Kinderwunsch mit Trigeminusneuralgie

Hallöchen
Ich bin neu und hoffe auf eine beruhigende Rückmeldung.
Ich bin 35 und wünsche mir schön länger ein zweites Kind. Leider wurde bei mir vor ca. 6 Jahren eine trigeminusneuralgie festgestellt.
Es hat etwas gedauert aber ich wurde gut eingestellt mit Lyrika und Carbamazepin so das ich letztes Jahr Sommer die Medikamente reduziert hab und vor 7 Wochen ganz abgesetzt hab. In der Hoffnung schnell ohne Medikamente schwanger zu werden. Bislang kann ich nicht sagen ob ich schwanger bin da mein Zyklus sehr unregelmäßig ist. Doch leider sind die Schmerzen wieder da. Aus lauter Not hab ich nach einem negativen Frühtest 200mg carbamazepin und 100mg lyrika einmalig eingenommen und sofort den Kontakt zum Neurologen gesucht. Dieser möchte das ich nur Lyrika einnehme. Man liest jedoch sehr schlechtes über das lyrika in einer Schwangerschaft. Deshalb bin ich beunruhigt. Hätten Sie eine Alternative?
Was kann ich tun um trotz der Neuralgie ein gesundes Kind zu bekommen?
Gibt es Erfahrungen bei anderen mit trigeminusneuralgie und Kinderwunsch?
Ich freue mich auf Rückmeldung
Liebe Grüße

1

hallo, Lyrika ist leider nicht das am besten geeignetste Mittel, das muss man nochmal neurologisch besprechen. In Kopie anbei das Statement von embryotox. Hier kann sich sicher auch ihr Neurologe oder Gyn dazu individuell beraten lassen. letztlich muss man eine Balance finden zwischen den Beschwerden von ihnen und einen gangbaren Weg für den Fetus.

Zitatenfang:
"Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie
Bei einer Neueinstellung sollten besser untersuchte Substanzen bevorzugt werden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich ist.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft
Bei Exposition im 1. Trimenon kann eine weiterführende Ultraschalldiagnostik zur Bestätigung einer unauffälligen fetalen Entwicklung angeboten werden. In den ersten Lebenstagen ist beim Neugeborenen auf Anpassungsstörungen zu achten. Die Entbindung sollte daher in einer Klinik mit Neonatologie erfolgen.

Bitte nehmen Sie für eine individuelle Beratung mit uns Kontakt auf.

Besser geeignete Alternativen
Bei neuropathischen Schmerzen z.B. Amitriptylin, bei Epilepsie Lamotrigin und Levetiracetam. Bei generalisierter Angststörung gut untersuchte Antidepressiva, auch sollten nichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden, insbesondere Psychotherapie."

VG fw