Kindvater leugnet sein kind

Hallo
Habe die letzten monate viel durchgemacht. Kurzfassung
Ich und ein guter Freund hatten mehr und daraus ist ein Kind entstanden. Er hat es verleugnet hat gesagt das er nicht der vater ist. Er hat mich allein gelassen weil ich mich für das kind entschieden habe. Komplette schwangerschaft, Geburt, und bis heute nach der gerichtlichen Verhandlung bzw. Vaterschaftstest hat er sich aus allem raus gehalten. Ich hatte nach der geburt eine schwere ssw Vergiftung und lungenembolie bin fast gestorben, er wusste davon allerdings nichts. Mein kind war in der zeit in Obhut meiner Mutter. Es war sehr schlimm für mich weil ich bis heute immer wieder angst bekomme das mein kind, sollte mir etwas passieren alleine bleibt.
Ich habe es jetzt endlich schriftlich das er der vater ist und familie ist mir denoch wichtig. Es geht mir darum das mein kind wenigstens noch familie um sich hat. Ich weiß das der vater seinen eltern noch nichts erzählt hat das sie Großeltern geworden sind bzw das kind verleugnet. Da eine Bekannte bei denen schon Andeutungen gemacht hat ahnen sie vielleicht schon etwas.
Ich weiß nicht ob es eine gute Entscheidung ist ein Gespräch mit den Eltern zu suchen. Habe vor Ablehnung angst.
Vielleicht kann mir jemand eine neutrale Meinung sagen ob ivh diesen Schritt wagen soll oder es dabei belassen soll.
Möchte mein Gesicht nicht verlieren aber auf der anderen seite habe ich das Bedürfnis
Es mitzuteilen das noch ein kind auf der welt ist was dafür auch nichts kann.

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Hallo,

Ich verstehe das die Situation für Dich schwierig ist, Du bist Familienmensch, er nicht. Trotzdem ist es seine Sache ob er es seiner Familie erzählt oder nicht, da darfst Du Dich nicht einmischen.

Du wirst ihn und seine Einstellung nicht ändern, mach Deinen Frieden damit und freue Dich über Dein Kind.

Alles Gute
Sunny

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Würdest du wirklich nicht wissen wollen, dass du Oma geworden bist?
Ich würde es wissen wollen. Ich wäre untröstlich, wenn ich durch das Arschlochverhalten meines Sohnes es verpassen würde, mein Enkelkind beim Aufwachsen zu begleiten. Und alle im Umfeld wissen, dass ich Oma bin, und ich die Dumme die von nichts eine Ahnung hat.
Ich weiß, dass es ein heikles Thema ist...aber ich würde es wissen wollen und auch sagen.

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So sehr dein Wunsch nachvollziehbar ist, aber was er den Eltern erzählt oder nicht, ist seine Sache. Es kann nämlich ganz schön nach hinten losgehen, wenn du es den Eltern des Kindsvaters erzählst. Du wirst trotzdem nicht die Familie bekommen, die du dir wünscht.

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Hallo.
Ich finde schon, dass du sie darüber „informieren“ kannst. Du solltest das nur nicht mit irgendwelchen Erwartungen verknüpfen - weder innerlich, noch ihnen gegenüber.
Ich würde sie sachlich aber freundlich „in Kenntnis setzen“. So dass, sie sich nicht gleich unter Druck fühlen müssen.
Und dann musst du mit ihrer Reaktion umgehen, wie auch immer diese sein mag.

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Uh, das ist wirklich schwierig zu sagen. Ich kann deine Beweggründe voll und ganz nachvollziehen. Für dein Kind wäre es auf jeden Fall wünschenswert, wenn es seine Großeltern kennenlernen darf und von ihnen als Teil ihrer Familie angenommen wird. Warum der Kindesvater da so ein Geheimnis macht, ist absolut nicht nachvollziehbar. Eigentlich fallen mir für sein Verhalten nur zwei Gründe ein. Der eine ist, dass er bereits eine feste Freundin/Verlobte in seiner Familie eingeführt hat. Da kommt es sicher nicht gut, wenn plötzlich das Kind einer anderen Frau auftaucht. Oder er weiß, dass seine Eltern sich riesig über das Enkerl freuen werden und auch ihn als Vater in die Pflicht nehmen werden. Und genau das will er ja nicht.
Wenn du jetzt aber hinter seinem Rücken Kontakt mit seinen Eltern aufnimmt, wird er wahrscheinlich noch erboster sein dir gegenüber.
Trotzdem - irgendwie denke ich schon, du solltest Kontakt aufnehmen mit ihnen. Vielleicht erstmal nur telefonisch? Sollten sie wirklich mega ungehalten reagieren brauchst nur auflegen. Das ist einfacher und weniger demütigend, als wenn sie dir die Tür vor der Nase zuschlagen.
Alles Gute 🍀

