Praena-Test ja oder nein bei Risikofaktor 1:250 für Trisomie 21?

Hallo zusammen,
komme eben von der genetischen Beratung mit ausgiebiger Ultraschall-Untersuchung.
Anhand des Ultraschalls gibt es keinerlei Hinweise auf eine evtl. Behinderung. Einziger Risikofaktor ist mein Alter von 38. Die Ärztin sagte mir das mein Risiko für Trisomie 21 bei 1:250 liegt, für Trisomie 13 und 18 ist sie viel geringer. Eine Fruchtwasseruntersuchung war mir irgendwie zu Riskant, jetzt überlege ich ob ich diesen neuen Bluttest machen soll, der allerdings sehr teuer ist aber 99 Prozentige Sicherheit garantiert. Oder ist der Risikofaktor im normalen Bereich und ich lasse es einfach bleiben?

Was meint ihr?

lg#gruebel

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Lass doch lieber eine Nackenfaltenmessund, Biochemie und Organscreening erstmal machen.
Ist doch Quatsch 800Eur für den Bluttest auszugeben, nur weil man aufgrund des Alters ein höheres Risiko hat.
Sicher, im Ersttrimesterscreening gibt es nur eine Warscheinlichkeit,..aber wenn alle Organe an Ort und Stelle, sowie unauffällig sind, das Nasenbein darstellbar, der Oberschenkel und die Elle ausreichend lang, dann hast Du ja shcon die halbe Miete ;)

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Hallo,
ich kann dir nur sagen, wie ich mich entschieden habe: Ich werde im Mai auch 38, wir haben schon 5 gesunde Kinder und ich selbst und mein Mann konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, nun noch evtl. mit einem behinderten Kind klarzukommen. Die US-Untersuchungen waren unauffällig, das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung war mir zu groß, dennoch wollten wir Sicherheit. Wir haben uns daher für den Panorama-Test entschieden (Sicherheit auch 99%, Kosten komplett mit Arztberatung, Blutabnahme und Test 730 €) und für uns war es das Richtige. Nun kann ich diese definitiv letzte SS ganz anders genießen. Letzten Endes muß aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ob er bereit wäre, Konsequenzen zu ziehen und damit zu leben. Ich weiß natürlich auch, dass es nie eine echte Sicherheit gibt, dass viele Behinderungen erst bei Geburtskomplikationen oder in Folge von Unfällen entstehen. Aber dann wäre es für mich ein nicht abwendbares Schicksal und wir würden selbstverständlich das Kind als unseres lieben. Aber so hatten wir im Fall des Falles eine Wahl, und Gott sei Dank wurden wir nicht vor sie gestellt.
Dir alles Liebe,
Gruß Katze

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für mich bedeutet 1:250 kein großes Risiko. das heißt ja ein Kind von 250 sind krank. oder anders: zu 99,6 % ist dein Kind gesund. Für mich wäre das kein Grund zur sorge.

Aber es kommt ja darauf an was man mit dem Ergebnis anfangen möchte. Wenn ein behindertes Kind für dich absolut nicht in Frage kommt, würde ich sagen ist die Wahrscheinlichkeit hier nicht so aussagekräftig. Nimmst du jedes Kind an würde ich nichts weiter machen außer sich zu freuen und zu entspannen.

Was ich allerdings nicht weiß, ist ob der bluttest auch Aussagen über andere Krankheiten trifft...Dann kommt es wieder auf deine Einstellung an...
LG

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Hallo, ich bin 39 und war zur Nfm incl. Bluttest- Biochemie. Alles in allem kam ein Wert von 1:2800 raus für T21.Allein das Hintergrundrisiko liegt bei 1:79 - nur aufs Alter bezogen. Die Auswertung mit der Ärztin war super, alle Werte ohne Befund. Und nur aufgrund meines Alters bekomme ich eine Überweisung zum frühen Organscreening in der 17.Woche - zählt Kk . Fwu hat Sie mir abgeraten, da da die anderen Werte ok sind. Wurde bei Dir nur US gemacht? Da lag mein Wert bei 1:254.. Letztendlich kannst Du nur selbst entscheiden, bei dem Bluttest bist Du auf alle Fälle auf der sicheren Seite. LG Mona

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1:250 ist ja schon ÜBER 99% Wahrscheinlichkeit, dass das Kind keine Trisomie 21 hat, was soll da ein Test mit 99% Sicherheit zusätzlich bringen?

Und generell besteht immer eine Wahrscheinlichkeit um die 1%, dass das Kind behindert ist. Gibt ja tausend andere Behinderungen, die nicht durch solche Tests entdeckt werden können.

