Singuläre Nabelschnurarterie

Guten Morgen,

liege ja momentan im KH und werde immer Donnerstags zum US geholt.
Gestern hat wieder ein anderer Arzt geschnallt, der bisher als Einziger eine singuläre Nabelschnurarterie gesehen hat. Normalerweise gibt es zwei.

Er meinte es sei z.B. ein Softmarker für Downsyndrom. Nachdem ich ihm gesagt hatte, dass der Harnonytest kein Risiko für alle 3 Trisomien gezeigt hat, meinte er "Dann keine Panik".
Außerdem hatte meine FÄ damals die Nackenfalte als unauffällig vermessen...

Das nächste wäre eine mögliche Unterversorgung. Allerdings war und ist bisher immer alles ok. Er ist evt. immer ein paar wenige Tage kleiner, aber wir Eltern sind auch nicht die Größten 🙄😃.
Proportionen und alles stimmen.

Die Organe hat er auch nochmal durchgeschaut....alles ok soweit.

Dennoch hatte ich eine echt unruhige Nacht.

Meine Frage: Hat hier schon mal jemand den gleichen Befund erhalten? Evtl. auch bei einem älteren Geschwisterkind was dann völlig gesund zur Welt kam?

Mich beschäftigt es immer noch sehr und ich wünsche mir positive Berichte 🙈😊

LG Claudi mit BabyBub inside 💙 (25+6)

1

Das hatte ich in meiner Schwangerschaft auch. Das wurde beim Ersttrimesterscreening bereits festgestellt, bei der auch die Nackenfalte grenzwertig war. Musste daraufhin nochmal bei einem Spezialisten geschallt werden und sollte dann auch zur Feindiagnostik.

Es gab keine anderen Marker für irgendwelche Trisomien. Lt. US beim ETS hatte ich erst eine Wahrscheinlichkeit von 1:300irgendwas,also eher beunruhigend, nach der Blutabnahme dann 1:4000irgendwas. Da war ich dann beruhigt.

Aufgrund der Nabelschnur wurde ich dann öfter geschallt, um die Versorgung im Blick zu haben und sein Wachstum. Mein Sohn ist immer sehr gut gewachsen. Wir beide zählen eher zu den größeren Eltern.

Am Ende wurde ich eingeleitet, weil er nach den Messungen im Kh dann plötzlich ziemlich schwer geschätzt wurde. Mein FA jedoch beruhigte mich was das Gewicht angeht, riet mir aber wegen der Nabelschnur zur Einleitung an 40+4 um kein Risiko einzugehen.

Die Einleitung war eine Katastrophe und hätte ich Nachhinein wirklich nicht sein müssen. Mein Sohn kam mit 57cm und 3900g und kerngesund zur Welt ☺️

Hoffe ich konnte dir etwas Angst nehmen...

Wichtig sind die Kontrollen der Versorgung und des Wachstums, um ggfs rechtzeitig einzulenken... Ansonsten ist es wohl auch eine Laune der Natur.

Liegst du wegen der Nabelschnur im Kh?

Alles Gute 🍀

2

Danke für deinen Bericht! Das beruhigt wirklich 🥰!

Nein, ich liege wegen eines Hämatoms in der Gebärmutter im KH und muss noch länger bleiben.

LG Claudi

3

Hallo mein Sohn ist putzmunter auf der Welt damit. Er war klein ja aber das lag eher daran das ich ein akutes schweres Hellp entwickelt habe. Keine Sorge wegen der Aterie. Wir hatten sogar noch einen white Spot der auch irgendwann weg war. Lg

4

Das klingt auch beruhigend ❤! Und das "etwas kleiner" holen die Knirpse glaub ich gut auf😇.

Euch alles Gute und LG

5

Ich weiß nicht, ob du meinen Bericht positiv findest, aber ich empfinde ihn als positiv.

Ich habe das ETS nicht machen lassen, da mich Wahrscheinlichkeitsrechnungen nicht interessieren und für knapp 300€ war ich deshalb auch zu geizig. Auf Grund meiner Risiko Schwangerschaft hatte ich in der 23.SSW die Feindiagnostik. Da war alles super, keine Softmarker erkennbar und fetale Fehlbildungen ausgeschlossen. Er hatte lediglich leicht erweiterte Nieren, was bei Jungs wohl öfter vor kommt und war immer ein paar Tage zurück.

Ich habe meinem Mann schon die ganze Ss über gesagt, dass irgendwas mit dem kleinen ist. Meine Jungs waren alle immer über der 95. Percentile, und der kleine war plötzlich kleiner... Die Frauenärzte wäre total begeistert, dass erknapp unter der 50. Percentile war, mit Ss Diabetes ist das was ganz tolles.

In der 29. SSW wurde dann festgestellt, dass meine linke Arterie kaum noch arbeitet und und eine beginnende Plazentainsuffizienz habe. Die Feindiagnostikerin hat mich daraufhin engmaschig zusätzlich zum normalen FA kontrolliert. Bei 32+6 wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen und bei 33+5 wurde mein kleiner wegen Unterversorgung per KS geholt. Er war mittlerweile unterhalb der 3. Percentile, da er nach der 29.SSW nicht mehr gewachsen ist oder zugenommen hat.

Am Tag nach dem KS wurde ich von den Kinderärzten zum Gespräch geholt. Mein kleiner hat Trisomie 21 und wir müssten das durch einen Gentest bestätigen lassen. Ich erwähnte im Gespräch, dass bei der Feindiagnostik alles toll war, darauf hin meinte die Ärztin, sicher bestätigen oder ausschließen kann man eine Trisomie nur über eine Chorionzottenbiopsie.

Das Ende vom Lied ist, ich habe einen wundervollen kleinen Jungen, der das Down Syndrom hat. Aber er hat körperlich und organisch (bis auf die Nieren) keinerlei Einschränkungen, und das ist für mich das ganze positive an der Sache. Und dafür bin ich sehr dankbar. Es hätte definitiv auch anders sein können.

Ich drücke dir die Daumen, dass es für dich so ausgeht, wie du es dir wünscht.

6

Meine singuläre Nabelschnurarterie ist mittlerweile 17 Jahre alt und war immer ein gesundes Kind. Keine Spur von Trisomie 21

Top Diskussionen anzeigen