Kann man wochenbett Depressionen vorbeugen?

Hallo ihr Lieben. In ca. 8 Wochen erwarte ich mein 3. Kind. Leider bin ich psychisch vorbelastet ( diagnostizierte Generalisierte angststörung) ich hab das alles sehr gut im Griff und mir geht es psychisch auch sehr gut. Das Problem ist nur nach den Geburten. Hatte bisher bei meinen beiden Kindern eine wochenbett Depression und meine Ärztin geht davon aus das es diesmal leider auch wieder der Fall sein wird weil ich halt sehr auf Veränderungen und Schlafmangel reagiere. Hat vielleicht jemand einen Tip für mich wie ich dem ganzen vorbeugen kann? Das ist alles andere als schön 😢

Hallo,
ich denke schon, dass man das (bedingt) beeinflussen kann. Die Depression wird ja meist ausgelöst durch das Gefühl, das man durch den Hormonwechsel bekommt (+Umstellung, Schlafmangel, Erwartungshaltung, Stress). Die Hormonumstellung kannst du zwar nicht beeinflussen aber alles andere kann man vielleicht in der Zeit besonders optimieren. Organisiere dir vorher schon mal Unterstützung für deine zwei anderen Kinder. Vielleicht kann eine Oma tagsüber mal den Kinderwagen schieben, dass du dich hinlegen kannst. Du könntest jetzt schon vorkochen usw. Das würde ich an deiner Stelle alles schon mal in die Wege leiten.

Alles Liebe ♡

Hallo,

versuch dich jetzt schon um die Unterstützung zu kümmern und daran zu denken das es dieses mal anders sein wird! Positive Gedanken bewirken echt viel!

Ich bin momentan psychisch leider auch sehr instabil, daher mache ich mir zu dem Thema auch Gedanken. Hast du ein Psychiater? Vielleicht macht es Sinn mit ihm mal darüber zu sprechen und mit Antidepressiva (z.B. Sertralin) vorzubeugen. Alles Gute für dich🍀

Hey
Vorbeugen ist schwierig, aber lass dir einr Haushaltshilfe verordnen für wann auch immer dein Mann/Partner dann wieder arbeiten geht.. Entlastung kann sehr viel abfangen. Ich hab aktuell zwei dauerkranke Kinder zuhause.. Dank Haushaltshilfe kann ich meine wichtigsten Termine wahrnehmen und täglich über ne stunde spazieren gehen...das ist meine beste Therapie aktuell.
Für mich war es wichtig eine entspannte Geburt zu erleben... Als beste Prävention vor einer PPD .. Die hatte ich, dank Hausgeburt. Das tat sehr gut.
Meine Hebamme meinte, weil ich auch Angst davor hatte...
Die ersten drei Nächte schlafen...schlafen...schlafen... Zur Not mit Schlafmittel und Ohropax und Baby mit Papa und Flasche ab aufs Sofa schicken. Laut Studie ist es enorm wichtig, um einer PPD vorzubeugen, in den ersten drei Nächten nicht in einen enormen Schlafmangel zu verfallen...
Ich konnte zum Glück auch so ausreichend schlafen, hatte aber Schlafmittel, Flasche und Co. da...
Ich drück dir die Daumen.
Alles Gute dir

Vorbeugen wüsste ich jetzt nicht. Vorbereiten vielleicht schon.

Was hat dir bei den anderen bisher geholfen? Was so gar nicht?
Das, was dir geholfen hat, vorbereiten soweit es geht.
Anzeichen früher erkennen, schneller handeln, sofern möglich.
Kennt sich deine Hebamme damit aus?

Wie reagierst du auf pflanzliche Mittel? Wie auf Ernährung?
Was hättest du bei den anderen Malen gebraucht? Was war "zu viel des Guten"?

Hast du Hilfe?
Hast du eine Hebamme, die dich ernst nimmt?
Kann dir deine Ärztin im Fall der Fälle helfen? Hat sie Adressen, an die du dich wenden kannst?

Evtl. könntest du vorher schon Kontakt aufnehmen, dann kennst du die Menschen schon. Das macht es vielleicht leichter.

Auch praktische Hilfe. Das was dir gut tut.

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