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Hallo Rheinkind,

vor dieser Entscheidung stand ich auch, allerdings war meine Ausgangssituation eine andere:
- ich bin schon 41
- bereits eine Trisomie 18-Diagnose in der letzten Schwangerschaft, dadurch erhöhtes Risiko in dieser Schwangerschaft

Für mich war folgendes ausschlaggebend:
Vor der Feindiagnostik lag mein rechnerisches Risiko bei 1:20 für eine erneute Trisomie 18, nach den Ultraschall-Ergebnissen sank dieses Risiko auf 1:297, da keine Auffälligkeiten sichtbar waren. D. h. die Tendenz ging schon mal in die richtige Richtung, Verbesserung um Faktor 10!

Eine Fruchtwasseruntersuchung kam für mich nicht in Frage wegen des Fehlgeburtrisikos.
Wegen des PraenaTest habe ich lange überlegt, mich aber aus kostengründen letztendlich dagegen entschieden.

Was sagt dir dein Bauchgefühl? Ist mit deinem Kind alles in Ordnung? Würde eine Diagnose für Trisomie 21 etwas bei dir ändern? Würdest du dann die Schwangerschaft abbrechen?

Wir hatten damals bei der Trisomie 18 leider keine Wahl, da unser Kind definitiv nicht lebensfähig war wegen der festgestellten Fehlbildungen. Da hatte ich aber von Beginn der Schwangerschaft an ein komisches Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Wenn bei dir alle bisherigen Untersuchungen unauffällig waren und dein Alter das einzige Argument ist, würde ich auf die Untersuchung verzichten, es sei denn, du hast die 850 EUR über. ;-)

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig bei deiner Entscheidung.

VG phony17

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Hast du dir die Antwort nicht eigentlich schon gegeben? Ich meine, wenn es dir sehr wichtig wäre, im Fall, dass dein Kind das eine von 251 wäre, eine Entscheidung treffen zu können, dann würdest du doch hier gar nicht fragen, oder?

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Hallo reinkind,

bei meiner ersten Nackenaltungmessung 2008 (38 Jahre alt, 1.SS) kam ein Wert von 1:19 heraus. Ich habe dann eine FWU machen lassen, die völlig problemlos verlief. Ich musste nur einen Tag zu Hause bleiben, ein paar Tage später hatte ich das vorläufige Ergebnis und konnte mit entspannt auf mein Kind freuen.

Jetzt bin ich mit 43 Jahren ungeplant wieder schwanger und ich war mir absolut sicher, dass ich kein behindertes Kind haben möchte (wegen meines Alters und meiner Tochter). Also habe ich diesmal auf eine Nackenfaltenmessung verzichtet und gleich eine FWU machen lassen. Das war wieder total problemlos. Der Arzt sagte mir, dass das Risiko einer Fehlgeburt bei ca. 1:150 liegt und es ist zu bedenken, dass der Grund für eine Fehlgeburt nicht immer eindeutig auf die FWU zurückzuführen ist.

Meiner Meinung nach wird das Risiko einer FWU oft überschätzt, aber das muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen und ich würde es nur machen lassen wenn Du auf keinen Fall ein behindertes Kind haben möchtest. Einen Wert von 1:250 finde ich allerdings völlig o.k., es sind mehr als 99% und eine 100%ige Sicherheit bringt Dir eine FWU auch nicht.

Viele Grüsse Kitty

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Wie überschätzt? Meinst du, dein Arzt sagt nicht die Wahrheit und das Risiko liegt viel niedriger?
1:150 (oder die 1:200, die ich mal gelesen habe) sind halt kein hohes, aber eben doch vorhandenes Risiko, und ich finde es gut, dass Frauen, die Klarheit über Trisomie haben wollen durch Praena- oder Harmonytest dieses wenn auch kleine Risiko nicht mehr eingehen müssen.

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Hallo,
Ich hab heut gesagt bekommen mein ts21 risiko liegt wg meiner 36 jahren bei 1:375,ein guter wert.nfm(wird in spanien ungefragt mitgemessen) plus nasenbeinwerte sind super.
Bin natürlich erleichtert.
Warte doch feindiagnostik ab.aber ich verstehe deine sorge.ich würde nicht abtreiben,aber sehr wohl soviel wie möglich an sicherheit haben wollen.wissen was auf mich zukommt.garantien gibt es nie.viel glück
Shmayer 13+2 mit verdacht auf fet

alen herzfehler

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