Einleitung!!! Gel oder Tropf???

Hallo Mädels,

bin heute ET+2 und war gerade beim Arzt. Er hat heute das erste mal das fiese Wort "Einleitung" in den Mund genommen und gesagt, dass man sich vielleicht schon mal ein bisschen schlau machen sollte.

Unserer kleinen geht es wirklich prima, sie schwimmt fröhlich in ihrem Fruchtwasser mit Käseschmiere, die Herztöne sind klasse, keine Wehe zu sehen, der Muttermund ist seit 2 Wochen 2 Fingerbreit geöffnet, der Gebärmutterhals seit 2 Wochen zu einem Drittel verstrichen und der Schleimpfropf seit über einer Woche weg. Kurzum: Unsere kleine hat anscheinend wirklich keine Lust ihr Ein-Zimmer-Appartement zu verlassen.
Ab ET+8, so mein Arzt, wäre eine Einleitung sinnvoll um meinem Körper nicht zu überbelasten, das wäre nächste Woche Donnerstag, also bei uns in NRW ein Feiertag. Wir sprechen also dann von ET+7, sprich Mittwoch.

Jetzt meine Frage....habt ihr Erfahrungen mit Einleitungen, wenn ja auf welche Art und Weise. Man hört ja geteilte Meinungen was das angeht. Die bekanntesten Art und Weisen sind wohl Gel oder Wehentropf. Könnt ihr was empfehlen? Wie war es bei euch?

Ich hoffe zwar, dass sich unsere Schnecke von selber auf den Weg macht, aber im "worst case" müssen wir uns glaube ich auch mal damit auseinander setzen, weil ein KS für mich die aller aller aller letzte Möglichkeit ist.

Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!

LG Melanie und Bauchfee 40+2

1

huhu

also bei mir wurde oral mit cytotec tabletten eingeleitet... die habe ich im 4 stunden abstand tagsüber bekommen, die erste dosis freitag mittags, woraufhin sich noch nichts tat! sind dann viel gelaufen, abends habe ich noch einmal eine tablette bekommen, sollte dann schlafen! am nächsten morgen war ich zur ctg-kontrolle, bekam die nächste dosis und während des ctgs knackte es in meinem bauch und meine fruchtblase war geplatzt... das warum 9.30 uhrkurz darauf fingen die wehen an und um 17.40 uhr ist mein kleiner muck auf die welt gekommen... empfand die wehen nicht als sooo irre schlimm, habe aber auch einen opiat-tropf bekommen! aber alles in allem war es aushaltbar... da es meine 1. geburt war, kann ich dir nun nicht sagen, ob die wehen schlimmer waren als ein natürlicher verlauf ohne einleitung! aber ich denke, wehen tun immer weh, ob nun natürliche oder eingeleitete!

so das war die kurzfassung, die lange version ist nachzulesen auf meiner HP (link in der VK)

LG Yoze

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Hallo,
bei mir wurde nach vorzeitigem Blasensprung (36+2) auch mit Cytotec (Tablette oral) eingeleitet. Wird aber nicht überall gemacht, da es ein Off-Label-Produkt ist. Erst tat sich nichts, und 1 Stunde nach der 2. Dosis bekam ich Wehen, sofort sehr intensiv und in schneller Folge. Von der 1. Wehe bis mein Baby da war hat es nur 2,5 Stunden gedauert (beim ersten Kind...) Ohne weitere Wehenuntertstützung wie Tropf oder so.
Intensiv, aber gut!
Würde ich wieder so machen.

Und zu Einleiten nach Termin sagte ein Arzt: "es geht dem Baby NOCH gut, ja, aber es soll ihm GUT gehen, nicht NOCH gut... und man darf halt den richtigen Moment nicht verpassen, wann aus "noch" ein "nicht mehr" wird...

Liebe Grüße
Perlita

2

Hallo

bei mir wurde bei ET+15 per Tropf eingeleitet. Wenn bei dir eigentlich schon alle zeichen auf Geburt stehen, dann würde ich mich für einen Tropf entscheiden. Wenn der Gut dosiert wird (hatte eine tolle Hebamme die das ganz langsam und feinfühlig gemacht hat) ist das super und kaum anders als bei spontanen Wehen. ich konnte mich sehr gut an die stärker werdenden Wehen gewöhnen und hatte den Vorteil, dass es gleich losging und nicht unter Umständen Tage gedauert hat.
Und den Tropf kann man einfach abstellen. was an Gel oder Tabletten drin ist bekommt man nicht einfach so wieder aus dem Körper raus. Bei mir hat die Hebamme immer mal wieder den Tropf abgestöpselt um zu sehen ob die Wehen von allein bleiben und als sie es taten den Tropf einfach ab gelassen. Bei mir war auch alles Geburtsreif, aber die Wehen brauchten einen kleinen Anstups.

