Hebamme u. Frauenärztin - falsch entschieden?

Hallöchen Zusammen,
bin ein wenig enttäuscht und auch irgendwie verunsichert...
Bin zur Vorsorge zur Hebamme und zur Frauenärztin im Wechsel gegangen. Die Frauenärztin hat 3x Ultraschall gemacht und ansonsten bei jeder VU abgetastet, ob sich "schon was getan"hat. Irgendwie habe ich mich dann von der Hebamme überreden lassen nur noch zu ihr zu kommen, da sie ja außer Ultraschall auch alles machen würde. Sie tastet aber vaginal gar nicht ab.Nicht, dass ich es toll finden würde, wenn da rumgefingert wird, aber ich wüßte schon gerne ob sich was getan hat, sind ja nur noch 9 Tage bis zum ET. Als ich nachgefragt habe, sagte sie mir, dass sie nur nachsehen würde, wenn ich Beschwerden hätte, hatte ich aber nicht. Naja, jetzt lese ich hier immer wieder mal, dass alle irgendwie wissen, wie groß und schwer die Kleinen zur Zeit sind (weiß leider von der ganzen SS nicht, wie schwer unser Krümel wann war) und ob sich schon geburtstechnisch was getan hat ... Ich bin halt besonders deswegen beunruhigt, weil ich SS Diabetes habe (allerdings hatte ich z.H. bei den Tagesprofilen immer gute Werte) und Angst habe, dass was nicht stimmt oder das Babx doch schon übergroß ist (habe aber keinen Riesenbauch).
Bei der letzten VU bei der Hebamme habe ich gefragt, ob sie mir sagen könne, wie das Kind den liegt, aber sie hat nicht getastet. Sie hat aus den vorherigen Untersuchungen einfach die Schädellage übernommen. Ich wollte aber gerne wissen, ob das Baby mit dem Köpfchen schon tief im Becken liegt (man könne sowas gar nicht genau sagen), damit ich weiß, wie ich mich verhalten soll, wen die Fruchtblase platzt. Kann man das denn durch äußeres Abtasten gar nicht feststellen?
Und was ist mit Gebärmutterhals und Muttermund, kann ich da selber rausfinden, ob was los ist?
Oder soll ich einfach mal zu einem anderen Arzt gehen und auf eigene Kosten einen Ultraschall machen lassen - ist doch auch blöd für alle Beteiligten so kurz vor der Geburt oder?
Danke für's Lesen, auch wenn's sehr lang geworden ist, habt Ihr einen Rat für mich?
LG Silke mit Louisa inside ET-9

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Ich versteh nicht ganz... warum gehst du denn nicht einfach zu einem Arzt und/oder zu einer anderen Hebamme?
Warum solltest du einen Ultraschall jetzt plötzlich selbst bezahlen müssen?

Du kannst doch frei entscheiden, zu wem du gehst - oder täusch ich mich da???

Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass eine Hebamme im Normalfall sehr viel mehr macht als das, was du beschrieben hast - sie sollte auch erstasten können, wie das Kind liegt, etc...

Den MuMu kann man zwar theoretisch selbst ertasten (falls man da unten noch hinkommt ;-)), aber beim GeMuHa wird die Sache schon schwierig...

Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall zum Arzt gehen!
Wie soll man sich denn einigermaßen entspannt auf ne Geburt vorbereiten, wenn man voller Sorgen und Fragen ist?!?!?

Alles Gute und Liebe Grüße von
Claudi + Leon Alexander inside (20+6)

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Hallo Claudi,
es werden ja nur 3 US-Untersuchungen von der KK übernommen und die haben ja schon stattgefunden. Es gibt zwar Ärzte, die von sich aus mehr machen, müssen sie aber nicht, es sei denn man wünscht das und zahlt selber. Ich hätte auch lieber eine andere Hebi, aber wie gesagt, es snd nur noch 9 Tage bis zum ET und da ist es schon echt schwer jemand neues zu fnden. Da ich ja am Anfang im Wechsel bei Hebi und FA war, ist es mir gar nicht so sehr aufgefallen, dass das so nicht richtig ist, denn sie hat sich immer auf die Werte vom Arzt berufen und ich fand das auch o.k., denn ich hatte ja keine Beschwerden. Aber nun stehe ich da und weiß gar nicht, "wie weit" ich so bin...
Silke

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Moin Silke,
Du schreibst selbst... es ist eigentlich alles i.O. #pro Du hast keine Beschwerden und bist schwanger nicht krank ;-)
Nein nicht böse gemeint, aber ich denke Deine plötzliche Unsicherheit hat was mit Deinem immer näher rückenden Entbindungstermin zu tun.
Keine Angst, Du wirst die Wehen nicht verpassen und Du kommst bestimmt rechtzeitig im KH an #liebdrueck Du hast noch keine Kinder und weißt halt noch gar nicht was so auf Dich zukommt. Keine Angst wenn es ganz sooooo schlimm wäre würde bestimmt keine Frau mehr als ein Kind bekommen ;-)
Ich bin übrigens immer schon Wochen vor ET mit einem weichen MuMu rumgelaufen und auch immer mit einer Öffnung.
Bei NR. 3 haben der FA und der Arzt im KH mich richtig verrückt gemacht mit ihrem *dat Kind kommt früher* Pustekuchen ich bin sogar noch 10 Tage über ET gelaufen.....
Du weißt spätestens "wie weit Du bist" wenn es losgeht #blume #pro
LG Karin#katze

