Metoprolol in der Schwangerschaft

Hallo ihr lieben,
Hat jemand von euch mit dem betablocker Metoprolol erfahrungen gemacht in der schwangerschaft?
Wenn ja, habt ihr es durchgehend genommen oder nur bei Bedarf?

LG

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Guten Abend
Ich hänge mich mal dran muss auch Metoprolol nehmen würde mich auch interessieren :)

Was ich sagen kann dazu mein Arzt meint ich soll es durchnehmen da mein Puls bei 180 im Ruhezustand teilweise war.

Liebe Grüße

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Wow 180 ist auch ganz schön hoch.

Ich soll es nehm weil ich auch ein hohen Ruhepuls Puls hab. Und extrasystolen.

Sollst du die, die ganze ss übernehmen?

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Darf ich fragen was extrasystolen sind ?

Ja der war sehr hoch aber woher das kommt kann mir niemand sagen. Bis auf Kalzium Mangel waren alle Werte super.

Ja also laut Hausarzt und Frauenarzt soll ich sie bis zum Schluss nehmen den kaum nehme ich sie nicht steigt der Puls in die Höhe.

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Hallöchen, ich hab 2012 in meiner ersten Schwangerschaft Metropolol genommen ab der 13. Woche, wegen bluthochdruck. Hat mir wunderbar geholfen. Musste aber durch diese Medikamentengabe öfter zur Doppler Kontrolle, aber immer ohne auffälligkeiten. Mein Kind kam gesund bei 39+0 zur Welt. Mit 2925 g und 49 cm war sie etwas zierlich aber man sagt, dass diese Betablocker dafür sorgen KÖNNEN, dass die Kinder etwas zierlich er sind, auf Grund von der Versorgung oder so. Ich wünsche dir alles Gute 🤗🍀

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Das ist beruhigend zu lesen. Meine Hausärztin hat mir erstmal die ganzen Risiken klar gemacht. Da hab ich sofort Angst bekommen

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Das ist ja interessant mir hat niemand Risiken erzählt weder Frauenarzt noch Hausarzt 😑

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Hallo,

Meine Schwägerin hat die gesamte Schwangerschaft Metoprololsuccinat 47,5mg einmal täglich genommen (Migräneprophylaxe).
Sie hat sie zwei oder drei Tage vor ET unter ärztlicher Kontrolle abgesetzt, damit sie bis zur Geburt draußen sind (sonst müssen die Kinder wohl stärker nach der Geburt überwacht werden, ich meine 48 Stunden, weiß es aber nicht mehr sicher).

Die Kleine kam pünktlich am ET mit zierlichen 2500g aber kerngesun, mit super Werten, auf die Welt. Sie ist heute fünf Monate und entwickelt sich prächtig.

Alles Gute für deine Schwangerschaft. 🍀

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Lieben Dank für dein Bericht, das mit dem kurz vor der Geburt absetzen, musste Sie es machen? Oder wieso?

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Manche Ärzte empfehlen es kurz vorher abzusetzen, andere nicht (kann man ja auch nicht immer so genau planen).

Es könnte sein, dass das Metoprolol nach der Geburt den Blutdruck des Babys senkt oder Atemnot auslöst (das ist aber sehr selten) und ihre Geburtsklinik wollte die Kleine sofort nach der Geburt vorsorglich auf die Intensivstation legen. (Die Klinik ist leider bekannt dafür, die Kinder sehr schnell und manchmal unnötig auf intensiv zu legen).

Da meine Schwägerin die Tabletten aber nicht wegen Bluthochdruck sondern wegen Migräne bekommen hat, hat sie mit den Ärzten entschieden die Tabletten kurzfristig abzusetzen, weil so schnell in der Regel dann doch keine Migräne einsetzt und die vorsorgliche Intensivstation nicht wollte.

Ich habe eine Bekannte die die Tabletten durchgenommen hat und ihr Sohn hatte nach der Geburt auch keine Probleme.

Wenn du magst kannst du nochmal bei www.embryotox.de nachlesen. Metoprolol gehört zu den Mitteln der Wahl in der Schwangerschaft. Die Babys werden manchmal etwas zierlicher und selten haben sie Probleme nach der Geburt, die innerhalb von 48Stunden folgenlos verschwinden.

