Entbindungsstationen in HH - welche könnt Ihr empfehlen?

Hallo Mädels,
bin erst ganz frisch ss (6+2) aber mich interessiert trotzdem, welche Erfahrungen Ihr mit HH-Entbindungsstationen gemacht habt?#kratz
Vorzugsweise käme für uns Barmbekoder Eilbek in Frage. Da man sich ja schon relativ früh anmelden muss, würd ich gerne Erfahrungsberichte haben...
#danke
LG
Sophia#blume

1

Hey,

ich war im AK Wandsbek.
Wenn du nicht stillen willst, ist es empfehlenswert.
Wenn doch...dann eher nicht.
Ich wollte stillen, aber die sind da relativ brutal herangegangen...Dann hats nicht geklappt und Hilfe kam nicht wirklich.

Aber der Kreisssaal und die àrzte sind toll.

LG Simone

PS.: Barmbek ist halt gut, weil sie gleich die Neugeborenen-Intensiv dort habeen...für den Fall der Fälle.

Wünsche dir eine schöne SS!

2

Hi,

ich war im Albertinen-KH in Schnelsen und war sehr zufrieden.
Die Ärzte und Hebammen im Kreißsaal sehr nett und kompetent und auch die Schwestern/Hebammen auf der Wochenstation fand ich super.
Das KH ist nicht so riesig, es ging alles recht familiär zu.

Zudem gibt es auch eine Frühchenstation (die wir leider auch brauchten).

Meine Schwägerin war aber im UKE und auch zufrieden. Die Kreißsäle sollen wohl ganz toll sein, die Zimmer und Flure fand ich eher renovierungsbedürftig. Und es war mir alles zu riesig dort. Es gibt vom Parkhaus einen Shuttlebus!!
Aber die Schwestern auf der Wochenstation machten auch einen sehr netten und engagierten Eindruck, als ich mal zu Besuch war.

LG!
Andrea mit Kiran (17.08.07)

3

Hallo Sophia,

das kommt darauf an, welche Wünsche Du hast.
Wenn ein gutes Bonding und eine gute Stillberatung wichtig sind, dann sind das Klinikum Nord, das Amalie-Sieveking und das AK Harburg empfehlenswert. Alle drei Kliniken sind als "babyfriendly Hospital" nach UNICEF zertifiziert.

Wenn Dir Sicherheit extrem wichtig ist und eine gute intensivmedizinische Betreuung, dann bist Du im Albertinen, in der Asklepios Altona und im Marienkrankenhaus richtig.
Alle verfügen über Neugeborenen-Intensivstationen im Haus mit Kinderärzten, die rund um die Uhr anwesend sind.

Ich kann Dir weder das AK Barmbek noch das AK Eilbek empfehlen, sie sind weder besonders um das Bonding/Stillen bemüht, noch verfügen sie über die Möglichkeiten wie die anderen Kliniken.

Ich bin ja selbst Hamburgerin und schwanger, wenn Du noch weitere Infos haben möchtest, einfach melden. ;-)
LG,

Marleen

4

Ich habe meinen Sohn im Marienkrankenhaus entbunden - würde ich jederzeit wieder tun! Die Betreuung im Kreisssaal war spitze, ich hatte jederzeit alles, was ich brauchte. Die Schwestern auf Station waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe mich wirklich sehr umsorgt gefühlt! und mein baby war super entspannt - hat jedesmal, wenn er nachts nach dem wiegen von den schwestern zurückkam seelig geknackt.

der einzige negative punkt: ich hatte meinen freund und meine mama als begleitung dabei, und bis zu den presswehen durfte immer nur einer bei mir im kreisssaal sein - dann hat die hebamme die zweite begleitung dazugerufen.

ich fand die ausstattung der räume sehr gut und sehr angenehm, und die zimmer, obwohl recht klein, auch top renoviert.

plus ist natürlich auch, daß die neonatologie eine etage höher ist.

vom uke habe ich aber auch sehr gute dinge gehört!

lg,

amely

5

Huhu!

