderwunsch abschließen. Bin 43, meine Kinder 16 und 21 und seit 25 Jahren mit meinem Mann zusammen, er ist 57!!!!

3 oder 4 Kinder wären immer mein Wunsch gewesen, doch bereits bei unseren beiden Kindern ging die Initiative schwanger zu werden immer von mir aus.

Meine (begründeten) Ängste bestehen darin, dass mein Mann bereits 57 ist und gesundheitlich arg angeschlagen und er von meinem Kinderwunsch nichts weiß.

Mit jedem Tag tickt meine biologische Uhr lauter und ich könnte schreien, weil ich mir so sehr noch ein Kind wünsche.

Gleichzeitig hätte ich ein derart schlechtes Gewissen, so alt nochmal Mutter zu werden und mein Kind vielleicht nicht mehr aufwachsen zu sehen.

Ich bin dankbar für meine beiden Kinder und denke immer, es ist alles gut so - das ist es aber nicht.

Der Wunsch nochmal schwanger zu werden lässt mich nicht zur Ruhe kommen#schrei

... Dein Kind nicht mehr aufwachsen sehen?? Wann willst Du denn abtreten;-)??
Im Ernst, Du kannst noch lange fuer ein Kind da sein und ein Wunschkind, wird sich dann immer geliebt fuehlen. Das Alter finde ich zweitrangig, wenns mit dem schwanger-werden klappt und Du Dich fit fuehlst, warum nicht?
Mit dem Partner wuerde ich aber behutsam reden, und ihm die Gefuehle sagen. Er muss es schau auch wollen. Mein Mann wird 50 und letztes Jahr haben wir unseren kleinen Nachzuegler bekommen#herzlich
Ich wuesch Dir viel Optimismus! LG#winke

Das könnt nur ihr ganz alleine entscheiden....ich persönlich würde es allerdings nicht mehr tun!Wie du schon sagst ist dein Mann gesundheitlich jetzt schon angeschlagen.Und die jüngsten für ein Kind seit ihr beide nicht mehr.Wenn ich bedenke dass ich mein Kind mindestens bis 25Jahre unterstützen werde bis es sein Abi plus abgeschlossenes Studium oder Ausbildung hat,dann bist du 68 und dein Mann 82Jahre alt!!!!Ich denke nicht dass man dem Kind und sich selbst damit einen Gefallen tut.
Freut euch doch eher darauf dass ihr bald Großeltern werden könntet :)
Aber wie gesagt,es ist meine persönliche Meinung,ich würde nicht wollen dass mein Kind im schlimmsten Fall recht früh Halbwaise wird (ich weiß ja nicht was dein Mann hat).....

Im Endeffekt muss es jeder selber entscheiden, aber ich kann nur aus Erfahrung sprechen:
Mein Mann ist 37 und seine Eltern sind spät Eltern geworden, seine Mama ist 75 und sein Papa nämlich genau 82 und ich kann dir sagen, es ist schlimm. Mein schwiegervater ist landwirt gewesen und mein mann einziger sohn,,,arbeitet in der krankenpflege... mein schwiegervater hat auch diverse erkrankungen und ist körperlich in den letzten jahren sehr eingefallen und sie setzen voraus, dass er alles macht und sich um seine eltern kümmert. sie können nicht verstehen, dass er auch eine familie hat, aber ich denke, dass ist so die generation und dann war mein mann auch lange-komischerweise:-p, aber gut für mich...hehehehehe- junggeselle. mit 33 kam dann ich und es ist schwer. allerdings glaube ich, dass das bei dir ganz anders laufen wird, da du 2 weitere kinder schon hast.

Huhu,

ich denke, dass der von Dir dargestellte Umstand nicht zwangsläufig mit dem Alter seiner Eltern einhergeht.

Es gibt bestimmt auch genügend "jüngere Eltern" eines 37-jährigen, die trotzdem so einiges an Unterstützung von ihrem Sohn verlangen. Primär finde ich es gut, dass Dein Mann seine Eltern unterstützt, wie weit und wie zeitintensiv, bleibt seiner gesunden Einschätzung überlassen. Es liegt an Euch, zu sagen, wo die Grenze gezogen wird.

