US-Forscher:Wer seinen Nachwuhs bilingual erzieht,verzögert die Sprachentwicklung...vorsicht lang!

Hallo lieben Eltern

Ich möchte nochmal eure Meinung lesen was Ihr davon hält über US-Forscher / oder bestättigungen der Wissenschaftler.

Neulich kam es zwischen Mir,meine Schwiegemutter und Schwager zu eine Meinungsverschieden über Kinder die mit Zweisprachig aufwachsen oder erziehen.

Ich bin 29 Jahre alt wuchs mit zweisprache auf Thai/Englisch
Wir haben ein Sohn.Er ist 2 jahre alt.
Mein Mann ist ein Deutscher

Nun meine Schwiegemutter u.Schwager sind der Meinung ich würde nur mein Kind damit schaden und er würde später in der Schule problem haben in Grammatik und Vokabel.Sie verbieten mir Englisch mit mein Sohn zu reden:-[

Mourice ist 2 Jahre alt,Spricht Deutsch da er auch in die Kita geht und zu Hause spricht der Papa auch Deutsch mit ihm.Unsern sohn spricht mehr Deutsch als Englisch,verstehen aber 2 sprache sehr gut da ich mit ihm Englisch spreche.Meine Erziehungsvorstellung ist,Deutsche sprache soll seine Muttersprache sein da Wir hier in DEutschland leben und der Papa Deutsch ist.Englisch soll die 2te sprache sein aber nicht als Muttersprache,Bitte nicht falsch verstehen.

Nun wollen seine Familien mich verunsichern, das dass mein Kind nur damit schadet.Denn Sie glauben alles was die Wissenschaftler bestättigen und halten mich für Ahnungslos und so...
Ich bin der andere Meinung,wenn der "Input"des Kind stimmt und man vorsicht die Kinder erzieht, kann man ihn nicht schaden.

Ich bin mit 2 sprache aufgewachsen und habe in die Schule keine Grammatik oder Vokabel probleme in Thailandische Sprache.
Auch meine bekanntenkreise deren ihre Kinder sind 2srpachig auf wachsen Deutsch/Thai haben auch keine Problemen gehabt.Die Kinder beherrschen Deutsche sprache als Mutter sprache perfekt und thai als zweite sprache sehr gut.

Klar,es gibt auch viele Kinder die probleme damit haben,die vielleicht nicht Sprache begab sind oder aus eine probleme Familien kommen,die Eltern sich zu wenig Zeit nehmen mit ihren Kindern sitzen und lernen oder Lehrern die Kinder wenig unterstützt oder Kinder zu Überfödert sind...Ich glaube auch,das die Forsche nicht unrecht haben aber alles möchte ich nicht ganz glauben.Denn der Unterschied sehe ich an mir und meine Umgebung...Was hält Ihr von der Mediensbericht??

Hier eine einfügen über Mediensbericht und anderen Kommentar in Forum:

"Wer seinen Nachwuchs zweisprachig großzieht, tut ihm nach Erkenntnis von US-Forschern nicht nur Gutes an. Sprachen sind selbst für die Jüngsten kein Kinderspiel, warnte die Psychologin Erika Hoff von der Florida Atlantic Universität in Davie am Samstag (Ortszeit) auf einer Wissenschaftskonferenz in Vancouver (Kanada). Bilinguale Kinder bräuchten länger als Gleichaltrige, um die Muttersprache zu erlernen, fand Hoff heraus.

Mehrere Studien zeigten, dass diese Kinder in beiden Sprachen einen geringeren Wortschatz haben und sich mit der Grammatik schwerer tun. Das könne sie in Kindergarten und Schule benachteiligen, sagte Hoff. Die Lücke in der Grammatik schließe sich meist bis zum 9. oder 10. Lebensjahr, „das Vokabular holen manche Kinder selbst in dieser Zeit nicht nach.“

Hoff sprach im Rahmen einer Vortragsreihe über die Gründe und Risiken einer verzögerten Sprachentwicklung. Sechs bis acht Prozent aller Kleinkinder bräuchten länger, bis sie zu kommunizieren beginnen, unabhängig von Land und Kultur. Sprachwissenschaftler und Psychologen einiger US-Universitäten haben deshalb eine Liste von mehreren Dutzend Wörtern erstellt, die Kinder bei normaler Entwicklung im Alter von zwei bis zweieinhalb Jahren beherrschen sollten...."

dpa/kas

[Text vom urbia-Team bearbeitet. Bitte stellt keine kompletten anderen Artikel ein, sondern nur kurze Zitate und fügt dann den Link zu der Internetseite ein, auf der der Text steht. Sonst verstoßt ihr gegen das Urheberrecht]

Bilinguan Erziehung sagen:

Welche Vorteile bietet die mehrsprachige Erziehung? Welche Nachteile bietet die mehrsprachige Erziehung?