LG
qrupa

3

cytotec tabletten über 2 tage ohne das es etwas nutzte. hatte fürchterlichste wehen, die nix bewirkten *aua*

unser sohn hat dann selbst entschieden zu kommen, als 1 tag pause gemacht wurde.

lg

4

Hallo,

ich hatte bei beiden Kindern einen Blasensprung, aber nicht genug Wehen. Hab deshalb also bei beiden Geburten einen Wehentropf auf niedrigster Dosierung bekommen. Und der hat gewirkt - und wie;-)

Ich wollte eigentlich bei beiden Kindern keine Einleitung. Aber was will man machen, wenn die Blase springt und der eigene Körper ohne Anstupser von außen nicht genug Wehen produziert....

LG Vanessa


6

Hi,

ich hatte auch eine Einleitung. Bei wurden die Cytotec-Tabletten genommen.

Hatte im Januar letzen Jahres eine Ausschabung und zum Weichmachen des Muttermundes habe ich die damals schon bekommen. Deshalb habe ich mich auch diesmal wieder dafür entschieden.

Habe morgens um 7 die erste (eine viertel Tablette) genommen, woraufhin auch gleich die Wehen anfingen (ca. halbe Stunde später). Um11 habe ich die zweite Dosis bekommen. Halb zwei ist meine Fruchtblase geplatzt, um halb vier war Matthias da.

Ich muss sagen, dass ich froh bin, eine Einleitung gehabt zu haben. Hat zwar dafür etwas mehr wehgetan (die Wehen waren teilweise schon ganz schön heftig - aber noch auszuhalten bzw. wegzuatmen), aber es hätte ohne Einleitung bestimmt länger gedauert.

War ja immerhin meine erste Geburt. Und dafür ging es schon fix.

Wünsche Dir alles Gute für die Geburt!

Ciao Jayjayone mit #stern im#herzlich und #baby Matthias (03.02.2009)

7

Hallo,

hier wirst du die unterschiedlichsten Meinungen finden denke ich.

Bei mir wurde ET+4 aus medizinischen Gründen (pathologisches CTG) mit einem Wehentropf eingeleitet.

Es ging morgens um 8 Uhr los. Muttermund war auf 3cm. Also geburtsreifer Zustand dank Wehenbelastungstest.

Etwas unangenehm war, das ich quasi ans Bett gefesselt war durch den Tropf. Die Wehen kamen von jetzt auf gleich und waren leider nicht so schön zu veratmen wie ich es im Geburtsvorbereitungskurs gelernt habe... Es war sehr schwer auszuhalten für mich. Der Muttermund ging schnell auf aber das macht so ein Tropf schon zügig.

Nach ein paar Wehen bekam ich dann eine PDA die mir sogar die Hebamme gerade wegen dem Tropf nahe gelegt hat. Dann wars erstmal wieder ruhiger. Wegen ein paar Vorkommnissen sind wir haarscharf am Not-KS vorbei. Gott sei Dank #schein

Unsere Amy war dann um 15:40 Uhr da. Also recht schnell für eine erstgebärende.

Also ich kann nicht zwischen Gel und Tropf vergleichen. Mir wurde gesagt, das ein Gel bei noch nicht so reifem Befund eingesetzt wird und der Tropf erst wenn der Muttermund so 2,3cm offen ist. Ob das Gel den gleichen Ausmaß an Schmerzen annehmen kann wie ein Tropf weiss ich leider auch nicht.

Ich für meinen Teil würde mir wirklich nur einleiten lassen wenn echt kein Weg dran vorbei führt! Ansonsten würde ich versuchen bis ET +10 bis 14 auszuhalten. Für mich war der Tropf der Horror. Ich möchte dir keine Angst machen ich habs jetzt auch nicht so aufgebauscht aber für die einen ist der Tropf der komplette Horror gewesen - für die anderen eine normale Geburt.

Ich wünsche dir alles Gute #klee


Lieben Gruß



Jessi

8

Hi Melanie!
Keine Panik, eine Einleitung ist nicht schön, aber auch nicht schrecklich.
Ich kenne bei uns in der Umgebung kein KH mehr, wo noch per Tropf eingeleitet wird. Allenfalls wird er unterstützend eingesetzt.

