Hämatom in 6ssw

Erstmal allen einen gutes neues 2018

Ich bräuchte Eure Unterstützung. Nach einem Spätabort in der 17.ssw im Juni bin ich endlich wieder schwanger. 5+6. Vor zwei tagen hatte ich starke rote Blutungen. Im KH wurde eine Hämatom festgestellt. Der Dottersack war schon zu sehen und zeitgerecht entwickelt. Jetzt muss ich Magenisum und Utrogestan nehmen und mich schonen. Die Blutung hielt ungefähr 3 Stunden. Gestern waren nur beim WC Gang leicht braune Spuren erkennbar.
Nun meine Frage: wie lange muss ich mich schonen und kann ist es ratsam nächste Woche schon zu arbeiten? .Arbeite im Kader in der Pflege aber auch in der direkten Altenpflege. Muss also teilweise viel Heben, Stützen etc.
Mein Arzt hat mich diese Woche krank geschrieben.
Danke schon jetzt fürs antworten.
Gruss, M.

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Liebe madi,
nachdem ich drei Kinder verloren habe, das letzte auch ein Spätabort, wurde ich erneut schwanger. In der 8. Woche dann der Schock, ich hatte starke Blutungen. Es wurde ein sehr großes retroplazentares Hämatom festgestellt. Zunächst lag ich stationär im Krankenhaus. Anschließend bekam ich ein BV und lag noch ca. 2 1/2 Monate zu Hause, bis ich allmählich wieder mehr machen durfte. Arbeit, Haushalt, Kind tragen waren absolut tabu.
Es hat sich gelohnt. Unser gesundes Folgewunder blieb und schläft gerade friedlich in meinem Arm :-).
Gerade aufgrund deiner Tätigkeit in der Pflege würde ich nicht so früh wieder arbeiten. Ich durfte nicht, obwohl ich eine Bürotätigkeit habe. Meine FA war aufgrund meiner Vorgeschichte sicher auch übervorsichtig, aber es war die richtige Entscheidung. Bei mir blieb das Hämatom übrigens bis zum Schluss und wurde bei der Geburt noch in der Plazenta gefunden.
Es kommt sicher darauf an, wie groß dein Hämatom ist und ob es abblutet oder vom Körper absorbiert wird. Das kannst du mit Arnika Globuli unterstützen.
Das wichtigste ist jedoch Schonung. Gerade in der Pflege kommt ja zum körperlichen Aspekt noch der Stressfaktor hinzu.
Hör auf dein Bauchgefühl!

Alles Gute #klee

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Danke vielmals für deine Antwort und gerade nach einer oder mehreren erfolgten Aborten ist die Angst so riesig das man nochmals einem Verlust erleiden muss. Ich denke das es sich lohnt, sich zu schonen. Mal gucken was mein Arzt sagt.
Kann ich mich denn sicherer fühlen weil es nicht mehr rot blutet? Oder sagt das überhaupt was über dem Zustand des Hämatoms aus?

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Wie gesagt, bei mir blieb es bis zum Schluss und wurde auch kaum kleiner. Keine Ahnung, was besser ist. Es darf halt nur nicht so stark bluten, dass es den Embryo mitreißt. Denke, die Stelle, wo es sitzt ist entscheidend.

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Ich hatte auch ein hämatom in der 13 woche fingen die blutungen an.
Ich hatte lange damit zu kämpfen.insegesamt ca 10 wochen...
Ich war anfangs auch im kh wegen drohender fehlgeburt,hab magnesium und utrogest bekommen.
Zuhause auch viele wochen so schonend wir möglich verbracht bis ich gaaaanz langsam mal ein essen gemacht habe oder etwas spazieren war.
Hab ein BV bekommen und würde es jeden raten.man weiß wofür man wochen liegt auch wenns noch so schlimm ist zwischendurch....aber jeder unseren kleinen seelen hat die chance verdient das man alles versucht das es sich weiter entwickeln kann.
Ich bin bei 35+5 angekommen und kann es manchmal garnicht glaubendas ich hier angekommen bin.
Mein kleiner kämpfer strampelt fleißig im bauch und wir können es kaum.erwarten ihn endlich in die arme zu schließen.
Wünsche dir alles liebe ☘☘☘☘

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