Morgen Einleitung - plötzlich Angst

Hallo zusammen

Mir gehen gerade tausend Dinge durch den Kopf, mir ist schon ganz übel deswegen.

Morgen ist ET und dann soll bei mir eingeleitet werden, da die Kleine zu leicht ist. Sie wissen nicht warum, aber denken sich dass die Plazenta nicht so gut arbeitet. Trotzdem hat die Kleine bei jeder Kontrolle zugenommen. Sie wiegt jetzt ca. 2700 Gramm und auch ansonsten scheint alles gut zu sein (starke Kindsbewegungen, CTG, Ultraschall...). Ich wollte immer eine spontane Geburt, versuche gerade alles dass sie doch noch von alleine kommt, aber ich habe das Gefühl dass sie noch nicht so weit ist. Ich würde gerne noch etwas warten mit dem Einleiten, aber wenn die Ärzte sagen: „nur noch auf Ihre eigene Verantwortung Frau...“?

Ich habe grosse Angst vor morgen, dass eine Einleitung bei mir Tage dauert. Ich habe plötzlich Angst vor der Geburt, vor den Schmerzen, vor einem Dammriss...
Ich habe Angst vor der Zeit danach. Freundinnen von mir haben gesagt sie konnten nichts mehr machen, kamen nicht mal mehr zum Zähne putzen. Stimmt das?

Oje, mir gehen tausend Fragen durch den Kopf. Vielleicht kann mich jemand etwas beruhigen?

Liebe Grüsse
Sarahrama (ET-1)

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Und deine Geschichte ist wieder ein Fall von unnötigen Eingriffen -so sehe ich das. Dem Kind geht's doch augenscheinlich noch gut! Immerhin nimmt sie stetig zu, wenn vielleicht auch nicht soviel. Ich verstehe gerade das KH nicht, dass sie das nicht einfach weiter beobachten, sondern auch noch genau am ET einleiten wollen. Lass mal den Eisprung später gewesen sein, dann bist du am Ende noch vor ET!

Ich würde auf's Bauchgefühl hören und der Kleinen noch die Zeit geben. Hast du eine Hebamme? Die wäre als zweite Meinung gerade Gold wert.

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Hallo, vielen Dank für deine Antwort.
Die Kleine wurde am Anfang mal 6 Tage vordatiert, deswegen habe ich immer das Gefühl dass ich evtl. noch eine Woche weiter hinten bin.
Ja ich habe eine Hebamme, die findet es auch noch nicht nötig einzuleiten.
Ich möchte es auch noch gar nicht. Mir selbst geht es sehr gut, mache noch alle Hausarbeiten, spaziere täglich mehrere Kilometer und die Kleine ist auch sehr munter in meinem Bauch.
Aber die Ärzte sagen dann nur: Sie würden spätestens am ET einleiten und wenn ich das nicht wolle sei das meine Entscheidung, aber sie können dann nicht mehr dahinter stehen falls etwas passiert. Das macht mir natürlich grosse Angst und ich fühle mich dabei in die Ecke gedrängt. Es ist meine erste Schwangerschaft und ich möchte doch nur das Beste für meine Kleine. Aber ich habe das Gefühl dass sie selbst auch noch nicht so weit dafür ist.

Liebe Grüsse
Sarahrama

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Seh ich ganz genauso! Ich wurde die ganze Schwangerschaft kirre gemacht. Das Kind ist zu groß! Das Kind ist zu schwer! Wir müssen noch einen Diabetestest machen. Sie sollten unbedingt bei 39+0 einleiten. Sonst schaffen sie die Geburt nicht. Bei zwei Ärzten musste ich mir das anhören. Mein Kleiner kam letzten Samstag bei 40+2 mit 53cm und 3290g. Soviel dazu!
Und ja, nach der Geburt ändert sich alles und es ist anstrengend. Trotzdem war ich noch nie so glücklich und zufrieden 😍 Lass dich nicht verrückt und freue dich auf dein Baby

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Bei mir würde beim ersten Kind auch gesagt ich dürfte nicht wirklich über ET gehen, weil ich zu wenig Fruchtwasser hätte.. ich hab deshalb 2 mal einen wehencocktail nehmen müssen.. einmal von meiner FA aus, einmal vom Krankenhaus... hat beides in dem Sinne nicht gebracht - hatte gar nichts xD meiner kleinen ging’s aber gut also wurde ich auch nicht weiter bedrängt.. musste nur öfter zur Beobachtung ins kh.. sie kam dann spontan bei 40+5 mit 50 cm und 3400 g... du siehst die Kinder kommen wenn sie reif sind und wie Mina schon schrieb: die verschätzen sich oft und man muss beim Gewicht sagen es gibt da immer eine Spanne von +/- 500 g... manchmal sogar mehr ;)

Bitte lass dich nicht drauf ein und warte noch ab :)

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Huhu,
ich habe selber gerade 3 Tage umsonst im KH verbracht, nachdem wir eigentlich nur unser Geburtsplanungsgespräch hatten. Meine Begeisterung hielt sich natürlich in Grenzen. 😯
ABER: Ein KH ist nunmal dazu da auf Nummer sicher zu gehen. Bei Dir ist ET erreicht und das Gewicht der Kleinen passt. Wozu also noch warten und ein Risiko eingehen?
Eine Bekannte hat im Januar ihr Baby 10 Tage vor ET verloren. Im Dez. war sie wegen hohem Blutdruck 3 Tage im KH. Ansonsten hat alles gepasst. Bis heute konnte nicht geklärt werden, warum das passiert ist.
Ich muss in 10 Tagen (38+0) auch wieder zur Kontrolle ins KH und mich ggf. auf eine Einleitung vorbereiten. Weiß auch nicht, was da auf mich zukommt. 😶 Aber es gibt ja auch verschiedene Arten der Einleitung. Einige gehen dann sehr schnell. Hatte ich als Zimmernachbarin.
Versuch so entspannt wie möglich zu bleiben. Sprich ggf. nochmal mit den Ärzten (vielleicht auch Deinem FA).
Und Du hast ganz bald Dein kleines Wunder in Deinen Armen. 😍