Deine Schwiegermutter war mit 38 nicht sooo alt, und auch der Vater mit damals Mitte 40 ist heutzutage fast normaler Durchschnitt. Ich weiss nicht wie alt Du bist, aber Dein Freund ist ja nun auch keine 30 mehr, er könnte also auch, wenn Ihr mehr als nur eins plant, auch er locker Mitte 40 beim 2 oder 3 Kind sein.

Zudem gibt es gewiss auch jüngere Eltern, die leider auch nicht das Abitur ihres Kindes erleben. Entweder, weil sie leider vorher versterben, durch unerwartete Dinge, z.B. Unfall, schwere kurzfristige Erkrankung oder es aus anderen Gründen nicht schaffen, ihr Kind auf diesem Weg zu begleiten.

Ich glaube, dass Deine Schwiegereltern mehr Anerkennung verdient hätten, dass sie trotz des stressigen Umstands der Landwirtschaft Deinen Mann zu einem offensichtlich verantwortungsbewussten Mann aufgezogen haben..

Sorry, möchte Dir nicht zu Nahe treten, aber Dein Text liest sich so negativ belastet. Wenn Sie doch sonst lieb und nett sind, jetzt lediglich mehr Unterstützung benötigen, müsste sich das doch so regeln können, dass es für alle Beteiligten angenehm ist.

LG

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Huhu =)

also jeder Mensch muss das mit seinem gewissen ausmachen,und meinungen anderer sollten bei so einer entscheidung keinen einfluss haben!
Es ist natürlich nur vernümfitg über solche Sachen nachzudenken, denn 20 bist du leider nicht mehr ( was auf keinen fall schlimm ist , aber für die situation nicht von vorteil). Eine schwangerschaft ist sicherlich nicht einfach und desto älter man wird desto größer bestehen die chancen einer Risikoschwangerschaft. Und körperlich verlangt so ein kleiens natürlich auch sehr viel von euch beiden ab, rede mit deinem mann und überlegt euch ob ihr einem kind wirklicjh gerecht werden könnt.#stern

Mein Vater war bei meiner Geburt 40 Jahre alt. Ich würde Dir daher dringend abraten, das einem Kind anzutun. Nicht jeder bleibt lange gesund und fit, manche Menschen sind schon mit 70 ein massiver Pflegefall, nicht wenige haben da schon den einen oder anderen Herzinfarkt und Schlaganfall hinter sich. Auch Demenz kann in dem Alter schon überdeutlich werden. Mein Vater war schon mit 63 auf Hilfe angewiesen.

Da ist Dein Kind dann aber sicher in einem Alter, in dem es seinen Papa noch brauchen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass sein Vater lebt bis es erwachsen ist, ist eben doch nicht so toll.

Das Kind wäre viel zu jung, um das miterleben zu müssen. In der Lebensphase bis 30 Jahre sollte man nicht mit der Pflege der eigenen Eltern beschäftigt sein, sondern eine eigene Familie aufbauen, verreisen, Karriere machen.

Das ist einfach kein gutes Alter. Selbst wenn alles glatt geht: wenn das Kind studieren will seid ihr im Rentenalter, wer soll das dann zahlen?

Das mit der Pflege kann auch passieren, wenn die Mutter mit 21 schwanger wird. Leider! Ich hab sie Erfahrung gemacht. Und der opa z.b. hüpft mit 86 noch durch den Garten, während die Schwiegermutter mit 52 zum pflegefall wurde. Leider kann keiner in die Zukunft gucken.

#pro
primel83: dem kann ich nur zustimmen #pro. Mein Schwager starb nach langer Krankheit mit 37 und hatte 3 Kinder. Unser Opa wurde 96 und machte trotz Rollstuhl noch Reisen!!

Über die vorhergehende Aussage kann "Frau" nur den Kopf schütteln.#kratz

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Mal unter der Prämisse gesehen, dass viele ihren Traumpartner heutzutage spät kennenlernen, da sie sich davor selbst verwirklicht haben, kann man diesen Paaren dann auch nicht verübeln, wenn sie noch ein gemeinsames Kind haben wollen.
Das kommt ganz auf die Lebenssituation an. Ich denke mir, dass es auch von Gott einen Sinn hat, wenn die Frau so spät noch gebären kann.

