Die Wünsche des Brautpaares gehen vor ... oder ?

Da ich mich schon öfter auf euch verlassen konnte möchte ich euch bitten, eure Meinung zu folgendem Sachverhalt kundzutun.

Es geht um Folgendes:

Hochzeit von Braut und Bräutigam steht an.
Schwester des Bräutigams ist alleine, hat einen Hund. Hunde sind auf der Hochzeit nicht willkommen. Schwester bringt den Hund trotzdem mit, da er nicht allein sein soll/will/kann. Braut regt sich auf, aber Hund soll halt bleiben.

2. Situation
Bräutigam kommt mit Lebensgefährten der Mutter absolut nicht zurecht. Läd diesen auch nicht zur Hochzeit ein. Es wurde ausdrücklich davon gesprochen, die Hochzeit ohne diesen Menschen zu verbringen.
Mutter bringt Partner trotzdem mit, da sie 'nunmal zusammengehören', setzt sich somit über den Wunsch ihres Sohnes hinweg.


Ist das so richtig? Sollte am Tag der Hochzeit nicht eigentlich der Wunsch des Ehepaares mehr wert sein als alles andere ?

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Ich finde grundsätzlich sollte man die Wünsche des Brautpaars akzeptieren oder klar kommunizieren das man sich drüber hinwegsetzen wird. Quasi dem Paar mitteilen, daß man nicht ohne Partner kommen wird oder eben überhaupt nicht kommt und das Paar soll sich entscheiden welche Alternative bevorzugt wird. Wobei ich die Mutter die ohne ihren Partner nicht kommen möchte eher verstehen kann als seinen Hund mal abzugeben für eine Feier, das müsste doch machbar sein .

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Sehe ich genauso. Ich hatte auch sowas auf meiner Hochzeit was mich doch sehr geärgert hat.

Somit machen andere Menschen den schönsten Tag in deinem Leben zur Nichte .....

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Ja, die Wünsche des Brautpaares haben einen wirklich hohen Stellenwert.

Bei den genannten Beispielen frage ich mich, wir klar das vorher kommuniziert war!?

1)einen Hund würde ich ohne Nachfrage sowieso nicht zu so einer Feierlichkeit mitbringen und kann die Braut gut verstehen, dass sie den Hund nicht so gern dabeihaben möchte. da wäre ich auch verärgert!

2)finde ich in der Bewertung schwieriger. Der Lebensgefährte ist ein sehr wichtiger Mensch im Leben der Mutter und es ist sicherlich nicht schön für sie, wenn er explizit nicht eingeladen ist. Das hat sicher eine Vorgeschichte und seine Gründe. Und auch die Dauer der Beziehung der beiden, ob der Vater des Bräutigams auch eingeladen ist und wie er mit der Situation, auf den Lebenspartner seiner Ex-Frau zu treffen reagiert und eben das, was vorgefallen ist, dass der Bräutigamm diesen Menschen nicht leiden kann spielt eine wichtige Rolle. Es kann schon gute Gründe geben, ihn explizit nicht einzuladen, ist aber eine schwierige Sache, die sensibel vorher kommuniziert werden muss. Hat das stattgefunden und die Mutter hat gesagt, "schade, aber ok, ich komme alleine" - dann ist es ein No-Go den Lebensgefährten einfach mitzubringen.

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Ich finde es geht beides nicht. Meine Hochzeit, meine Regeln, wer das nicht mag, kommt halt nicht. Ich glaube es spart viele Nerven wenn man vorher klar kommuniziert was gewünscht ist.
Auf unserer Hochzeit war niemand von seiner Seite der Familie, er mag sie nicht und wollte sie nicht dabei haben. Die Tradition hätte eine Einladung geboten, wir wollten einen schönen Tag, unseren Tag. Den hatten wir. Würden wir immer wieder so machen.