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Huhu 🙋‍♀️
Ich nehme Metoprolol seit 10 Jahren (seit meinem 18. Lebensjahr) wegen hohem Blutdruck.
In der ersten Schwangerschaft habe ich auf Empfehlung des Hausarztes 6 Wochen vor ET das Medikament über 2 Wochen ausgeschlichen (wichtig, sonst kann es zu Herzrhythmusstörungen etc. kommen).
Meine Tochter kam einen Tag vor ET mit 52cm und 3570g zur Welt 😁

Ich konnte sogar 3 weitere Monate ohne Tablette auskommen, was das stillen erleichtert hat (metoprolol geht in die Muttermilch über). Als die Hormone etc sich wieder sortiert hatten kehrte der hohe Blutdruck inclusive Puls von 160 zurück und seitdem nehme ich es wieder.
In dieser Schwangerschaft werde ich es wieder genauso machen, sofern alles im grünen Bereich ist.

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Und als du in der Stillzeit das metoprolol wieder genommen hast, hast du dann abgestillt?

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Gut dass du fragst. Das ist nicht notwendig. Zwischen der Einnahme und der nächsten stillmahlzeit sollen 3 Stunden liegen. Ich habe also gefrühstückt, gestillt und dann die Tablette genommen. Die drei Stunden waren so locker einzuhalten

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Bitte nicht nach Bedarf nehmen damit kannst du deinem Körper gewaltig schaden, den mit Betablockern sollte man nicht selber spielen und vorallen regelmäßig nehmen.

Habe meine auch in der 1. Schwangerschaft und auch jetzt genommen. Da sich die Gefäße aber in der Schwangerschaft weiten, sollte der Blutdruck und Puls kontrolliert werden bzw kann es dir genauso passieren wie jeder anderen Schwangeren auch das dir mal schwindlig wird oder du Kopfschmerzen bekommst und dann solltest du auch mal messen wie es aussieht. Wenn du starke Veränderungen merkst oder misst solltest du mit deinem doc reden der dich eingestellt hat bzw wenn du dir unsicher bist wie du dich jetzt verhalten sollst nehme nach den Feiertagen Kontakt zu ihm auf und dann wird er mit dir sicher gucken was für dich und dein Würmchen das beste ist. Aber spiele bitte nicht alleine mit den Medikamenten. Metaprolol ist kein Problem. ACE Hemmer sind da gerne eine andere Sache.

Alles gute weiterhin🤗

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Ich habe das metoprolol wegen extrasystolen bekommen.
Schwindel hab ich ohnehin schon wegen meinem niedrigem Blutdruck..

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Ja aber betablocker darfst du nicht selber einfach so handhaben, dann guck nach den Feiertagen dich mit deinem Arzt in Verbindung zu setzten und es mit ihm zu besprechen. Hattest du ihn nichtzufällig vorab schon mal auf eine Schwangerschaft angesprochen? Ich hatte damals alle meine Medikamente vorab geklärt um meinem Körper genug Zeit für Umstellungen oder absetzten zugeben.
Denn auch wenn du die betablocker absetzten darfst muss es regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden. Du darfst nicht vergessen, du nimmst sie ja nicht aus Spaß.

Aber mir wurde vom Kardiologen und Hausarzt gesagt das sie in der Schwangerschaft kein Problem sind.
Frauenarzt und auch der pränataldiagnostiker sehen darin auch kein Problem also denke ich nicht das du da was überstürzen musst.

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Ich nahm Metroprolol schon vor der letzten Schwangerschaft, da ich nach meiner Tumorentfernung und dann Eierstockentfernung durchgehend extrem hohen Puls hatte/habe.

Das Ganze wirkte sich gar nicht auf die SS aus.
Die Kleine kam bei 40+6 nach Einleitung mit Wehencocktail, wie ihre beiden Geschwister innerhalb 60 Minuten.
52cm, 3965g. Nicht zierlich oder sonstwas.

Das Einzige was ist, ist dass die Babys direkt nach der Geburt für 24 Stunden auf Intensiv kommen, um zu sie zu beobachten. Nur zur Vorsicht. Nach den 24h hat das Medikament keine Auswirkungen mehr und das Baby kommt zur Mutter,man könnte sogar gleich nach Hause.

Die Kleine ist von der Entwicklung weiter wie andere.

Nun nehme ich immernoch Metroprolol, bin wieder schwanger Ende Woche 29.

Der Zwerg ist wieder seiner Zeit voraus. Alles super.

Metroprolol ist das Mittel der Wahl in der Schwangerschaft. Da passiert nichts.
Es ist gefährlicher, nichts zu nehmen.

Lg

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Was mir Sorgen macht. Das KH in dem ich auch meine 2 anderen Kinder entbunden habe, hat keine Kinderstations. Das heißt dass das Baby dann in eine Kinderklinik mitgenommen wird?

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Das handhabt sicher jede Klinik anders, da würde ich nichts zu sagen.
Ruf doch Mal im Kreißsaal an und frag, wie es bei euch gemacht wird.

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