Ich kann nur für mich sprechen: Ich merke, dass ich mit 20 wahrscheinlich noch mehr Energie für meinen Sohn und Beruf gehabt hätte wie jetzt mit Anfang 30. Und da möchte ich nicht wissen, wie ich das mit 40 empfinden würde...
Da ich gerne 3 Kinder möchte, würde ich meinen Kinderwunsch nur vorher aufgeben wollen, wenn ich merke, dass ich mit 2en schon überlastet wäre, krank etc.

Ich hätte aber immer das Gefühl nicht komplett zu sein, wenn wir nicht diese große Familie gegründet hätten.

Da deine Kinder jetzt schon älter sind, hast du bestimmt schon genau überlegt, was in deinem Leben gerade wie viel Zeit in Anspruch nimmt und auf was du für ein Baby verzichten würdest.
Sind deine großen Kinder vernünftig? Fänden sie ein Geschwisterkind peinlich oder würden auch sie euch unterstützen und freuen?
Abtesten: Was denkt dein Mann dazu? Wenn er total dagegen ist, würde ich es überdenken, da du seine Unterstützung brauchen wirst.
Wie sieht es finanziell mit einem dritten Kind aus?--> du wirst fast alle Anschaffungen neu tätigen müssen...
Würde dich das Gefühl ein Leben lang auffressen, wenn du jetzt deine letzte Chance verpasst?
Von meinem Mann die Cousine ist 44 und bekommt im Dezember mit einem neuen Partner ihr 5. Kind. Geld spielt dort keine Rolle, die Älteste ist bereits 14...aber alle freuen sich total und der Partner (42) hat noch keine eigenen Kinder.

Liebe Grüße Nina

<<Würde dich das Gefühl ein Leben lang auffressen, wenn du jetzt deine letzte Chance verpasst?>>

dieser Satz macht mir gerade Angst

Guten Morgen holzwuermchenfrau,

lass Dich auf gar keinen Fall ! von negativen Äußerungen bzgl. Alter abschrecken!
(Da platzt mir manchmal echt der Kragen wenn ich so 20jährige "Küken" höre :-[)

Bin auch 43 und hibbel auf mein erstes Baby (und hoffentlich auch mal auf mehr ;-))
#ole#cool

Ich zitiere hier jetzt mal eine Biggi aus einem anderen Forum, ihre Kommentare geben mir immer Mut und sind so wahr:

(Zitat-Anfang)

"... es ist so, dass wir die erste Generation an Frauen sind, die generell ihren Kinderwunsch nach hinten verschoben haben.

Deshalb sind wir auch nicht alt, wir sind nur "neu".
...

Und allen Ü 40ern zum Troste:

Wir betreuen gerade eine 50 jährige Erstgebärende, eine ganz außergewöhnliche und wunderbare Mutter!
Auf dieses Kind freuen wir uns ganz besonders, auch deshalb, weil wir hier noch einmal lernen konnten, dass eine solche Mutter auch ganz andere Qualitäten und Lebenserfahrung hat!

Entwicklungsgeschichtlich sind wir alle inmitten einer großen Veränderung.

WIR SIND PIONIERINNEN!

Das kann auch spannend sein,

wenn man sich nach und nach in diesen Prozess einfindet.

lieber Gruss

Biggi"
(Zitat-Ende)

Ich hoffe diese Zeilen machen Dir auch Mut #winke

Wenn unser Körper schwanger werden kann, ist es auch nie zu spät für ein Kind!!!!!!!!!!!!

Da vertraue ich dann ausnahmsweise mal ganz auf Gott und das der Kerl das schon irgendwie richtig macht #rofl

Ich wünsch Dir alles alles Liebe #herzlich und ganz viel #klee damit auch Du nochmal ein eigenes kleines Wunder im Arm halten darfst :-D

GLG #blume

Jasa

Danke für diesen tollen Beitrag! Sehr schön :)
Ich fühle mich auch noch nicht komplett und ringe mit mir,ob ich mit Anfang 40 noch ein drittes Kind planen kann,oder ob ich dann zu alt bin...
LG
Selenga