Erstmal herzlichen Glückwunsch und alles, alles Gute! Da steht Dir eine aufregende Zeit bevor und ich bin ein bisschen neidisch :-)

Zu den Kliniken:

Das Marienkrankenhaus ist ziemlich hipp, im Moment. Die haben eine Neugeborenenintensivstation und sind sehr gut ausgestattet. Wenn Dir das wichtig ist, solltest Du Dich in den nächsten Wochen (!) anmelden, die möchten das gerne bis zur 2 Woche haben. In so fern hast Du Glück, dass Du Dich schon mit der Frage auseinander setzt, mir war das einfach auch zu früh.

Das Amalie Sieveking in Volksdorf hat eine sehr familiäre Entbindungsstation, ich habe alleine auf dem Zimmer gelegen und fand Hebammen und Schwestern sehr, sehr nett. Das Amalie ist Stillfreundlich und hat einen ausgezeichneten Ruf. Ich hätte mir gewünscht, in den ersten Tagen mehr an die Hand genommen zu werden, aber ich denke, wenn man das artikulieren kann (Bei der Anmeldung!!), klappt das auch besser.

Das Heidberg ist ebenfalls stillfreundlich, hat außerdem eine Neugeborenenintensiv und ist spezialisiert auf das Stillen von Frühgeborenen. Ich kenne mehrere Frauen, die dort entbunden haben und sich gut aufgehoben gefühlt haben. Die schwärmen vor Allem von den Hebammen.

Das sind die drei, die für mich in Frage gekommen sind. Meine Freundinnen haben im Amalie entbunden und ich bin froh, dass ich mich auch dafür entschieden habe... ich hätte die anderen Krankenhäuser wahrscheinlich mit Baby im Arm erreicht. Aber das ist ja nicht der Normalfall :-)

Herzlich,
Kali

6

"Das Marienkrankenhaus ist ziemlich hipp, im Moment. Die haben eine Neugeborenenintensivstation und sind sehr gut ausgestattet. Wenn Dir das wichtig ist, solltest Du Dich in den nächsten Wochen (!) anmelden, die möchten das gerne bis zur 2 Woche haben. In so fern hast Du Glück, dass Du Dich schon mit der Frage auseinander setzt, mir war das einfach auch zu früh. "

Ich habe selbst im Marienkrankenhaus entbunden, wir haben was Geburten betrifft mittlerweile eine Familientradition...;-)
Ich habe mich auch wieder angemeldet, weil ich um die Fristen dort weiß.
Ich habe mich insbesondere auf der Wochenstation (ca. 13 Zimmer mit 22 Betten) sehr wohl gefühlt, es gibt dort nur maximal 2-Bett-Zimmer mit Dusche/WC und das Büffetangebot mit großzügigen Zeitfenster kommt der Kennenlernphase von Mutter und Kind sehr entgegen.
Es gibt auch Familienzimmer, in denen der Papa mitübernachten kann.
Die Stillberatung ist dort leider nicht durchgehend gut, einige Schwestern sind bereits IBCLC oder in Ausbildung, der Chefarzt der Gyn, Prof. Scheidel, ist aber leider kein Befürworter der Initiative "babyfriendly Hospital". Diese Uneinigkeit kann man unter Umständen zu spüren bekommen, zumal sie dort noch kein Primary Nursing machen. Bei Problemen kann ich nur raten, dann konkret nach einer IBCLC zu verlangen.
Familie und Freunde sind dort immer sehr willlkommen.
Selbst gemeinsames Frühstücken oder Abendessen im Büffetraum mit Papa oder den Großeltern wird wohlwollend aufgenommen und ein reichhaltiges Getränkeangebot steht allen Besuchern den gazen Tag zur Verfügung.
Mittlerweile bietet das Marienkrankenhaus ein vielfältiges Angebot für Mitglieder bestimmter KK an, z.B. ein Gutschein über Babyschwimmen.
Im Haus findet man ein kleines Geschäft, in dem man Schönes und Nützliches für die Zeit nach der Geburt findet, z.B. Still-Zubehör.
Den Anmeldeservice in Kooperation mit dem Standesamt habe ich ebenfalls sehr zu schätzen gewußt.

