Inzidenzwerte und Schulen und Kitas - Impfquote

Guten Morgen zusammen,

Bei uns fangen bald die Sommerferien an und es ist ja jetzt schon seit Tagen so, dass die Inzidenzwerte wieder steigen. Anderseits sind jetzt auch schon einige vollständig geimpft.
Dennoch mache ich mir Sorgen, wie es im September in den Schulen und Kitas weitergehen soll. Ich persönlich finde die angesetzten Inzidenzwerte viel zu hoch! Ich bin kein Experte, nur Mutter, und in meiner Familie sind alle Erwachsenen vollständig geimpft, aber nichts desto trotz haben wir halt auch viele Risikogruppen in der Familie.
Und mein Kind ist halt nicht geimpft. Ein Impfangebot hat er auch noch nicht bekommen.
Es wurden jetzt zwar Entlüftungsanlagen versprochen, aber ich habe trotzdem Angst, dass nach den Ferien irgendwer das Virus wieder in die Klasse einschleppt.

Und dann erst in den Kindergärten! Regelbetrieb bis zum Inzidenzwert bis 100, dann eingeschränkter Regelbetrieb bis 165 ( lächerlich, da trotzdem alle Kinder kommen dürfen, nur in festen Gruppen), und dann ab 165 Notbetrieb (ebenfalls lächerlich, da auch alle Kinder kommen dürfen „wer‘s braucht“) und dann müssen die im Kindergarten noch nichtmal Masken tragen, sprich, wenn es da einer einschleppt, dann gut Nacht!

Also ich hab große Sorge, wie das im Nächsten Schuljahr weitergeht. Einerseits wünscht man sich Normalität, andererseits steigen die Inzidenzwerte trotz Impfungen. Ist doch echt blöd.

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Ja, ich habe auch die große Sorge, wie es wohl im kommenden Schuljahr weitergeht, aber ab da trennen sich unsere Meinungen.
Für mich sind diese Grenzwerte viel zu niedrig angesetzt. Auch das schon wieder Distanzunterricht durch die Medien geistert, das ist ein Unding. Nicht das man das nicht im Hinterkopf hat, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt....nämlich das man dieses Virus endlich einfach akzeptiert und ihn wie jeden anderen Virus im Leben behandelt. Laß dir das doch mal durch den Kopf gehen...es geht jetzt anscheinend wirklich in das dritte Schuljahr, das im Grunde für den Ar*** ist.
Die "Alten" sind geschützt (wer denn von ihnen wollte), die Kinder keine "Pandemietreiber" und von schweren Verläufen seltenst betroffen, alle anderen Erwachsenen (sogar Jugendliche) können sich auch impfen lassen...sofern sie wollen. Man kann überall und unkompliziert Testen. Nein, das verhindert keine Ausbreitung oder Ansteckung...aber das Schreckgespenst "Corona" sollte sich doch wirklich langsam in Luft auflösen. Zumindest in unseren Breitengraden.
Man kann den Gaul jetzt noch Ewigkeiten reiten oder man "entlässt" die Leute endlich wieder in die Eigenverantwortung. Ich blicke ehrlich gesagt ziemlich neidisch auf England, aus meiner Sicht läuft da gerade das einzig Richtige.
Da wartest sehnlichst auf Lüftungsanlagen? Dir ist aber schon klar, das diese Anlagen auch gerne als attraktive Brutstätten für andere (zum Teil sehr) gefährliche Keime und Pilze fungieren....ich bin froh, das in der Schule meiner Tochter keine eingebaut wird.

Welchen merkwürdige Formen der Umgang mit Corona mittlerweile annimmt, das konnte man gerade sehen: Eine der heftigsten Flutkatastrophen hat gerade Teile unseres Landes überrollt, nix funktioniert mehr, totale Zerstörung....aber der schicke Impfbus rollt an. Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man echt drüber lachen. Hallo? Die Leute wühlen und leben dort in hochinfektiösem Dreck, Freiwillige die sich warscheinlich über ihren Tetanus- Impfstatus keine Gedanken gemacht haben. Tetanus, Typhus und co stehen in den Startlöchern, warten auf ihren größten Auftritt seit Ewigkeiten und da rollt ein verdammter Impfbus nur gegen Corona an....was soll der Mist? In den betroffenen Gegenden läuft die nomale medizinische Versorgung nur schleppend an, Kliniken und Praxen sind zerstört, die Leute haben keinen Zugang zu ihren Dauermedikamenten, zu keiner vernünftigen Wundversorgung. Das ist, für jeden der auch noch andere schwere Erkrankungen (außer Corona) auf dem Schirm behalten hat, einfach an Absurdität nicht mehr zu übertreffen.

