Vorsorge beim Gyn oder Hebamme

Huhu Ihr Lieben,
gibt es Mädels, die abwechselnd die vorsorge 4wöchentlich im Wechsel vom FA und dann wieder von der Hebamme machen lassen?
Wie sind eure Erfahrungen? Bisher bin ich nur beim FA, der US hat mich schon etwas beruhigt.
Jetzt merke ich aber den Zwerg auch schon.
Außerdem wüsste ich gern, ob die Hebamme auch den hb bestimmt und was sie denn alles machen kann. Tsh muss ich auch öfter kontrollieren.

Hab ne ganz tolle Hebamme (eigentlich für geburtsvorbereitung und Nachsorge)
die sich schon angeboten hat, die Vorsorge zu machen. Muss dazusagen, bin schon älter, 39 :)

Danke Euch vorab, LG

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Hallo, war bei Kind 1 nur beim Gyn, beim Zweiten im 4 Wochen Wechsel mit der Hebamme und Gyn und jetzt beim Dritten nur bei der Hebamme und nur zu der Feststellung, Screenings und am ET wegen Fruchtwasser und Plazenta beim Arzt und Spezialuntersuchung kurz rein ohne Arzt (z.B. Glukosetest, Blutabnahme). Es ist super praktisch und so stressfrei, besonders mit zwei Kleinkindern... Meine Hebamme hat auch ein tragbares CTG, ansonsten wäre ich gelegentlich dafür auch zum Gyn. Kann ich nur empfehlen. Ich denke, man spürt, wenn etwas nicht stimmt und kann sich auch mit Hebamme beraten, ob ein Arztbesuch notwendig ist. lg

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Super danke dir für die Rückmeldung.
War Dein FA angenervt, dass du nur zu den notwendigen Untersuchungen kamst und die Hebamme die Vorsorge machte?
Meine Hebamme meinte, das käme schon öfters mal vor, dass der FA dann pampig reagiert.
Aber gerade zu Coronazeiten und mit Kind und Vollzeitjob bin ich echt am Überlegen die Hebamme mehr in Anspruch zu nehmen.

Hat deine den hb bestimmt oder hast das nur in der Praxis machen lassen?

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Nö, sie war überhaupt nicht genervt, sie legt nur Wert darauf, dass auch anständig untersucht wird, aber das ist ja gegeben. Die Praxis ist eh immer super überfüllt und mit Termin (und zwei Kleinkindern) warte ich dort 2-3h+... Das ist echt der Wahnsinn, danach bin ich fertig mit der Welt, trotz großem Spieleangebot und Platz dort...
Den HB mache ich nur in der Praxis beim Gyn, aber da ich dieses Mal eh irgendwie akuten Eisenmangel habe und durchgehend Präparate einnehme, ist mir das auch nicht wichtig, und auch so, könnte man halt ab und an bei den anderen Blutentnahme Terminen dafür in die Praxis, aber jedes Mal das machen, wäre Quatsch. Man merkt, wenn es einem nicht gut geht, das hatte ich bei meinem Mangel auch mehr als eindeutig gemerkt. Man lernt echt gut in sich rein zu horchen :)
lg

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Ich habe die Vorsorge komplett von der Hebamme machen lassen.
Blut hat sie auch angenommen.

Ich persönlich finde die Betreuung durch eine Hebamme toll. Sie nimmt sich eine Stunde Zeit und ich bin danach immer guter Dinge gewesen.
Beim FA war ich nur zum US in der 23. SSW, aber irgendwie ist es enttäuschend, ich weiß gar nicht, was mir da gefehlt hat, aber bei der Hebamme ist es schöner.

