Streptokokken und ambulante Geburt?

Hallo!
Meine Frage gehört wohl eher ins Schwangerschafts-Forum, aber da ihr ja schon alle entbunden habt, könnt ihr sicherlich mehr dazu schreiben! #schein
Also, ich habe Streptokokken und mein Traum ist es eigentlich, ambulant zu entbinden. Meine Hebi meinte, es wäre möglich, aber die Ärzte sehen das gar nicht gerne. 24 Stunden sollte ich mindestens in der Klinik bleiben (was ich wohl aushalten könnte ;-)), aber am besten doch die üblichen 3 Tage.
Was haben eure Ärzte denn gesagt? Haben die euch einfach gehen lassen, oder haben sie euch doch ins Gewissen geredet?
#danke schon mal für eure Antworten!

Gruß.... Jessica (34.ssw) mit Asya (28.01.05)

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Es geht sogar eine Hausgeburt mit Streptokokken :-) , die Hebi nimmt gleich bei/nach der Geburt Blut aus der Nabelschnur und das geht auch sehr schnell zu einem Test,der anzeigt ob das Baby diese in seinem Blut hat. Dann muss es in einem KH ein Antibiotika via Tropf bekommen (dauert ein bisschen) und dann wird beobachtet -darfs aber wieder heim.

Allerdings ist das relativ unwarscheinlich,das das Baby sich ansteckt -kommt vor aber selten.

Lg Annett (8kinder) + BabyBoy ET-2 o.-18

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Hallo Jessica,

also ich bin Hebi in einem KH mit angrenzender Kinderklinik.
Bei uns ist das so:

Jede Schwangere, die B Streptokokken hat, bekommt unter der Geburt eine Antibiose.
Sobald sie mindestens zwei Gaben hatte (alle 4 Stunden gibts eine) kann sie auch ambulant entbinden, weil das Kind dann ausreichend abgedeckt ist.
Zudem nehmen wir aus dem Nabelschnurblut noch die Entzündungswerte ab. Das Ergebnis ist auf alle Fälle da bis die Frau nach Hause geht und sagt auch nochmal zusätzlich was über den Zustand des Kindes aus.

Liebe Grüße und eine schöne Geburt! #klee

Lumpi

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Danke für deine Antwort!
Das ich eine Infusion bekomme, hat mir meine FÄ auch gesagt. Meine erste Tochter hat allerdings nicht lange auf sich warten lassen, von der ersten Wehe bis zur Geburt hat es nur knapp 3 Stunden gedauert. Nun hört man ja immer wieder, dass das 2. Kind in vielen Fällen noch schneller geboren wird. Dann würde ich ja gerade mal so die erste Infusion schaffen.
Heißt das dann, dass ich doch besser in der Klinik bleiben sollte? Eine ambulante Geburt wäre zwar schön, aber ich will da lieber kein Risiko eingehen...

Gruß! Jessica

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Hallo Jessica,

das hängt auch ein bissl vom Kinderarzt ab der an dem Tag Dienst hat. Unsere wollen dann meist am ersten Lebenstag des Kindes eine Blutentnahme bei diesem. Wenn dann die Entzündungswerte unauffällig sind, können die Frauen heim. Also müssen nicht 3 Tage bleiben oder so, sondern können am nächsten Tag nach Hause.
Du könntest es auch im Vorfeld mit deinem Kinderarzt zu Hause besprechen. Vielleicht würde der sich bereit erklären für die Blutabnahme zu euch nach Hause zu kommen.

Sonst würde ich schon über Nacht bleiben, um das Kleine beobachten zu können. Falls es sich ansteckt kann das schon unschöne Verläufe nehmen.
Also enzweder genügend Antibiose unter der Geburt, oder Blutabnahme am Folgetag (Klinikarzt oder privater Kinderarzt oder Hebi?).

Frag doch einfach vorher in deiner Geburtsklinik nach, wie die das handhaben, dann weißt du genau bescheid!

Liebe Grüße

Lumpi

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