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Danke 🙏

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Das kann ich nur so unterschreiben. Danke 🙏

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Ich hab auch große Sorge, wenn ich ans nächste Schuljahr denke.

Ich hoffe sehr, dass sie die Schule möglichst lang laufen lassen, sonst geht unsere Jugend bald geschlossen den Bach runter.
Die Lücken, die sich jetzt schon gebildet haben, werden kaum zu schließen sein und wenn jetzt noch ein Winter mit Online- Unterricht folgt, haben wir bald wirklich einen gescheiterte Corona- Generation. Und in zwei, drei Jahren, wenn die heutige Mittelstufe (die habens am schlechtesten getroffen) zum Abschluss geht, wird niemand mehr zwei Augen zudrücken und drei Themen weglassen, damit die Abschlussnote stimmt.

Bei uns sind Luftfilter angedacht, aber es wird sie nicht geben, weil sie keiner zahlen will oder kann. Und bis sie sich da geeinigt haben, werden die nicht mehr lieferbar sein. Sie schaffen es ja noch nicht mal genügend Busse einzusetzen, geben aber Millionen für 3x pro Woche testen aus. Aber notfalls machen wir die Schulen halt wieder zu, ist ja nur die Jugend... ein Trauerspiel.

Ich hoffe sehr, dass sie bei den Schulschließungen von den Inzidenzien wegkommen und sich an sinnvolleren Werten orientieren.

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Ja, ich hoffe auch, dass es einen besseren Weg gibt.

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Hallo!

Ich hab auch große Sorgen, wie das nächste Schuljahr weiter geht - aber nicht weil ich befürchte, dass sich über die Schulen das Virus ungebremst verbreitet. Ich habe schlichtweg Angst, dass unserer Regierung wieder nichts besseres einfällt als die Schulen zu schließen.
In Hessen wurde beschlossen, dass man bei Inzidenzen unter 35 bei Restaurantbesuchen auch im Innenraum keine Tests mehr braucht. Kurz zuvor wurde beschlossen, dass in den Schulen nach den Sommerferien zumindest für die ersten beiden Wochen Maskenpflicht auch im Klassenzimmer besteht und die Schüler 3* in der Woche getestet werden müssen.
Bei uns sind jetzt schon Sommerferien, die Inzidenz hat sich gestern nahezu verdoppelt, weil in einem Produktionsbetrieb mehrere Fälle aufgetreten sind (16 Neuinfektionen auf 250.000 Einwohner gestern, heute sind es nochmal 8). Nach wie vor müssen Betriebe ihren Arbeitnehmern zwar Tests anbieten, sie können sie aber nicht verpflichten. Auch eine Maskenpflicht für Angestellte ohne Publikumsverkehr besteht meines Wissens nach nicht.
Und: Schulen werden geschlossen, Großbetriebe, wo die Arbeitnehmer ebenso dicht aufeinander hocken, unterliegen kaum Einschränkungen. Wir hatten im Landkreis lange Probleme mit hohen Zahlen - weil eben das Infektionsgeschehen in solchen Großbetrieben kaum kontrollierbar war (große Probleme gab es beim großen Onlinehändler mit A), die Schulen war nie ein besonders großes Problem. Und was ich gar nicht einsehen würde, wäre, dass die Kinder zuhause bleiben müssen, weil Lehrkräfte nicht bereit sind sich impfen zu lassen. Gestern las ich bei der Hessenschau einen Artikel, wo ein Mitglied der Stiko sich zur Impfung von Kindern äußert. Sie wurde folgendermaßen zitiert: "Es kann ja nicht sein, dass wir jetzt die Kinder in die Verantwortung nehmen und sagen, sie müssen sich impfen lassen, um impfunwillige Erwachsene in ihrem Umfeld zu schützen." - Recht hat sie!
Wir sind an dem Punkt, wo JEDER Lehrer die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen. Auch die Eltern können alle bis nach den Sommerferien geimpft sein, somit gibt es in meinen Augen keine Notwendigkeit mehr Schulen zu schließen. Vor Corona hatte ich einen vollkommen unauffälligen, leistungsbereiten 2.Klässler. Jetzt habe ich einen vollkommen demotivierten Leistungsverweigerer, mit dem ich beim Kinderspychologen und bei der Schulpsychologin bin - die Lehrerin hatte Hilfen beim Netzwerk für Erziehung vorgeschlagen! Wenn sich die coronabedingten Schulschließungen weiterhin wiederholen, habe ich ein Kind, was mit Ach und Krach die Realschule beendet, und als Sozialfall endet, denn so schnell wird Corona nicht vorbei sein!

