Mein Sohn ärgert den Hund. Strafe angebracht?

Guten Abend,

ich habe mal eine Frage an alle potenziellen Jungen-Mamis, da ich mittlerweile echt stinkig bzw. genervt bin, ich aber nicht sicher bin, ob eine Strafe in dem Fall wirklich angebracht wäre.......
Mein Sohn ist heute Abend nicht Zuhause, deswegen kann ich jetzt endlich einmal in Ruhe hier meine Frage aufschreiben.

Es geht um meinen 11-jährigen Sohn, der seit einiger Zeit ständig unseren Hund (7 Jahre) ärgert bzw. triezt. Es handelt sich um einen kleinen, wuscheligen Bolonka-Zwetna.

Hier sind die 'wichtigsten' Beispiele:

1. Er gibt im Beisein des Hundes mit Absicht ständig so komische Qietsch bzw. 'Knutsch'-Laute von sich, die sich wirklich (auch für mich) grauenhaft und nervtötend anhören. Das muss für Hunde, die ja nochmal alles sehr viel lauter als Menschen wahrnehmen, wahrlich unangenehm sein, ja ihnen vielleicht sogar schon an den Ohren wehtun. Unser Hund verlässt meistens den Raum, wenn mein Sohn damit wieder anfängt.
Einmal habe ich meinen Sohn sogar dabei erwischt, wie er im Badezimmer vor dem Hund hockte [der hatte sich unter dem Waschbecken versteckt] und diese fiesen Laute direkt an seinem Ohr machte. Das muss wirklich eine Qual für den kleinen Wuschel gewesen sein. Da hat der Junge von mir echt einen Einlauf kassiert....#aerger

2. Er gibt unserem Hund seit einiger Zeit einen ganz komischen und albernen 'Spitznamen': Säu-Säu/Säu Säu. Keine Ahnung, was das bedeuten soll....#klatsch
Beispiel: 'Guck mal, Säu Säu steht wieder der Außentür. Soll ich ihn reinlassen?'
Als ich ihn mal fragte, was das eigentlich bedeuten soll oder wie in aller Welt er auf so einen komischen 'Namen' kommt, da meinte er nur mit einem fetten Grinsen: 'Na, der macht immer Säu Säu, und sieht aus wie ein Säu Säu...'#kratz
Auch anderweitig gibt er fiese und provozierende Kommentare über den Hund ab! Z.b. neulich, als wir ein bisschen was gegrillt haben, da meinte er [wieder mit einem fetten Grinsen] zum Hund: 'Und du schmeckst auch lecker, oder? Du kommst nachher auch noch auf den Grill drauf und wirst dann der Hauptgang!'#schock
Dass er mich und meinen Mann damit [wir lieben diesen Hund über alles!] ebenfalls provoziert, das scheint er in solchen Situationen gar nicht zu bedenken....

3. Beim Essen geben mein Mann und ich dem Hund oftmals ein kleines Stücken (Leckerbissen) ab, wenn er brav neben uns hockt und nicht zu sehr 'bettelt'. Das bekommt er dann immer von uns so geübt ins Maul geschoben. Das hat mein Sohn über einen längeren Zeitraum beobachtet und macht es jetzt auf 'seine Weise': Konkret tut er dann so, als ob er dem Hund auch ein Häppchen geben möchte. Der Hund kommt dann immer hoffnungsvoll zu ihm hin. Und dann zieht mein Sohn ihm den Leckerbissen in letzter Sekunde unmittelbar wieder vor der Nase weg, steckt ihn sich demonstrativ selber in den Mund und macht dabei so übertrieben: 'Hhhmmmm....schmeckt das gut!'#aerger

4. Er geht zum Hund hin, nimmt seine Brille ab und fragte ihn dann grinsend: 'Würdest du mir mal meine Brille sauber machen?' Und dann drückt er anschließend dem Hund die Brillengläser gegen dessen [empfindliche] Schnauze. :-[
Muss dem Hund wahrlich unangenehm sein und 'sauber' ist die Brille meines Sohnes nach so einer Aktion natürlich auch nicht, sondern hat [im Gegenteil] dann immer riesengroße feuchte Flecken von der nassen Hundeschnauze auf den Gläsern.
Als ich meinen Sohn gestern schon zum dritten Mal bei so einer Aktion gesehen habe, war ich so dermaßen stinkig, dass ich ihm gedroht habe: nämlich dass ich ihm beim nächsten Kinkerlitzchen, das er sich in Bezug auf den Hund leistet, mehrere Wochen Hausarrest verpassen und seine [heißgebliebte] Playstation einkassieren würde!#nanana

