Wer hatte Probleme durch zu schwer heben?

Hallo, wollte mal ehrlich wissen wie viel Gewicht ihr hebt und ob es hier wen gibt der Probleme durch zu schweres Heben bekommen hat und wenn ja, was für welche?

Ich hab grad ein paar Gießkannen Wasser raus gebracht und die letzte mal scherzeshalber abgewogen. Knapp 9kg.
Darf bzw sollte man so viel als Schwangere heben?

Danke für die Rückmeldung..

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Würde mich auch mal interessieren... Ich hebe und trage täglich meine 11 Kilogramm schwere Tochter und schleppe auch sonst zwangsweise öfter schwere Dinge durch die Gegend.

Manchmal merke ich meinen Rücken, manchmal habe ich abends Vorwehen. Aber ob das mit dem Heben in Zusammenhang steht, kann ich nicht sagen.

Lg, babyelf mit babygirl (16 Monate), babyboy im Bauch (20+3) und ⭐⭐⭐

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Solange du das Gewicht gewöhnt bist ist es ok. Du solltest jetzt nicht auf einmal 100 Kilo verschieben oder 50 Liter Säcke stämmen.

Aber mein FA und eine befreundete Hebamme sagten gewohntes Gewicht macht überhaupt nichts.
Ich habe auch tagtäglich meinen Sohn die Treppen rauf und runter getragen als ich hochschwanger war, weil er noch nicht laufen konnte, da hatte er 16,5 Kilo.

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Huhu
Ich mach das auch... muss ich ja🤭Also solange du nicht dabei rennst oder schmerzen bekommst, ist das ok... das schwer heben ist ja immer nur gemeint, wenn du auf einmal damit anfängst. Alles was dein Körper gewöhnt ist, darf man auch weiter machen, außer Sport, wo man stürzen oder Squash...😊😊

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Hey 😊

Ich habe eine 15-monatige Tochter, die 9,7kg wiegt und die ich recht viel trage. Zusätzlich dann noch Einkäufe, Wassereimer um ihren Pool zu befüllen, mache Hausarbeit mit ihr auf meinem Arm (z.B. Staubsaugen) usw.
Ich habe keinerlei Probleme, mir geht es aktuell blendend. Klar, es ist anstrengend und zwischendurch hatte ich auch mal Übungswehen oder Rückenschmerzen, aber ich denke eher wegen der Bewegung/Belastung allgemein und weniger wegen des Hebens.
Letztendlich ist es eh situativ und abhängig von vielen weiteren Faktoren: wie verläuft die Schwangerschaft, gibt es körperliche Einschränkungen, ist man die Belastung gewöhnt etc.

LG Xorac mit Flocke (15 Monate) und Pixeline (36+6) 🌻

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Das mit dem Heben kann man nicht pauschal beantworten. Was bei einem geht, löst bei dem anderen Wehen aus.
Grundsätzlich sagt man nicht mehr wie 5 kg in der Schwangerschaft. Wenn der Körper Zeichen gibt, bitte drauf hören!
Dachte bei unserer kleinen, nach dem in der 37 ssw endlich alles gut war, jetzt kann ich ja endlich was machen... War ne schlechte Idee. Hab am Nachmittag nen vollen Wäschekorb hoch getragen und die Fruchtblase durch Überlastung angerissen. Hab ich aber erst am Abend gemerkt.
Ich überlege es mir lieber mittlerweile ob das sein muss.

Viele Grüße

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Da spielen einige Faktoren eine Rolle. Meine Mama hatte mit meinem Bruder eine deutliche Frühgeburt in der 31 ssw. Sie hatte aber auch zu viel Fruchtwasser. Eine Reisetasche schwer gehoben und zack war die Fruchtblase geplatzt. Bei mir wurde sie dann kontrolliert und hat nix über 2 kg mehr gehoben. Ich kam 1 Woche nach ET. Ich selber hatte ab der 26 ssw eine Symphesenlockerung was mir schon alleine das gehen dermaßen erschwert hat, dass ich unseren 13 kg schweren Sohn ca. 6 Wochen überhaupt nicht heben konnte und durfte. Jetzt in der 36 ssw. Ist alles durch Therapie wieder schmerzfrei, aber ich vermeide schwer heben trotzdem so gut es geht. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden. Lass dich von Hebamme und Gyn dahingehend beraten.
Grüße

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Hi!
Ich denke, dass der Körper einem schon signalisiert, wenn es zu viel wird.
Ich trage meinen zweijährigen Sohn mit seinen fast 14 Kilo auch öfter mal noch und das auch mal ein längeres Stückchen.
Manchmal hab ich ein Ziehen im Bauch, dann schalte ich eben einen Gang zurück.

Das mit den Gießkannen kenne ich auch.
Wenn ich meinem Sohn das Planschbecken mit warmem Wasser fülle, schleppe ich auch mehrmals zwei 10-Liter-Gießkannen auf einmal vom Haus, über die Straße, bis auf unsere Wiese.
Mir persönlich hat es bisher nichts ausgemacht.
Ich denke, solange man sich gut dabei fühlt, ist auch alles gut.
Einfach auf das eigene Körpergefühl hören, einen Richtwert, der auf jede Schwangere zutrifft gibt es wohl nicht.

LG und alles Gute!
Sitty mit großer Liebe an der Hand (2 Jahre) und Ü-Ei im Bauch (24+6)

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Das ist bei jedem und auch in jeder Schwangerschaft unterschiedlich. In den ersten beiden Schwangerschaften konnte und gabe ich oft schwer gehoben, den Eibkauf zu Fuß nach Hause, meine Tochter getragen u.s.w.
In dieser Schwangerschaft habe ich einmal den Einkauf 10 Meter bis zur Haustür getragen und hatte dann vermutlich eine Zerrung im Bauchraum.

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Ich habe mal gelesen "regelmäßig nicht mehr als 5 Kilo, gelegentlich nicht mehr als 10 Kilo" - bin aber auch eine von denen, die lange noch Einkäufe geschleppt hat (ohne Getränke und nicht so viel wie sonst, aber locker über 5 Kilo). Ich glaube der Körper sagt einem da schon gut, was er schafft. Vor allem bei bekannten Belastungen klappt das glaube ich eh ganz gut. Das werden sicher auch die meisten Schwangeren mit Kleinkind bestätigen ;-)

Allerdings sagte mir eine Freundin, dass sie einen Nabelbruch hatte in der Schwangerschaft und das wohl begünstigt wäre durch schweres Tragen. Also übertreiben sollte man es nicht, was genau das heißt muss aber jeder glaube ich individuell herausfinden.

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Meine Tochter ist 22 Monate und will noch ganz viel getragen/gehoben werden. Sie wiegt twischen 13-14 kilo. Ich hab da keine große wahl😅 und denke da in dem Moment auch nicht dran. Am Wochenende, wenn papa da ist, versuch ich, sass er es macht. Man merkt es halt im Rücken oder auch im ziehen. Bin aktuell 20+3.

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