Seit der Geburt geht es mir schlecht, geht es noch jemanden so?

Hallo liebe Mamis,

ich weiß es ist schon ganz schön lange her das ich Entbunden habe, aber es will mir einfach nicht besser gehen. Die Ärzte halten mich auch schon für bescheuert.

Ich habe ein tierischen ekel gegen Essen, wenn ich nur an Essen denke wird mir übel.
Bin mitlerweile beim Phsychotherapeuten und nehme seit geraumer Zeit Anitdepressiva, wollen aber nicht so richtig helfen. Wenn irgendwo eine Feier ist, kann ich nicht hin, da ich panikanfälle bekomme bei vielen Menschen. Ich liebe meinem kleinen über alles (war leider eine Frühgeburt, 7 Wochen zu früh :-( ) Ihm geht es aber sehr gut und hat fast alles wieder aufgeholt.

Es wäre sooo schön, wenn es noch andere Betroffene geben würde, den es genauso ging und die mir sagen können, das es vorbei geht.

Ich möchte nur wieder die alte werden und wieder Lust am Leben haben!

Liebe grüße

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Hallo,

hast du mal deine schilddrüsenwerte überprüfen lassen. Ich hatte nach der geburt meines 3. Kindes auch seltsame beschwerden und keiner wußte es zu deuten. eine diagnose das ich hasimoto habe bekam ich dann im letzten jahr. War ein langer weg.

Lg

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Hallo leoniecharlin,

war die Woche wieder beim Arzt und habe lasse Sie gerade das 3. mal prüfen, meine Schwester hat Haschi und bei Ihr fing es auch so an.

Die Ärzte sagen dauernd, die Werte liegen in der Norm, ob wohl alle meine Werte in der unteren hälft liegen.

Hoffe irgendwie, dass diesmal was raus kommt, komme mir wirklich langsam blöd vor.

Habe auch noch mal Vitamin D3, B12 und mein langzeit Eisenspreicher mit abnehmen lassen.

So wie jetzt kann es nicht weiter gehen.

LG

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Kann mich nur zu gut in dich reinversetzen. Die beschwerden waren da und keiner hatte eine erklärung außer immer die leise Äußerung das es psychisch sein soll. Bin dann auf drängen zum endokrinologen überwiesen worden und siehe da es war nicht die psyche. Hast du denn werte da?

Lg

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und richtung depression?

ich hatte es bei meinem zweiten ,,,,,

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Hey hallo helen2007,

wie hat sich das bei dir geäußert?
Ich bin bereits in Therapie und nehme Antidepresiva, aber es will mir nicht besser gehen :-(.

LG

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hallöchen,na wie gehts dir heut?
hoffe ich hab nicht zu viel der symtome erwähnt.

lg
anja

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Hallo,

ich hatte vor anderthalb Jahren eine schwere Depression, die zu einer Klinikeinweisung geführt hat. Danach ging es mir so gut wie nie zuvor. Allerdings hatte ich zu Beginn der Schwangerschaft und nach der Geburt meines Kleinen vor 4 Monaten wieder eine depressive Verstimmung. Daraufhin habe ich auf Anraten eines Psychiaters wieder angefangen, Antidepressiva (Sertralin) zu nehmen.

Vielleicht solltest du mit deinem Psychiater mal über einen Medikamentenwechsel reden, wenn das derzeitige Medikament nicht hilft. Mir hat am besten Citalopram geholfen, allerdings hatte ich bei der Aufdosierung des Medikaments starken Schwindel. Vielleicht solltest du auch eine höhere Dosis oder ein zweites Medikament nehmen.

Ansonsten wäre es sicherlich wichtig, dass du parallel dazu Psychotherapie machst, falls sich deine Symptome nicht bessern.

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Hallo eva237,

wie hat es sich bei dir geäußert?

Ich habe Tage wo ich zu meinem Mann sagen, ich mag nicht mehr, dass muss jetzt ein Ende haben. Kennst du das?

LG

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Hallo frischemum237,

ich war nach der Entbindung sowohl physisch als auch psychisch fix und fertig, da ich eine misslungene Einleitung hatte, die mit einem Kaiserschnitt geendet hat. Das Problem bei mir war, dass ich weder in der Klinik noch zu Hause schlafen konnte, da ich unter chronischen Schlafstörungen leide. Folglich hatte ich irgendwann einen starken Schlafmangel und war nur noch genervt und schlecht gelaunt. Ich wollte deshalb auch keinen Besuch von Freunden oder Familienangehörigen und habe es auch kaum geschafft, mit Freundinnen zu telefonieren. Kurz gesagt: es war mir alles zu viel. Irgendwann war ich dann so verzweifelt, dass ich mir abends Schlaftabletten eingeworfen habe, um wenigstens ein paar Stunden zur Ruhe zu kommen. Außerdem fühlte ich mich mit meinem Kind überfordert, da er ebenfalls wenig geschlafen, dafür aber viel geschrien hat. Manchmal hätte ich mein Kind am liebsten im Wald oder sonstwo abgegeben, damit ich das Geschrei nicht mehr hören muss. Heute schäme ich mich für diese Gedanken und verstehe mich selbst nicht mehr so richtig.