Jetzt meine Frage: Findet ihr das übertrieben? Oder handel ich in dem Fall richtig, würdet ihr das eventuell auch so machen? Die Frage ist ja, ob es am Ende überhaupt was bringen würde und er sein Ärgern sein lässt.
Es geht mir auch um unseren Hund. Der kleine Wuschel hat mittlerweile logischerweise schon richtig Angst vor unserem Sohn und geht schon beinahe mit eingezogenem Schwanz weg, wenn der Junge nach Hause oder denselben Raum kommt. Und das Schlimme ist: Meinem Sohn scheint das zu gefallen, warum auch immer. Es ist ein richtiges Mobbing, was unser Großer da mittlerweile treibt!
Ich weiß nicht, warum er den Hund seit einiger Zeit so sehr auf dem Kieker hat und ärgert. Davor hat er niemals ein Problem mit ihm gehabt und der kleine Wuschel hat ihm auch niemals etwas Schlimmes getan. Woran könnte das liegen? ist das eventuell so eine Phase kurz vor der Pubertät, die vielleicht irgendwann auch wieder vorbei geht? Bin mittlerweile echt ratlos in der Hinsicht.:-(

Über ein paar Meinungen und/oder Ratschläge zu dem Thema, wäre ich euch wirklich dankbar. Vielen lieben Dank im Voraus!:-)

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Kann es sein dass bei euch "der junge" und "der süße wuschel" mindestens auf der gleichen Stufe stehen? Meiner Meinung nach will euer Sohn nur euch provozieren und nicht den Hund. Unterbinden würde ich auf jeden Fall Geräusche, die dem Hund in den Ohren weh tun oder eben wirkliches ärgern in Form von Gewalt gegen den Hund - das geht gar nicht! Komische Namen werden den Hund wenig interessieren. Essen sollte ein Hund ohnehin nicht vom Tisch bekommen.

Ich würde mal eure Einstellung zu Kindvund Hund überdenken und dort ansetzen

LG

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Danke, hab dasselbe gedacht beim lesen...

An die TE: bei der Überschrift habe ich gedacht ihr habt noch ein Kleinkind... Mein Sohn 1,5 ärgert auch manchmal die Hunde aber das wird sofort unterbunden. Aber mit 11...denke euer Sohn hat das Gefühl dass der Hund wichtiger ist und nun ja... Von dem Hund wird auch in den liebsten Tönen gesprochen von dem Jungen eher weniger... Denke er merkt das auch und provoziert euch deshalb. Schlechte Aufmerksamkeit ist besser als gar keine...

Ich liebe meine beiden Hunde auch über alles aber jeder hier im Haus hat die Grenzen des anderen zu respektieren... Und mein Sohn muss das von Geburt an lernen...

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Ja! Das frage ich mich mittlerweile tatsächlich selber auch: nämlich, ob unser Sohn nicht eigentlich UNS [meinen Mann und mich] mit diesem Blödsinn provozieren möchte und der Hund dafür lediglich nur ein Mittel zum Zweck ist.
Wenn ja, weiß ich aber nicht, warum. Wir lieben unseren Sohn mehr als alles andere auf der Welt und es hat ihm niemals an etwas gemangelt....:-(

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Hallo,

was sagt dein Sohn denn, wenn du dich unabhängig von solch einer blöden Situation mit ihm darüber unterhältst? Was nennt er als Grund für sein Verhalten?

LG

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Natürlich habe ich schon mehr als einmal gefragt, was das soll und warum er sowas mache.
Eine richtige Antwort habe ich nicht bekommen. Beim ersten Mal, hat er alles abgestritten und meinte nur, er mache doch überhaupt nichts und wisse gar nicht, was ich überhaupt von ihm wolle.
Beim nächsten Mal, meinte er zu mir, ich solle mich nicht so darüber aufregen. Das sei doch alles nur Spaß!:-[
Als ich ihm darauf hin sagte, dass ich das überhaupt nicht als Spaß empfinde und nicht möchte, da sagte er zu mir: 'Gut, dann höre ich damit auf.'
Daraufhin hat er es vielleicht einige Tage lang wirklich sein lassen und dann fing er aber schon wieder mit dem ganzen Mobbing an.