Vorteile
Kinder, die mit zwei oder mehreren Sprachen aufwachsen, können ihr Leben lang diese Sprachen so gut beherrschen wie Muttersprachler, die nur mit einer Sprache aufwachsen, oder zumindest auf einem sehr hohen Niveau kommunizieren.

Bilinguale Kinder gewinnen ein hervorragendes Gefühl für Sprachen und verstehen zugleich, dass eine Sprache nur ein Mittel zum Zweck der Kommunikation ist.

Zweisprachige Kinder haben meistens Vorteile beim Erlernen weiterer Sprachen zu einem späteren Zeitpunkt.

Kinder, die eine mehrsprachige Erziehung genießen, können Informationen von einer Sprache auf die andere übertragen, sei es um ihr Vokabular auszuweiten oder grammatische Strukturen besser zu verstehen.

Kinder, die zwei oder mehrere Sprachen erlernen, haben bei bestimmten Berufen, die Mehrsprachigkeit und Internationalität erfordern, signifikante Vorteile.

Die Kinder, die mit vielen Sprachen aufwachsen, haben ein besseres Gespür für kulturelle Unterschiede und Besonderheiten der globalen Welt.

Nachteile

Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, laufen Gefahr, dass sie keine der Sprachen richtig beherrschen und damit viele Probleme im Schulsystem bekommen.

Kinder, die eine bilinguale Erziehung genießen, können von einer in der Mehrheit einsprachigen Gesellschaft ausgegrenzt bzw. ob ihrer zweiten Sprache gehänselt werden. Dies kann negative Auswirkungen auf die Entwicklung haben, z.B. das Selbstbewußtsein des Kindes reduzieren.

Sprachprobleme bei Kindern, sei es physischer Natur oder Schwierigkeiten mit Aussprache oder Grammatik, können bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern noch deutlich schwieriger zu beheben sein, da sie z.T. in jeder Sprache korrigiert werden müssen.

Je mehr man gemeinsam mit der Familie unternimmt und je mehr man miteinander kommuniziert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Nachteile nicht eintreten bzw. desto höher ist die Chance, dass Kinder wirklich ihre Sprachen gut erlernen

Sag´eure Erfahrung und Meinung...Danke

Diskussion stillgelegt

1

Tja unsere Tochter hat gar keine andere Wahl. Wir sind muttersprachlich beide Deutsch. Allerdings wohnen wir im Ausland. Von daher wächst sie zwangsläufig 2 bzw 3 sprachig auf.

Wobei wir als Eltern generell Deutsch mit ihr reden, egal ob zu Hause oder unterwegs.

Und alle anderen reden in ihrer Muttersprache mit ihr. Wir haben oft Arbeitskollegen/Freunde zum Abendessen oder sind auch oft unterwegs. Wir reden mit anderen in der jeweiligen Sprache. Sobald wir unser Kind ansprechen allerdings in Deutsch.

Ich sehe nur Vorteile für mein Kind!

Liebe Gruesse

Chris mit #baby 18 Monate und #ei 24.SSW

Diskussion stillgelegt

2

Hi,

hmmm, ich denke Statistik und Einzelfall sind zwei sehr verschiedene Sachen. Ich denke dass es auch mit der Umgebungskultur zusammen hängt (in Indien z.B. wo mein mann herkommt kann NIEMAND nur eine Sprache, die meisten drei vier. Dort würde bestimmt kein Kind gehänselt etc.). Mein Kleiner geht in die internationale KITA, von 20 Kindern sind 18 zweisprachig.... Ich erzähl einfach mal von uns

Mein Grosser ist 3,5. Sprach mit 2 sehr deutlich in zwei Sprachen mit einem gigantischen Wortschatz in Deutsch und Hindi. Gramatikalisch sicher ist er ca seit er 3 ist, und damit meine ich schwere Satzkonstruktionen. Die dritte Spreche ist englisch und die versteht er, aber spricht sie nicht.

Mein Kleiner ist grade 2 geworden. Kann ca 500 Wörter in beiden Sprachen und kombiniert sie zu Sätzen, er konjugiert Verben richtig (auch in Hindi, soweit bin ich nie gekommen) UND er spricht auch englisch, allerdings echt wenig.

Bei uns hat sie die zwei/dreisprachigkeit also entweder nicht negativ ausgewirkt oder sie hätten es bei einer Sprach NOCH SCHNELLER gerlernt?!

