Vorsorge: Arzt und/oder Hebamme?

Hallo ihr Lieben.
Ich bin aktuell Anfang der 6.ssw (5+0). Meinen ersten Termin beim FA habe ich bei 6+5.
Das Thema, dass Hebammen schwer zu bekommen sind, hab ich auch schon gehört. Nun ist meine Überlegung, ob ich die Vorsorge von meiner Ärztin oder einer Hebamme machen lassen? Oder von beiden im Wechsel? Habt ihr Erfahrungen?
Danke & LG ☺️🥰

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Ich habe mir jetzt frisch eine Hebamme gesucht und diese bietet tatsächlich Vorsorge an ohne dass ich auf einen gyn Termin verzichten muss.
Also ich im Monat Hebamme und gyn.
Das finde ich eine super option.
Erfahrungen kann ich leider noch nicht teilen danach erst in der 11.ssw bin.

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Ich mache es geteilt. Gehe alle 4 Wochen zur Hebamme, diese Testet Urin, hört Herztöne und hat für alle fragen Zeit und gehe alle 4 Wochen zum gyn, der macht alles was mit Blut zu tun hat, also z. B. Eisenwert schaut nach dem Muttermund und halt die üblichen us Untersuchungen.

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Ich habe es auch geteilt. Alle 4 Woche Hebamme und alle 4 Wochen Frauenarzt. Termine liegen immer im Wechsel wodurch dann ca alle 2 Wochen aufs Baby geschaut wird 😊
Hab letztens eine Post gelesen da ging es drum, dass der FA keine Hebamme zulässt. War mir bis dorthin auch unbekannt aber nun würde ich dir raten nachzufragen ob dein FA etwas gegen eine gleichzeitige Betreuung hat..

Ansonsten herzlichen Glückwunsch und eine schöne Kugelzeit 😊🍀

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Da darfst FA nichts gen sagen. Die Entscheidung über die Art und Umfang der Vorsorge liegt allein bei der Frau. Auch wenn manche FÄ mit zum Teil dreisten Lügen versuchen Frauen davon abzuhalten.

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Dann ist es ja gut 😊 hab den Post nur gelesen und war auch erstaunt. Und bevor es da Diskussionen und/oder Stress gibt, hab ichs erwähnt. Mein FA hat auch nur gefragt ob ich eine hab und das wars dann auch wieder.

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Hallo
Also für mich (29ssw mit dem 2ten Kind) sind die Termine bei der Hebamme überflüssig. Mir reicht absolut die Vorsorge alle 4 Wochen beim FA. Meine Hebamme bietet aber auch den Wechsel zwischen ihr und dem Arzt an . Also würde alle 2 Wochen einer der beiden nach dem Baby schauen. Habe keine außergewöhnliche Beschwerden, keine Ängste etc.... wenn ich doch mal eine Frage haben sollte, kann ich mich auch gerne bei meiner Hebamme melden. Ich möchte meine Hebamme hauptsächlich zur Nachsorge haben für das Baby. Meine Nachsorge werde ich auch beim Arzt machen lassen.

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Hab beides, die Hebamme nimmt sich viel mehr Zeit und stellt zB auch Fragen, die meine Ärztin nicht stellt; oder ich kann sie Sachen fragen, die ich meine Ärztin nicht fragen möchte oder die mir erst nach dem Termin einfallen (Themen wie Ernährung, Wassereinlagerungen, Krampfadern oder was weiß ich noch alles, wofür die Ärztin wahrscheinlich keine Zeit hat ;-) ). Ich finde es praktisch und würde es immer wieder so machen :-)
Außerdem kommt die Hebamme im Wochenbett ja auch nach Hause und gibt alle möglichen Tipps, darauf würde ich schon nicht verzichten wollen.

LG, Nini (13. SSW)

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Hallo,

Ich würde nie wieder die Vorsorge bei einer Hebamme machen lassen. In meiner Ss habe ich es gemacht und es wäre beinahe in einer Katastrophe geendet. Ich habe früh (11.ssw) einen hohen Blutdruck entwickelt (200/140). Die Hebamme hat ihn festgestellt und meinte, daß ist in schlimm die gaben ha keine Wassereinlagerungen und starke Gewichtszunahme. Ich habe gefragt ob ich zum Arzt soll wegen den Blutdruck, sie sagte nein. 10 Tage später lag ich in der Klinik, weil ich zusammen gebrochen bin. Habe ab da Blutdrucksenker genommen und die Hebamme sage immer nur das wäre alles nicht nötig, ich würde mein Baby vergiften.

Dann Hebammenwechsel und bei der das gleiche Spiel. Bloß keine Medikamente nehmen, das braucht man alles nicht.

Gut das ich neben den Blutdrucksenker, auch Insulin brauchte, da ich eine Ss Diabetes entwickelt habe und ab der 30. Ssw eine Präklampsie und HELLP. Als ich ihr sagte ich habe der Lungenreife gemacht, hat sie mich angeguckt, als sei ich die dümmste werdene Mutter der Welt.

Durch diese beiden Erlebnisse habe ich das Vertrauen in diesen Berufsstand komplett verloren. Ich vertraue daher auch in der Ss und danach nur den Aussagen von Ärzten.

Ich muss sagen, das ich such nach der Geburt keine Hebamme vermisst habe. Ich habe mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen und in medizinischen Dingen KiA oder Fa gefragt.

LG Morgain

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In den ersten beiden Schwangerschaften war ich ausschließlich bei meiner fa. Da konnte ich meinen Großen auch mitnehmen. Das ist zum einen wegen corona nicht mehr gewünscht und jetzt hab ich ja auch zwei Kinder die ich mitnehmen müsste. Deswegen lass ich einen Teil der Vorsorge von meiner Hebamme machen. Den nächsten Termin (13.ssw) macht meine Ärztin, dann meine Hebamme, dann zu. 2. großen ultraschall wieder meine Ärztin und dann immer im wechsel. Also alle 8 Wochen Hebamme und alle 8 Wochen Ärztin. So verschoben dass alle vier Wochen jemand guckt.

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Ich bin in beiden Schwangerschaften einfach nur beim Gyn. Wobei "nur" eigentlich falsch ist - die besseren Möglichkeiten hat eindeutig ein Gynäkologe und dass gerade bei der ganzen Jammerei, dass es doch zu wenige Hebammen gibt, diese dann auch noch zur Vorsorge "verbrannt" werden finde ich schon ziemlich schräg. Eine anständige Hebammenbesetzung im Kreißsaal wäre mir viel lieber als das vorgeburtliche Bauchgestreichel (und bei Problemen gehts ja dann doch zum Arzt!).

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Ich habe beides im Wechsel. Ultraschalls und Zuckertest beim Arzt, den Rest bei der Hebamme.

Ich persönlich denke es ist wichtiger, eine Hebamme für die Nachsorge zu haben, denn den Service mit Hausbesuchen etc. bietet ein Gynäkologe nicht und gerade nach der Geburt wäre es ziemlich anstrengend alle paar Tage zum Arzt zu fahren. Und auch die Nachsorgehebammen sind schon meistens ausgebucht, wenn du nach Woche 8-12 erst anfragst.

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