HILFE!!! Kein Milchspendereflex beim Abpumpen

Guten Tag,

das wird jetzt etwas umfangreicher...aber es ist wichtig um meine Situation zu verstehen...:-)

Meine Tochter ist jetzt 13 Wochen alt.
Seid ihrer Geburt gibt es das Problem,dass ich nachweislich nicht genug Milch bilde. Erst war es die letzte Mahlzeit... sie nuckelte verzweifelt an der Brust,fing erst an zu meckern dabei und letztlich schrie sie dann bitterlich. Erst ein Fläschchen beruhigte sie. So zog es sich ab Tag 3 über Wochen.kein Problem..keine Saugverwirrung..alles Schön..konnte ich mit leben. Mit ca. 6 Wochen merkte ich,wie sie immer früher am Tag unzufrieden wurde...ich legte sie immer öfter an, in der Hoffnung ihr gerecht zu werden. Bei der Nachsorge sagte meine Frauenärztin nach tasten der Brüste,sie glaube nicht,dass ich noch lange stillen werde...es hätte sich schon alles ziemlich zurückgebildet.

Trotzdem gab ich nicht auf... immer wieder anlegen ,auch VOR den mittlerweile 2 Fläschchen. Dazu holte ich mir alles was die Apotheke und der Einzelhandel zu bieten haben: Stillöl, Bockshornklee kapseln,Stilltee, Malzbier, urtica urens...und eine Pumpe um nach dem Stillen noch zu Pumpen und zwischen den Mahlzeiten. Nach ca. 1 1/2 wochen schaffte ich es beim Pumpen auf satte 100 ml (zuvor gerade mal 10-30 ml aus beiden zusammen). Ich freute mich wie ein Schneekönig,denn auch die Fläschchen wurden unnötiger (sie trank maximal 30 ml nach).

Dann der Schlag ins Gesicht...ich stecke tief in einer Überfunktion der Schilddrüse aufgrund eines Schubs meines Hashimotos.
Nun nehme ich mittlerweile 25 mg Thiamazol und ich sollte abstillen. #schmoll
Nach Rücksprache mit meiner Hebamme stille ich nun wenigstens noch Früh und pumpe den restlichen Tag ab. Nur leider kann ich tun, was ich will...die Milch wird immer weniger... bzw. Setzt einfach nicht der Msr ein..obgleich meine Maus Neben mir liegt,ich vorher mit oder ohne Stillöl Massiert habe, warm Baden war oder ein Wärmkissen auf die Brüste gelegt habe. Beim stillen am Morgen klappt es ohne Probleme..das spüre und sehe ich. Achja..auch am Power-pumpen übe ich mich seit mehreren Tagen einmal täglich.

Bislang ohne erfolg..

Seit 3 wochen nehme ich diese Tabletten nun... in 2 Wochen muss ich wieder zur Blutentnahme und mit etwas glück sind meine Werte dann wieder ok...sie sinken nur langsam . Nun habe ich aber Angst,das ich bis dahin gar keine Milch mehr habe... ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter... auch meine Hebamme weiß keinen Rat mehr. Wenn ich sie nur anlegen könnte...das macht doch einen großen Unterschied :-(

Was fällt ihnen dazu noch ein? Oder sollte ich mich mit dem Gedanken anfreunden,dass unsere Stillbeziehung nicht mehr lang bestehen wird?! Das macht mich wirklich traurig. Auch weil ich bei meinem Sohn damals schon nach 12 Tagen keine Milch mehr hatte..

Lg

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Hallo dingstaaa,
da hast du tatsächlich bereits eine Riesenmenge ausprobiert. manchmal ist es aber genau der Stress den man sich damit macht, der zusätzlich die Steigerung der Menge verhindert bzw. die Menge zurückgehen lässt. Man hat dann nahezu das Gefühl, dass je mehr man probiert es umso weniger hilft. Die Imbalance der Schilddrüsenhormone tut ihr übriges, auch sie kann zu Problemen mit der Milchmenge führen.

Ich würde zu deiner Geschichte am ehesten sagen: Erst mal durchatmen, einen Schritt zurück gehen. Stress reduzieren. Viel Kuscheln.
Zusätzlich würde ich die Thiamazolgabe bei embryotox.de von deinem Arzt individuell abklären lassen. Bei Dosierungen über 10mg wird -wenn weitergestillt wird- beim Kind eine Kontrolle der Schilddrüsenwerte empfohlen und Stillen nicht generell ausgeschlossen. Wenn dein Arzt gor direkt nachfragt, werden sie präzisere Angaben zu eurem Fall machen können.


Liebe Grüße
Christina

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