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Hört sich toll an :) ich habe auch ein ganz anderes Verhältnis zu der Hebamme als zur Ärztin, die kenne ich erst seit dieser SS und es ist eben die Ärztin. Die Hebamme ist eine ganz tolle Person, hat mir total geholfen bei meiner MA letztes Jahr als ich echt fertig war und ist sehr herzlich. Klar ist sie keine Ärztin aber ich vertraue in Sachen Geburt eh viel mehr der Hebamme.
Bei der Geburt meines Sohnes gab es noch ein Machtgehabe zw. dem diensthabenden FA und der Hebamme, leider hat die Hebamme nachgegeben und nicht geschnitten, wodurch ich ganz üble Verletzungen 3.Grades hatte durch das Reißen :(
Danke für deine Meinung und alles Gute

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Das ist so eine Sache für sich. Manche Frauenärzte sind da nicht sonderlich kooperativ. In meiner 2. Schwangerschaft wollte ich Hebamme und Ärztin im wechsel und die Ärztin hat mich nach dem 1. Hebammen-Vorsorgetermin nicht mehr behandelt.

Vor der 3. Schwangerschaft sind wir umgezogen. Die neue Ärztin hier war auch nicht sonderlich begeistert. Ich musste tausend Zettel unterschreiben, dass ich freiwillig so fahrlässig handel und weiß, dass ich meinem Baby damit schaden könnte. Daraufhin hab ich bei ihr echt nur noch die Ultraschalluntersuchungen machen alles.

Meine Hebamme hat alle Bluttests gemacht. Hebamme können keine IGel-Leistungen abrechnen, deshalb hab ich für viele Sachen noch nicht mal was bezahlen müssen. Ich hab mich immer sicher gefühlt. Wenn sie sich unsicher war, hat sie mich nochmal ins Krankenhaus zur Kontrolle geschickt. In der nächsten Schwangerschaft mach ich das wieder so.

Sprich es gut mit deiner Ärztin ab. Nicht alle sind so blöd wie meine.

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Ultraschalluntersuchungen hat man so (wenn alles okay ist) natürlich viel weniger. Deshalb gibt es von meinem 3. Kind eigentlich nur ein halbwegs hübsches Bildchen. Das sollte nicht der Entscheidende Punkt sein, aber es ist gut zu wissen.

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Ich denke genau darauf wollte meine Hebamme raus, sie scheint leider schon negative Erfahrungen mit dieser Praxis gemacht zu haben, denn sie hat es erst gesagt als ich erwähnt habe, wo ich in Behandlung bin.... aber ich spreche die Ärztin beim Glucosetest an, den werde ich eh dort machen müssen. Mal sehen wie sie reagiert, es gibt dort einige Ärztinnen, vielleicht ticken auch nicht alle gleich in der Praxis.
Darf ich fragen, wie alt du bist? Mache mir halt auch etwas Gedanken weil ich schon älter bin und evtl größere Risiken habe als jüngere Frauen...

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Das kannst du handhaben wie du möchtest.

In meiner ersten SS habe ich das so gemacht.

Für Schilddrüsenwerte war ich aber immer beim Endokrinologen alle 4-6Wochen.

Jetzt gehe ich hauptsächlich zu meiner Gyn.
Sie wäre nicht einverstanden, wenn ich nur 3mal zum US kommen würde oder im Wechsel. Sie hat gern die Kontrolle.
Aber das ist für mich ok, weil sie die beste Gyn. ist, die ich kenne und jemals hatte.

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Ok, Endokrinologe fällt denk ich erstmal weg, der bei uns in der Nähe hat ewige Wartezeiten für neue Patienten.

Aber ich spreche die Ärztin an, bisher konnte ich auch alles gut mit ihr besprechen, sie ist halt ganz anders und hat natürlich mehr Distanz zu den Patienten.
Ich hab mich halt in der ersten SS schon echt geärgert keine Hebamme zu haben, es gab keinen Geburtsvorbereitungskurs, keine Ansprechpartnerin bei stillfragen, Nachsorge, Rückbildung etc, war im Ausland damals.
Klar weiß ich jetzt besser Bescheid weil ich schon Mama bin, aber diese SS ist auch ganz anders als die erste.

Danke für Deine Antwort und alles Gute

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Ich habe die Vorsorge auch bei der Hebamme machen lassen und war nur zu den 3 Ultraschalluntersuchungen beim Gyn. Meine Hebamme hat alle Blutuntersuchungen gemacht, Urintests und auch den Zuckertest.
Meine Gyn war not amused und hat mich deswegen ziemlich fertig gemacht (sie würde ihre Fürsorgepflicht verletzen, wenn ich nicht alle vier Wochen zu ihr zur Vorsorge kommen würde), da habe ich dann gewechselt.

