Wer hat Erfahrung mit künstlicher Einleitung?

Hallo,

Wegen Schwangerschaftsdiabetes und Insulin und recht groß geschätztem Kind weiß ich bereits, dass bei mir die Geburt meines zweiten Kindes spätestens am Termin eingeleitet wird. Wer hat Erfahrung mit eingeleiteten Geburten? Dauert das wirklich bis zu 3 Tagen und sind die wirklich schmerzhaften? Meine Tochter wäre vor 3 Jahren auch eingeleitet worden, kam dann aber einen Tag vorher spontan.

Danke für eure Berichte und vielleicht Tipps ...
LG

1

Hallo*

mach dir keinen Kopf, bei mir war die künstliche Einleitung völlig in Ordnung #liebdrueck

Bei meiner Tochter hatte ich einen vorzeitigen Blasensprung und die Wehen setzen nicht ein, da wurde ich mit einer Tablette eingeleitet.

Schmerzhafte Wehen hatte ich ca. 3 Stunden

Mein Sohn war 12 Tage drüber und da wurde eingeleitet, diesmal mit Gel, welches direkt an den Muttermund kam. Das empfand ich schon als sehr unangenehm, weil kurz danach mein ganzer Körper eine Reaktion zeigte (Schwindel, Übelkeit, wilde "Mini-Wehen")

Nach ca. 2 Stunden war aber alles soweit okay und ich bekam Wehen, die jedoch spät am Abend wieder weg waren. Somit sollte ich am nächsten Morgen erneut Gel an den Muttermund bekommen, aber mein Körper hat dann am nächsten Morgen selbst mit leichten Wehen gestartet, wieder Riss die Fruchtblase an und ich bat um einen Wehentropf.

Dann ging es bei der zweiten Geburt auch super schnell, nach 2 1/2 Stunden war mein Sohn geboren.

Ich habe aber auch eine Bekannte, die wurde drei Tage lang versucht einzuleiten...

Alles Gute

2

Bei meiner Tochter wurde 5 Tage vor ET mit Wehentropf (bei geburtsreifem Befund) eingeleitet. Es ging schnell (4h vom Anstellen des Wehentropfes auf niedrigster Stufe bis zur Geburt) und es war heftig (Wehensturm) und es hat mich auch aufgrund der Geschwindigkeit etwas überfordert - ich hatte mich aufgrund der ganzen Einleitungs-Horrorgeschichten auf ein deutlich längeres "Prozedere" eingestellt.
Also versuch am besten dir nichts vorzustellen... Es kann, wie auch bei jeder normalen Geburt, alles mögliche passieren. ;-)

Bei mir war sogar das Klinikpersonal überrascht von der Geschwindigkeit - die Ärztin wollte sich eigentlich noch umgezogen haben, sie hat dann nur noch schnell 'nen Kittel übergeworfen.

3

Ich habe leider sehr schlechte Erfahrungen mit einer Geburtseinleitung gemacht. Bei mir wurde zunächst mit einem Wehencocktail angefangen und am nächsten Tag habe ich eine Cytotec-Tablette bekommen. Nach einigen Stunden hatte ich sehr schmerzhafte und starke Wehen, die aber leider am Muttermund nichts bewirkt haben. Am nächsten Tag habe ich wieder eine Tablette genommen und hatte daraufhin einen Wehensturm ohne richtige Pausen. Da ich danach so fertig war, habe ich um 2 Tage Pause gebeten. Am 6. Tag wurde mir eine Dosis von 2 Tabletten verordnet, was für mich der pure Horror war. :-[ Ich habe irgendwann nur noch geheult, weil ich die Schmerzen unerträglich fand und außer Akupunktur keine Schmerzmittel bekommen habe. Das Ende vom Lied war ein sekundärer Kaiserschnitt wegen schlechter Herztöne und einem geschlossenen Muttermund.

Fazit: NIE wieder Einleitung!

4

Hallo,
ich hatte die gleiche Ausgangssituation:
2. Kind

Insulinpflichtiger SS-Diabetes
Ich wurde eine Woche vor ET eingeleitet bei komplett unreifem Befund. (Kopf noch nicht fest im Becken, GMH knapp fingerdurchlässig)
Ich bekam Cytotec-Tabletten alle 6 Stunden, die erste um 9:30. Um 14 Uhr auch Geburtseinleitende Akupunktur.
Ich hatte durch die Tabletten Kontraktionen, die nicht wirklich schmerzhaft waren. Bei der abendlichen CTG-Kontrolle um halb zehn hatte ich regelmäßige Wehen, auch nicht wirklich schlimm. Ab Halb elf wurde es ungemütlich und um kurz nach zwei war mein Sohn da.
Die Geburt war nicht schlimmer als die erste, aber deutlich kürzer.
Also alles halb so wild, zumindest bei mir.
Alles Gute!

5

Huhu

Also ich hatte 4 Tage von der ersten Tablette bis zur Geburt davon 80 std wehen und die hebi meinte dass es durchaus länger dauern könnte. Habe aber nach 2 Tagen die Einleitung abgebrochen und dann kamen meine natürlichen wehen.

Wenn kind und Mutter bereit sind kann es aber auch ganz schnell gehen!

Eine schöne Geburt
Puravida

6

Heii

wurde auch eingeleitet 6 Tage vor ET.
Mein befund eher geburtsunreif MuMu fingerdurchlässig Kopf noch abschiebbar.
Donnerstags morgens um 9uhr wurde mir Gel an den Muttermund gelegt dann sollte ich viel laufen 15uhr zweite mal gel.

Dann um 20uhr in den Kreißsaal. 22:30uhr PDA bekommen um 1 uhr an den wehentropf halbe Stunde später wehentropf wurde abgeschaltet meine kleine ihre herztöne wurden immer schlechter.

freitag morgens um halb 9 war meine kleine dann da musste dann nochmal an den wehentropf damit ich ein pressdrang bekomme und mit Saugglocke wurde nach geholfen.

lg -Nelly-

7

Eingeleitet bei ET+2, eine Probedosis, eine Echte Dosis und das war es. Eine heftige, aber schnelle Geburt ohne PDA im Wasser. War also kein Horror, eher viel angenehmer als die 1. Geburt, die letztlich erst unter der PDA voran ging und trotzdem viel kräftezehrender war.

Mach dir vorher nicht so viele Gedanken, das blockiert nur.

LG
Susanne

8

Vielen Dank für eure Berichte.
Das nimmt mir meine Angst ein wenig. Ich werde mich dann wohl auf keine Experimente einlassen und gleich Tabletten und Tropf verlangen. Vielleicht habe ich auch Glück und der kleine Mann überlegt sich vor der Einleitung selber auf die Welt zu wollen.
VG

9

Huhu#winke
Ich hatte eine einleitung mit dem Gelpad. Die Oberärztin sagte das es zwischen 2-3 Tage dauert aber meine kleine Maus war dann doch am gleich Tag noch da #verliebt

Top Diskussionen anzeigen