Aber: Trotzdem muß man auch in diesem Krankenhaus sehr selbstbestimmt und klar auftreten, damit die eigenen Wünsche auch erfüllt werden.
Gerade im Kreissaal läuft nicht immer alles so harmonisch, wie man es sich wünscht. Wenn man Erstgebärende ist, ist es wirklich von Vorteil, jemanden bei sich zu haben, der die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klar formuliert, dann steht einem schönen Geburtserlebnis und einem ebensolchen Aufenthalt im Marienkrankenhaus nichts im Wege.
Das Marienkrankenhaus ist übrigens wunderbar zentral gelegen, im Stadtteil Hohenfelde, nicht weit vom Berliner Tor und dem Hauptbahnhof gelegen, trotzdem recht ruhig.
LG,

Marleen

7

Bezahlen die Dich für den Text? :-) Nee, im Ernst, wenn Du mir das vor Koljas Geburt geschrieben hättest, hätte ich Himmel und Hölle in Bewegung gsetzt, um dort zu entbinden. Und wahrscheinlich wäre er dann auf dem Horner Kreisel zur Welt gekommen *bg*

Im Kreißsaal war ich noch Herr (Frau) der Lage, da konnte ich genau sagen, was ich will und was nicht. Als die Hebamme mein Kreuzbein massieren wollte, hat sie einen Schlag auf die Hand bekommen :-) Aber danach habe ich alleine in meinem Bettchen gelegen und konnte nicht formulieren, was mir fehlte: Jemand, der mir sagt, "und jetzt wickeln wir den Kleinen mal, heute Abend zeige ich Dir, wie man ihn badet und danach gibts Du ihn mal bei uns ab, damit Du ein Stündchen schlafen kannst." So war es eher so, dass Kolja die ersten 24 Stunden keine Buxe bekam, ich mich nicht getraut habe, nach einer Schwester zu klingeln, die mir beim Anlegen helfen sollte und ich habe drei Tage lang nicht eine Sekunde geschlafen. Am Ende hatte ich Halluzinatonen, dachte, ich würde mit Kind im Sekundenschlaf aus dem Bett fallen und der Milcheinschuss kam viel, viel zu spät :-)

Das zweite Kind entbinde ich ambulant...

Liebe Grüße,
Kali

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So Mädels,
musste gestern leider weg und komme erst heute dazu, Eure Antworten lesen!
Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten - die Wahl des Krankenhauses scheint eine Wissenschaft für sich zu sein! Wir leben in Barmbek und würden natürlich den kurzen Weg bevorzugen! Meine Eltern wohnen in Volksdorf und betteln nach dem Amalie Sieveking. #augen
Mal schauen wie wirs machen! Aber Eure tollen Antworten haben mir schon geholfen!#huepf
Danke und viel Spaß mit Euren Zwergen!
Sophia#liebdrueck

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Wie gesagt das Amalie ist nicht schlecht. Aber ich würde mir dei KH erst ansehen. Am Besten nicht auf dem Infoabend, ruf! im Kreißsaal an und frag, ob Du vorbei kommen kannst. Dann zeigen die Dir alles in Ruhe und Du kannst alles fragen, was Du wissen willst. Und dann kannst Du aus dem Bauch entscheiden, wo Du hin willst.

Liebe Grüße,
Kali

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Hallo Sophia und die anderen,

muß mein Post über das Marienkrankenhaus leider revidieren, mir erzählte heute eine neue Mami - vor knapp 5 Wochen entbunden - aus meiner Stillgruppe, daß das Marienkrankenhaus die Büffetform für Frühstück und Abendessen aufgegeben hat, leider... :-(

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