Einleitung bei 37+4, geht das überhaupt?

Hallo,

mal wieder eine Frage zur Einleitung vor dem ET.
Also ich hab seit der 33. SSW eine starke Symphysenlockerung und dazu noch einen Hexenschuss.
Ich halt die Schmerzen nicht mehr aus bin am Ende meiner Kräfte.
Mit der Symphysenlokcerung hat man mir das so erklärt:
Je kleiner und leichter die Kleine noch ist, desto weniger wahrscheinlich ist dann die Gefahr das die Schambeinfuge komplett rupturiert. KS wäre auch nicht gut, weil da ja der Bauchmuskel durchtrennt wird und der das einzige ist, was der Sache noch halt gibt. So einen Gürtel hab ich auch, aber der bringt ausser Druckstellen recht wenig.

Jetzt wollen sie nächste Woche bei 37+4 einleiten, aber ob ich das will liegt bei mir.
Die Kleine ist jetzt auch schon 3000g, d.h. bis zum eingentlichen ET könnte sie gut 3500-4000 haben.
Die Versuchung ist gross, die Sache bald zu beenden, egal wie.
Bloss macht eine Einleitung da überhaupt schon Sinn? Würde sie funktionieren? Hab nämlich auch keine Lust auf 48 h Wehen und dann tut sich nichts.
Hat jemand von euch Erfahrung mit einer so frühen Einleitung?

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Hallo silvermoon,

mit Erfahrung kann ich leider dienen, habe aber in etwa das selbe Problem wie Du.

Soll morgen zu einer Voruntersuchung ins KH, habe aber heute schon sehr lange mit der Ärztin telefoniert.
Dabei hat sie mir erklärt, das sie gern einleiten würde, so ich das wirklich will, aber ob das klappt steht in den Sternen.

Wenn die GM noch nicht so weit ist, kann sie versuchen was sie will, es wird nicht wirklich klappen, so Ihre Worte.

Ich werde es also davon abhängig machen was die Untersuchung morgen ergibt, wenn meine GM noch nicht so weit ist werde ich weiter die Zähne zusammenbeissen, denn auch ich habe keine Lust auf stundenlange Wehen ohne schlussendlichen Erfolg.

Ich kann Dir morgen ja kurz schreiben was rumgekommen ist und was genau die Ärztin gesagt hat.

Lieben Gruss
Jasmina & Anna-Lena inside

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Hallo!

Ich kann Dir leider nicht wirklich mit einer Erfahrung zur frühen Einleitung dienen, aber dafür mit einer anderen:

Ich hatte in beiden Schwangerschaften eine starke Symphysenlockerung, habe aber meinen Großen (mit 59cm und 4150g, ET+1) problemlos spontan entbunden und am Tag danach waren die Schmerzen wie weggeblasen! Mir wurde auch von vorneherein gesagt das eine Symphysenlockerung in der Regel kein Hindernis für eine Spontangeburt darstellt!
Der Kleine kam per KS, da er in BEL saß (Schneidersitz) und daher eine Spontangeburt nicht möglich war.... und danach hatte ich bedeutend länger noch Schmerzen an der Symphyse!

Ich weiß auch das eine Einleitung eigentlich nur dann funktioniert wenn Muttermund und Gebärmutter auch "geburtsreif" sind, da erst dann wirklich geburtswirksame Wehen entstehen können, daher kann es schon sein das Ihr da "umsonst" probiert!

Ich weiß, die Schmerzen sind wirklich höllisch, ich habe auch mehr als eine Nacht heulend in meinem Bett gelegen weil ich mich drehen wollte und das soooo weh tat! Vielleicht hilft Dir das hier noch etwas weiter: Leg Dich sooft wie möglich hin, ein Kissen unter dem Po und eine zusammengerollte Bettdecke oder so unter die Knie/Waden, so daß das Becken entlastet ist, das lindert die Schmerzen! Nachts am Besten immer ein dickes Kissen zwischen die Knie und ein flaches unter den Bauch legen, zum Drehen soweit es noch geht den Po anheben. Und gegen den Hexenschuß sooft wie möglich eine Wärmflasche in den Rücken legen, die Wärme lockert die Muskeln!!!!

Liebe Grüße
Barbara

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Hallöchen

Bei mir wurde 37+2 eingeleitet, da ich Blutungen hatte und die Ärzte nicht wussten, ob sie von der Plazenta kommen.
Bei mir wurde am ersten Tag versucht mit einem Wehencocktail, da waren die Wehen abends aber wieder weg.
Am nächsten Tag, haben sie mir ne Tablette vor den Muttermund gelegt und nach 6 Stunden war die kleine da.
Die Schmerzen waren sch.... aber nach der PDA ging auch die Geburt schneller voran.
Die kleene hatte 3210g, 50 cm und nen KU von 32,5.
Die Einleitung ging auch mehr oder weniger von mir aus, da ich schon 2 Wochen im KH lag und ich seelich absolut nicht mehr konnte.

Wünsch dir alles gute.
Suse und Lea *27.10.2005

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Hallo Silvermoon!

