SS-Diabetes; Geburtskomplikationen?

Hi,

ich bin in der 34. SSW und hab SS-Diabetes, muss aber Gott sei Dank nicht spritzen. Durch eine Ernährungsumstellung hab ich meine Werte (zumindest bisher) ziemlich gut im Griff.
Nüchternwerte nur selten knapp über 90, nach den Mahlzeiten so gut wie nie über 110.
Ich habe mich nun gefragt, ob ich trotzdem mit diabetesbedingten Komplikationen während und nach der Geburt rechnen muss. Das Baby ist bisher normal entwickelt, keine Auffälligkeiten. Urin war auch immer in Ordnung.
Meine Frage geht nun an Muttis, die mit SS-Diabetes schon entbunden haben. Waren eure Baby bei der Geburt zu groß, zu schwer, unterzuckert, unreif?
Falls ja, wie gravierend ist das? Was geschieht dann mit den Kindern? Wie werden sie behandelt? Ist mit bleibenden Schäden zu rechnen?
Mach mir da ein bissel Sorgen!#zitter

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Also ich hatte das in meiner letzten Schwangersschaft wahrscheinlich auch, allerdings wurde ich da noch nicht getestet. Meine Tochter war viel zu groß und zu schwer (56cm & 4380g) und die Geburt sehr schmerzhaft. Der kleinen ging es aber gut :-)

Hab jetzt auch wieder Ss-Diabetes und hoffe, dadurch, dass ich diäte und spritze wird es dieses mal besser!

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Huhu#winke

in meiner ersten SS hatte ich auch einen leichten Diabetes, konnte es auch über die Ernährung regulieren. Da wurde gar nichts gemacht und keiner hat ein Wort darüber verloren, meine Tochter war ganz normal, 3360 Gramm und 51 cm.

Jetzt muss ich seit der 10. Woche schon spritzen und mir wurde nur gesagt dass ich unter der Geburt kein Insulin spritzen werde und das Kind anschliessen auch überwacht wird, heisst der Blutzucker gemessen wird, damit es nicht unterzuckert!

Ansonsten weiss ich nicht, dass es Komplikationen geben kann!

LG und alles Gute
Captiva

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In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich auch eine SS- Diabetes, durfte hohe Dosen an Insulin spritzen, da mein Nüchternwert unter aller Sau war. Der Kleine wurde von der FÄ immer als recht groß eingestuft, lag aber alles noch im Rahmen. Zur Welt kam er dann nach einer Einleitung mit den Maßen 56cm und 3950g. Die Länge liegt aber an uns Eltern.. ;-)
Nach Geburt bekam er seinen Zucker regelmäßig gemessen, da war aber alles in bester Ordnung -naja, der erste Wert direkt nach der Geburt war zu hoch, das wars dann aber.

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Huhu,

ich hatte SS-Diabetis und musste auch abends Basalinsulin spritzen weil mein Nüchternwert zu hoch war, alle anderen Werte aber in Ordnung.
Meine Geburt war 3,5 Stunden von Anfang bis Ende, war aber ne Saugglockengeburt, weil die Kleine dermassen in ihre Nabelschnur eingewickelt war. Sie kam bei 37+0 und musste zwei Tage auf die Neo plus Glucoseinfusion. Jedoch kann man nicht sagen ob es von der SS-Diabetis kam oder weil sie zu früh war. Wurde als Frühchen eingruppiert wegen 2390 g Geburtsgewicht...

GLG Angel

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Hallo,

bei meinem ersten Kind (ich war 23 Jahre) wurde die Diabetes erst spät festgestellt. Der Zuckertest am Anfang war unauffällig. Spritzen sollte ich nicht mehr, da es schon fast am Ende der Schwangerschaft war. Aufgrund der Diabtes wurde es dann in der 38. SSW eingeleitet. Mein Sohn kam mit 3.070 g und 50 cm zur Welt, wurde auch hinsichtlich Diabetes untersucht, es war aber alles in Ordnung.

Bei meinem zweiten Kind (ich war 30 Jahre) wurde gleich am Anfang Diabetes festgestellt und ich musste auch recht schnell spritzen. Trotz spritzen waren meine Zuckerwerte nicht sehr gut. Letztentlich kam mein Sohn am errechneten Termin mit 4.220 g und 57 cm zur Welt. Über das Gewicht/Größe war ich auch erstmal ziemlich erschrocken, da es 14 Tage vorher noch hieß um die 3.400 g. Aber auch er hatte bei der Untersuchung kein Hinweis auf Diabetes.

Alles Gute.

LG

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