LG

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Ja, es soll nicht zu Lasten der Kinder gehen.

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Die Lehrer dürften nicht das Problem sein. Die sind zu 90 % durchgeimpft.
Dass die Impfung der Alten nun schon schwächer wird, könnte problematisch sein und auch dass Delta doch eine höhere Hospitalisierungsrate und Sterblichkeit hat sowie die Impfung teils umgehen kann.
Ich sehe es wie du, dass die Erwachsenen auch verpflichtend getestet werden müssen. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder testen müssen und die Firmen finden das unzumutbar. Man nimmt eine höhere Ansteckungsrate in Kauf, um Personal nicht in Quarantäne schicken zu müssen. Wie kurzsichtig kann man sein.
Ich finde auch, dass der Schulbetrieb in Präsenz absolute Priorität hat. Ich möchte auch gar nicht wissen, wie viele Schüler und auch Eltern sonst bald kurz vorm Burnout stehen.
Letztes Jahr war der Lockdown m.E. alternativlos. Aber jetzt haben wir Masken, Testungen und Impfungen. Wenn sich Erwachsene da quer stellen, werden unsere Kinder wieder die Konsequenzen tragen müssen.

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Also vorab: wir nehmen Corona wirklich ernst! Wir haben immer mehr als nur die empfohlenen Maßnahmen ergriffen, unser Kind trotz Anspruch auf Notbetreuung von November bis Pfingsten NICHT in die Kita geschickt, trotz 1 Personen-Regel niemand wirklich getroffen, uns so schnell es ging impfen lassen.

Ich habe viele Lehrer*innen und auch Erzieherinnen in meinem Bekanntenkreis, die immer ähnlich vorsichtig waren. Alle haben Anfangs die Schulschließungen gut und richtig gefunden. Gerade die Lehrer*innen haben noch lange Pro längere Schließungen argumentiert, als wir Eltern schon lange verzweifelt auf Präsenzunterricht gehofft haben.

Und jetzt sind ALLE diese Lehrer*innen an dem Punkt, dass sie ganz deutlich sagen: es darf kein Unterricht mehr ausfallen, wir müssen weg von diesem Starren auf die Inzidenz.

Ich kenne persönlich wirklich niemanden, der findet, die Inzidenz-Grenzen wären "zu hoch", gerade bei steigender Impfquote. Ich hoffe inständig, dass das nächste Schuljahr "normaler" wird - und dass mein Kind, das seit 2 Jahren im Unterricht nur "rhythmisch sprechen" darf, vielleicht endlich mal wieder ein Lied singen darf - und nicht nur stumm anhören. 😭

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Dem kann ich nur zustimmen.

Eine hohe Inzidenz ist nur gefährlich für ungeimpfte Menschen und da insbesonders für Menschen höheren Alters. In meinen Augen muss jeder selbst entscheiden, ob er sich selbst schützen, also impfen, will. Jeder darf inzwischen!
Wer das nicht tut, hat allein dafür die Verantwortung zu tragen und es dürfen nicht als Konsequenz Kinder und Jugendliche wieder weggesperrt und in der Bildung eingeschränkt werden. Diese Maßnahmen MÜSSEN einfach vorbei sein!!!

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Ja,
ich mache mir auch Sorgen.... Wir Eltern sind geimpft, was keine Garantie aber schon etwas beruhigend ist... Mein Sohn nicht, wiel er noch zu jung ist.. Und wenn gesagt wird, Kinder erkranken nicht so stark, beruhigt mich das so gar nicht...
Unser Schulsystem hinkt so unfassbar... Und dennoch haben wir es hier wesentlich besser als anderswo...
Aber sobald in der Klasse meines Kindes das Virus ausbrechen sollte - denn Schulschließungen soll es ja nicht mehr geben (Grundschule SH) - dann bleibt der zu Hause....
Ja, diese Pandemie zeigt schonungslos die Schwächen unseres Landes auf... Leider vorwiegend in der Pädagogik und in der Pflege...
Und die Pandemie zeigt mir ebenfalls schonungslos, was für wohlstandsgenährte Dummdenker wir in unserer Mitte haben... Erschreckend... (stimmt, subjektiv, meine Meinung)

Nun haben wir in SH auch bisher etwas weniger Infektionen gehabt, als der Rest des Landes, vermutlich wegen unseres stetigen Windes... #schein
Ich will einfach nicht, dass mein Sohn erkrankt... Das ist meine größte Sorge....