Also ich hab`am 08. Januar 2006 entbunden! Es wurde eingeleitet, da war ich 37+5, weil mein Blutdruck durch die SS viel zu hoch war! Da lag ich schon 1 Woche im KH! 3 Tage haben sie immer wieder eingeleitet ( jeden Tag hab´ich 3-4x so`n Pulver unter die Zunge bekommen ). Am 3. Tag in der Nacht hatte ich einen Blasensprung! 1 Std. später gingen dann schon die Wehen los! Auch bei mir lag es dran, ob ich die Einleitung wollte oder noch nicht! Aber ich wollte der SS auch ein Ende machen und endlich mein Baby in den Armen halten! Aber mir hat der Chef-Arzt gesagt, daß das Einleiten meistens auf einen Kaiserschnitt hinausläuft! Und so war`s dann auch!!! :-(

Alles Gute ... Sonja

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Hallo, also ich kann nicht sagen, wie es ist wenn so früh eingeleitet wird. Aber ich hatte ein Gespräch im KH als ich fast ET hatte und sich nichts tat. Da hat mir die Ärztin gesagt, dass die Einleitung (meistens) nichts bringt, weil wenn das Kind nicht kommen will, dann kommt es trotz Einleitung nicht. Naja ich wurde eingeleitet, aber erst in der 42. Woche, nachdem Blasensprung schon 30 Stunden her war. ich hatte richtige Schmerzen bei der Einletung. Gebracht hat es aber nichts. Wurde doch ein KS.
Und das mit dem Gewicht vom Kind, muss nicht unbedingt stimmen. Meine FÄ sagte mir in der 37. Woche das mein Kind zw. 2300 und 2700g wiegt. Im KH wurde zum gleichen Zeitpunkt gesagt er wiegt 3800g. Und zur Welt kam er mit 3330g in der 42. Woche.

Grüße

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Hallo,

bei mir wurde bei 37+4 eingeleitet! Ich hatte zum Schluß noch eine Gestose bekommen :-(.
Wegen meinem hohen Blutdruck haben sie mittags 1 Tablette vor den MuMu gelegt und dann hat es auch ziemlich schnell Wehen auf dem CTG angezeigt - die ich aber nicht gemerkt habe. Abends haben sie mir nochmal ne Tablette gelegt und um Mitternacht ist mir die Fruchtblase geplatzt. Um 9:37 Uhr war Anne da #freu!

LG Anja & Anne *24.3.2006

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Hallo Silvermoon,

ich hatte ja versprochen zu schreiben wenn ich aus dem KH zurück bin.
Da sie mich gestern auf heute eben wegen der Symphysenlockerung stat. aufgenommen haben meld ich mich erst heute.

Die Aufnahme war übrigens nur, um mir etwas Ruhe und Entspannung zu gönnen, hatte also keinen weiter wichtigen Hintergrund betreffend der Symphyse.

Hatte dann heute bei der Visite ein sehr langes Gespräch mit dem Arzt wo eben auch das Thema Einleitung wieder auf den Tisch gekommen ist.

Unsere Kleine ist dafür das am Sonntag ET ist ziemlich zierlich und leicht ( 3300gr ), das sei noch vorweg gesagt.

Der Arzt gab mir 3 Möglichkeiten vor.
1. spontane Geburt wenn die Kleine will, also warten
2. KS, dann aber praktisch sofort
3. Einleitung

Ich rolle das Pferd mal von hinten auf.
Zur Einleitung habe ich dann gefragt wie es denn mit dem MuMu aussieht und was der GMH so sagt.
Er meinte daraufhin, das eine Einleitung so ziemlich Glückssache sei, weil eben MuMu und GMH noch nicht so weit seien das er eine erfolgreiche Einleitung garantieren könne, sprich, sie könnten es versuchen, aber ausser Schmerzen die nicht zwingend notwendig sind....
Es ist alles möglich, aber eben auch nichts.

Den KS habe ich sofort ablehnt, was den Arzt sehr gefreut hat.

Ergo habe ich mich für die spontane Geburt nach dem Willen unserer Kleinen entschieden.
Solange sie unter 4000gr bleibt beführwortet der Gyn diese Wahl sehr, sollte ich aber arg übertragen und die Kleine sprengt die 4000gr Marke, dann möchte er, eben wegen der Symphyse lieber einen KS durchführen als eine Einleitung durchführen.
Das hat er damit begründet, das bei mir jetzt schon abzusehen sei das ich mit einer Symphysensprengung rechnen kann, wenn die Kleine bis zur spontanen Geburt noch viel mehr zulegen sollte.

Rede doch nochmal ganz in Ruhe mit deinem Arzt und hol Dir ggf eine 2. ärztl. meinung ein.
Mir hat das sehr geolfen.

Lieben Gruss
Jasmina

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also soweit ich weiss kann es bei einer einleitung immer sein das es nicht so wirklich klappt falls das baby noch nicht bereit ist.

mein fa bzw. in der klinik in der ich war hätte man nicht vor 38+1 eingeleitet. bei denen ist das irgendwie faustregel aber das ist wohl ganz verschieden je nach arzt und klinik.

informier dich da doch noch mal in der klinik oder beim fa am besten.

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