Ich würde auf jeden Fall bei jeder weiteren Schwangerschaft es genauso handhaben. Die Termine mit meiner Hebamme waren so schön und entspannt, sie hat mir die Ängste und Sorgen genommen, hat sich jedes mal eine Stunde Zeit genommen und war für mich Tag und Nacht erreichbar.

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Hört sich gut an mit deiner Hebamme. Und toll,dass Du den FA gewechselt hast.
Schade, dass so viele Ärzte da so negativ reagieren, wobei die doch eigentlich mit den Hebammen kooperieren sollten.
Mich wundert auch gar nicht, dass die Hebammen immer weniger werden, bei den schlechten Bedingungen.

Ich bin von meiner letzten Ärztin weg, weil sie nach meiner MA (fast 14.ssw) meine Trauer gar nicht verstand und kommentierte "na Sie sind halt auch keine 20 mehr, hier steht 38... da brauchen Sie sich nicht zu wundern " sowas kann man sich sparen, finde ich.
Die jetzige ist schon ganz in Ordnung bisher, ich bin gespannt was sie sagen wird.
Ich wusste gar nicht, dass die Hebamme sogar den Zuckertest machen kann.
Alles Gute Dir und danke für die Antwort!

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Oh Gott, wie furchtbar, da hätte ich auch gewechselt!

Das hat leider (wie immer) etwas mit dem Geld zutun, wenn man die Vorsorge bei der Hebamme macht. Die FÄ können dann nicht den vollen Betrag abrechnen... darum sträuben sich so viele dagegen.

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Wenn K1 nicht so schlecht versorgt gewesen wäre hätte ich mich in dieser Schwangerschaft für eine Betreuung (bis auf die Us) rein durch die Hebamme entschieden.

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Das versteh ich total, wenn mit meinen ersten nicht immer alles gut gewesen wäre würde ich das auch nicht in Betracht ziehen.
Danke für deine Antwort und alles Gute

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Ich mache das seit Anfang an im Wechsel. Der Ultraschall war bei 11+2, dann 15+2 Hebi-Vorsorge und nun an 21+1 wieder Gyn. Finde das prima so, weil es auch die Bindung zur Hebi stärkt.
Beim letzten Mal hat sie PH bestimmt, Urin getestet, Herztöne abgehört, die Länge von der Symphyse zum Gebärmitterdach gemessen. HB hat sie nicht gemacht, ich glaube aber, dass sie das könnte. Auch den Glucose-Test kann ich bei ihr machen, hat sie erzählt.

Viele Grüße
Nessa mit Bachzwerg 19+6

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Das hört sich ja super an, so sollte es doch sein! ich denke ich werde die Ärztin einfach ansprechen.

Alles Gute Dir, ich bin heute bei 19+1, dann haben wir ja nen ähnlichen ET :)

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Ich habe in der ersten Schwangerschaft die komplette Vorsorge von der Hebamme machen lassen und war nur zu den drei großen US Terminen beim Gyn. In dieser Schwangerschaft mache ich es jetzt wieder ganz genau so.
Ich finde die Hebammenvorsorge viel besser und kann das jedem nur empfehlen!

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Danke für die Rückmeldung:) und alles Gute dir

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In meiner ersten SS hat mich der Gyn rausgeworfen, als ich von Hebammenvorsorge und Geburtshaus sprach. Ich fand zum Glück eine neue Ärztin, die da ganz aufgeschlossen war und mich problemlos begleitet hat. Bei ihr hatte ich die drei Ultraschalluntersuchungen und CTG und die Hebammen haben alle anderen Termine gemacht. Genauso werde ich es in meiner zweiten SS auch machen. Die Hebammen hatten mehr Zeit, ich konnte viele Fragen stellen, mein Mann wurde selbstverständlich mit einbezogen. Es ging nicht nur um Geräte, Ergebnisse und Zahlen.

LG
Muriel

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Rauswerfen geht echt gar nicht, unglaublich...
Und warst dann im Geburtshaus?ich find das total schön, kommt aber für mich nicht in Frage

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