Aber genau diese Verschiebung nach hinten sollte man auch mal kritisch betrachten...nicht ganz grundlos hat die Fruchtbarkeit der Frau bis 35 ihren Höhepunkt und sinkt dann, im Gegensatz steigt die Wahrscheinlichkeit für Gendeffekte auch nicht ganz grundlos.
Jeder muss ganz für sich alleine entscheiden wann der Zeitpunkt ist....da will ich wirklich nicht urteilen.Wenn doch zu der schon älteren Frau (und tut mir leid, mit 43 gehört man zu den älteren Frauen wenn es ums Kinder kriegen geht) es einen noch älteren und schon kranken Mann gibt, die Familie aber schon zwei Kinder hat, dann finde ich das ehrlich gesagt dem Kind gegenüber nicht fair.Niemand kann hellsehen und natürlich kann auch ein junger Vater an einer Krankheit erkranken und früh sterben, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch eher geringer.
Und eine 20jährige kann eine genauso tolle Mutter sein wie eine 30 oder 40jährige, Älter alleine macht einen nicht zu einer tollen Mutter.....
Ich finde den Trend "spät" Mutter zu werden nicht unbedingt positiv, Frauen wird heutzutage immer suggeriert man müsse erst Karriere machen und Party und und und....ma und dann wundern sich alle warum die Kinderwunschkliniken so boomen....es ist nunmal mit 35 nicht mehr so "einfach" schwanger zu werden wie mit 20 und manche Frauen sind da etwas blauäugig und denken sie haben ewig Zeit, aber dem ist in manchen Fällen nicht so.

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Darf ich fragen wieso ihr nie früher ein 3. Kind bekommen habt?

Du schreibst das es schon immer dein wunsch war 3 oder mehr Kinder zu bekommen. Deine beiden sind schon groß, dein jüngster bereits 16. Wieso kam in den 16 jahren kein 3. Kindern sondern "erst" jetzt?

mein Mann wollte kein 3. Kind mehr. Vorerst war ich mit beiden Kindern auch absolut zufrieden (ich bin auch heute noch zufrieden, ich werde jetzt nicht von der Brücke springen).

Wahrscheinlich, weil der Zug kurz vorm Abfahren ist - Torschlusspanik. Dieses Abschließen, Mutter zu werden - es lässt sich nicht genau beschreiben

ich hatte in meiner 2. Schwangerschaft eine intrahepatische Schwangerschaftscholestase - dieses Risiko bei einer 3. SS hat mich wohl die ganze Zeit lang zurückgehalten.

Hi
Ich finde, was hier bei der Diskussion ums Alter vergessen wird ist, dass es sich um neues Leben handelt, das vielleicht die Chance erhält auf die Welt zu kommen. Da spielt das Alter keine Rolle finde ich.

Selbst wenn Eltern älter sind, können die Kinder noch eine ganz wunderbare Zeit mit ihnen verbringen und das vielleicht sogar noch intensiver als mit jüngeren Eltern, zumal vielleicht ein Elternteil schon früher in Rente geht und so einfach mehr Zeit da ist.

Es gibt da kein Patentrezept was besser und was schlechter ist. Es handelt sich um das Leben. Das passiert und man kann nicht alles planen.

Ich selber würde mir im höheren Alter allerdings mehr Gedanken um eventuelle angeborene Behinderungen beim Kind machen. Denn ein höheres Risiko ist diesbezüglich einfach gegeben.

Aber wenn ein Leben die Chance erhält in einer stabilen und liebevollen Familie aufzuwachsen, ist das doch etwas ganz wunderbares. Folge Deinem Herzen.
LG

Wegen dem Alter liest du bei mir sicher nichts negatives. Ich habe mit 38 meine Tochter bekommen und hoffe jetzt mit 40 auf ein zweites Wunder.
Was mir Sorgen macht ist die angeschlagene Gesundheit deines Mannes. Darf man fragen was ihm fehlt?
Lg

Ich fasse mal zusammen:

Der potentielle Vater ist 57 Jahre alt und an Tuberkulose erkrankt.