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Hi,

normalerweise können Hebis durch Abtasten des Bauches ziemlich gut beurteilen, wie das Kleine liegt. Meine hat mir beim letzten Mal sogar ganz genau gezeigt, wo dei Füßchen liegen und wo der Kopf ist. Sie hat daran herumgewackelt um zu fühlen, ob das Köpfchen schon fest im Becken ist. Durch Abtasten und Ausmessen können die auch beurteilen, wie groß das Kind ist. Erst, wenn das aus dem normalen Rahmen fällt, wird hier ein US gemacht. Schon komisch, daß deine Hebi es nicht für nötig gehalten hat, mal kurz abzutasten und dir Bescheid zu sagen. Da würde ich mich auch nicht sooo wohl fühlen.

Und die ganzen anderen Untersuchungen - naja, Ultraschall wurde bei mir zum letzten Mal in der 20. Woche gemacht und dabei habe ich auch nur erfahren, daß alles in Ordnung ist. Mehr wollte ich gar nciht wissen: Wie groß und wie schwer - mal ganz ehrlich, erstens sind es größtenteils Schätzwerte und zweitens ist es doch eigentlich ganz gut, nicht zu genau Bescheid zu wissen. Es haben sich hier im Forum doch schon genug Frauen verrückt gemacht aus Angst vor einem Riesenbaby. Manchmal ist Nichtwissen der bessere Ausweg (finde ich ;-)).

Und vaginales Abtasten zeigt auch nicht immer an, ob es bald losgeht. Ich bin während der ganzen Schwangerschaft noch kein einziges Mal vaginal untersucht worden und ich finde es auch nicht weiter wichtig. Wie gesagt, ein offener MuMu sagt nichts, manche rennen noch wochenlang damit rum und es tut sich nichts und bei manchen hat sich "da unten" nichts getan udn es geht los. Also auch nicht sonderlich aussagekräftig, finde ich.

Also, immer Ruhe bewahren, wobei ich zugeben muß, daß ich von der hebi zumindest die äußere Untersuchung verlangt hätte. Alles andere ist meiner Ansicht nach in diesem Stadium überflüssig. man macht sich nur 'nen Kopf, der nicht mehr sein muß.

Also: Himbeerblättertee trinken, Spaziergänge machen und abwarten, auch wenns schwer fällt. ;-) - wäre mein Tipp.

Schönen Gruß und schöne Restschwangerschaft,
Suzy

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Hallo Silke,

da kann ich auch verstehen, warum Du Dich etwas schlecht beraten fühlst... Ich bin erst seit der 36. SSW zur Hebi gegangen zur geburtsvorbereitenden Akupunktur, und sogar da macht sie immer mehr - also sie fühlt die Kindslage, schaut, wie weit der Kopf im Becken ist (dazu braucht meine allerdings keine vaginale Untersuchung - sie tastet da wohl am Beckenknochen entlang und spürt das da) und schreibt ab und zu auch noch ein CTG mit, während die Nadeln sitzen.

Ich weiß ja nicht, wo und wie Du entbinden willst, aber falls es im Krankenhaus ist, dann geh doch einfach dort mal hin - so kurz vor der Geburt werden die Dir sicher auch weiterhelfen und Dir Tipps geben, wie Du Dich bei einem Blasensprung verhalten sollst, vielleicht auch noch mal ein US machen und Dir auf jeden Fall Deine Sorgen nehmen!

Wünsch Dir alles Gute!!!

SE (ET - 4)

PS: Die Schädellage stimmt sicher immer noch, denn so spät drehen sich die Babys eigentlich nicht mehr...

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Meine Hebi tastet auch nicht jedesmal den Muttermund ab.
Aber aus den anderen Untersuchungen kann sie erkennen, "wie weit es ist".
Ob das Köpfchen fest im Becken liegt, wo der Rücken und der Po des Babys sind...
Durch Abtasten hat sie auch beim letzten Mal die Aussage des FA in Frage gestellt, daß Kind sei so und so groß.
Sie lag eindeutig näher am Endergebnis ;-))

Ich denke, du solltest es ihr sagen, wenn du dich nicht gut versorgt fühlst.
Wahrscheinlich ist bei dir einfach alles Top-Okay und sie geht davon aus, daß du das weißt ;-)
Bitte sie doch einfach nochmal um eine Abklärung beim nächsten Termin.

Liebe Grüße,

Andrea

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