Interessanter Artikel zum Thema "Abtreibung nach Pränataldiagnostik"

Hallo,

hier ein Link für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen ob sie ein Kind, das wahrscheinlich behindert sein würde, abtreiben lassen würden:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/index.php?id=110&tx_ttnews[tt_news]=1957&tx_ttnews[backPid]=109&tx_ttnews[showUid]=245&tx_ttnews[catSelection]=6&cHash=fba01a5e7c

Führt zur heutigen Ausgabe des Magazins der Süddeutschen Zeitung / Titelstory: Vom Aussterben bedroht - immer mehr Eltern entscheiden sich nach der Voruntersuchung gegen ein behindertes Kind.

Simone (33. SSW)

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recht einseitig, aber trotzdem gut.
lg wm (12.ssw)
ps: werde am montag meine nackenfaltenuntersuchung machen und wenns nottut auch abtreiben.

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Finde es unverschämt einem nicht gesundem Kind kein Leben zu ermöglichen.:-[:-[ würdest du dein Kind nicht auch lieben wen es anders aussieht??Als es heutzutage schon fast "vorgeschrieben " ist.




andrea und janic 11 monate

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Hi Andrea!

Ist nicht böse gemeint! Wirklich nicht, aber ich denke, dass jede Frau bzw. jedes Pärchen das dann für sich entscheiden muss.
Ich persönlich könnte auch nihct abtreiben, auch wenn mein Baby noch so stark behindert wäre, aber genauso, wie es für uns selbstverständlich ist, dass wir das Baby behalten würden, ist es für andere selbstverständlich, dass sie nicht mit einem behinderten Kind leben könnten. Ich denke, man sollte versuchen beide Meinungen und beide Entscheidungen respektieren, denn ich glaube auch, dass es keiner Frau sehr leicht fällt ihr Baby abzutreiben, wenn sie ihr Kleines vermutlich schon gespürt haben. Jeder hat seine Gründe... Egal, wie er sich entscheidet.
War jetzt aber wirklich nicht böse gemeint! Wie gesagt... Ich, für mich, könnte mich auch nicht dagegen entscheiden.

Liebe Grüße

Nicola mit #baby im Bauchi (18. SSW)

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hallo simone,

also, ich denke oft über diese situation nach was ich tun würde. im moment würde ich mich glaube ich nicht stark genug für ein schwerbehindertes kind fühlen. aber da ich ,gott sei dank, im moment nicht in solch einer situation bin, wüsste ich nicht genau was ich wenn soetwas passiert, wirklich tun würde. ich denke es liegt auch oft daran wie stark das kind behindert ist.
ich respektiere jede frau und ihre entscheidung und finde es schlimm darüber böse zu urteilen, wenn man noch nie in dieser schrecklichen situation war. wofür eine frau, oder ein päärechen sich auch entscheidet, sie haben ihre guten gründe und die finde ich sollte jeder neutral akzeptieren, auch wenn sich eltern für ein behindertes kind entscheiden.

ich bin aber froh, das es meinem krümel bis jetzt sehr gut geht und wünsche allen anderen werdenden mamas das gleiche.

lg coller und krümel 26.ssw

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Hallo Simone,

suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper Artikel #pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro

Ich vermisse solche Artikel in letzter Zeit. Ich kann nur von einer Cousine sagen, dass sie die Abtreibung ihres schwerstmehrfach behinderten Kindes nichT überwunden hat.

lg Ellen

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Und das wrst du mit deinem Artikel auch nicht verhindern können.

Entweder man KANN und MÖCHTE es 100% mit einem behinderten Kind zu leben oder man kann es nicht.

Ich für meinen Teil weis genau das ich es NICHT kann.Trotzdem hat niemand das Recht deswegen über mich ein Urteil abzugeben.

Das was du grade machst ist den Frauen die sich gegen ein behindertes Kind entscheiden das auch noch unter die Nase hälst und indirekt sagst wie schlecht sie doch sind.

War vielleicht nicht deine Absicht aber ich empfinde es so.

LG KiKi

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Hallo nochmal,

mir ging es so, dass ich mich natürlich durch die SS mit der Frage beschäftigt habe "was machen wir, wenn ...".
Dabei hatte ich den Eindruck, dass sehr viel Gewicht auf die Voruntersuchungen gelegt wird. Einerseits gibt es Fälle, wo die Ärzte sich hierbei irren und andererseits gibt es jede Menge "Handicaps", die erst durch Fehler bei der Geburt entstehen oder später erkannt werden, oder ...

Natürlich muss das jeder für sich ausmachen, mit welcher Lösung er am besten klar kommt und ich wollte auch hier niemandem vorhalten, er wäre ein schlechter Mensch, nur weil die Entscheidung für eine Abtreibung getroffen wird.

Ich finde den Artikel gut geschrieben und ich denke, ein bisschen was zum Nachdenken und Diskutieren kann bei diesem Thema nicht schaden.

Euch weiterhin alles Gute,

Simone


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