LG und alles Gute 🍀

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Ich würde es mit meiner Hebamme besprechen! Die kann ohne Ultraschall feststellen, wie viel dein Baby wiegt und ob es noch gut versorgt wird.
Frag deine Hebamme mal, was sie schätzt, wieviel dein Baby wiegt. Mein Arzt hat sich um ein glattes Kilo verschätzt, meine Hebamme nur um 100 Gramm.

Ja, die Geburt tut weh und es ist echt anstrengend mit Baby aber das ist es wert🥰
Ich war nie in meinem Leben so glücklich und als ich meine kleine im Arm hielt waren alle Schmerzen vergessen 🥰

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Huhu :)
Wenn es dir und dem Kind gut geht würde ich es nicht machen.. Mir ging bzw geht es absolut besch.. Und deshalb hab ich ne überweisung von meiner Frauenärztin bekommen. Bin seid gestern morgen im Krankenhaus. Hatte teilweise schon recht starke wehen, die aber nach 2 Stunden wieder nachgelassen haben und sitze immernoch hier.. Schwanger. Wenn es mir nicht so dreckig gehen würde und ich einfsch nur noch möchte das es ein Ende hat, würde ich es lassen. Habe gestern 2x ne halbe Tablette cytotec bekommen und heute bisher eine. Gleich gibt's die nächste.. Die Ärztin hat mir von Anfang an gesagt das es schnell gehen, sich aber auch 2-3 Tage ziehen kann.. Es ist echt nervig wenn sich trotz einleitung kaum was tut. Aber jetzt gibt's kein Zurück mehr. Also wie gesagt, wenns dir noch gut geht und dem Kind auch würde ich es nicht tun.

LG perfektsindwirnicht mit Prinzessin 4J an der Hand und Babygirl ET+1 im Bauch ❤️

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Ich kann dich total verstehen. Musste bei ET + 10 einleiten und hatte viele Bedenken und Angst vor weiteren medizinischen Eingriffen. Es war dann aber trotz Einleitung ein sehr schönes und bestärkendes Geburtserlebnis. Die Einleitung hat lange gedauert, zwei verschiedene Methoden wurden eingesetzt (zuerst eine Art Tampon, dann Tabletten). Start an einem Donnerstagmorgen, Baby im Arm am Samstag um 01:15 Uhr. Die Wehen waren gut auszuhalten, ich fühlte mich von den Schmerzen nicht "überrollt" und brauchte keine PDA o.Ä. Falls ihr euch für die Einleitung entscheidet, würde ich ein paar Dinge in die Klink mitnehmen, welche dich und auch deinen Mann zwischendurch ablenken oder euch Zuversicht geben können (Podcasts, ein Buch, Musik...). Das lange Warten und die Ungewissheit waren für uns nicht immer einfach. Aber die Geburt an sich war ein tolles Erlebnis. Sehr intensiv, ein grosses und schönes Abenteuer. Man weiss nie, wie es einem danach körperlich geht, aber ich fühlte mich danach echt gut und konnte am Samstagmorgen selber zum Frühstücksbuffet gehen.
Falls ihr euch für die Einleitung entscheidet, wünsche ich euch ganz viel Geduld, Kraft, Energie und Zuversicht.

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Meine Kleine wurde immer besorgniserregend klein ausgemessen. SGA seit der 15. Ssw. Die Werte lagen dauerhaft unter der 5. Perzentile. Eingeleitet wurde 10 Tage vor ET auf meinen Wunsch wegen anderer körperlicher Probleme, Die Ärzte rieten davon ab, weil die Kleine so klein sein sollte, aber die Versorgung (Doppler) in Orndung war.
Nach 48h Einleitung kam unser "SGA-Baby" mit 51cm und 3070g zur Welt. Alles bestens. Mein Gefühl sagte, dass es richtig ist und entgegen ärztlicher Meinung, war es die richtige Entscheidung. Konnte sich übrigens niemand erklären, warum alle 6 Ärzte inklusive Pränatalzentrum sich soooo verkalkuliert haben.

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Hallo liebes .
Hör auf dein bauchgefühl..
Mir wurde die ganze ss Angst gemacht, dass mein kleiner zu leicht ist . Die Plazenta nicht richtig arbeitet . Eine Woche vor der Einleitung wurde mein Sohn auf 2400 Gramm geschätzt. Natürlich hatte ich angst , dass auf die letzten Tage noch was passiert. Also habe ich mich auf die Einleitung eingelassen ( obwohl ich das Gefühl hatte mein Sohn braucht noch Zeit und ihm geht's gut ) . Bei 38+5 wurde einlgeeitet in der nacht um 2:46 kam er dann bei 38+6 . Mit einem Gewicht von 3120 Gramm und 48 cm . Wir hatten bis ET noch über 1 Woche und ich bin mir sicher , dass er auf seine knappe 3500 Gramm gekommen wäre aber naja ich hab einleiten lassen . Die Einleitung war hart , mehr möchte ich dazu nicht sagen falls du es auch machen lässt . Alles in einem habe ich es am Ende bereut, dass ich ihm keine Zeit gelassen habe .. hör auf dein bauchgefühl, denn das ist das einzig richtige.
Alles gute

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