Wie bindet ihr eure Männer mit ein?

Hey unsere kleine Sonne ist nun eine Woche alt und wir befinden uns nach einem Notkaiserschnitt 3 Tage daheim. Die Zeit im KH war sehr herausfordernd, da durch den KS die Mobilität sehr eingeschränkt war und der Kleine zu Beginn oft viel schrie.

Nun ist es so, dass ich hier durch unseren Umzug keine Unterstützung hier vor Ort habe. Mein Mann arbeitet Teilzeit und schließt sein Studium ab.
Ich befinde mich neben dem Job auch im Studium und natürlich in Mutterschutz.
Ich bin derzeit jedoch sehr gereizt, was meinen Mann angeht, denn er wechselt MAL die Windeln und hält ihn mal aber bei dem kleinsten Pups läuft er zu mir und sagt der Kleine hätte Hunger.
Nachts wurde es ausquartiert und ich habe für alles Verständnis aber wenn ich mal sage, kannst du saugen pipapo..wird immer diskutiert🙄🙄🙄. Ich erledige den Haushalt und sorge mich zu 90% um den Kleinen. Ich muss ihn alles sagen...

er nervt mich derzeit einfach so, obwohl er lieb ist und alles, er kocht ja auch und macht mal nen Tee :( gehts wem ähnlich?.

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Wie ich meinen Mann mit einbinde: gar nicht. Er macht alles von sich aus. Er nimmt den kleinen nachts 8 Std und tagsüber ca. 8 Std, damit ich mich von Schwangerschaft und Geburt erholen kann.
Er wickelt, redet, kuschelt, geht spazieren und füttert - auch ein Grund warum ich nicht gestillt habe. Die ersten 1,5 Wochen habe ich noch abgepumpt, dann gab es Pre.
Den Haushalt teilen wir uns.

Wenn dein Mann sich eher aus allem heraushält würde ich ihm das Baby wahrscheinlich einfach immer wieder in die Hand drücken zum Windeln wechseln, kuscheln, etc.
Evtl. wäre es für euch auch eine Option abzupumpen, sodass dein Mann sich auch am Füttern beteiligen kann?

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Sprich mit ihm. Es bringt nicht sich zu ärgern. Die Männer habens nicht leicht und können auch keine Gedanken lesen, was uns gerade helfen würde 😉
Das beim Haushalt diskutiert wird, wird schätzungsweise nichts neues sein?

Stillen ist natürlich mein Job, ansonsten sprechen wir - wie vor dem Baby - miteinander.
Brauche ich Hilfe oder Entlastung, spreche ich dies direkt und konkret an. „Könntest du die Kleine wickeln?“ „Ich würde gerne duschen, kannst du kurz 30‘ auf die Kleine schauen?“ etc.
Mein Partner hat von mir auch 2 Wochen Schonfrist bekommen, um sich etwas an die Situation zu gewöhnen (neben dem Vollzeitjob). Dann wurde er mehr mit eingebunden. Richtig etwas anfangen mit der Kleinen kann er aber erst seit sie ca. 3 Monate alt ist und er aufgrund meines Arbeitsbeginns ganze Tage mit ihr verbringen darf/kann. Das festigt ihre Beziehung auf eine ganz andere Weise, als wenn ich als Mama da bin. Auch die Kleine verhält sich anders, wenn Mama-Milchbar ausser Haus ist 😅

Vielleicht hat dein Mann auch Angst beim Kleinen etwas falsch zu machen oder kann mit so kleinen Babys auch einfach noch nichts anfangen und hat daher Hemmungen? Auch für ihn ist es eine neue Situation, vielleicht drückt er sich da noch ein bisschen 😉 hast du das schonmal angesprochen?

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Mein Mann macht zum Glück ziemlich viel mit dem Kleinen.

Mir war am Anfang wichtig, dass die Beiden die ersten Tage bonden.

Erleichternd kommt hinzu, dass ich neben Stillen noch Flasche gebe / das kann er gut übernehmen.
Und ich kann auch mal ein Stündchen zu meinen Eltern :)

Mein Mann ist seit dem der Kleiner 2 Wochen alt ist wieder 12 Stunden aus dem Haus und doch haben sie so schon eine tolle Bindung 🥰

Desweiteren kocht er immer (oder bringt was von der Arbeit mit (Koch ;) )) und räumt mit auf 🙏🏻

Liebe Grüße, Honey mit Baby (geb 13.11.)