Meine beiden Einleitungen wurden mit einem Scheidenzäpfchen (gleicher Wirkstoff wie beim Gel, soweit ich weiß) gemacht.
Ich hatte bei beiden relativ früh einen Blasensprung und danach gings dann richtig los. Beim ersten gings länger richtig los, beim zweiten gings kürzer richtig los ;-)

Sprich doch mal mit deiner Hebamme, ob sie noch eine Idee hätte, wie ihr der Kleinen auf die Sprünge helfen könntet, z.B. der Wehencocktail oder Akkupunktur?

Eine Einleitung hat auch ihr Gutes: du weißt, was wann auf dich zukommt und wirst garantiert deinen Mann dabei haben und kannst dich entsprechend vorbereiten.

Aber denk dran: ich habe immer gedacht "okay, jetzt gehste zur Einleitung und heute abend ist dein Baby da" Bis mich der Arzt aufklärte, dass bei manchen Frauen bis zu 3 Tagen eingeleitet wird, immer und immer wieder, bis es endlich fluppt. Kann also auch u.U. ne längere Sache werden. Und dann brauchste kein gutes Schmerzmittel, sondern vor allem gute Nerven.

Also pack dir Lesestoff, gute Musik und ein Snickers ein - wenns mal wieder länger dauert.

LG
cori

9

Hallo Cori,

wir (meinem Hebamme und ich) haben bislang schon wirklich fast alles versucht (Akupunktur, Wehentee, Nelkentampons, Eipollösung etc.) leider hat sich bislang noch nicht einmal eine Wehe gezeigt.

Die Einleitung wollen wir deswegen schon ET+7 machen, weil mein FA mir auch direkt sagte, dass es auch manchmal mehrere Tage dauern kann bzw. im schlimmsten Fall dann doch leider in einem KS enden kann.
Unsere kleine Maus schwimmt momentan in einer wunderschönen Weihnachts-Schnee-Schüttel-Kugel, d.h. mein FA schätzt, dass die komplette Käseschmiere schon im Fruchtwasser schwimmt und auch sie daher "geburtsbereit" ist, aber eben noch den letzten Anstupser braucht. Ich habe natürlich Angst, dass es ihr irgendwann auch nicht mehr so gut geht.

Wie schon gesagt, ich hoffe sekündlich, dass die kleine Schnecke uns und vor allem mir die Entscheidung abnimmt und sich selber auf den Weg macht.

Vielen Dank an alle für eure tollen Antworten...

LG Melanie

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Hi Melanie!
Was hält deine Hebamme von Wehencoktail nach dem Rezept aus der "Hebammensprechstunde"? Ich kenne zwei Frauen, die nur wenige Stunden später ins Krankenhaus fuhren und rel. flott entbunden haben.
Diskutier das mal mit ihr!
LG
cori

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Hallo Melanie,

also bei uns wurde Eingeleitet bei nun halt dich fest

ET + 15 und wir hätten auch noch bis ET+18 gewartet wenn es dem jungen Mann in mir nicht mit einem Mal schlechter gegangen wäre.

Da ich vor 1 1/2 Jahren einen Not-Kaiserschnitt hatte sind die Ärtzte relativ vorsichtig gewesen.

Mir wurde erklärt das ein Wehentropf regulierbar sei.
Das heist wenn es dir oder dem Kind nicht gut geht kann man die Dosierung runter regeln beim Gel ist es wohl so das wird dir um den Muttermund geschmiert und dann wirkt das und du kannst somit nicht die Wirkung regulieren.

Also im Klartext lt. Arzt und Hebi ist der Wehentrop die sanftere und besser zu regulierende Methode.

Aber mach dir mal keinen Kopf vielleicht entscheidet sich deine Maus ja doch noch dafür sich von alleine auf den WEg zu machen.

Wünsche dir alles Gute und das es so wird wie du es dir wünschst.

VG

Maria, Eric*24.08.07 & Aik*25.04.09

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Hallo, am ET+1 hatte ich früh um 5 Uhr Wehwehchen um 11 Uhr beim CTG regelmäßig alle 4 min auch nur wehwehchen um 17 Uhr habe ich dann(nachdem sich nichts tat, außer MUM shon 5 cm) den Tropf bekommen um 17.55Uhr war dann Hanna geboren. war echt zufrieden und es war ne schnelle,( schmerzliche ) Geburt, denke ne Std ist da ja nichts, wenn man denkt wieviele Fraueen Stundenlang leiden müssan.

Alles Gute BMWHanna

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