Ich habe übrigens (leider ziemlich spät, so ab 7 Jahre) auch viel Thai gehört und wenn ich in Thailand bin weiss ich zumindest um was es grade geht.

Mona

Diskussion stillgelegt

3

Das mit der Sprachverzoegerung ist ein Geruecht, fuer das die wissenschaftlichen Belege fehlen, aber das gerne immer wieder zitiert wird.

Der Forschungsstand ist heute, dass bilingual aufwachsende Kinder bestimmte kognitive Faehigkeiten sogar frueher entwickeln als andere Kinder.

Ich waere nie auf die Idee gekommen meine Kinder nicht zweisprachig zu erziehen - ich moechte doch dass sie mit ihrer deutschen Familie genauso kommunizieren koennen wie mit ihrer englischen Familie und ich moechte ihnen doch meine Wurzeln genauso mitgeben wie die ihres Vaters und das geht ohne Sprache nicht.

Diskussion stillgelegt

4

Hallo,

"Mehrere Studien zeigten, dass diese Kinder in beiden Sprachen einen geringeren Wortschatz haben und sich mit der Grammatik schwerer tun. Das könne sie in Kindergarten und Schule benachteiligen, sagte Hoff. Die Lücke in der Grammatik schließe sich meist bis zum 9. oder 10. Lebensjahr, „das Vokabular holen manche Kinder selbst in dieser Zeit nicht nach.“

Das habe ich bei 50 % der Kinder beobachten können, mit denen ich eingeschult wurde. Und da war die Erstsprache "nur" Plattdeutsch.

Gruß

Diskussion stillgelegt

5

Wir leben auch im Ausland und zwangsläufig MUSS unser Sohn 2 Sprachen lernen. Zuhause sprechen wir nur Deutsch.

Ich sehe für ihn nur Vorteile. Er ist jetzt in der ersten Klasse und liest schon in beiden Sprachen, wobei Deutsch etwas holpriger von statten geht.

Man muss dazu sagen, das er auch auf eine zweisprachige Schule geht. Die Kinder dort werden schon ab der ersten Klasse zusätzlich in Deutsch Unterrichtet.

Mein Mann ist auch so aufgewachsen, allerdings war Deutsch seine Zweitsprache.

Er spricht ein sauberes Deutsch als ich (ich vom Dorf ausm Rheinland, der schimpft immer darüber das ich nicht zwischen ch und sch einen unterschied mache).
Außerdem ist er grammatikalisch besser als ich... Mache ich viel als Muttersprachler aus dem Gefühl heraus, macht er viel durch Wissen.

Ich denke nicht das es daram liegt, das es soviele schlecht Sprechende Migranten Kinder gibt, weil es schwierig ist für ein Kind 2 Sprachen zu lernen, sondern daran, das die Eltern die Sprachen daheim dahin plätschern lassen. Das die Kinder die zweitsprache garnicht richtig erlernen sondern nur gesagtes und das der Rest von der Schule kommen soll, die wirds schon richten..

Aber ich denke das Eltern auch ein wichtige Rolle spielen. Mein Mann zum Beispiel hat seit jüngster Kindheit viel gelesen, da seine Eltern viel Wert darauf gelegt haben.

Und so machen wir es auch. Alltägliches reden reicht einfach nicht da benutzt man zu wenig Wörter. Wir haben schon viel mit unserem Sohn gelesen und nun liest er auch selber viel und sein Sprachschatz wächst und gedeiht.

Wenn man mit seinen Kindern nicht viel spricht ihnen keinen großen Sprachschatz mitgibt muss man sich nicht wundern, wenn sie in der Schule irgendwann mal Probleme bekommen.

Lass dich nicht verunsichern. Lies viel mit ihnen, damit sie auch andere Wörter als nur alltagsgebräuchliche kennen lernen....

Diskussion stillgelegt

6

Selten so eine schwachsinnige Argumentation gelesen.
Interessant wäre zu wissen, in welchem Auftrag die Studie durchgeführt würde, da man dann auch das Interesse welches hinter dem Ergebnis steckt verstünde.

Deine Schwiegerfamilie soll mal Meister Google bemühen, da Untersuchungen mit positivem Ergebnis bezgl Mehrsprachigkeit bei weitem überwiegen.

Geil ist der Kommentar mit den Migrantenkindern, welche kein richtiges deutsch sprechen...#klatsch

Meine beiden Kinder:
Mein 12-jähriger Sohn hat eine chilenische Mutter. Sie sprach mit ihm von Anfang an spanisch, ich deutsch. Mittlerweile sind wir getrennt und der neue Partner ist Chilene. Beide Sprachen werden zuhause gesprochen. Mein Sohn beherrscht beide Sprachen perfekt und wechselt zwischen beiden innerhalb desselben Satzes, je nachdem, wen er anspricht.

