thrombose

Guten Abend zusammen,
wie oben zu lesen ist geht es um das Thema Thrombose .. Seit der 13 Ssw habe ich an der rechten Leiste einen dicken hubel und mit der Zeit kamen auch Krampfadern am kompletten rechten Bein , Intimbereich und das nicht gerade wenig.
Der erste gefösschirurg hat mir nur kompressionsstrpmpfe vergeben und die zweite bei der ich mir eine Meinung eingeholt habe hat gesagt ich habe eine Thrombose in der rechten Leiste seitdem muss ich morgens und abends 60 mg clexane spritzen .
Naja kurzer Rede langer Sinn mir dieser Gabe kann ich nur in der Uniklinik entbinden falls du es Komplikationen gibt wären die für alle gewappnet .( es geht um blutverlust) war jemand in einer ähnlichen Situation ?
Da ich meine erste Tochter wo anders entbinden habe würde ich gerne dort hin die würden das auch machen mit einmal spritzen 💉 und einmal spritzen reicht eigentlich auch finde ich, weil selbst dann ist der Hubble fast weg .

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Ich denke du solltest deine behandelnden Ärzte entscheiden lassen, ob einmal spritzen ausreicht oder nicht und es auf keinen Fall selbst entscheiden! Nur einmal täglich reicht nun mal in der Regel nicht bei einer Thrombose. Damit ist ja auch nicht zu spaßen.
Für mich klingt das etwas unvernünftig.
Soll kein Angriff sein, ist aber meine persönliche Meinung. Bin selbst Krankenschwester und kann es immer nicht nachvollziehen, warum man meint sowas selbst entscheiden zu können, obwohl man nicht den medizinischen Hintergrund dazu hat.

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Wenn du einmal eine Thrombose hattest, hast du auch ein erhöhtes Risiko eine weitere zu bekommen. Ich hatte nach der letzten Geburt eine Thrombose im Gehirn und muss jetzt auch die ganze Schwangerschaft prophylaktisch spritzen.

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Ich selbst hatte keine Probleme mit Thrombose in der Schwangerschaft, aber meine Mutter bei meinem jüngsten Bruder. Bei ihr hat sich die Thrombose trotz Thrombose Strumpfhose und regelmäßig spritzen immer mehr verschlechtert. Sie musste oft zur Uniklinik nach Essen und die letzten 3 Monate musste sie komplett dort bleiben, weil es richtig schlimm wurde. Mein Bruder musste dann 7 Wochen vor ET geholt werden, weil sonst beide nicht überlebt hätten. Ich möchte dir natürlich damit jetzt keine Angst machen!!! Aber wenn du das durch das tägliche, zweimalige spritzen verhindern kannst, dann mach das doch bitte! Es geht nicht darum, dass der Knubbel fast weg ist, sondern dass der im besten Fall komplett weg bleibt und nicht Richtung Herz oder Lunge wandert. Das würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen und irgendetwas riskieren. Die Situation war für uns damals nicht schön, besonders für uns Kinder

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Der Hubbel ist doch nur der oberflächliche Teil der Thrombose, den du tasten konntest. In der Leiste mündet die oberflächliche Vene in die tiefe Vene, wenn sich in der tiefen Vene ein Teil des Thrombus löst bekommst du eine Lungenembolie und das ist lebensgefährlich. Würde auf keinen Fall die Dosis eigenmächtig reduzieren!

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