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Im Wesentlichen ärgert und provoziert er eher Dich und gegebenenfalls deinen Mann als das Tier selbst, bis auf die Quitschgeräusche.
Vielleicht solltest Du deine Maßnahmen da ansetzen.

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Hallo,

ich würde dem Jungen klar machen, dass sich ein Hund auch wehren kann. Er mag noch so lieb sein, wenn es zu viel ist kann er ihn auch zwicken/ schnappen.

Unsere Tochter hat es mit dem Kuscheln heute übertrieben und hat den Hund „zwangsgekuschelt“ daraufhin hat er sie ins Knie gezwickt.

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Naja, jetzt ist es halt so, dass DIESER Hund sich nämlich überhaupt nicht wehrt!
Bolonkas sind eine sehr scheue und friedliche Hunderasse, die allerhöchstens knurren, aber niemals richtig zubeißen würden. Das weiß ich auch vom Züchter, von dem wir unseren Wuschel damals bekommen haben.
Und das kann ich nur bestätigen: unser hat wirklich noch niemals gebissen, obwohl es schon einige Situationen gegeben hatte, wo mich das echt nicht gewundert hätte.
Und gerade durch diese Scheuheit ist der Hund Bedrohungen gewissermaßen auf Gedeih und Verderb hilflos ausgeliefert!

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Unserem hätte ich das auch nicht zugetraut. Er hat als er jünger war, selbst beim Tierarzt bei Spritzen noch gewedelt und sich ohne Narkose den Zahnstein entfernen lassen.
Der Tierarzt meinte mal, der ist so lieb, das ist nicht normal... Inzwischen im Alter ist er etwas eigensinniger geworden.

Aber zurück zu eurem Hund. Wenn der sich nicht selbst wehren kann, musst Du ihn vor eurem Sohn beschützen. Bevor der Hund einen Schaden bekommt (Angst vor Kindern, doch ein Angstbeisser) o. Ä.. würde ich dem Kind klare Grenzen setzen. Hunde quälen geht garnicht.

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Sorry wenn ich das so direkt sagen muss aber dein Sohn legt leider ein ziemlich krankes Verhalten an den Tag und zeigt keinerlei Empathie dem Hund gegenüber. War er schon immer so? Wie ist er Menschen gegenüber? Hat er möglicherweise eine Diagnose oder ihr einen Verdacht? Denn sicherlich macht man mal Quatsch aber seine Art und Weise ist schon sehr eigenartig. Da würde ich sicherlich auch irgendwann ausflippen denn Tiere quälen würde ich in keinster Weise dulden. Der Hund und ihr tut mir gerade sehr leid. Aber wie kann man möglicherweise dem Jungen und dem Tier helfen? Wart ihr schonmal bei einem Psychiater? Wie zeigt sich der Junge in der Öffentlichkeit und bei anderen Menschen?

LIebe Grüße und viel Glück Ela

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Das ist es ja eben auch! Er war früher nicht so und hat sich dem Hund gegenüber friedlich verhalten. Vor rund einem Jahr fing er dann von heute auf morgen mit dem Ärgern an.

Aber sonst ist er eigentlich ein total lieber und höflicher Junge. Benimmt sich anderen Leuten gegenüber absolut freundlich und anständig. Auch in der Schule ist er noch niemals irgendwie negativ aufgefallen. Ich habe noch niemals irgendwelche Beschwerden bekommen, dass mein Sohn andere Kinder ärgern würde oder so.
Warum er das mit unserem Hund seit letztes Jahr so macht, ich habe keine Ahnung...

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Gab es im Zeitraum, wo es begann, eine Veränderung?

Egal ob vorübergehend oder dauerhaft ("wo er sich schon daran gewöhnt haben müsste")?

Wenn es von einem Tag auf den anderen anfing: was war vorher anders oder hat sich verändert?

Waren die beiden (Junge und Hund) vorher gute Freunde
oder eher nebenbei? Wir sind zwar in der gleichen Familie, tun uns nichts, haben aber nichts gemeinsam?

