Kein Nasenbein darstellbar

Guten Morgen,
Ich war vor 2 Wochen ( 11+0) bei meinem Frauenarzt zur Besprechung meiner Blutergebnisse von der Nfm und hat dann auch schon einen US gemacht. Er ist dann in den Urlaub gegangen und wollte mich Aufgrund meiner Vorgeschichte ( siehe VK) beruhigen. Die Nackenfalte lag bei 11mm und ein Nasenbein war noch nicht zu sehen. Er errechnete dann das Risiko ohne Nasenbein , anhand von Nackenfalte, Blut und Alter (39 bei Geburt) auf 1:500. Dieses hätte mich jetzt nicht zu weiteren Test bewegt.
Gestern bei 12+6 War ich zum Termin bei seiner Kollegin ( die ich nicht sonderlich mag und auch nicht für so kompetent halte wie meinen FA, der aber noch 1Woche im Urlaub ist) . Sie machte dann den Ultraschall wegen dem Nasenbein und könnte es trotz 10 minütigen Schallen nicht finden. Vorher traf sie schon die Aussage das ich bei darstellbaren Nasenbein wahrscheinlich trotzdem nicht über 1:1000 kommen würde. Sie könnte es aber auch nicht ausrechnen, da nur mein FA das Programm dafür hat.
Nun bin ich sehr verunsichert und psychisch sehr belastet. Ich hab gelesen, das ein nicht darstellbaren Nasenbein als harter Softmarker zählt.
Mich würde ihre Meinung zu meinem Fall interessieren.

LG Lena

Die Nackenfalte lag bei 1,1 mm nicht bei 11!
Bei der Messung gestern hat die Ärztin einen Wert von 1,3 gehabt.

Hallo lenalou78,
die Nackenfalte betrug 1,1mm und nicht 11 oder?
Ich kann Ihnen leider nicht sagen, wie sich das Risiko durch den weiterhin nicht darstellbaren Nasenknochen verändert, da hierfür tatsächlich ein Rechenprogramm notwendig ist. Der Nasenknochen hat eine unterschiedliche Relevanz abhängig von der Schwangerschaftswoche. Zudem beeinflusst eben auch die Schwangerschaftswoche die Risikoberechnung.

Ich würde Ihnen empfehlen, sich in einer Praxis für Pränataldiagnostik eine zweite Meinung und Beratung einzuholen (ein klassisches Ersttrimetsrescreening ist ja bis 13+6 SSW möglich).
Hier können auch Zusatzmarker wie Ductus venosus/Trikuspidalklappe mituntersucht und in die Berechnung miteinbezogen werden.
Zudem können die Kollegen Sie ganz individuell beraten, z.B. auch über einen NIPT-Test, falls Sie eine nichtinvasive diagnostische Möglichkeit in Betracht ziehen.

Alles Gute!

MK

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