Eine ansteckende Krankheit. Die bedingt durch die Gene oft schlimmer verläuft, also mit der Gefahr, dass sein Kind die genetische Prädisposition erbt UND sich gleichzeitig im Babyalter ansteckt - Tröpfcheninfektion lässt sich da kaum verhindern. Ich vermute jetzt auch mal, wäre es eine "einfache" 2-monatige Antibiotika-Behandlung und Dein Mann wäre wieder kerngesund, dann hättest Du es gar nicht erst erwähnt.

Du selber hattest Komplikationen bei der letzten Schwangerschaft, die oft zu einer Frühgeburt und vermindertem Geburtsgewicht führen, und bist 16 Jahre älter als damals.

Seine Chancen bei bester Gesundheit 80 Jahre alt zu werden sind leider nicht ideal. Ich weiß, es tut weh daran zu denken, aber realistisch gesehen ist es so. Da wäre ein weiteres Kind gerade mit knapper Not mit Schule und Ausbildung fertig.Wahrscheinlicher ist aber, dass es schon als Kind oder Teenager seinen gesundheitlichen Verfall hautnah miterleben muss.

Das alles zusammen heißt nur, dass es keine gute Idee ist. Es ist dem Kind gegenüber unfair.

die Tuberkulose meines Mannes ist eine geschlossene Tuberkulose und nicht ansteckend

Huhu#winke,

alter Schwede, hier wurde ja eine Lawine losgetreten;-).

Hatte heute Mittag kurz zwei Kommentare zu 2 Antworten auf Dein Posting verfasst. Habe mich nunmehr auf den aktuellen Stand gebracht, sprich, mich durchgelesen.

Du steckst schon in einer schwierigen Situation, was wiegt schwerer, Wunsch oder Verstan?. Es tut mir leid, dass Dein Mann so stark erkrankt ist. Obwohl ich persönlich während meines Studiums einen anderen Studenten traf, der im Vorfeld eine offene Tuberkulose hatte, dennoch komplett geheilt wurde, eine Laufbahn als Polizist eingeschlagen hat und Vater von 2 gesunden Kindern geworden ist. Er ist kerngesund. Eigentlich lässt sich eine Tuberkulose gut behandeln, aber das hängt wahrscheinlich mit vielen anderen Umständen zusammen.

Du musst auf Dich hören, die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Ich kann Dir nur meine persönliche Geschichte kurz schildern, und die sollte nicht als Massstab gelten: Ich bin 40 Jahre, habe zwei tolle Kinder aus erster Ehe (20 und 10), mein neuer Mann (52) mit Sohn (8) und ich fänden es schön, noch einmal ein gemeinsames Kind zu bekommen. Wir sind beide "gesund", haben also keine uns bekannten Erkrankungen, sind fit und sportlich, finanziell abgesichert. Stelle mir immer mal wieder die Frage, warum ich jetzt noch einmal den Wunsch nach Nachwuchs empfinde, denn manchmal bin ich ganz rational und denke, ach wie schön, diese Ungebundenheit, selbst unsere Kleinen sind schon so selbständig. Mein Mann ist immer wieder hin und her gerissen, denkt manchmal, dass er doch zu alt sei, dann wiederum spricht er die ganze Zeit nur vom Nachwuchs. Wir überlassen es nunmehr dem Schicksal, wenn es kommt, freuen wir uns, wenn nicht, werden wir auch eine tolle Zeit haben.

Dein Hin- und Hergerissen sein verstehe ich, ich liebe Kinder über alles, mein Mann auch, aber wenn ich mal wieder eine Anämie habe, denkt mein Mann bereits, dass es unverantworlich sei, noch einmal Mutter zu werden, für ihn bedeutet so eine "Lapalie" schon ein Rentenbescheid. Wenn ich mir nun vorstelle, dass einer von uns so ernsthaft erkrankt wäre, würde der Kinderwunsch bei uns wahrscheinlich nicht mehr zur Debatte stehen. Zumindest weiß ich, dass er so reagieren würde.

Rede doch einfach offen mit Deinem Mann über Deinen Wunsch, über Deine Ängste etc. Schließlich hätte das Kleine ja auch noch große "Geschwister", die ihm auch Stabilität geben könnten. Ich glaube, nur wenn Ihr ehrliche Worte füreinander findet, macht ein weiterer Gedankengang überhaupt Sinn.

LG#liebdrueck

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