Meine 15 Monate alte Tochter hat eine polnische Mutter, Papa und Mama kommunizieren auf englisch. Ich spreche deutsch mit ihr, meine Frau polnisch, und sie kriegt natürlich einen Haufen englisch mit. Sie lernt also 3 Sprachen von Anfang an.
Ihre Sprachentwicklung ist im Rahmen dessen, wo Kinder in dem Alter in etwa sein sollten (also so vom Durchschnitt her). Eine etwas spätere aktive Sprachentwicklung kann ich nicht erkennen, und selbst wenn... who cares? irgendwann sprechen sie alle. Und wenn meine Tochter beim Schuleintritt 3 Sprachen spricht kann ich beim besten Willen nix negatives darin erkennen...

Menschen, die die einmalige Chance Zwei- oder Mehrsprachigkeit unterbinden, tun den betroffenen Kindern keinen Gefallen.
Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass Kinder durchaus kognitiv in der Lage währen 5 Sprachen gleichzeitig zu erlernen. (Wobei, DIE Familienkonstellation müsste mir dann mal jemand erläutern... ;-))

Übrigens könnte man einem Kleinkind auch die Integralrechnung beibringen und sie würden es verstehen. und vermutlich verhält es sich sogar ähnlich mit der Relativitätstheorie, falls das jemand für wichtig hält.

Wichtig ist bei all dem, dass man den Druck rausnimmt und konsequent bleibt. Also Mama eine Sprache, Papa die Andere. Dann lernt das Kind spielerisch. Und spielerisch Erlerntes ist positiv belegt, da mit Spass verbunden...

Im Grunde ist es ganz einfach...
Aber manch ewiggestriger will das einfach nicht verstehen...

Diskussion stillgelegt

7

Ich hab jetzt nicht alles gelesen. Aber ich antworte trotzdem mal. Fakt ist für mich sicherlich kann es anfangs sein das sie dann in manchen Sachen zurück liegen. Schließlich müssen sie sich ja mit 2 Sprachen beschäftigt und nach und nach unterscheiden und nicht wie viele nur eine lernen! Aber selbst wenn sie das anfangs mehr Zeit kostet profitieren sie sicherlich hinterher davon und haben ein Wissen was sie damals vielleicht doch leichter gelernt haben!
Das ist meine Meinung. Und ehrlich gesagt. VERTRAU DEINEM GEFÜHL UND SCHEISS AUF DAS WAS DIE ANDEREN SAGEN!!!!!

ELA#winke

Diskussion stillgelegt

8

Als Sozialwissenschaftlerin kann ich Dir sagen, dass es tatsächlich bergeweise Studien darüber gibt, dass mehrsprachig aufwachsende Kinder im Durchschnitt später eine Sprache richtig beherrschen als einsprachig aufwachsende Kinder. Dazu gibts aktuelle und ältere Studien, ist also absolut nichts Neues.

Aber ebenso gibts Studien (auch ältere und neuere ;-)), dass mehrsprachig aufwachsende Kinder eine komplexere "Verschaltung" im Gehirn haben, sich später beim Erlernen weiterer Sprachen leichter tun und die anfängliche "Verzögerung" sich nur in seltenen Fällen als psychisch belastend erweist. Der überwältigende Anteil mehrsprachig aufgewachsener Kinder sieht die eigene Mehrsprachigkeit als Gewinn. Davon abgesehen empfinden viele Kinder, die die Muttersprache eines Elternteils nicht beherrschen, dieses als ein Stück fehlender Identität.

Also mach so weiter wie bisher, im Normalfall "schadet" eine mehrsprachige Erziehung nicht, denn die Vorteile überwiegen.

Diskussion stillgelegt

9

Hallo myboo,

bitte nicht wundern, aber weil du den Beitrag in einer andren Foren-Rubrik schon einmal eingestellt hast, lege ich diese Diskussion hier still. Ich habe deinen Beitrag auch etwas gekürzt, weil du fremde Texte hineinkopiert hast.
An diesen Texten hast du nicht das Urheberrecht, daher darfst du sie nicht einfach in ein Forum kopieren. Du darfst nur Zitate aufschreiben und dann den Link zu der Seite dazustellen, wo der Text im Original steht.

Viele Grüße

Sabine
urbia-Team

Diskussion stillgelegt

Top Diskussionen anzeigen