Wann SS ‚verkünden‘? Etwas lang

Hallo ihr lieben!
Dies ist mein erster Eintrag im SS-Forum ☺️
Bin durch eine ICSI nach drei langen jahren endlich Schwanger geworden (4+6) und bin seit punktion krankgeschrieben (14.02)
Ich hatte auf der Arbeit vorher erzählt das ich eine Bauchspiegelung machen lassen muss aufgrund von Zysten.
Soo jetzt kommt die große Frage:
Ich gehe nächste Woche endlich wieder arbeiten, jetzt ist aber mein ‚Problem‘ das ich jeden Tag auf der Arbeit schwer zu schleppen habe (Obst und Gemüse im Einzelhandel). Und hier gehts echt um 18kg Bananenkisten, 20 Kg kisten kartoffeln usw.
Ich war nie zimperlich oder habe eine Aufgabe abgelehnt weils ‚zu schwer war‘ aber nach unserem laaaangen schweren Weg zum Baby will und werde ich kein einziges risiko eingehen weder für die arbeit oder sonst was.
Also MUSS ich ja eigentlich schon bescheid geben das ich schwanger bin oder wie würdet ihr das machen? Ich möchte eben einen Grund angeben wieso ich nicht mehr schwer tragen werde und nicht wieder lügen so wie bei der ‚Bauchspiegelung‘, das fiel mir schon schwer. Und das Problem ist eben das wahrscheinlich JEDER fragen wird was los war und was ich hatte. Meinen Chef muss ich es sagen aber was ist mit den anderen Kollegen?! manno das thema belastet mich ganz schön und wüsste gerne wie ihr es machen würdet?! vielen dank 🌹

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Hallo...
Sagen MUSST du es jetzt noch nicht so früh. Ich habe es in der 5. Woche auf der Arbeit gesagt weil ich auch schwer heben musste. Geh kein Risiko ein. Ich würde es direkt sagen und auch nichts mehr heben.

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Ja du solltest ab sofort sagen dass du schwanger bist dann ss und das Mutterschutzgesetz.
Sonst kann dein Arbeitgeber ja nicht reagieren und die andere Arbeit einzuteilen.

Spätestens einfach warum musst du ihm das sowieso sagen, mach es lieber jetzt und beschütze dein Kind und dich!

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Ich würde es auf jeden fall bekannt geben und sagen, dass du krank wegen ss warst. Nur du dir noch sicher sein wolltedt bevor du was sagst.

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Ich persönlich habe von meiner ss in der 7 Woche erfahren. Ich habe es meinem Arbeitgeber sowie Kollegen und Bewohnern auch gleich mitgeteilt weil ich kein Risiko eingehen möchte. Ich muss sagen das es für mich eine sehr gute Entscheidung war weil so wirklich Rücksicht genommen wird... Ich wünsche dir alles Gute für deine Schwangerschaft

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Ich würde unter diesen Umständen dem AG sofort Bescheid sagen, mit der Ansage, das er es nicht den Arbeitskollegen weitersagt, damit du das dann selber machen kannst. Daran muss er sich dann Halten. Und wenn die Kollegen dich fragen warum du jetzt anders arbeitest, dann solltest du auch denen die Wahrheit sagen. Es ändert nichts an den Tatsachen falls es nicht gut gehen sollte. Für dich ist es glaube ich sehr wichtig, dass von Anfang an das MuSchuGesetzt auch greift. Ich wünsche dir alles gute 🍀🍀🍀

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Kenne deine Situation sehr gut. Als wir endlich schwanger waren, wollte ich es so früh jedoch nicht an die große Glocke hängen..

Meine Gynäkologin (die ja unseren weiten Weg kannte) hat mich direkt und ohne Umschweife von 5. Ssw bis zur 9. Ssw (nächster US Termin) krank geschrieben, ohne das ich groß bitten musste. Da ich mit fruchtschädigenden Chemikalien, Blut etc. arbeite, war klar, dass ich keinen Tag mehr würde arbeiten gehen können.
Bei uns gibt es generell BV vom AG, allerdings wollte ich mir dieses nicht mit einem quasi noch nassen SST direkt abholen... so früh -bin ich der Meinung- hat es auch noch niemanden was anzugehen.

An 4+3 war im US zumindest noch nix zu sehen und sie meinte, wenn beim nächsten US alles intakt und zeitgerecht aussieht, dann bekomme ich den Mutterpass und dann steht einer Verkündung nichts mehr im Wege.

Zudem war mir bald so übel, dass ich so oder so nicht hätte das Haus verlassen können.

Es gibt hier immer Weiber, die eine AU-Empfehlung zum Zwecke von Privatsphäre absolut verteufeln, aber ganz ehrlich... das ist die Entscheidung eines jeden selbst und wenn jemanden der Schichtplan nicht in den Kragen passt, dann werden ja auch fröhlich gelbe Scheine angeschleppt..
Da find ich eine AU zum Schutze der langersehnten (und erkämpften) SS und aus Diskretionsgründen in der ganz! frühen SS absolut nicht verwerflich. Es wird schließlich aus teils deutlich trivialeren Gründen blau gemacht..

Alles alles Liebe!

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Unbedingt gleich sagen mach dir keinen Kopf. Und garantiert nichts heben (nichts!). Wenn das jemand verlang geh zum Arzt und hole dir ein Beschäftigungsverbot. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit dass du ins Büro wechselst ... Bestellungen, Internet, Inventurlisten, u. a. Mach das als Vorschlag alles gute und nicht zu viel grübeln

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"Wenn das jemand verlang geh zum Arzt und hole dir ein Beschäftigungsverbot."

Der Arzt hat damit rein Garnichts zu tun und würde seine Kompetenzen überschreiten! Für den Arbeitsplatz und somit ein eventuelles BV ist der AG zuständig.

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Ich kenne deine Situation gut... bin ebenfalls durch eine ICSI nach drei harten Jahren endlich schwanger... von punktion bis zum zweiten Ultraschall in der Kiwi war ich krank geschrieben .. das waren vier Wochen.. da hat man dann was in den fruchthölen gesehen und auch die Herzen 😍.. da bin ich dann zur Arbeit und hab es dort gleich allen gesagt.. ich arbeite auch im einzelhandel ab jetzt dann nur noch kasse... damit ist das schwere heben größtenteils umgangen... ich habe auch allen die danach gefragt haben gesagt wie wir schwanger geworden sind.. ich hatte auch keine Lust mehr auf Geschichten.. Und jetzt sind wir 8+2 😁
Sprich ruhig ganz offen darüber.. es wird dich erleichtern...

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