Und ja, stimmt, Mitarbeiter in Kitas verdienen mein größtes Lob.... Was die leisten und aushalten müssen geht weit über Grenzen hinaus...

Das dauert wohl doch noch etwas länger, denn die Zahlen steigen... Hätte ich nicht gedacht.. Letztes Jahr im Sommer war es ruhiger, ohne diese ganzen Masnahmen, die wir jetzt haben...

:-(

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" Ich will einfach nicht, dass mein Sohn erkrankt... Das ist meine größte Sorge...."

Ich sehe nicht wie ich mein Kind mittelfristig durch irgendwelche Maßnahmen schützen könnte. Mein Kind wird sich sehr wahrscheinlich infizieren. Vielleicht war es das auch schon. Es hat nach den Ferien die meisten Kontakte, ist nicht geimpft und trägt Maske nur zum "Einkaufen spielen".

"Kinder erkranken nicht so stark, beruhigt mich das so gar nicht..."

Die einzige Alternative die Du hast als mit dieser Erkenntnis zu leben ist Dir Sorgen zu machen. Das tut weder Dir noch Deinem Kind gut.

Verstehe mich nicht falsch, ich kann die Sorge absolut nachvollziehen. Aber möglicherweise ist Dein Risiko trotz Impfung höher als das Risiko des ungeimpften Kindes schwer zu erkranken, eben weil das Risiko für Kinder sehr gering ist.

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Ich denke sie werden es durchlaufen lassen.
Es soll ja auch berücksichtigt werden wie die Intensivbetten belegt sind.
England ist Vorreiter.

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Ich hoffe das beste!

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Nun Experten raten dazu nicht mehr rein auf Inzidenzwerte zu schauen. Wichtiger ist doch, wie gefährlich ist die Erkrankung (noch)... wie viele Menschen erkranken denn noch wirklich schwer.

Ich gehe davon aus, dass sich genau das abschwächen wird und hoffe, dass die Schulen aufbleiben unabhängig von Inzidenzen.

Bei uns geht in fast 2 Wochen die Schule wieder los und man lässt diese dämliche Testerei nicht sein. Das nervt mich noch viel mehr.

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Was genau stört dich denn an den Tests? So kann man doch Fälle ganz schnell aufdecken und die Weiterverarbeitung eindämmen. Kosten tun dich die Tests auch nichts.

Ich drücke die Daumen, dass die Zahlen nicht noch weiter ansteigen und die Kinder sicher unterrichtet werden können

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Mich stört das Risiko der falsch positiven und dem daran hängenden Rattenschwanz... mich stört, dass hier oft bei einem positiven Fall ganze Gruppen in Quarantäne geschickt werden und sich da nicht frei getestet werden kann etc.pp.

Wie gesagt, ich denke wir sind auf dem Weg, dass sich dieses Virus bei den anderen Coronaviren einreihen wird. Es wird nicht mehr weg gehen. Somit habe ich nicht die Hoffnung, dass die Zahlen nicht weiter ansteigen, denn das werden sie, sondern dass wir die 4. Welle hoffentlich nutzen können, um die Gefahr neu zu bewerten.

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Spahn sagte 200 ist die neue 50, das finde ich sehr griffig.

Die wirksam Geimpften sind nicht mehr betroffen und müssen aus der Inzidenz herausgerechnet werden damit die Inzidenz die selbe Aussagekraft behält wie am Anfang. Je mehr geimpft sind desto weniger wichtig ist die Inzidenz.

Etwas Sorgen mache ich mir auch, unser Kleinkind kommt erstmals in eine sehr große Gruppe. Mit Maske oder Impfung ist da nichts zu wollen. Da wir in der Familie bis dahin alle geimpft sind ist das realistische Restrisiko gering. Auf ungeimpfte und ältere nehme ich weiter Rücksicht. Mehr geht nicht.

Ein Blick auf die Niederlande und England in den nächsten Wochen lohnt sich um das bestmögliche Öffnungstempo zu finden. Bis Frühjahr rechne ich mit geordnetem Chaos.

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Ich denke für die Kinder ist schlechte Bildung, mangelnde Ausbildung sozialer Fähigkeiten und fehlender Sport weit gefährlicher als eine Infektion mit Corona, die bei Kindern zumeist mild bis symptomlos verläuft.

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