Dicke Freunde und dann quälen: was war da los?
"Nur nichts getan" kann auch bedeuten, dass er ihn schon früher nicht mochte, aber irgendwie geduldet hat. Ich mag dich nicht, lass dich aber in Ruhe. Bis sich irgendwas aufgestaut hat, das dann explodiert ist. Oder als Zielscheibe: dich mochte ich eh nicht so gerne.


Das Verhalten ist in jedem Fall ein No Go!
Wie man langfristig damit umgeht, kann das durchaus Lösungsansätze bieten.

Ist er höflich, weil er es gelernt hat
oder ist er höflich, weil er es sein möchte, Empathie hat?

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Wir haben vier Jungs. Der jüngste ist 9 und zwei Bolonkas.
Das sind sehr familienfreundliche, fast treudoofe Hunde.

Um ehrlich zu sein würde ich das nicht mit pubertärer Phase entschuldigen. Zumindest kenne ich ein solches Verhalten nicht und würde es auch nicht tolerieren. Das würde ich dem Kind auch sehr schnell, sehr deutlich machen!

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"Das sind sehr familienfreundliche, fast treudoofe Hunde. "
Gutes Statement! Genauso kann man nämlich auch unseren Wuschel beschreiben...#rofl

Ne, so ein Verhalten würde ich auch von keinem Pubertierendem tolerieren!
Jetzt ist ja die Frage: Ich weiß nicht, warum er das mit dem Hund macht. Und da Reden mit meinem Sohn in der Vergangenheit kein verwertbares Ergebnis gebracht hatte, bin ich nun halt am Überlegen 'härtere Geschütze' inform von Strafen aufzufahren, wenn mein Sohn das Ärgern nicht sein lässt. Meinst du, das wäre einen Versuch wert? Oder hältst du das tatsächlich für den verkehrten Weg?#gruebel

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Darf ich ehrlich sein?

Es liest sich für mich, als hätte dein Sohn das Gefühl, mit eurem Hund konkurrieren zu müssen. Du schreibst, ihr liebt den Hund über alles (was ich als Hundemama absolut verstehen kann), aber kann es eventuell sein, dass ihr eurem Sohn manchmal das Gefühl gebt, dass der Hund an erster Stelle steht? Evtl. hat sich sein Verhalten mit einer Zurechtrückung der Verhältnisse - nämlich an erster Stelle Kind, Ehemann und dann Hund - schon erledigt?

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Klar darfst du ehrlich sein!;-)

Und wenn ich ehrlich sein soll: Auf solche Gedanken bin ich ja noch gar nicht gekommen!
Kann ich mir ehrlich gesagt auch nur schwerlich vorstellen, denn wir lieben unseren Sohn wirklich über alles und der Junge müsste eigentlich auch wissen, dass wir für ihn und seine beiden Geschwister durch die Hölle gehen würden und alle Hebel in Bewegung setzen würden, damit es ihnen gut geht. Wir habe ihm immer wieder gesagt, wie lieb wir ihn haben und dass er für uns das Wichtigste auf der Welt ist!

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Hallo,

Hast du deinen Sohn gefragt, warum er das tut? Für mich hört es sich so an, als wäre der Hund sein Ventil, um angestauten Ärger/Frustration auszulassen. Vielleicht kommt er mit der ganzen Corona Situation nicht klar, oder er hat Probleme in der Schule (vielleicht wird er selbst geärgert)...
Ich denke, dass ein klärendes Gespräch nötig ist! Vielleicht bedrückt ihn etwas.
Von Strafen bin ich nicht der größte Fan. Aber das ist meine persönliche Meinung.

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Ja, ich habe schon mehrere Male versucht mit ihm darüber zu sprechen und keine ehrlichen Antworten bekommen. Weiß nicht, warum er mir nicht sagt, was los ist, für den Fall, dass ihn wirklich etwas bedrücken sollte.:-(
Fakt ist aber, dass er das dann nicht an dem Tierchen einfach auslassen kann. Das kann nämlich dann schon einmal gar nichts dafür!

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Klingt nicht gut, wenn dein Sohn im Kindesalter Tiere so behandelt. Ist er in der Schule auch auffällig?

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Ne, genau das ist es ja! Er ist ansonsten überhaupt nicht auffällig und eigentlich total lieb.

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"Ne, genau das ist es ja! Er ist ansonsten überhaupt nicht auffällig und eigentlich total lieb. "

Kann sich dein Sohn selbst wehren?