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Auch wenn ich mich bei den Tierfreunden unbeliebt mache, aber das mit dem Hund ist für mich eindeutiger. Wenn Hunde nicht erwünscht sind, sollten die zu Hause bleiben. Hat ja auch was mit Hygiene zu tun. Oder vielleicht sind viele Kinder, Allergiker oder ängstliche Menschen anwesend...
Was den Lebensgefährten betrifft - sowas muss vorher geklärt werden. Erst Recht unter Mutter und Sohn. Anstelle des Lebensgefährten wäre es mir aber wirklich einfach zu blöd da aufzutauchen. Zumal ja wahrscheinlich kein Platz vorgesehen war. Von daher wäre ich auch hier der Meinung den Wunsch des Brautpaares zu respektieren. Andererseits hätte auch der Sohn der Mutter den Wunsch erfüllen können - aber wie gesagt, sowas klärt man vorher.

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Ja das Wichtigste ist, dass das Brautpaar zufrieden ist.
Genauso sollte es dem Brautpaar auch wichtig sein, dass die Gäste zufrieden Sind.
Ich bin der Meinung, dass das Problem hier war, dass die Gäste es nicht angesprochen haben, dass sie mit den Wünschen des Paares nicht einverstanden sind und diese dann einfach vor vollendete Tatsachen gestellt haben

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Ja wir hatten auch gesagt, dass es keine großen Aktionen geben soll, bei denen wir uns lächerlich machen wollen. Finde so wünsche dann schon wichtig! Wir hatten dafür aber einen Paar gute Acts präsentiert bekommen. Viele haben selbst etwas vorgemacht und eine Gruppe hatte uns ein super Latein-Showpaar ****Link vom urbia-Team editiert****gebucht für einen Auftritt. Das war auch echt super. Hätte gerne bei den mein Hochzeitstanz gemacht... naja zu spät.. nächstes Mal :D:-D

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Hallo,

einen Hund zu einer Hochzeit mitzunehmen, finde ich eine merkwürdige Idee.

Den Lebensgefährten der Mutter würde ich schweren Herzens der Mutter zuliebe einladen. Auf keinen Fall würde ich die Mutter zwingen, sich quasi zwischen Sohn und Freund zu entscheiden. Manchmal tut Großzügigkeit anderen gegenüber einem selbst sehr gut.

LG, andiamo

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Beide Situationen sind seine Familie. Schwester und Mutter, die sich über die Wünsche/Grenzen hinwegsetzen. Wird also nicht nur an der Hochzeit so sein, sondern gehört zu den "Familienregeln", dass statt der "natürlichen Konsequenz" (das die Mutter und Schwester eben nicht zur Hochzeit kommen), dass hinwegsetzen über die Wünsche praktiziert wird. Also wird Braut und Bräutigam das doch klar gewesen sein wenn er die beiden einlädt.

Von daher finde ich die Frage so nicht richtig zu beantworten. Sie ist nicht einschätzbar so von außen.
Weil klar zählen die Wünsche des Brautpaares. Aber ist ihnen wichtig dass die beiden kommen, geht halt auch kein aber xy+Hund kommen nicht. Oder ist dieses Hunde/der Partner nicht willkommen der Versuch gewesen die beiden sanft auszuladen ohne die bösen zu sein?

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Hallo,

den Hund mitzubringen ist in meinen Augen nicht in Ordnung. Auch wenn ich keine Hunde mag, empfinde ich das als zuviel Stress für den Hund. Außerdem ist in vielen Restaurate bzw. Feierorten Haustiere verboten.

Anders sehe ich das mit dem Lebensgefährten. Der Partner gehört zur Mutter und gehört damit zur Familie. Sollte mich jemand explizit ohne meinen Mann einladen, bleibe ich zu Hause. Und ich würde mir niemals so die Blöße geben und ein Familienmitglied ohne Partner einladen. Als wir geheiratet haben hatte mein Bruder eine Freundin die ich nicht ab konnte, trotzdem habe ich sie eingeladen, denn sie gehörte zu meinem Bruder.

LG Morgain

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