Befristete Arbeitsvetrag und Schwanger

Hallo ihr lieben,

Vielleich kann jemand mir weiterhelfen...

Ich bin bis zum 30.04.19 bei einer Firma durch Arbeitnehmerüberlassung angestellt. Nun bin ich in der 7.SSW und hatte Blutungen wobei der Arzt mich für 2 Wochen krank geschrieben hat. Ich habe mein AG über mein Schwangerschaft noch nicht informiert da ich nur ein befristeter Vetrtag habe. Wir haben schon mal darüber gesprochen dass ich ein permanenter Vertag bekomme, ich habe aber weder eine schriftliche Bestätigung darüber noch den Vertag. Wenn ich zurück in die Arbeit gehen darf, würdet ihr den AG mitteilen dass ihr schwanger seid und deshalb wart ihr für 2 Wochen krank geschrieben? Was ist wenn ich gar nicht in die Arbeit zurückgehen darf? ET ist 30.10.19 also bis dahin habe ich richtig viel Zeit. Beim Arbeitsamt ist es auch eh zu spät mich arbeitssuchend zu melden (sollte 3 Monaten vor Ablauf des Vetrages gemeldet werden um ALG2 zu bekommen,oder?)? Was würdet ihr machen? Es kann ja auch sein dass das Baby den 12.Woche nicht überlebt... :’( Ich versuche aber sehr positiv zu bleiben! :)

Danke und viele Grüße
eine hoffnungsvolle/lose Mama 😕

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Ich würde ehrlich gesagt bis zur nächsten Vertragsunterzeichnung warten mit der bekanntgabe.

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Huhu,

herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.
Es ist ganz deine Entscheidung wie du Handels.
Entweder du sagst nichts über die Schwangerschaft bis du den Vertrag unterschrieben hast. Du bist nicht verpflichtet ihm dies mit zu teilen bis du in den Mutterschutz gehst. Auch über die Ursache deiner AU bist du nicht verpflichtet ihm zu informieren (darfst auch lügen). Dann hast du deinen Vertrag, bei einer Fehlgeburt keine Sorgen einen Arbeitsplatz zubfinden, musst aber abschätzen wie gut dann noch das Verhältnis zu deinem AG ist.

Oder du sagst es ihm, dann wird dein Vertrag vermutlich nicht verlängert, du musst zum Amt, ALG1 beantragen und dich ab da bewerben, auch wenn dich vermutlich keiner einstellen wird sobald er von der Schwangerschaft erfährt. Dann bist du aber deinem jetzigen AG äußerst fair gegenüber.

Schlussendlich musst du das für dich entscheiden und überlegen was dir wichtig ist.

Lg

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„Du bist nicht verpflichtet ihm dies mit zu teilen bis du in den Mutterschutz gehst“

Nichtmal das. Erst die Geburt muss dem AG mitgeteilt werden!

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Huhu :)
Also, ich hatte auch einen befristeten Vertrag (2 Jahre) . Arbeite im Krankenhaus, musste es von daher sagen. Meine Tochter kam letzten Oktober und diesen Monat läuft der Vertrag aus ohne Verlängerung. Davon habe ich schon während der SS erfahren.

LG

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Ich würde weder sagen, warum ich krank geschrieben bin, noch von der Schwangerschaft erzählen!
Wenn du einen festen Arbeitsvertrag in Aussicht hast, Versuch den auch zu bekommen!
Am Ende dankt es dir keiner, wenn du ehrlich bist ...
es sei denn du hast so ein gutes Gefühl bei deinem Chef und denkst er ist vllt gesprächsbereit... dann erzähl es!

Aber denke hauptsächlich an dich und dein Baby!

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Trotzdem wäre es vermutlich sinnvoll dich nebenbei schon mal beim Arbeitsamt ab 1.5.19 arbeitslos zu melden! Egal wie du dich entscheidest! Mitteilen wenn du doch weiter beschäftigt wirst, kannst du denen dann immer noch

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Ach so was ich sagen will ist: warte lieber bis du den Vertrag entfristet hast. :)

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Kommt auf die Arbeit an, wenn sie ungefährlich ist würde ich einfach erstmal weiter arbeiten.

Und versuchen schnell den festen Vertrag zu bekommen, ist der unterschrieben kannst du dem Arbeitgeber von der Schwangerschaft erzählen.

Auch wenn er es nicht darf, so wird er dir sobald er es weiß keinen anderen Vertrag geben. Nur wird er es dir nicht so begründen...

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Ich musste leider am eigenen Leib erfahren wie kacke so mancher ag sein kann wenn er erfährt das man svwhanger ist. Daher würde ich warten

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Wichtig ist, dass du dich nicht 1× 2 Wochen krankschreiben lässt sondern 2×1 Woche. Würde mich auch vom Hausarzt krankschreiben lassen. 2 Wochen vom Frauenarzt kommt dein Ag alleine auf eine Schwangerschaft

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Es kommt darauf an, was du machst. Wenn es keine akute Gefährdung gibt, würde ich es nicht sagen. Ich habe vier Wochen bevor ich schwanger wurde, eine beue Arbeit angefangen. Der kleine hat Jahre auf sich warten lassen und uns dann mit seinem Einzug wirklich sehr überrascht. Ich habe eine unbefristeten Arbeitsvertrag mit sechs Monate Probezeit gehabt. Kündigungsschutz besteht nur, solange man schwanger ist. Und bei einer Fehlgeburt nach der 12 SSW noch weitere vier Monate. Ich hatte einfach so sehr Angst, dass was schief geht. War so gebrandmarkt. Ich habe es wirklich erst gesagt, als der US in der 13 ssw positiv war. Und mir ging es teilweise echt schlecht wegen Übelkeit und Erbrechen. Das war natürlich der kopfmäßig sicherste, aber der emotionale schwerere Weg. Aber ich wäre doppelt fertig gewesen, wenn ich Kind UND Job verloren hätte. Gott sei Dank darf ich beides behalten 🤗 Für mich war es passend. Ich hoffe, Du findest den Weg, der zu Dir passt.

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