Als ich die Beschreibung treudoof gelesen hatte zu der Hunderasse, dachte ich erst: puh, da würde ich mit der Zeit eifersüchtig werden. Ein Familienmitglied, das dauerhaft wie ein Baby bleibt.
Ich bin allerdings vom Typ her so, dass ich klare Grenzen brauche. Ein Tier, das sich nicht wehrt, ein Mensch, der sich nie wehrt, stresst mich enorm. Ich weiß nie, wo die Grenzen sind, habe das Gefühl ständig aufpassen zu müssen.
Und würde irgendwann wütend werden, wenn mir dann andere - anstelle des Tieres/des Menschen - sagen, dass ich aufpassen muss. Bei Babys ok. Aber die werden größer und wehren sich irgendwann. Über Jahre fände ich es anstrengend.

Darauf will ich aber eigentlich nicht hinaus.


Als ich dann diesen Satz gelesen habe
"Ne, genau das ist es ja! Er ist ansonsten überhaupt nicht auffällig und eigentlich total lieb. "
fragte ich mich, ob sich dein Sohn selbst wehren kann.
Sagt er anderen, wo seine Grenzen sind, schimpft auch mal, schreit zurück oder macht deutlich, wenn es ihm zu viel ist. Auch anderen Kindern gegenüber (nicht nur den Eltern), dann ist meine Antwort hinfällig!

Falls er selbst aber überall zu angepasst ist, nur lieb, selbst nie aus der Haut fährt oder sich mal wehrt....

- vielleicht macht es ihn wütend, dass der Hund beschützt wird, er aber nicht
- er geht gegen den einzigen los, der schwächer ist als er
- übt daran, sich selbst auszulassen, weil er sich nicht wehrt (No go)
- oder versucht UNbewusst dem Tier eine Reaktion zu entlocken. So nach dem Motto: du musst dich doch auch mal wehren, eben weil er es selbst nicht kann.

Nur als Ansatz, falls er sonst überall angepasst ist und sich sehr vieles gefallen lässt. Auch über seine Grenzen hinaus.
Innerhalb der Familie wehren , wenn er es kann, ist es Familie. Wenn er sich auch gegen Geschwister(?) nicht auch mal behauptet, würde ich in die Richtung weiterdenken.


Ja, ich finde es gut, wenn Kinder sich außen auch mal an Regeln halten und Rücksicht nehmen und so.
Allerdings sollten ÜBERangepasste dabei nicht aus den Augen verloren werden. Jemand, der sich nie wehrt und immer freundlich ist, kann a) irgendwann explodieren oder b) selbst daran kaputt gehen, nur dass es keiner merkt, weil ja sonst immer lieb war.

Wenn er es kann, würde ich diese Richtung eher verwerfen.

Es sei denn, er möchte dem Hund mehr Selbständigkeit beibringen auf die Art: wehr dich endlich, es kann nicht sein, dass du so hilflos bist.

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Nach meiner Auffassung hat dein Sohn einen sehr fiesen Charakterzug. Ich würde da ganz strikt durchgreifen und jegliche Entzüge und Hausarreste verhängen.

So ein kleines hilfloses Wesen zu terrorisieren geht gar nicht. Mich wieder auch gar nicht diese Hobby-Psychologie (er steht auf einer Stufe mit dem Hund...) interessieren! Er soll es einfach lassen! Fertig aus!

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OK. Vielen dank für deine Meinung.

"So ein kleines hilfloses Wesen zu terrorisieren geht gar nicht. "
Ja! Das sehe ich absolut auch so.

"Nach meiner Auffassung hat dein Sohn einen sehr fiesen Charakterzug."
Ja, das mag in der Tat so sein. Fragt sich nur, warum er das nur in Bezug auf den Hund hat und ansonsten überhaupt nicht. Ansonsten ist er nämlich total lieb.

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"Mich wieder auch gar nicht diese Hobby-Psychologie (er steht auf einer Stufe mit dem Hund...) interessieren! "
Auf die Idee, ein Kind könne auf einer Stufe mit einem Hund stehen käme bei urbia kaum jemand. Niemals könnte ein Kind hier auf eine so hohe Stufe wie ein Hund kommen, und niemals würden User hier sich gegenseitig zu übertreffen versuchen, wie man einem Tier das Leben aus Rache möglichst schwer machen könnte.
Mich gruselt.

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