Montag äußere Wendung: den Papa mit ins KH nehmen?

Hallo ihr Lieben,

da mein Junior konsequent in BEL verbleibt, habe ich mich nach erfolgloser Indischer Brücke, Massagen, Moxen, Taschenlampe, Globuli und gut-zureden dazu entschlossen, die äußere Wendung zu versuchen.

Über die Vor- und Nachteile einer äußeren Wendung und deren Risiken möchte ich jetzt auch nicht diskutieren.

Vielmehr darüber, ob ihr euren Partner zu diesem Wendungsversuch mitnehmen würdet bzw. mitgenommen habt, oder nicht.

Mein Mann arbeitet 15 Fahrmiunten von der Klinik weg, hat Kliniktasche und Babysafe schon im Auto und könnte sofort dazu kommen. Sollte es tatsächlich los gehen, möchte die Ärztin mit mir gemeinsam eine spontane Geburt versuchen, es wäre also nicht automatisch ein Not- Kaiserschnitt in Aussicht. Ich meine das müsste reichen, meine Hebamme hält mich für reichlich mutig.

Was würdet ihr dazu sagen?

Über eure Meinungen würde ich mich freuen.

tantessa

(37+2)

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Huhu, ich hab meinen Mann damals mitgenommen, finds halt schöner, wenn er alles miterlebt...nötig wars aber nicht.
LG und hoffentlich Erfolg dabei

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hab es erfolgreich vor 4 Jahren hinter mich gebracht. Mein Partner war dabei,alleine war ich viel zu aufgeregt. Ich denke,das ist eure ganz persönliche Entscheidung!

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Ich würde ihn auf alle Fälle mitnehmen. Er kann dir die Hand halten, da es etwas unangenehm sein soll. Und falls es zum Not-KS kommt (was wir nicht von ausgehen) ist er auch da. Denn das geht so schnell dass innerhalb 5 min dein Kind hast :-)

Drücke dir alle Daumen :-)
LG Seeprinzessin 38 ssw

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Bei uns steht eventuell auch eine Äußere Wendung an und mein Mann kommt mit. Die Oberärzte sagten es könnte auch zu Komplikationen kommen und sie müssen danach einen ja vornehmen. Von daher sind wir vorbereitet..
Alles Liebe......

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Sollte ks heißen...

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Wow, ich drück dir fest die Daumen dass es klappt! !!!

Ich würde meinen Mann dabeihaben wollen, wenn es sich für ihn zeitlich in der arbeit einrichten lässt.

Finde ich aber toll, dass du auch eine spontane Geburt versuchen willst!

Ist es dein erstes Kind?

Ich bin momentan bei 32+4 und mir fast sicher, dass meine kleine auch in BEL bleiben will wie die letzten 10wochen :-(

Darum leide ich mit dir und würde mich über einen Bericht wie es war sehr freuen:-)

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Hallo,

Ich würde auch meinen Freund mitnehmen bzw dabei haben wollen.

Da die Wendung oder Geburt aus aus BEL

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Hallo,

Ich würde auch meinen Freund mitnehmen bzw dabei haben wollen.

Da die Wendung oder Geburt aus BEL auch bei mir evtl ansteht, würde ich mich sehr über einen Bericht von dir freuen.

Liebe Grüße
Sonnenschein (36+0)

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Hallo.
ich hatte vor drei Jahren bei meiner Tochter eine erfolglose äußere Wendung und war echt froh dass mein Mann mit dabei war. Mein Mädel hat sich nicht einen mm bewegt und das gesamte Ärzteteam sowie die Hebamme haben von einem weiteren Versuch abgeraten.

Zum einen war es wirklich unangenehm und zum anderen war ich auch nicht wirklich darauf vorbereitet dass es evtl nicht klappt. So konnte mein Mann mich trösten und unterstützen Und auch während dem Prozedere war ich froh seine Hand halten zu können und seine Unterstützung zu spüren.

Das Positive was ich daraus gewonnen habe war dass ich angstfrei in eine natürliche BEL Geburt gegangen bin. Hab mir halt gedacht wenn man so stur auf dem Fleck sitzen bleibt wird das schon seinen Grund haben.

ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Wendung und eine positive Geburt.

LG

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Hallo an alle!

Vielen Dank für eure Meinungen! Auch wenn ich Sonntag nicht mehr zum Antworten kam, habe ich euren Rat befolgt:

Mein Mann kam zur Wendung dazu. CTG vorher und nachher habe ich alleine gemacht.

Das war auch echt gut so.

Hier, auf besonderen Wunsch, mein kurzer Bericht:

Ich kam gegen 8 Uhr zur Wendung ins Krankenhaus. Leider war der OP noch voll, sodass ich ein wenig warten musste.

Im Ultraschall wurde die Position des Kindes, sein ungefähres Gewicht und die Lage der Nabelschnur letztmals abgeklärt. Es wurde ein CTG geschrieben, ich bekam einen Zugang gelegt und auch gleich eine Glucose- Lösung angehängt, weil ich nüchtern bleiben musste.

Eine halbe Stunde vor dem Start bekam ich eine Art "Wehenhemmer" gespritzt, damit die Gebärmutter nicht unter der Wendung kontrahiert und das Baby festzurrt.
Gegen 10 Uhr kam mein Mann dazu, der OP gab das OK und wir durften loslegen. Die Ärztin und ihre Kollegin waren sehr vorsichtig und haben versucht, den Junior zu bewegen. Währenddessen war eine dritte Ärztin mit einem mobilen Ultraschallgerät dabei, die immer wieder die Lage des Kindes kontrolliert hat. Ich musste gleichmäßig atmen und versuchen, die Bauchdecke nicht anzuspannen. Mein Mann hat mir das Purzelbaumöl unter die Nase gerieben und meine Hand gehalten. Das hat mich beruhigt.

Leider ist er zwei Mal aus der Querlage wieder zurückgerutscht. Daher haben die Ärztinnen dann abgebrochen.

Da gestern bei Kind und Mama Idealbedingungen vorgelegen haben, werden wir es nicht ein zweites Mal versuchen. Es hat wohl einen Grund, dass er liegt wie er liegt.

Danach musste ich erneut ans CTG, durfte nach einer halben Stunde was trinken, nach einer Stunde auch was Essen. Eine Stunde laufen und dann wieder CTG.

Letztlich war ich gegen 15 Uhr zu Hause. Puh!

Heute fühlt sich mein Bauch wie ein starker Muskelkater an. Ich nehme ein paar Arnika- Globuli, um die "inneren blauen Flecken" ein bisschen zu kurieren.

Insgesamt fand ich die Wendung weder schrecklich noch besonders schmerzhaft. Sicherlich ein bisschen unangenehm. Mir war nicht ganz klar, dass das gesamte Procedere so lange dauern würde und der Hunger daher so groß ... ;-)

Nun bereite ich mich moralisch auf die spontane BEL- Geburt vor. Die Wendung würde ich aber immer wieder versuchen, da ich sonst, für den Fall, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, mir sicherlich immer vorwerfen würde, dass wir es nicht wenigstens versucht haben.

Vielen Dank an euch für eure Meinung, ich war froh, meinen Mann dabei zu haben.

Bis bald

tantessa