Zugang für Blutabnahme ect. im Krankenhaus....

Hallo,

ich habe mir bis jetzt 2 Kliniken zur Entbindung angeschaut.

In beiden KKH sagte man, dass sie direkt bei der Aufnahme einen Zugang legen (ich denke mal ne Kanüle in der Hand zur Blutabnahme ect.?)für eventuelle Notfälle.

Meine Frage nun - bei wem wurde das auch gemacht?
Ich kann mich irgendwie schwer damit anfreunden, die ganze Zeit mit ner Kanüle in der Hand rumzulaufen.

Außerdem würde ich gerne wissen, wofür diese gebraucht wird? Ich meine wird die öfter benötigt oder wirklich nur das eventuelle eine Mal des Notfalls #kratz ?

*Ich hoffe, ihr versteht was ich meine ;-)*

LG Kerstin (35.SSW)

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Hallo!

das machen viele KH so...eben , falls ganz schnell was gespritzt werden muss ...und auch, weil es Situationen geben kann, in denen die Venen plötzlich dermassen schwer zu finden sind, dass es ein problem werden kann...

ich persönlich hätte es schlicht abgelehnt - ich HASSE nadeln - und schliesslich ist es meine Hand!
Routine hin oder her!
Mein Körper, Meine Geburt, mein Kind!

lg

melanie, die die 3.Hausgeburt plant(heute ET-7) und keine Nadeln "einfach nur so" in sich rein lässt;-)

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Hallo Kerstin,

wenn Du das ablehnst, sticht niemand irgendeine Nadel. Das würde ich mir allerdings gut überlegen. Rein theoretisch könnte z.B. ein Geburtsstillstand eine schnelle Sectio erfordern. Wenn ein Mensch unter Stress steht - und das würdest Du dann ja wohl... - "verschwinden" seine Venen und sind erheblich schlechter zu stechen. Du musst selber entscheiden, ob Du unter Umständen eine Verzögerung von ein paar Minuten verantworten kannst.

Außerdem mal zum klarstellen, ich hab das Gefühl, hier wissen einige nicht, was eine Kanüle ist: Es verbleibt KEINE Nadel in der Hand/im Arm, sondern nur einer dünner Plastikschlauch, den man normalerweise überhaupt nicht spürt.

Ich würds machen lassen.

LG Andrea (36+6)

3

Hallo Kerstin,

also bei mir wurde die Geburt eingeleitet, da ich sehr hohen Blutdruck hatte (war aber schon über ET hinaus). Mir wurde dann auch gleich einen Zugang gelegt und ich habe während der Entbindung intravenös ein homöopatisches Mittel bekommen, damit die Schmerzen erträglicher wurden. Und zum Ende hin wurde mir durch die Kanüle Wehenmittel gegeben, weil es schnell gehen musste. Ich war froh, dass ich den Zugang schon hatte und nicht während der Wehen noch an mir rumgedoktert wurde.

LG
Silvia mit Maxl (05.09.06)

4

Hallo Kerstin,

bei mir wurde bei der Aufnahme in der Tat ein Zugang gelegt. Ich habe schlechte Venen! Im Notfall würde es zu lange dauern, die zu suchen und zu finden. (Es kamen 3 Schwestern, mich zu stechen und 3x wurde daneben gestochen.)

Leider musste ich dann den Zugang auch nutzen, da ich nach der Geburt sehr viel Blut verlor, da sich die Gebärmutter nicht zurückbilden konnte wegen Plazentaresten. Da ich fast ohnmächtig wurde, bekam ich über den Zugang einen Tropf. Nach der Ausschabung wurde wieder ein Mittel drangehängt.

Also ich war daher froh über meinen Zugang und so sehr tat der auch nicht weh. Als er sich hinterher entzündete, war ich schon übern Berg und er konnte entfernt werden.

Liebe Grüße
Ulrike mit Marlene (Foto in VK)

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Hallo,

ich hatte auch sofort einen Zugang bekommen. Dieser hat mich extrem gestört, da ich mich unter den Wehen gerne festhalten wollte/musste. Aber direkt am Gelenk hat es immer gezogen und gedrückt, wenn ich zugepackt habe. Als der Zugang dann für den Wehentropf genutzt werden sollte (ca.12 Stunden nach dem Legen), war er irgendwie nicht durchgängig - na super. Also wurde neu gestochen.
Mit meiner Beleghebamme habe ich jetzt vereinbart, dass mir ein Zugang wirkich erst gelegt wird, wenn es nötig wird.