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Nein er keine offizielle zumindest bis zur Geburt.
Denke die werden auf ihn sauer sein nicht von Anfang an etwas gesagt zu haben

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Dann spring ins kalte Wasser und rufe sie an. Damit gibst du ihnen die Chance, ihr Enkelkind kennenzulernen und es beim Aufwachsen begleiten zu dürfen. Entweder nehmen sie diese Chance an oder nicht. Wenn nicht, dann kann man nichts machen, aber du musst dir auch nie vorwerfen, ihnen diese Chance nicht gegeben zu haben.

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Ich würde es den Großeltern auf jeden Fall mitteilen und dann bleibt nur noch hoffen. Sie haben dann wenigstens die Möglichkeit Kontakt zu ihrem Enkelkind aufzunehmen und können entscheiden, ob sie das wollen oder nicht. Klingt so als sei der kindsvater in der Beziehung nicht wirklich reif.

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Schwierige Entscheidung.
Aus dem ersten Impuls heraus, tendiere ich auch dazu,dass es seine Sache ist.

Allerdings habe ich eine Bekannte, die ganz offensiv den Kontakt zu seiner Familie gesucht hat. Er wollte ihr den Kontakt zu seiner Familie untersagen, sie konterte mit "das ist die Familie meines Kindes".
Was durchaus auch stimmt.

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Hat sie die Entscheidung im Nachhinein bereut?
Wie hat die Familie reagiert bzw. Wie hat sie die kontaktiert. Viele Grüße

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ich werde ein ähnliches problem haben wahrschenlich.

aber was er seiner familie erzählt oder nicht überlasse bitte ihm. es sei denn du hast so oder so irgendeine beziehung zu seinen eltern (kann auf dem dorf ja sein)

wenn ihr snst keine berührungspunkte habt, lassdas lieber. er würde sich zurecht übergangen fühlen.

zu deiner sorge: würdest du wollen, dass man das kind einer familie gibt, die nichts von ihm wissen will?! also "wenn mir was passiert" ist eher ein fall für eine sorgerechtsverfügung als für irgendwelche hintenrum botschaften an die unwissenden großeltern.

sollte dir etwas passieren, würde man sicher beim nachgewiesenen vater das kind versorgen wollen, es sei denn du hast was anderesfestgelegt. ih werde was festlegen, da ich das kind weder bei ihm, noch bei meinen eltern wissen wpllen würde, das jugendamt das aber sicher für eine tolle option halten würde.

deine angst vor ablehnung ist sicher nicht ganz unbegründet. bevor du damit nicht klarkommen würdest würde ich der familie tunlichst aus dem weg gehen.

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Naja ich kenne seine Familie nicht das macht es schwieriger. Ich möchte pro und kontra sammeln daher fie Umfrage

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wenn du magst schreib per pn... ich hab den shitstorm schon durch...

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Hast du seine Eltern mal kennen gelernt?
Wenn du sie persönlich kennst, wie schätzst du sie ein?

Wenn nicht, würde ich mich raushalten.
Allerdings auch fragen, warum er euch nie vorgestellt hat (je nach Dauer der Beziehung).


Ansonsten: Bezugspersonen sind wichtig für Kinder. Ja.
Bezugspersonen müssen nicht blutsverwandt sein.

Lieber liebevolle Menschen, die das Kind lieben, wertschätzen, da sind, Bindung aufbauen WOLLEN ..... egal ob sie verwandt sind oder nicht
als Menschen, die zwar ähnliche Gene haben, dem Kind aber immer wieder aufs Neue zeigen, dass es nicht gewollt ist.

Kinderfragen würde ich zwar beantworten, was die biologischen Teile betrifft.
Wichtig für die Entwicklung sind aber die emotionalen Bindungen. Zu und mit Menschen, die das Kind lieben und gerne für das Kind da sind.
Erzwungene Bindungen führen eher zu Frust. Vom Kind (das es dann immer vor Augen hat, nicht gewollt zu sein) und vom Erwachsenen, der dem Kind das immer wieder zeigen musst.

Halte dem Kind offen, ihn kennen lernen zu wollen. Dann wenn das Kind bereit dazu ist.

Ermögliche dem Kind Bindungen aufzubauen zu Menschen, die das Kind lieben und wertschätzen. Das ist oft wertvoller als Gene ohne emotionales Interesse.

Meiner habe ich eine Kiste gemacht mit Fotos, Sachen von ihrem Vater.
Die Großeltern kannte ich schon vor Geburt. Durch ihn selbst. Daher war dann schon Bezug da. Sonst hätte ich vermutlich etwas abgewartet, dass sich die Hormone einspielen und dann entschieden.