Aufgrund dessen hat der Sozialdienst der Klinik noch vor meiner Entlassung Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen, um mir eine Haushaltshilfe zu organisieren. Von der Krankenkasse hätte ich allerdings keine Haushaltshilfe bekommen, da mein Mann die ersten zwei Monate Elternzeit genommen hat. Zuerst habe ich das strikt abgelehnt, weil ich mich bevormundet gefühlt habe und dachte, dass ich alles alleine schaffen kann. Letztendlich war es aber eine gute Entscheidung, da ich mittlerweile meinen Alltag gut meistere und sicherer im Umgang mit meinem Kind geworden bin. Vielleicht wäre das für dich auch eine Option? Oder kann dich dein Mann vielleicht mehr als bisher entlasten?

Das, was du schilderst, hört sich aber nach einer mittelgradigen Depression an. Wenn du schon dran denkst, dein Leben zu beenden, ist das m. E. ein eindeutiges Warnsignal, dass du Hilfe brauchst. Ich würde dir raten, so schnell wie möglich Kontakt mit einer Psychiatrischen Klinik oder auch Tagesklinik aufzunehmen und dort eine Therapie zu machen. Ambulante Maßnahmen reichen bei einem bestimmten Schweregrad der Krankheit nämlich nicht mehr aus. Die Therapie in einer Tagesklinik hätte den Vorteil, dass du dort nur tagsüber bist und dich abends um dein Kind kümmern könntest.

Falls du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden.:-)

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Hey Du,
Lass dich mal drücken!
Ich kenne das sehr gut!
Hatte das nach meiner ersten SS auch!
Hatte parnikartacken, herzrasen, angst vor geschlossenen räumen, konnte kein Fahrstuhl mehr fahren usw.
Das ganze hielt auch mich und meine Ärzte auf trab! Lass dich komplett durch checken. Als bei mir rein garnichts gefunden wurde, war dann nach einem halben jahr in behandlung bei einer Heilpraktikerin die hat mich mit homöopatischen mittelchen wieder hinbekommen.
Es dauert alles seine Zeit aber kann dir sagen, dass es definitiv deine psyche ist, die dir eine streich spielt.

Es geht wieder vorbei aber es dauert und du musst an dich glauben!

Ich habe damals gesagt das ich nie wieder kinder bekommen möchte, wenn einem das jedesmal den Hormonhaushalt so durcheinander haut!

Naja was soll ich sagen, ich bin jetzt mit meinem vierten kind in der 8SSW!
Und es kam nicht nochmal vor! Mir geht es gut!

Ich wünsche dir alles gute!

Sorry, das es so lang geworden ist!

Lg Lilli

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Hallo liebe Lilli,

vielen lieben Dank für deine Antwort, ja genauso geht es mir auch.

Ich sage nach wie vor, Kinder ich nie wieder, hätte mir das einer vorher gesagt, dass es mir nach der Geburt soooo schlecht geht, hätte ich nie Kinder bekommen.

Bin schon einmal komplett durchgecheckt worden und man kann wie bei dir nichts finden.

Von daher glaube ich auch es liegt an der Psyche. Ich habe solche Angst, dass mir das noch mal passiert aber es macht mir doch sehr viel Mut, dass es bei dir nicht weiter vorkam. Was meinst du woran es lag? Vielleicht, doch die Erfahrung durch das erste Kind?

GLG und noch mals danke - es gibt mir wirklich Mut.

Claudi

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Hey Claudi,

Ich bin fest davon überzeugt das es meine psyche war!
Und auch das es die Erfahrung durch die erst Geburt war!
Mach dich nicht zu sehr verrückt und versuche dir selber immer wieder zu sagen, dass alles in ordnung ist, wenn eine parnikattacke kommt nimm erst mal notfalltropfen oder notfallkügelchen. Die bekommst du in der Apotheke!
Ich habe sie sogar immernoch bei mir, das gibt mir Sicherheit!
Wenn du noch fragen hast, dann meld dich bitte bei mir!

Lg. Lilli

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