#blume Sanne

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Ich fand es furchtbar, hat zu all den anderen Schmerzen auch die ganze zeit weh getan!!! Würde ich NIE mehr machen lassen... Aber die gehen im KH soooo auf nummer sicher und machen viele unnötige dinge, die alles nur verschlimmern... Deshalb gehe ich jetzt direkt ins Geburtshaus!
Gruß
Luna

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Hallo Kerstin,

also erstmal muß ich mal erwähnen, daß die Nadel nie in der Hand/Arm bleibt, sondern nur zum legen des Zugangs benötigt wird. Das Einzige, was drin bleibt, ist ein flexibles, dünnes Plastikrörchen. Man braucht also keine Angst haben, daß da eine Nadel drin steckt und man bei jeder Bewegung Gefahr läuft, die irgendwo hin zu stechen ;-)

Und nu dazu, wozu der Zugang gebraucht wird:

1. man kann über Infusionen bei Bedarf Schmerzmittel geben. Die wirken, direkt ins Blut gegeben deutlich besser, als Tabletten oder Zäpfchen o.ä.

2. natürlich für den bekannten Notfall ;-)
Oft kommt es zwar nicht vor, aber ab und an muß man wirklich sehr schnell handeln und gleich was spritzen. Meißt, wenn die Herztöne vom Baby nicht gut sind und man ein Wehenhemmendes Mittel geben muß, um dem Baby eine Pause zu verschaffen.
In den Momenten ist es wirklich doof, wenn Frau noch keinen Zugang hat #schmoll denn nicht jede Hebamme kann selbst einen Zúgang legen und bis dann der Doc da ist und den Zugang drin hat und man das Mittel spritzen kann gehen schon mal ein paar Minuten rum.

Trotzdem ist es die Frage, ob jede Frau prophylaktisch einen braucht.
Man kann ja bei Bedarf einen legen, wenn Frau dann ein Schmerzmittel möchte, oder die Herztöne vom Kind erste Auffälligkeiten zeigen.

Ich selbst bin Hebamme in einem Kreißsaal und bei uns bekommen die Frauen nur bei Bedarf einen Zugang.

Wie gesagt - praktisch und "arbeitserleichternd" fürs Personal ist es schon und im wirklichen Notfall auch suppi....aber ohne gehts auch :-)

Liebe Grüße

Lumpi

PS: oft liegts auch daran, daß kein Arzt wirklich begeistert ist, wenn er Nachts aus dem Bett muß "nur" um der Frau einen Zugang zu legen, weil sie jetzt doch ein Schmerzmittel will - wo er daß bequem schon vor dem ins Bett gehen vor 3 Stunden hätte erledigen können ;-)

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Hallo!

Habe auch einen Zugang bekommen un dim nach hinein bin ich auch froh.

Zum einen musste ich gleich einen haben, da ich Antibiotikum bekommen habe wg. den Streptokokken. Na ja und dann lief die geburt nicht so wie geplant. Ich wollte ne PDA, also bekam ich einen Wehenhemmer, sonst hätte der gute Mann nicht an mir arbeiten können. Dann setzten plötzlich die Herztöne meiner Maus mehrfach aus und so wurde ich schnell in den OP geschobenun ein Kaiserschnitt wurde gemacht. Mein Zugang hat mehr Dienste geleistet, als er eigentlich sollte.

Überleg es dir gut. In der Regel wird dieser ja, wenn bei dir alles ok ist, auch schnell wieder entfernt.

Viele Grüße
Kerstin mit Rieke heute 13 Wochen alt

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hallo,

laß dir den zugang legen, tut wirklich wenig weh (kommt natürlich auf die ausührende person und deine venen an) und ist sinnvoll ! sonst würden die kliniken das ja auch nicht machen :-)
bei mir wurde auch gleich ein zugang gelegt, leider in der armbeuge, ich habe aber auch schlechte venen und zudem speck drüber - aber es war sinnvoll, denn aufgrund kindslage und größe wurde es ein not-ks und ich habe darüber infusionen, wehentropf bekommen und schmerzmittel (hinterher) und sie haben zwischenzeitlich auch blut abnehmen können.
ich finds sinnvoll, das pieksen ist das geringste bei einer geburt und wenn sie wirklich eine vene brauchen und es muß schnell gehen und sie suchen erst alle an dir rum ....
aber entscheiden kannst du sicher im endeffekt selbst !

lg und alles gute !!!

ninni mit hannah *07.08.07#herzlich

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