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Ich kenne sie nicht persönlich, ich weiß ja nicht ob sie Kontakt halten möchten sie wissen ja nichts von ihm :/
Wenn sie mir sagen würden das sie es nicht wollen würde ich auch krin Kontakt suchen aber die zwei wissen nichts

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Dann würde ich erst mal die Hormone sacken lassen.

Noch ist alles frisch. Auch für dich.
Dann hat er Zeit es ihnen zu sagen.
Du hast Zeit euch ein Leben aufzubauen. Ohne Erwartungen, ohne Hoffnungen an die Großeltern etc.

Fotos kannst du ja machen und aufheben.

Wenn du selbst weißt, was du möchtest, was gut ist für's Kind.
Dann würde ich ihn Ruhe durchdenken, welcher Weg sinnvoll ist/wäre.

Wie du es ihnen mitteilen möchtest. Post, Telefon, vor der Tür stehen, Einladung zu einem Treffen usw.

Nur weil du es nicht sofort machst, heißt es nicht, dass es auf ewig so ist.
Überstürze nichts.

Finde zu dir selbst und in deine Rolle als Mutter. Auch mit deinen Ängsten: hast du da vom Krankenhaus Begleitung bekommen? Seelsorger? Therapeutische Begleitung?
Damit dein (verständliche) Angst sich nicht aufs Kind überträgt.

Würdest du ohne diese Angst auch Kontakt zu den Großeltern suchen?
Wenn ja, würde ich den Weg weiter gehen.
Wenn nein, würde ich erst an die eigenen Ängste ran.

Wie lief es in der Schwangerschaft?
Hattest du da auch schon den Gedanken?

Wenn du weißt, was du möchtest; unabhängig ! von deinen Erfahrungen, dann würde ich überlegen, wie das Vorgehen sinnvoll ist.
Ob sie es nun mit 3 Monaten, 6 Monaten oder 12 Monaten erfahren, ist kein großer Unterschied.

Der Unterschied ist dann nur der
- der Vater hat Zeit, es ihnen selbst zu sagen. Jetzt, da das Kind da ist, ist es konkreter als in der Schwangerschaft
- du kannst es ihnen sachlicher mitteilen und den Fokus auf Großeltern/Enkel legen, was für Kind gut ist.
- mit dir selbst klar werden, wie du damit umgehst, wenn
die Großeltern auf keinen Fall wollen
oder so sehr wollen, dass sie mitbestimmen wollen; ihn überreden seine Rolle anzunehmen.
Kurz: selbst überstürzt handeln.

Wie du selbst mit der Enttäuschung und deinen Gefühlen umgehst, wenn sie anders reagieren, als erhofft, ersehnt oder darüber nachgedacht.

(Wenn ich 5 Reaktionen eines Menschen einkalkuliere; dann wird es oft eine sechste oder siebte Reaktion auf die ich nie gekommen wäre).

Daher mein Rat: werde für dich stabil. Verarbeite, wie es lief. Auch mit Seelsorger, Beratung, therapeutischer Begleitung, Hebamme etc.
Dann, wenn du mit allen Reaktionen stabil umgehen kannst ! entscheide, wie/ob du es ihnen sagst.
Vielleicht hat er es bis dahin selbst erzählt. Vielleicht merkst du, dass es ok ist es ihnen zu sagen - aber ganz andere Hoffnungen dann hast. Anders damit umgehen kannst.

Wenn es nicht sofort ist, dann kann es trotzdem noch früh genug sein (in ein, zwei, fünf, acht Monaten). ;-)

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Hier ist es genauso. Mein Kind sieht seinen Vater alle 6-8 Wochen ein paar Stunden. Es weiss, dass es der Papa ist. Unterhalt gibt es auch. Allerdings weiss seine Familie nichts von unserem Kind. Weder sein Opa, noch die beiden erwachsenen Geschwister. Eines der erwachsenen Kinder kenne ich und war anfangs mehrmals kurz davor etwas zu sagen. Das habe ich nicht. Jetzt ist es denke ich zu spät. Ja vielleicht hasst mich Kind irgendwann dafür, aber der Preis wäre wahrscheinlich, dass es auch den Papa gar nicht mehr sieht. Da zwischen uns und dem Vater mit der restlichen Familie 300km liegen, wäre der Kontakt sowieso nur sporadisch.

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Ich frage mich oft nur ist mein Verhalten richtig. Er hat fie Macht habrn ob mein kind die grosseltern kennenlernen kann und ivh schaue dabei zu das sie unwissend sind.😥

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