Fruchtwasserpunktion!! WER?? Erfahrungen?? *Angstposting

Hey Mädels,

Ich war heute beim Frauenarzt und habe meinen Mutterpass bekommen.
Natürlich wurde ich gefragt ob Erbkrankheiten oder ähnliches in der Familie bekannt sind. Ich weiß nur dass mein Papa in seiner ersten Ehe einen Sohn hatte der mit 14 an einer Erbkrankheit gestorben ist. Er hieß Alexander, ihm musste wohl mit 2 Jahren nie Milz entfern weil sie so groß war wie bei einem erwachsenen Mann. Er ist so zu sagen innerlich verfettet weil sein Körper nicht in der Lage war Eiweiß ab zu bauen wodurch er mit 14 Jahren erhebliche geistige Behinderungen hatte und keinen mehr erkannte und schließlich starb.
Meinen Papa kann ich leider nicht merh nach näherem fragen, da er schon vor 10 Jahren gestorben ist und wer seine damalige ist weiß ich nicht.

Aus diesem Grund hat mir mein FA eine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen. Aber genau das wollte ich nicht machen lassen, da meine Mama als Folge so einer Untersuchung in der 20. SSW ihren einzigen Sohn verloren hat.
Ich habe sehr viel Angst vor dieser Untersuchung.
Mein FA hat es mir empfohlen, dass heißt ich kann NEIN sagen.

Währe es verwerflich wenn ich mich gegen diese Untersuchung entscheide?

Ich weiß nicht was ich machen soll. Mein Freund meinte zu mir das er nicht möchte dass ich sie machen lasse, weil er zu viel Angst hat den kleinen Wurm zu verlieren. Und außerdem steht nicht einmal fest ob mein Papa diese Krankheit vererbt hatte. Ich weiß nur das diese Krankheit so selten sein soll, dass zum damaligen Zeitpunkt als mein Halbbruder daran erkrankt nicht einmal 10 Fälle weltweit bekannt waren.

Was würdet ihr tun??

LG Stephie

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still dir einfach die Frage: angenommen das Kind hätte eine Krankheit - würdest Du abtreiben?
Wenn die Antwort nein lautet musste die Untersuchung nicht machen lassen und das Risiko nicht aufdichnehmen.
Wenn die Antwort ja ist musst abwägen ob es Dir das Risiko wert ist!

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Seh ich ganz genauso!

LG
Barbara

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Was tust du mit dem Ergebnis?

Das Risiko einer FG liegt (glaube ich) bei 5 %.

Das muss leider jeder selbst entscheiden. Alles Gute dabei.

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Glauben ist nicht wissen und bevor man zur Verunsicherung beiträgt, sollte man sich genauer informieren, das FG-Risiko liegt bei 0,5 %!

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Hallo,

kennst du den namen der krankheit?

Wenn nicht, ist es doch gar nicht sicher, ob sie bei der FU das auch genau untersuchen.
In der Regel wird eigentlich nur der Chromosomensatz getestet.

Ich habe mein 1. Kind durch einen Gendefekt verloren.
Das wurde bei meinen folgenden Kindern gezielt untersucht. Das hat mich auch extra gekostet. Eine "normale" FU testet diesen Gendefekt nicht automatisch.

Ich habe mich bei meinem dritten und jetzt auch beim 4. bewusst dagegen entschieden. Aber ich bin immer bei der FD gewesen. Wäre da was auffälliges gewesen, hätte ich die FU immer noch machen lassen können.

Solltest du sie machen lassen. bei mir lief alles gut. Es hat nicht weg getan und danach gabs keine Komplikationen.

Lg Maja

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eben weil keiner weiß wie die Krankheit heißt will er die FU machen.

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Man kann aber nicht nach einer Krankheit suchen, wenn man nicht weiss, nach welcher #kratz...verstehe deine Arzt da nicht und würde auch erstmal zur genetischen Beratung gehen. FWU wird eh erst ab der 14. Woche, eher später gemacht. Und die FG-Rate liegt bei 0,5 %, nicht 5 % wie w.o. geschrieben. Das soll nicht heissen, dass ich Dir ans Herz lege, eine zu machen. Aber überreden lassen oder etwas überstürzen solltet ihr auch nicht.

Selbst wenn dein Kind diese Krankheit haben sollte, wären die Möglichkeiten ja auch ganz anders, sie zu behandeln.

Also, erstmal Ruhe bewahren und nicht verunsichern lassen.

Alles Liebe
Zaubermaus2001

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es kann nach einer FU zu Komplikationen kommen das ist korrekt, doch dies ist auch selten der fall...ich habe im Februar eine FU gehabt. befolge einfach den rat der ärzte und gönn dir zwei tage absolute ruhe sprich nicht schwer heben nicht viel laufen einfach mal entspannt auf der couch relaxen... Ich bin 37 u da liegt die wahrscheinlichkeit bei 1% das kind zu verlieren, je jünger desto geringer das risiko... klar die zeit bis zur Befundbekanntgabe zehrt an den nerven.Bei mir hat es genau 3 wochen gedauert bis ich mein ergebnis hatte alles i.O wohl auf der wurm u das bis jetzt auch die ganze ss durch... selbst mein Gestatrronsdiabetes konnte ihm nichts anhaben und ich muss mittlerweile spritzen... entscheide jedoch für dich selber ganz genau nicht deine verwandschaft bzw bekannten oder sogar der lebenspartner, du trägst letztendlich das kind aus...auch wenn du dich erst für die FU entscheidest u nen termin hast, kannst du selbst ne sekunde vorher noch sagen nein ich mach das doch nicht....kopf hoch wird schon werden

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Ich würde an deiner Stelle erstmal zu einer genetischen Beratung gehen. Weil bei einer Fruchtwasseruntersuchung werden nur die "normalen" genetischen "defekte" geprüft. Also keine Besonderheiten, wie die z.B. dein Halbbruder hatte. Eine Cousine zweiten Grades von mir hat Stoffwechselkrankheit bei der sie Fett nicht richtig verwerten kann. Ihre Mutter hatte auch eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen und da wurde es nicht festgestellt, weil nicht danach getestet wird und auch nicht danach getestet werden kann, da es keine Erbkrankheit ist, sondern einfach so auftritt.
Ich hab ne Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, weil ich schon über 40 bin und hab die super überstanden.
Aber in deinem Fall würde ich zuerst zu einer genetischen Beratung gehen, die können dir am besten sagen, ob eine Fruchtwasseruntersuchung in deinem Fall Sinn macht oder ob es nicht vielleicht erstmal sinnvoller ist, dich und deinen Freund zu untersuchen ob ihr überhaupt die Anlagen für diese "Erbkrankheit" (wenn es denn eine ist) in euch tragt oder nicht. Und dann kannst du immer noch entscheiden ob es überhaupt Sinn macht eine Fruchtwasseruntersuchung durchzuführen.

Liebe Grüße Flaqita 34. SSW

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